Nebel der Nacht

vor 2 Mon.
Song und Karuah haben es geschafft. Sie haben den Rand der Nebel erreicht und alles scheint gut zu sein. Doch der Kampf gegen die Ninjas ist noch nicht gewonnen und ein neues Problem kommt auf sie zu. Werden sie es schaffen, dieses zu bewältigen? An der Seite von neuen und alten Freunden... Achtung! Fortsetzung der Fortsetzung *grins*: 1. Te..
Abenteuer Abenteuer P12 Fantasy In Arbeit
Bemerkung des Authors: Huhu ^^ Mal wieder ein sehr schönes Kapitel von Karottenelfe, wie ich finde ;) Aber darum geht es eigentlich gar nicht. Wir sind nächste Woche beide nicht da, also kann es sein, dass das 13. Kapitel erst mit dem 14. hochgeladen wird. Das war's auch schon und jetzt viel Spaß beim Lesen! ~Asatira

12. Alte Gefährten (Karuah)

"Da seid ihr ja, kommt rein, kommt rein", sagte Maera, ihre Stimme war voller Tatendrang. Offensichtlich steckte sie all' ihre Energie nun in die Vorbereitungen. Nacheinander traten wir ein und ließen uns auf die leeren Stühle sinken. Ich kannte diesen Raum schon, Maera hatte mich hierher geführt, als sie mit mir über unsere Reise und Ankunft im Rand der Nebel gesprochen hatte. Es hatte sich nichts verändert, graues Tageslicht fiel durch die hohen Fenster auf den großen Tisch in der Mitte des Raumes, hinter dem sich die Anführerin aller Menschen und anderer Geschöpfe im Rand der Nebel zurecht setzte. Sie war immer noch müde und ausgelaugt, jedoch wirkte es nicht mehr so, als würde sie jeden Moment zusammenbrechen, wie es vor weniger als einer Stunde noch der Fall gewesen war.
Sie musterte uns aufmerksam, dann sagte sie:
"Also. Ihr seid jetzt die Gruppe, die Jera aus den Händen der Ninjas befreien wird, auf euch liegen all unsere Hoffnungen."
Nach einer kurzen Atempause fügte sie hinzu:
"Die Ninjas werden versuchen, uns Druck zumachen, damit wir unsere Amulette herausgeben, das dürfen wir nicht zulassen. Ihr wisst, um was es geht, ihr werdet keinen gemütlichen Spaziergang zu den Ninjas machen und euch dort amüsieren, verstanden?"
Bei den letzten Worten sah sie Ava streng an, die gespielt ängstlich lächelte und so tat, als versuche sie sich tiefer in ihrem Stuhl zu verstecken. Selbst ich hatte ihre sehr überzeugenden Schauspielkünsten für einen kurzen Augenblick für die Wahrheit gehalten, doch da blitze der Schalk in ihren Augen auf und verriet sie. Auch Maera lächelte, dann wandte sie sich an Song und mich.
"Ihr habt noch keine Amulette, nicht wahr?"
Ich nickte und überließ Song das Wort.
"Äh ja, also wir beide", er deutete zwischen ihm und mir hin und her, "haben noch keine Amulette. Ich wollte fragen, was es damit überhaupt auf sich hat."
"Amulette sind etwa so ähnlich wie Energieträger. Sie bündeln die Kraft deines Elements, wodurch du noch stärker wirst", erklärte Hikaro sofort, bevor die anderen überhaupt Luft holen konnten, "Jedem Amulett steht ein Element zu. Jeder Träger dieses Elements kann das Amulett benutzen, für jeden Anderen sind sie wertlos."
"Wow ... Woher weißt du das alles?", fragte Ava baff, nach einer kurzen Minute der Verblüffung.
Hikaro lächelte sie wissend an und wandte sich dann wieder Maera zu, die seine Erklärungen fortsetzen wollte.
"Damit ihr euer Amulett bekommt, müsst ihr eine Probe machen, bei der getestet wird, ob ihr es würdig seid, eins der Amulette zu tragen. Song, du besitzt als Element das Wasser, nicht wahr? Und Karuah, du hast sogar zwei Elemente ... Das wird komplizierter ... Nun gut, eure Proben werden so bald wie möglich stattfinden. Lasst uns nun über die Reise sprechen."
Ich nickte, obwohl die Frage über die Amulette für mich noch nicht ganz geklärt war. Musste ich mich für ein Element entscheiden? Auf welches konnte ich eher verzichten, Feuer oder Erde?
Verlor ich eins der Beiden, wenn ich ein Amulett für das andere bekam? Nun, wenn ich mich für eins einscheiden müsste ...
Das Knarren der großen Tür zerriss meine Gedankenfäden urplötzlich.
"Ach, da seid ihr ja. Setzt euch hin, wir sprachen gerade über eure Reise" begrüßte Maera die Neuankömmlinge.
Ich drehte mich um, auch ich wollte wissen, wer uns begleiten würde.
Kagome kam herein, ihr hinterher ging Maat. Sie winkte uns kurz zu, ihre bernsteinfarbenen Augen leuchteten vor Freude.
Auch mein Herz hüpfte fröhlich auf und ab. Ich durfte wieder mit meiner besten Freundin auf Reise gehen, was konnte es Schöneres geben?
"Das sind Kagome und Maat, ihr kennt sie sicher schon. Sie werden euch begleiten und auf euch aufpassen, damit ihr ja keinen Unfug baut." Wieder musterte Maera Ava, die frech zurück grinste. Ich spürte, wie Kagome sich neben mir das Lachen verkniff, auch Maat schmunzelte.
Das würde eine lustige Reise werden. Dachte ich zumindest.
Maera lächelte und fing dann an, uns über alle Einzelheiten der Reise zu informieren. Sie erklärte uns, wohin wir wandern würden und was wir dort unternehmen würden. Die Aufmerksamkeit von Ava und Kagome ließ nach und nach deutlich nach, vor allem meine Freundin schien nicht weit davon entfernt zu sein, gleich auf dem Tisch einzunicken. Doch warum? Eigentlich müsste sie ausgeschlafen sein, sie war nicht für die Nachpatroullie eingeschrieben, fiel mir ein.
Was trieb sie also die ganze Zeit?
Und auch gestern Morgen war sie nicht zur Patrouillie mit Maat gewesen, das war ungewöhnlich.
Ich zuckte mit den Schultern. Wer wusste schon, was Aklimantis noch alles so trieben?
"Ja Karuah, möchtest du irgendwas dazu sagen?", fragte Maera.
"Äh ... Nein. Ich war nur gerade ... Woanders", stammelte ich und wurde rot. Wieso passierte mir sowas immer? Hatte ich laut gedacht?

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