Nebel der Nacht

vor 25 Tagen
Song und Karuah haben es geschafft. Sie haben den Rand der Nebel erreicht und alles scheint gut zu sein. Doch der Kampf gegen die Ninjas ist noch nicht gewonnen und ein neues Problem kommt auf sie zu. Werden sie es schaffen, dieses zu bewältigen? An der Seite von neuen und alten Freunden... Achtung! Fortsetzung der Fortsetzung *grins*: 1. Te..
Abenteuer Abenteuer P12 Fantasy In Arbeit
Bemerkung des Authors: Hier nochmal die komplette Beschreibung: "Song und Karuah haben es geschafft. Sie haben den Rand der Nebel erreicht und alles scheint gut zu sein. Doch der Kampf gegen die Ninjas ist noch nicht gewonnen und ein neues Problem kommt auf sie zu. Werden sie es schaffen, dieses zu bewältigen? An der Seite von neuen und alten Freunden... Achtung! Fortsetzung der Fortsetzung *grins*: 1. Teil: Schatten am Nachmittag 2. Teil: Stille des Abends 3. Teil: Nebel der Nacht 2 Autoren, 3 Teile und Chaos pur." Viel Spaß beim Lesen! ^^ ~Asatira

1. Und das war erst der Anfang (Song)

Der Geruch von Meerwasser schlug mir entgegen und ein kalter Luftzug sorgte dafür, dass sich eine Gänsehaut auf meinen Armen ausbreitete. Einige Meter weiter brach der Boden einfach ab und bildete eine felsige Klippe. An einem felsigen Abhang an der anderen Seite meines Blickfeldes lief ein Mädchen mit einem Jungen, es sah aus, als führten sie eine hitzige Diskussion. Die salzige Brise ließ die dunkelbraunen Haare des Mädchen, die mit hellen blauen Strähnen durchzogen waren, wild herumwehen, sodass sie sie immer wieder mit einer energischen Handbewegung hinters Ohr streifen musste. Ihre strahlend blauen Augen wanderten unruhig zwischen der unruhigen See und dem Jungen hin und her. Er hatte blonde kurze Locken und seine unzähligen Sommersprossen verbarg er hinter einer schwarzen Brille. Während ich die beiden musterte, schienen sie zu einer Einigung gekommen zu sein. Das Mädchen lief zum anderen Ende der Klippe und spähte in die tobenden Wellen. Plötzlich hörte ich ein leises,verräterisches Knacksen und bevor ich "Vorsicht" rufen konnte, brachen die Steine unter ihren Füßen weg und sie fiel hinunter.
Man hörte einen dumpfen Aufschlag und ihr verzweifelter Schrei brach ab, als sie mit einem lauten "Platsch" im Wasser landete. Ich rannte zur Spitze der Kante und sah nach unten, wo sich das Wasser in feinen Ringen kräuselte und langsam leicht rot färbte. Ich wechselte einen panischen Blick mit dem Jungen, welcher sich keinen Zentimeter bewegte. Ich erkannte, dass er nichts unternehmen würde um das Mädchen zu retten, also sprang ich ihr hinterher. Das Tosen der Wellen und das Kreischen der Möwen verstummte sofort,  als ich in das kalte Meer eintauchte. Eine angenehme Ruhe umfing mich, doch ich konnte diesen Augenblick nicht genießen, da mir das vom Blut gefärbte Wasser die Sicht nahm. Nachdem ich mich ein paar Meter tiefer sinken gelassen hatte, konnte ich den reglosen Körper des Mädchens vor mir sehen. Mit ein paar kräftigen Zügen versuchte ich zu ihr zu gelangen, aber egal wie sehr ich mich bemühte, sie schien sich immer weiter von mir zu entfernen. Immer verzweifelter trat ich Wasser, ihre Zeit rann davon und ich konnte ihr nicht helfen.

Schweißgebadet fuhr ich aus dem Schlaf hoch und blickte mich panisch um. Goldene Sonnenstrahlen fielen durch das Fenster auf den Boden und tauchten alles in einen goldenen Schein. Zitternd und keuchend erhob ich mich und taumelte zum Waschbecken. Müde spritzte ich mir kaltes Wasser ins Gesicht und blickte mein zerzaustes Spiegelbild an. Ich hatte tiefe Augenringe, von meinen schlaflosen Nächten und meine Haare klebten vor Schweiß an meiner Stirn. Während ich mir neue Kleider aus dem Schrank nahm, ertönten auf dem Gang schnelle Schritte und ein paar Rufe. Kurz darauf wurde meine Tür aufgestoßen und Karuah kam hereingestürmt.
"Du siehst ja scheiße aus.", bemerkte sie trocken, als sie mein müdes Gesicht sah.
"Hm, danke. Wusste ich schon.", murmelte ich sarkastisch. Von draußen hörte man die Geräusche eines geschäftigen Treibens und ich starrte die Tür mit einer hochgezogenen Augenbraue an:
"Warum sind alle so aufgeregt? Ist irgendetwas passiert?"
"Maera hat eine Versammlung einberufen. Ich glaube es geht um die Ninjas."
"Ja okay, ich bin gleich da.", erklärte ich und Karuah verschwand wieder. Ich blickte ihr kurz nach, schlüpfte in meine Schuhe und lief nach draußen. Sofort erfasste mich der Menschenstrom und trieb mich in Richtung der großen Halle. Jeder dieser Menschen trug eine Gabe. So wie Karuah und ich...und Kagome. Maera, die Anführerin, zum Beispiel, konnte mithilfe von Träumen und Visionen die Zukunft vorhersagen, die jedoch meistens mehrdeutig waren. Alle zusammen lebten an diesem Ort. Der Rand der Nebel war eine riesige Stadt aus Sandsteinen. Sie war hoch gelegen und ein heißer Wind wehte über die Gassen und die Plätze. Aklimantis liefen an den Grenzen Patrouillen und Menschen säumten die Straßen. Nach wenigen Minuten stand ich in der Versammlungshalle. Auf einer Empore, vor einigen Sitzreihen, stand Maera und unterhielt sich mit ihrem Sohn und der Ältesten. Ich blickte mich weiter um und entdeckte Karuah, die an einer Säule lehnte und wartete. Ich steuerte auf sie zu, wurde jedoch angerempelt und stürzte. "Oh, Entschuldigung.", hörte ich eine Mädchenstimme sagen, dann rappelte ich mich wieder auf und ging zu Karuah.
"Da bist du ja endlich! Ich möchte dir jemanden vorstellen.", begrüßte sie mich und zog mich wieder in die Mitter der Halle. Kurz vor der Empore blieben wir stehen und da sah ich sie. Das Mädchen aus meinen Träumen, unverkennbar. Die gleichen blauen Augen, die gleichen Strähnen in den Haaren. Auch der Junge neben ihr kam mir bekannt vor. Mir wurde plötzlich schwindelig, als ich die beiden fassungslos anstarrte.

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