Dark side of a person [1]

vor 5 Tagen
Melanie dachte ihr ganzes Leben lang, dass sie ein ganz normales Mädchen sei. Doch als eines Tages in ihrer Schule ein mysteriöser Mord passiert und sie dort auf die Winchester-Bruder trifft, ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie erfährt von den beiden, dass sie nur noch bis zu ihren 18. Geburtstag Zeit hat, etwas Dunkles zu verhindern. Was ..
Supernatural Fantasy P16 Übernatürlich In Arbeit

Kapitel 9 -'Was mein Problem ist?!'

Nachdem Dean mit der verwirrten Lexi, nach meiner Bitte hin, gegangen war, um sie nach Hause zu fahren, ging ich wieder in den Unterricht.
Zwar wurde ich dumm angesehen, da ich ja zuvor mir die Seele aus dem Leib schrie und dann ohnmächtig wurde, dennoch habe ich den Schultag eigentlich gut überstanden.
Gerade stehe ich vor meinen Spind, um ein paar Sachen herauszuholen, bevor Dean, welcher anscheinend mein Beschützer geworden ist, mich vor der Schule abholt.
„Kannst du mal deiner kleinen Freundin ausrichten, dass sie sich nicht so haben soll?“
Vor Schreck springe ich auf die Seite, bevor ich Nate wütend ansehe.
Doch dieser sieht mich nur mit einen hinterhältigen Grinsen zu mir herunter, da ich um einiges kleiner bin als er.
„Lass Lexi einfach in Ruhe! Sie war die letzten...“ Ich stoppe kurz. Wie lange war der Dämon in ihr? Tage? Wochen? Monate? Vielleicht sogar Jahre?
Ich räuspere mich und fange meinen angefangenen Satz nochmal neu an. „Sie war in letzter Zeit nicht sie selbst!“
Innerlich lobe ich mich für diese Aussage. Besser hätte ich es ja nicht erklären können, oder?
Nate vor mir lacht nur dreckig auf. „Das ändert nichts daran, dass sie mit mir auf dem Ball morgen gehen wird. Sie hat meine Einladung angenommen“
Ich reiße meine Augen auf. Sie geht mit Nate da hin?
Der Dämon hat wirklich versucht, ihr Leben zu zerstören, schießt es mir durch den Kopf. Lexi weiß nichts davon. Sie weiß nicht einmal, welches Datum wir haben. Sie darf morgen nicht mit Nate auf den Ball. Ich muss sie irgendwie davor beschützen.
Ich zucke zusammen, als ich seine Stimme nah an meinen Ohr höre. „Und du? Du hast keinen, nicht war? Zu schade, dass Blaine dich nicht gefragt hat, was? Oh halt, warte. Er ist ja tot. Und auch noch getötet“ Er seufzt auf, dennoch bleibt er mir so nah. Ich halte meinen Atem an, während mein Herz hektisch gegen meinen Brustkorb pocht. „Wirklich tragisch. Wirklich tragisch“
Nate richtet sich wieder auf und grinst weiterhin hinterhältig. „Bin gespannt, ob du kommen wirst. Und vor allem mit wen“
Er macht anstalten, mir auf die Schulter zu klopfen, doch ich tauche rechtzeitig unter seinen Arm hindurch.
„Fass mich nicht an!“, knurre ich schon fast.
Der Junge, welcher meine beste Freundin in der Schule fast vergewaltigt hat, lacht kurz erneut dreckig auf, bevor er beschwichtigend die Hände hebt und nun lachend verschwindet.
Langsam beruhigt sich mein Herzschlag wieder, während ich spüre, wie sich eine Gänsehaut auf meinen Körper bildet.
Doch ich werde das Gefühl nicht los, dass dieser Junge irgendwas verbirgt. Doch was?
-
Ein paar Minuten später, steige ich in Deans Impala ein.
„Wo warst du so lange?“, fragt dieser mich sofort.
Genervt seufze ich auf und funkle ihn wütend an. „Bist du jetzt mein Bodyguard? Willst du jeden Schritt von mir mitbekommen? Willst du mir jetzt nicht mehr von der Seite weichen?“, fahre ich ihn an, bevor ich aus dem Fenster sehe.
Ich kann mir vorstellen, wie Dean jetzt die Augen verdreht. Dennoch startet er den Motor und fährt los, ohne davor noch irgendwas zu sagen.
Damit ich ihn nicht ansehen muss, starre ich weiter aus dem Fenster. Irgendwann schaltet er die Musik an, wo gerade 'Ramble On' von Led Zeppelin läuft. Etwas, was mein Vater immer hörte...
Ich atme genervt Luft aus und schalte die Musik wieder aus.
„Ey, was soll das verdammt?!“, beschwert er sich sofort.
„Du kannst von mir aus jede verdammte Musik anschalten, aber nicht diese Band und nicht dieses Lied!“
„Was ist dein Problem? Das ist einer der besten Bands und eines der besten Lieder, die es gibt!“
„Was mein Problem ist?!“ Ich lache auf. „Dein Ernst? Du fragst mich, was mein Problem ist? Was mein verdammtes Problem ist?!“
Dean macht eine Vollbremsung. Sofort steige ich mit meinen Sachen aus und schlage die Tür kräftig zu.
Dann gehe ich mit schnellen Schritten von Dean und seinen Impala weg. Den Rest nach Hause kann ich auch laufen. Dazu brauche ich 'Meinen Beschützer' nicht.
Leider, komme ich nicht weit, da mich der ältere Winchester am Arm packt und mich somit am gehen hindert.
„Verdammt Melanie! Rede doch mit mir? Was ist dein Problem?“
Wütend drehe ich mich zu ihm um.
„Was mein Problem ist?“ Tränen brennen in meinen Augen, doch ich halte sie noch zurück.
Nein, vor Dean Winchester werde ich nicht losweinen.
„Wo soll ich den anfangen? Blaine und meine Mutter wurden von einem Dämon getötet, welcher in meiner besten Freundin drin war. Und wer weiß, wie lange schon! Dann muss ich auch noch die Beerdigung meiner Mutter planen, ich werde die ganze Zeit an meinen Vater erinnert und ganz nebenbei soll mit mir in zwei Monaten noch etwas Dunkles passieren, außer es wird verhindert! Sind dies für den verehrten Mr Winchester genug Probleme?!“, schreie ich ihn an, während ich spüre, wie Tränen über meine Wangen laufen.
Na toll. Irgendwann mittendrin hab ich wohl angefangen zu weinen. Und das vor Dean!
Verdammt! Dieser sieht mich an, als hätte ich ihm gerade eine gescheuert.
„Melanie..“, fängt er an, doch ich unterbreche ihn wütend. „Nichts Melanie! Mein Leben ist seit gestern nur noch das reinste Chaos! Und alles hat damit angefangen, als ich Blaine fand! Ich will nicht mehr! Ich will dieses verdammte Leben nicht mehr! Zwar ist es erst seit gestern so scheiße, aber ich packe es einfach nicht! Ich weiß nicht einmal, wer ich wirklich bin!“
Mittlerweile laufen mir unzählige Tränen über meine Wangen, doch ich mache mir nicht die Mühe, sie wegzuwischen. Wieso auch? Wieso sollte ich sie wegwischen?
Dean macht vorsichtig ein paar Schritte auf mich zu. Zu meinen Entsetzen bleibe ich genau dort stehen, wo ich schon seit ein paar Minuten stehe.
Und dann macht er was, womit ich nie in meinen Leben gerechnet hätte.
Er zieht mich wortlos in seine Arme. Und was mache ich?
Ich klammere mich an ihn, als wäre er mein rettendes Ufer und weine in seinen Armen einfach weiter.
______________________

Song: Led Zeppelin - Ramble On -> https://www.youtube.com/watch?v=a3HemKGDavw

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Misslie 06. Jan 2017

Mega interessant! Schau bei mir vorbei

SeraphinaWinchester 07. Jan 2017
Danke (: Ich muss schauen, wann ich Zeit dazu finde^^