Collin

vor 5 Mon.
Dieser Text ist mein Beitrag zu dem Schreibprojekt "ein gut gemeinter Rat"( http://www.myfanfiction.net/de/groups/g/100/ran_an_die_feder_schreibuebungen__-challenges/1/t/377/ein_gut_gemeinter_rat/1). Es wäre vielleicht Hilfreich, wenn man Mal einen Blick in "Im Rausch der Freiheit" geworfen hat, obwohl "Collin" wahr..
Schreibchallenges P12 Beendet
Inhaltsverzeichnis
Bemerkung des Authors: Ich freu mich riesig über Rezis;) LG Dreamer

Hi

Urlaub in Yosemite, das wollte ich schon lang mal wieder gemacht haben. Ich war schon einmal hier, das war eine wunderbare Woche. Damals war ich noch klein, jetzt bin ich im Stundentenalter und mache hier Urlaub. Ich wollte mich einfach mal wieder sammeln und Ruhe finden um an meinem Buch weiter zu schreiben, ich machte derzeit das durch, was viele Autoren durchmachen, ich hatte eine Schreibblockade. Ich wohnte in einem kleinen Motel und das hatte einen Grund, denn genau hier spielte eine meiner Stories. Meine ganze Hoffnung auf einen Bestzeller steckte in zwei Geschichten, auch wenn es dennoch sehr unwahrscheinlich bleibt. "Im Rausch der Freiheit" und "Unter den gefiederten Schwingen" waren zwar meine besten beiden Werke, beziehungsweise Fastwerke, denn sie waren ja noch nicht fertig, aber sie kamen nicht annährend an die Bücher ran die ich so sehr liebe. Heute wollte ich ein wenig wandern gehen um andere Gedanken zu bekommen und Inspiration zu sammeln, aber vorher setzte ich mich noch mit meinem Laptop in die Lobby um noch ein wenig zu schreiben. Auf einmal setzte sich ein junger, gutaussehender Mann neben mir auf die Couch und grinste mich an. Ich schaute von meinem Laptop auf und sah ihn an.
"Hi", begrüßte er mich. Ich zog die Augenbrauen hoch.
"Hi", antwortete ich wenig begeistert.
"Was schreiben sie da?"
"Ich wüsste nicht, dass es sie etwas anginge."
"Tut es auch nicht aber ich frage dennoch."
"Ich bin Autorin."
"Wow, kommen sie aus Deutschland?"
"Ja. Wieso?"
"Na wegen ihrem Akzent. Ich bin Collin.", sagte er immer noch grinsend und streckte mir seine Hand hin. Zögerlich schüttelte ich sie.
"Und ihr Name ist?"
"Ein Geheimnis.", ich lächelte ihn selbstgefällig an. Er kam mir irgendwie bekannt vor, aber auf eine ganz seltsame Art und Weise. Dann kam mir eine Idee, ich schaute auf meinen Laptop, ich hatte gerade eine Scene von im Rausch der Freiheit geschrieben in der Collin eine Frau in der Lobby an gräbt, der Dialog war nicht exakt der selbe, aber er ähnelte sich in einigen Punkten.
"Wie ist ihr Nachname hackte ich interessiert nach.
"McCamors, wieso?"
"Das ist unmöglich.", murmelte ich, "Wie zum Teufel kann das sein?"
"Was?"
"Sie sind Collin McCamors, sie haben eine Schwester, Olivia, ihre Eltern sind damals bei einem Brand ums Leben gekommen, seit dem hat Olivia Depressionen und gibt sich die Schuld, sie hat sich in Kriminalität geflüchtet und sie mussten ihr immer aus der Patsche helfen, weil sie, egal was Olivia auch anstellt, ihre Schwester mehr als alles andere auf der Welt lieben. Sie selbst sehnen sich nach einem halbwegs normalen Leben, aber mit einer Schwester wie ihr ist das für sie, Collin, unmöglich. Habe ich da Recht?"
"Wie..."
"Habe ich da Recht?!", unterbrach ich ihn etwas lauter.
"Ja. Aber wie können sie davon wissen."
"Okay, bevor ich ihnen was zeige: Ich habe seit sie neben mir sitzen kein Wort geschrieben, oder?"
"Nein, ich denke nicht."
"Gut." Ich drehte meinen Laptop in seine Richtung und zeigte ihm das Neuste Kapitel aus "Im Rausch der Freiheit".
"Damit kann ich nichts anfangen, ich spreche kein Deutsch."
"Müssen sie auch nicht, schauen sie sich nur die Namen der Protagonisten an."
Mit seinem Blick suchte er im Text nach Namen. Dann schaute er mich an.
"Ich habe ihr Leben aufgeschrieben, Colin.", erklärte ich.
"Das soll heißen sie sind Schuld an der ganzen Sache?"
" Ich weiß nicht", sagte ich schulterzuckend,"Denke schon."
"Wieso schreiben sie so einen Mist."
"Hey, das ist kein Grund mein Werk zu beleidigen."
"Doch! Sie haben mein Leben so kaputt gestaltet."
"Weil Menschen kein Buch lesen wollen in dem alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, eine gute Story braucht unvollkommene Protagonisten, eine gute Story braucht Konflikte."
"Aber dafür benutzen sie meine Identität."
"Ich hatte ja keine Ahnung, dass sie existieren."
"Können sie mir einen Gefallen tun?"
"Kommt darauf an."
"Worauf?"
"Welchen Gefallen."
"Könnten sie ein Happyend schreiben?"
"Überlege ich mir noch."
"Sie sind echt skrupellos, nicht wahr?"
"Unsinn, ich denke nur nicht, dass sie das alles nur durchmachten, weil es in meinem Kopf so ablief, deswegen entscheiden sie, ob es ein Happyend gibt."
"Sie philosophieren gern, was?"
"Manchmal."
"Können sie mir einen andern Gefallen tun?"
"Kommt drauf an." Ich grinste.
"Könnten sie mir ihre Nummer geben?"
"Wieso sollte ich?"
"Weil sich hier zwei schöne Menschen mit einer besonderen Verbindung über den Weg gelaufen sind."
"Ich bin kein Fan von solchen Sprüchen, sie müssen in Dingen Frauen echt an sich arbeiten, Collin."
"Wieso ich, das ist doch ihre Aufgabe."
Ich seufzte.
"Wissen sie, wie sie jede Frau in ein Gespräch verwickeln?"
"Nein, wie?"
"Mit einem einfachen HI."
"Hab ich bei ihnen ja auch gemacht."
"Wenn die Frau einen Freund hat ist es verständlich, dass sie ablehnt."
"Oh."
"Gehen sie zu ihrer Schwester, ich bin sicher sie braucht sie. Wir laufen uns sicher nochmal über den Weg."
Er nickte und wandte sich zum gehen.
"Ach Collin"
Er drehte sich noch einmal um.
"Ja?"
"Erzähl Olivia besser nichts von mir, das wäre, denke ich, zuviel für sie."
Er nickte und verschwand.

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blue-rider 15. Jan 2017

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