Half way there

vor 14 Tagen
Es funktionierte. Es funktionierte für die beiden, in diesem kleinen Mikrokosmos, den sie sich geschaffen hatten. Und sie waren mehr als nur glücklich. Doch was, wenn die Realität die beiden einholte? Konnten sie so stark sein, wie sie es mussten? Oder würde unter dem Druck von Band, Fans und Familie alles zerstört werden?
The Vamps Romanze P16 Drama In Arbeit

+ Kapitel 8: I can't believe I met somebody like you +

August 2018

Die Tage vergingen und mir wurde erst jetzt bewusst, wie sehr ich so einen Urlaub gebraucht hatte. Wie sehr ich es gebraucht hatte, Connor real gegenüber zu stehen, meinem besten Freund, der eigentlich schon immer kein normaler bester Freund gewesen war.
Ich wusste nicht, wie man unsere Beziehung davor hätte beschreiben können, aber mittlerweile wusste ich, dass wir ja so viel mehr waren. Ich war bis über beide Ohren in ihn verliebt und je mehr Zeit wir miteinander verbrachten, je mehr Kleinigkeiten ich über ihn in Erfahrung brachte, desto schlimmer wurde es. Und ich wollte nicht, dass dieser Urlaub jemals endete.
Mittlerweile war Tag Sieben. Eine Woche war um. Und jeder Tag war so anders und besonders gewesen. Unsere tägliche Kommunikation bestand so oft aus Anspielungen oder Insidern oder Rumgeärgere und irgendwie… mochte ich das gerade total.
Wir gaben uns Lachanfällen hin, wo wir einfach nicht mehr aufhören konnten und uns auf unserem schicken, grünen Sofa herumkugelten.
Wir hörten Musik auf unserem Lieblingsmusiksender – dem einzigen, den wir rein bekamen – und so oft stellten wir fest, wie wir doch die gleichen Lieder hörten.
Und abends, da saßen wir auf dem Sofa und erzählten uns Geschichten, spielten Schach oder Karten oder Vier-Gewinnt. Wir hatten die Bücherregale nach guten Büchern abgesucht und ein paar gefunden, die wir zusammen abends oder an unserem Mini-Strand lasen, wenn wir mal wieder schwimmen waren. Und wir gingen joggen und suchten noch nach einem Fußball. Und wir lebten viel draußen, gingen spazieren und erkundeten die Gegend. Und nachts war es so ruhig da draußen, dass ich unbedingt noch einmal nach Mitternacht raus wollte, um die Gegend zu erkunden – und um mich ein weiteres Mal vor diesem einen Tier zu erschrecken, damit ich mich ein weiteres Mal an Connors Arm klammern konnte – und um ihn nicht mehr loszulassen.
Wir kochten viel, wir aßen viel, wir tranken viel schwarzen Tee. Und ab und an saßen wir da und schauten einen dieser uralten Filme an, ich mit meinem Kopf auf seinem Schoß und er mit seinen Fingern in meinen Haaren vergraben. Und wir umarmten uns, weil ich seine Nähe brauchte, und ich kuschelte mich nachts zu ihm unter seine Bettdeckte, da ich seine Wärme brauchte, und es fühlte sich nicht komisch an. Es war einfach so normal, obwohl wir eigentlich keinen Grund dazu hatten.
Wir hatten auch nicht weiter über all das geredet, Connor hielt sich nur all zu genau an meine Vorgaben, dieses Thema vorerst nicht weiter anzuschneiden, und wartete wohl darauf, dass ich damit anfing. Doch das tat ich nicht.
Es fühlte… es fühlte sich einfach so an, als wären wir ein altes Ehepaar und schon ewig zusammen. Und dabei konnte man das hier nicht als Zusammensein bezeichnen. Wir hatten uns einmal geküsst. Alles totgeschwiegen. Und dabei wollte ich doch noch so viel mehr…
Unzufrieden rollte ich mich auf die andere Seite und hatte erstaunlich viel Platz. Connor musste wahrscheinlich heute, an diesem wundervollen Montagmorgen, mal wieder viel zu früh aufgestanden sein.
„Ist Dornröschen auch aufgewacht? Ich wollte dich gerade wecken“, hörte ich seine gutgelaunte Stimme und griff wie automatisiert nach seinem Kopfkissen, um es dann in seine Richtung zu pfeffern. „Das solltest du nochmal üben. Mehr Elan, Tori. Und ich hab dir Tee gemacht, er steht unten in der Küche. Raus aus den Federn“, grinste er dann, warf mir sein eigenes Kissen an den Kopf – er traf erstaunlich gut – und war dann wieder nach unten geklettert.
Seufzend ließ ich mich zurück in mein eigenes Kissen fallen. Wieso musste er morgens auch nur so aktiv sein? Ich brauchte immer so ein paar Minuten, um überhaupt einigermaßen klar zu kommen, und er strahlte mich immer mit diesem großen, breiten Lächeln an. Das war verrückt.
So schlug ich aber tatsächlich meine Bettdeckte zur Seite, fuhr mir durch mein zerzaustes Haar, richtete meine Schlafkleidung und begann dann, nach unten in den Wohnbereich zu klettern, wo ich halb von der Leiter kippte, als ich Connor auf dem Sofa sitzen sah.
„Oh mein Gott, du hast deine Gitarre mitgebracht?! Warum erfahre ich das erst jetzt?“, quietschte ich und strauchelte, als ich die letzte Stufe wirklich hinunterfiel.
„Vorsichtig!“, meinte Connor erschrocken und stoppte damit, sich auf seine Gitarre in seinen Händen zu konzentrieren. „Aber ja. Ich wollte was aus dem Auto holen und dann ist mir aufgefallen, dass sie noch auf der Rückbank lag…“, meinte er gedehnt und ich schüttelte perplex den Kopf.
„Du hast einfach vergessen, dass du deine Gitarre mitgenommen hattest?“, hakte ich nach und er zuckte hilflos mit den Schultern.
„Ja? So sehr schätze ich halt deine Anwesenheit, Victoria!“, versuchte er sich ein wenig in ein besseres Licht zu rücken, schüttelte dann aber über sich selbst den Kopf. „Hast du schon mal gespielt?“
„Ein wenig, ich kann so die grundlegendsten Sachen, aber mehr auch nicht“, ließ ich ihn gewähren und wechselte ihm zu Liebe das Thema.
„Willst du?“, bot er mir dann an und hielt mir seine Gitarre entgegen.
„Sind Musikinstrumente nicht immer das Heiligtum von Musikern? Und wenn ich mich total blamieren soll, dann her damit“, zuckte ich mit den Schultern. Ich war wirklich nicht gut darin, setzte mich aber doch zu Connors aufs Sofa und strich über die Seiten. Das war wirklich eine schöne Gitarre.
Kurz sammelte ich mich und überlegte nochmal, wie ich anfangen musste. Das war für mich meist am schwersten, danach ging es immer.
Also spielte ich. Und es war wirklich erstaunlich, wie gut ich doch darin war, dieses eine Lied zu spielen, ich hatte es vielleicht auch damals zu oft gespielt. Ein Klassiker. Wonderwall.
Connor starrte mich nur an, das merkte ich, und er wusste wohl nicht, was er denken sollte, dann entschied er aber, einfach mitzusingen und das brachte mich so aus dem Konzept, dass ich zögerlicher wurde und dann stoppte. Ich sah ihn an.
„Es ist Wonderwall! Da kann man nicht nicht mitsingen“, erwiderte er aber nur und zeigte kurz auf seine Gitarre, die ich ihm zurück gab und er einfach da weiter spielte, wo ich gerade aufgehört hatte. Und ich wusste wirklich nicht, wie ich jemals in so eine Situation geraten konnte. Vor mir saß Connor, der mein Leben in den letzten Monaten so sehr zum Guten gewendet hatte und der mein Herz so in der Hand hatte, und spielte einfach Wonderwall. Und sang. Und es war so skurril, dass ich einfach nur dasitzen und starren konnte, weil ich damit absolut nicht gerechnet hatte.
Irgendwann endete Connor, er sah gerade so glücklich aus, als ob Musik alles wäre, was er bräuchte, um zu überleben. Als ob es ihm reichte, einfach nur mit seiner Gitarre da zu sitzen, egal, ob ihm jemand zuhörte oder nicht. Er liebte es wirklich.
„Tori? Alles in Ordnung?“, fragte er, als er seine Gitarre zur Seite legte und mich betrachtete. Ich war immer noch wie eingefroren.
„Du bist dir deiner Wirkung bewusst, oder?“, meinte ich mit rauer, zitternder Stimme und atmete erstmal tief durch, blinzelte ein paar Mal und konnte erst dann wieder klar sehen.
„Hm?“, fragte Connor aber nur und ich schüttelte den Kopf, schloss die Augen. So blind konnte er doch nicht sein!
„Gutaussehender Typ mit unfassbaren Gitarrenskills und atemberaubender Stimme“, kam es mir dann über die Lippen und am liebsten hätte ich mich für diese Antwort geschlagen, aber vielleicht war es auch genau die Richtige. Wer wusste das schon.
„Ich bin also gutaussehend?“, hakte er auch sofort nach und ich schnaubte.
„Und auf die unfassbaren Gitarrenskills und die atemberaubende Stimme gehst du gar nicht ein?“, murmelte ich und öffnete dann wieder die Augen. „Und komm schon, Connor. Das war gerade so klischeehaft, dass ich noch nicht mal weiß, was ich davon halten soll.“
Connor zuckte aber nur mit den Schultern.
„Du bist mit Wonderwall angefangen, nicht ich! Ich hätte andere Lieder gewählt, um dich zu beindrucken“, meinte er dann und das Gespräch driftete wieder in eine Richtung ab, die ich nicht einschätzen konnte. Flirtete er da gerade wirklich so offensichtlich mit mir oder bildete ich mir das nur ein?
„Die da wären? Womit hättest du versucht, dich in das Herz der holden Maid zu singen?“, wollte ich wissen und erwiderte nun seinen Blick.
„Keine Ahnung. Hätte ich dann spontan entschieden, irgendwas Selbstgeschriebenes, ist glaube ich persönlicher“, meinte er nur und ich kam nicht ganz mit.
„Stop mal. Du hast mir nie erzählt, dass deine Band und du eigene Lieder habt oder schreibt oder was auch immer. Und du bist dir sicher, dass du nicht der Sänger der Band bist?“, ging ich dann weiter darauf ein.
„Viele schreiben wir, einige nicht. Und ich bin Backgroundsänger. Mir reicht mein Bass“, meinte er dann und ich seufzte. „Was denn?“
„Connor, ernsthaft mal. Du willst mir erzählen, du bist nur der Bassist, wenn du mit ner Gitarre und so einer Stimme vor mir stehst… oder sitzt? Dein Ernst? Was für ne Stimme muss dann erst euer Sänger haben“, meinte ich ein wenig baff. „Und wieso schreibt ihr einige nicht? Und tretet ihr denn oft auf?“
„Äh… Wir treten regelmäßig auf und…“, wollte Connor antworten, wurde dabei selbst aber immer zögernder und das Ganze war verdammt komisch. „Es ist kompliziert“, hängte er dann noch dran und das verwirrte mich komplett.
„Was ist kompliziert, Connor? Ich dachte, wir haben keine Geheimnisse voreinander. Ich dachte, ich weiß alles über dich. Und dabei weiß anscheinend echt nicht viel…“, murmelte ich und dann schwiegen wir uns an. Wir hatten vorher noch nie wirklich gestritten oder diskutiert – oder was auch immer das hier gerade war – und diese gedrückte Stimmung war so ungewohnt und ich wollte das nicht. Ich wollte alles über ihn wissen, ich wollte ihn kennen, sein Leben. Ich wollte doch Teil davon sein.
Connor sah in der Zwischenzeit auf den Boden, knetete seine Hände, und er schien sehr mit sich zu hadern, doch ich wusste einfach nicht, wieso. Was war denn los?
„Ich bin ziemlich berühmt“, meinte er dann aber, ohne Vorwarnung, und drehte seinen Kopf wieder zu mir, versuchte mich anzuschauen. Und ich wusste immer noch nicht, was los war.
„Was meinst du mit ‚ziemlich berühmt‘?“, wollte ich wissen und verstand einfach nicht, was er von mir wollte.
„Ich bin berühmt, Victoria. Ziemlich, ziemlich berühmt. Ein Promi. Nenn es wie du willst. Mit Top 10 Alben und Singles und Welttourneen und… halt ziemlich berühmt“, meinte er dann und sackte immer weiter in sich zusammen, saß da wie ein kleines Häufchen Elend. Ich war immer noch wie vor den Kopf gestoßen. „Und… und ich weiß gar nicht, warum ich dir das nie erzählt habe. In den Nachrichten käme das wirklich komisch rüber, aber am Telefon hätte ich dir vielleicht davon erzählen sollen. Ich meine, du bist … du bist die erste Person seit Jahren, die sich wirklich für mich interessiert. Den komischen Connor, mit seinen Eigenarten und … und… Die meisten Menschen, die ich kennen gelernt habe, sehen nur den Connor von The Vamps und freuen sich, wenn sie auf Instagram mit mir gesehen werden und …“, redete er immer weiter und seine letzten Worte rissen mich aus meiner Paralyse.
„Moment mal. The Vamps?!“, unterbrach ich ihn und er sah mich an.
„Hey, ich versuche mich zu entschuldigen!“, murmelte er und das war alles so verdammt merkwürdig, dass ich einfach lachen musste. Ich war einfach überfordert.
„Entschuldige. Rede weiter“, meinte ich dann und Connor sagte erst ganz kurz nichts, wollte dann aber wieder anfangen zu reden, aber ich unterbrach ihn erneut. „Sorry, aber du kannst kein Mitglied von The Vamps sein. Das geht nicht!“, widerholte ich mich und sah ihn an. Ganz genau. Ob ich ihn schon mal irgendwo im Fernsehen gesehen hatte, aber nein. Vor mir saß Connor, mal ohne dieses breite Grinsen auf dem Gesicht, aber eindeutig mein Connor.
„Und warum nicht?“, wollte dieser dann auch wissen und ich sah ihn an.
„Die Vamps sind so … ziemlich, ziemlich berühmt. Mit Welttourneen und Top 10 Platzierungen. Und ich hab die Musik mal irgendwann im Radio gehört. Oft. Und… und weil du wahrscheinlich jede Frau innerhalb weniger Sekunden um den Finger wickeln könntest. Jede. Die größten Models, andere Sängerinnen, wahrscheinlich auch ne ganze Reihe anderer hübscher Jungs, oder nicht? Und was machst du? Schnappst dir … die hier“, meinte ich und zeigte in der kurzen Redepause an mir hinunter, „um mit ihr Urlaub zu machen?!“
Es war skurril. Wie wir hier so saßen und worüber wir uns unterhielten und dass Connor Teil einer berühmten Band sein sollte, was ich mir einfach nicht vorstellen konnte. Und dass ich hier bei ihm war, wenn er denn so berühmt sein sollte. Ich, mit der komplett zerstörten Frisur und den noch ungewaschenen Haaren. In diesem zu weiten, weißen Shirt, das schon ein Loch hatte, und der Hose, die man unter dem Shirt schon gar nicht mehr erkennen konnte. Mit den noch leicht müden Augen und einfach nur total… ich wusste noch nicht mal, wie ich das beschreiben sollte.
„Sag sowas nicht“, widersprach Connor sofort und sah mich an. Mit diesem weichen Blick und mir wurde ganz schwummrig.
„Und wieso nicht?“, hauchte ich leise und lehnte mich mehr an Connors Schulter. Ich hätte vielleicht doch den Tee trinken sollen. Oder was essen. Irgendwas.
„Weil“, begann er dann, stoppte aber, um noch einmal durchzuatmen. „Weil du die Person bist, die auch nach neun Monaten noch nicht abgehauen ist. Du weißt ganz genau, wie merkwürdig und nervig und gewöhnungsbedürftig ich sein kann. Und du bist trotzdem hier, mit einem wildfremdem Menschen, der dich auch noch belogen hat und…“, fing er an, stoppte dann aber wieder. Und ich wollte, dass er weiter redete und die richtigen Worte sagte, die ich so sehr brauchte und hören wollte.
„Rede weiter“, hauchte ich also leise und schloss die Augen, lauschte nur seiner Stimme.
„Es tut mir leid. Ich hätte es dir sagen sollen, aber ich hab einfach schon so viele Menschen kennen gelernt, denen ich egal gewesen bin, die einfach nur mit mir gesehen werden wollten. Und du wusstest nicht, wer ich war, und hast trotzdem täglich mit mir geschrieben und mit mir telefoniert und wolltest mich trotzdem kennen lernen und Zeit mit mir verbringen. Und du weißt glaube ich gar nicht, wie gerne ich die Zeit hier mit dir verbringe. Das war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe, Victoria“, endete er dann und mein Herz, das pochte so laut, und mir war immer noch schwindelig, aber mir ging es gut. Seine Worte machen mich so glücklich.
„Weißt du was?“, meinte ich daher leise und legte meinen Kopf an seine Schulter. „Keine Geheimnisse mehr.“
„Was?“
„Ab jetzt keine Geheimnisse mehr, okay?“, wiederholte ich mich und merkte, wie Connor sich entspannte.
„Natürlich“, versprach er mir und ich musste lächeln, versuchte mich zu beruhigen. Da mir aber immer noch nicht ganz wohl war, hatte ich mich im nächsten Moment mit dem Rücken aufs Sofa gelegt, mein Kopf auf Connors Beinen und mein Blick nach oben in sein Gesicht.
„Und jetzt erzähl mir davon!“, forderte ich und sah ihn an.
„Wovon?“, hakte Connor aber nach und ich verdrehte die Augen.
„Von deinem Star-Leben. Von den Groupies und von…“, erklärte ich, doch wurde sofort unterbrochen.
„Groupies?!“, fragte Connor mit erhöhter Tonlage und ich musste grinsen.
„Also keine Groupies. Interessant“, schmunzelte ich, Con schnaubte nur.
„Du machst mich fertig“, meinte er, fing dann aber gedankenverloren an, durch meine Haare zu streichen. Und zu erzählen. Von seinem Leben. Wie es war, immer in anderen Städten zu sein und neue Menschen kennen zu lernen. Und das zu tun, was er abgöttisch liebte. Und er war so glücklich, als er darüber erzählte. Er liebte sein Leben, das merkte man ihm an, und es tat ihm gut, mit mir darüber reden zu können. Und ich hörte nur all zu gerne zu.


‚Ich hätte dir das alles viel, viel früher erzählen sollen. Und ich habe nicht damit gerechnet, dass du das so gut aufnimmst. Du weißt gar nicht, wie glücklich mich das macht!‘ (Connor, 12:23)


„Victoria?“, riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken und ich öffnete die Augen, sah direkt in Connors Gesicht, das über mir schwebte. Con hatte irgendwann aufgehört, über sein Leben zu erzählen, und die letzten Minuten hatten wir einfach nur so dagelegen.
„Hm?“
„Du sahst so friedlich aus, als ob du schlafen würdest“, erklärte er und strich mir eine der Strähnen aus dem Gesicht. Wie es schien, liebte er es, mit meinen Strähnen zu spielen. Und mir gefiel das ebenso sehr wie ihm. „Und jetzt solltest du aufstehen“, meinte er dann und ich zog böse die Augenbrauen zusammen. Er wollte mir ein Kopfkissen wegnehmen!
„Warum?“, fragte ich also und er seufzte.
„Tori, wir sitzen hier seit mehreren Stunden. Du solltest so langsam mal was Trinken und was essen, es ist mittlerweile 13 Uhr und ich will mir keine Vorwürfe machen müssen, dass ich dich habe verhungern lassen. Außerdem schlafen so langsam meine Beine ein“, erwiderte er und ich richtete mich langsam auf, weil ich schon genau wusste, dass er recht hatte und das ich mit meinem Kreislauf aufpassen musste.
„Du hast recht“, stimmte ich ihm also zu und er lächelte.
„Super, dann gehst du duschen und ich schau mal, ob ich noch was Essbares finden und mache neuen Tee, okay?“, schlug er vor und ich lächelte nur zurück.
Duschen, das klang wirklich nach eine hervorragenden Idee. Und Tee ja sowieso.

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StayingStrong 02. Oct 2017

Hey :)
Ich dachte, ich lass dir mal wieder einen Kommentar da. Da geht's ja ganz schön zur Sache bei den Vamps. Sehr viel Trubel haha
Aber mir gefällt's!
Außerdem finde es klasse, dass Connor Victoria so unterstützt. Und dein Schreibstil ist auch super!
LG

Aprocure 08. Oct 2017
Hey, vielen Dank für deine lieben Worte! Ich freu mich, dass du die Story immer noch verfolgst, dass ist klasse! Und ja, diese Story ist wohl eine der "typischeren" Fanfictions mit ein paar Klischees eingestreut, ich hatte da echt mal Lust drauf, sowas zu schreiben. Aber wenn es doch gut ankommt, ist ja alles super! Ich wünsche dir sehr viel Spaß bei den nächsten Kapitel :) Liebste Grüße!
StayingStrong 09. Jul 2017

Guten Abend,
das Kapitel ist echt der Hammer! :D
Ich musste so lachen, als sie Brad um den Wangenkuss gebeten hat!
Und der von Connor initiierte Abgang am Schluss ist auch sehr amüsant. Ich konnte quasi das ganze Kapitel bildlich vor mir sehen.
Hat mir sehr gut gefallen!
LG :)

P.s.: Die armen Bandmitglieder. Da hat Connor sie aber ordentlich verwirrt und geschockt haha

Aprocure 11. Jul 2017
Hallöchen! Mal ein wenig gute Laune und andere ärgern/verwirren muss ja auch mal sein, nach dem ganzen Kitsch :D. Ich freu mich, dass es dir so gut gefallen hat. Und vielen Dank für dein Review, natürlich! Liebste Grüße :)
NiiNchen0815 09. Jul 2017

Hey,

deine Gechichte ist wirklich gut.:)
Schade dass du nur Sonntags die Kapitel online stellst.

LG

Aprocure 11. Jul 2017
Hey! Vielen Dank, das freut mich! Leider schaffe ich es nicht noch öfter, aber ich bemühe mich, immerhin jeden Sonntas zu posten! Liebe Grüße!
StayingStrong 30. May 2017

Hey :)
Also ich bin eigentlich zufällig über deine FF gestolpert. Ich kenne weder die Namen der Bandmitglieder von The Vamps, noch viele Songs von ihnen. Aber ich muss wirklich sagen, dass mir deine Story und dein Schreibstil sehr gut gefallen. :)
Ich finde es gut, wie du mit den random WhatsApp-Nachrichten angefangen hast und wie sie sich jetzt, Monate später (was die Geschichte noch realer macht - tiefe Freundschaften und das dafür benötigte Vertrauen entstehen erst mit der Zeit), immer mehr näher kommen.
Ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel und bin gespannt, was sich zwischen den Beiden entwickelt! Und ich bin neugierig darauf, wann sie denn in Kontakt mit dem jeweiligen Freundeskreis treten!
LG

Aprocure 05. Jun 2017
Hallöchen! Ich freue mich sehr, dass du überhaupt über diese Story gestolpert bist. Das Fandom ist hier ja noch ziemlich leer und ich bin die einzige Story hier uuund wenn du die Jungs auch gar nicht kennst, find ich das noch toller! Die Bandmitglieder werden später - wenn es dann irgendwann dazu kommen sollte, dass Victoria sie kennen lernt - auch nochmal ganz kurz vorgestellt, damit auch jeder mitkommt, wer jetzt alles Teil der Band ist und so weiter. Ich liebe diese Nachrichten viel zu sehr, sodass ich sie nicht loslassen konnte und somit sie auch jetzt immer noch vorkommen. Von daher wird es auch später noch viele Nachrichten geben ;) Und ich bin wirklich kein Fan von diesen überstürzten FF-Beziehungen, von daher gibts das bei mir einfach nicht und ich freu mich, dass dir meine Art, das zu behandeln, gefällt ;) Und vielen, vielen Dank für deine ganzen lieben Worte! Liebste Grüße und ich wünsche dir weiterhin viel Spaß!
StayingStrong 05. Jun 2017
Ja, das stimmt. Ich finde auch, dass es generell immer weniger FFs hier auf der Seite gibt... Das freut mich, dann lerne ich quasi was über die Band :D Die Nachrichten sind auch unglaublich süß! Also behalte sie ruhig bei! Dein Schreibstil ist einfach toll, also keine Ursache und gern geschehen :D Danke dir! Den werde ich bestimmt haben! ;)