Geburtstag mit Folgen

vor 1 Tagen
Ich hatte mir meinen Geburtstag so toll vorgestellt ... doch dann machte mir mein Chef einen Strich durch die Rechnung und alle kam anders ... Pairing Richard+OC, jede Menge Supernatural Schauspieler, achtung heiß - lot of sex ... don't like - don't read
Supernatural Romanze P18 Romanze In Arbeit

1

'Oh Mann … SPN Convention… in einem halben Jahr … in meiner Nähe… ich drehe durch – und das zu meinem Geburtstag kurz vor Weihnachten… ich flipp aus‘ – mein Grinsen bekam ich schon seit 2 Tagen nicht mehr aus meinem Gesicht. Ja, die Karten waren scheißteuer, aber für drei Tage in einem 4 Sterne Hotel mit meinen heißgeliebten Stars… egal – man gönnt sich ja sonst nichts, und so eine Gelegenheit würd ich nie mehr wieder bekommen
Die Zeit flog nur so dahin und ich wurde immer kribbliger. Ich konnte mich nur schwer mehr auf die Arbeit konzentrieren, mein Chef, wissend um meine Vernarrtheit, nahm es mir nicht besonders übel und zog mich damit auf.
Das Herz rutschte mir allerdings tiefer als in die Hose, als er eines Tages zu mir kam und mir mitteilte, daß aus meinen freien Tagen rund um die Convention nichts werden würde, da am Donnerstag, meinem Geburtstag eine Weihnachtsfeier reingekommen wäre, und zu wenig Personal da war.
'Das meint er aber nicht ernst' dachte ich sauer. Gott, ich war so wütend, traurig, warf mich auf das Bett drückte mein Gesicht in das Kissen und begann hemmungslos zu schluchzen. Das kann doch echt nicht sein. Am liebsten würde ich auf der Stelle kündigen. So eine große Scheisse.
Mein Chef gab mir aber eine Auftrag, da, wie er sagte, es ihm sehr leid täte, mir meinen großen Traum zerstört zu haben, zur Weihnachtsfeier, wo ja auch ein Geburtstagskind anwesend wäre, eine dreistöckige Torte zu machen – und es wäre mir überlassen, das Thema zu wählen.
Ich meinte daraufhin nur trotzig, dann mach ich eine SPN-Torte. Worauf er daraufhin nur sagte:
"Das wäre sehr passend". Ich steckte mein ganzes Herzblut in die Torte, gab mir viel Mühe mit dem Ausmodellieren der Figuren und des Impalas, jede Etage beinhaltete ein anderes Thema, von den Jägern über Dämonen, vom Tagebuch bis hin zu Licht und Dunkelheit. Ich war zufrieden mit mir und der Welt (für einen Augenblick).

Donnerstag - mein Geburtstag
- und dazu noch die blöde Weihnachtsfeier… 'Schöne Scheisse‘, dachte ich nur, 'das wird ein langer Abend`… egal, meinen Geburtstag hatte ich ja ohnehin anders geplant, … wäre ja auch zu schön gewesen um wahr zu sein.
Etwas angepisst stellte ich die Torte ins Kühlhaus und machte mich auf in die Küche.
„35 Personen, Autohaus Preinig“ sagte mein Chef, „kommen um sieben, wird sicher ein langer Abend.“ Ich ging und dekorierte die Tische im Saal, kümmerte mich ums Essen und schwelgte wieder ab zu meinen Lieblingen, die ich nicht sehen durfte. Ich war wieder den Tränen nahe, und beinahe hätte ich die Suppe verzalzen.
Ich wünschte mir dieses beschissene Wochenende wäre vorbei.
Ich stellte mich zu meinem Chef hinter die Theke und wir warteten auf das Eintreffen unserer Gäste.
Die Tür ging auf und es kam einer der aussah wie Mark Pellegrino, Nach einem kurzen heißen Schauer, der mir über den Rücken lief, dachte ich nur kopfschüttelnd:
'Ich hab wohl schon Halluzinationen‘
Als dann noch ein paar Leute kamen, die ich nicht kannte, lächelte ich ihnen halbherzig zu.
`Eva, reiss dich zusammen, du bist hier auf Arbeit' strafte ich mich
Aber die nächsten die durch die Türe kamen waren Jensen und Misha und daran gab es keinen Zweifel, mein Herz setzte kurz aus. Ich starrte die beiden an und brachte kein Wort heraus.
'Ich glaub ich bin hier bei versteckter Kamera‘ dachte ich und klammerte mich an die Bar um nicht auf der Stelle umzukippen.
Aber als dann auch noch Mark Sheppard mit Jared und Richard reingestolpert kamen und mir zuwinkten, war es um mich geschehen. Ich musste mich kurz mit hochrotem Kopf in die Küche verziehen und kurz nach Atem ringen. 'Das kann doch nicht ... ist das jetzt wirklich wahr' ... ich kniff mich kurz um wieder ins Hier und Jetzt zurückzukehren. „Was versteckst du dich hier, du solltest die Gäste begrüßen“ meinte mein Chef, nachdem er die Flügeltüre aufgeschmissen hatte,
mit einem schiefen Grinsen.
„Du willst mich wohl verarschen“, meinte ich daraufhin nur kurz Erstaunen und Fassungslosigkeit zierten in diesem Augenblick mein Gesicht, und mein Herz schlug Stakkato
„Komm jetzt, du kannst dich nicht ewig in der Küche verstecken“
lachte er und schob mich wieder hinaus. 'Leck mich am Arsch', dachte ich nur, als ich meine ganzen Idole an einem Tisch versammelt sah. 'Beruhige dich' mahnte ich mich selber, und musste mir kurz auf die Zunge beißen, um den Knoten zu entwirren, damit ich mich um die Getränkeaufnahme kümmern kann.
'Mädchen, du bist 35, stell dich nicht an wie 15, das sind auch nur Menschen‘ versuchte ich mich zu beruhigen. Ich strich noch meine schweißnassen Hände an der Schürze ab und trat an die U-Tafel.
„Hey“, begrüßte mich Jensen freudig, „nettes Lokal habt ihr hier“ – „und eine nette Bedienung, wie heißt du?“ meinte Rob mit einem Augenzwinkern. Ich lächelte und sagte spontan „Eva – und das weißt du doch noch gar nicht“ – Sie kamen mir alle mit einer Herzenswärme entgegen, die mich schnell alle Aufregung und Scheu vergessen ließ. Wir servierten den ersten Gang und die Gäste winkten uns zu und aßen mit Begeisterung. „Mmmm, kochst du hier so gut“ – kam es von Jared
„wär ich nicht schon verheiratet, könnte ich mich glatt noch mal verlieben“ grinste er schelmisch.
Ich wurde eine Spur roter im Gesicht. Mein Chef drückte mir eine Flasche Rotwein in die Hand und sagte ich solle mal durchgehen. Ich schaute ihn mit fragendem Blick an, denn alle waren in schwarz weiß gekleidet, und ich hatte meine Hände doch nicht so unter Kontrolle, daß ich mir das zutraute.
Er schubste mich sanft an und tja … es kam natürlich wie es kommen musste und ich kippte einen Schluck Rotwein über das Hemd von Richard. Misha und Jensen bekamen sich nicht mehr ein vor Lachen und mein Kopf hatte gerade dieselbe Farbe wie der Rotwein und ich starrte ihn mit großen Augen an. „Scheiße … es tut mir leid“ stammelte ich nur. Ausgerechnet mein heimlicher Schwarm.
In diesem Moment wünschte ich es täte sich irgendwo ein "Supernatural-Loch" auf und ich könnte darin verschwinden, aber nein...
Er lächelte mich schüchtern an und meinte nur „Ach was, nicht so schlimm“ – Ruth meinte daraufhin „Salz hilft – du hast doch bestimmt eines in der Küche“ – Richard erhob sich vom Stuhl, ich drückte meinem Chef den Wein in die Hand, und deutete Richard zur Küche. „Aber macht nicht zu lange, wir haben noch Hunger“ – prustete Misha und die Stimmung am Tisch war ausgelassen.
Ich folgte Richard in die Küche, und sah gerade wie er das Hemd aus der Hose zog.
'Bitte zieh dich jetzt nicht aus' betete ich innerlich, aber er beließ es dabei nicht zuviel Haut zu zeigen. Ich nahm ein nasses Tuch und befeuchtete das Hemd, streute Salz darauf und massierte
es vorsichtig mit zitternden Händen ein.
Ich spürte seinen Atem an meiner Haut, aber traute mich nicht ihn anzusehen, denn wahrscheinlich machte ich in diesem Moment meiner knallroten Schürze erhebliche Konkurrenz.
Ich zwang mich nicht zu laut zu atmen, denn ich meinte er müsse auf jeden Fall meinen lauten Herzschlag hören. „Und du meinst das wird wieder?“ fragte er mich leise. Ich sah auf, in seine goldenen Augen und meinte nur knapp „Ein Rand wird bleiben, aber ist ja sicher nicht dein einziges Hemd – und so hast du ein Andenken an mich“ – Die letzten Worte sprudelten so schnell aus mir heraus, daß ich es im gleichen Moment wieder bereute. Er lächelte nur und fixierte mich mit seinem Blick. Da ich natürlich meine Augen nicht unter Kontrolle hatte wanderten diese von seinen Augen auf seine Lippen. 'Gott, wie die wohl schmecken' dachte ich sehnsüchtig, brachte mich aber schnell dazu den Blick abzuwenden und zu stammeln: „Ich denke wir gehen wieder raus, ansonsten hast du gleich eine schlechte Nachrede“ – Er schlenderte wieder an seinen Tisch zurück.
Ich stand noch eine Minute am Herd und kam dann mit dem zweiten Gang wieder an den Tisch der Crew. Ohne weitere Zwischenfälle bekam jeder seinen Teller und ich stellte mich wieder hinter die Bar. Ich hatte kurz Zeit mit meinem Chef ein paar Takte zu wechseln und sagte aufgewühlt
„Du hättest was sagen können und mich nicht einfach so ins off-“ „Alles Gute zum Geburtstag“ unterbrach er mich, umarmte mich kurz und grinste. Das war mit Abstand der beste Geburtstag – und er sollte noch lange nicht vorbei sein. Die leeren Teller wurden abgeräumt und Eric hielt eine kleine Ansprache, über die letzten Monate – die Zeit mit der Crew.
Mein Chef und ich verzogen und in die Küche und beseitigten das Chaos.
Auf einmal stand meine Arbeitskollegin Petra hinter mir. „Was machst du denn hier?“ fragte ich verblüfft. „Ach … ich … ich wollte dir nur kurz zum Geburtstag gratulieren“ meinte sie nur.
Ich dachte nur 'Handyzeitalter .... aber gut‘. Nach einer kurzen Umarmung half sie mir mit den Tellern und mein Chef meinte, ich solle die Torte holen.
'Ach du Schreck‘, dachte ich 'irgendwie ist mir das jetzt doch ein wenig peinlich', hätte ich doch nie im Leben damit gerechnet
Aber auf der anderen Seite war ich auch ein wenig stolz, sah ja echt nicht schlecht aus die Torte.
Ich nahm den Servierwagen, hievte die Torte darauf, zündete ein paar Kerzen an und schob sie in den mittlerweile dunklen Saal.
„Happy birthday to you, happy birthday to you, happy birthday, liebe Eva, happy birthday to you“
Die Worte nahmen einen Umweg durch ganz Österreich, bevor sie in meinen Kopf eindrangen.
Im ersten Moment realisierte ich das ganze gar nicht, doch dann zog sich eine Gänsehaut vom Haaransatz bis hinunter zu den Zehen. Ich stand bestimmt eine Minute regungslos da.
Alle sahen mich mit strahlenden Gesichtern an und applaudierten. „Ähm …. ich?“ fragte ich erstaunt und zeigte mit dem Daumen in meine Richtung.
Jensen sprang als erster auf und zog mich in eine Umarmung. „Alles Gute“, zwinkerte er mir zu.
Ich war noch immer zu perplex um ein anständiges Wort herauszubringen, aber ich wurde von einem nach dem anderen in eine kurze herzliche Umarmung gezogen.
'Das kann doch alles nicht wahr sein' dachte ich und schluckte.
Zum einen leicht peinlich berührt, blickte ich beschämt auf den Boden und stammelte: "Jetzt hab ich mir meine eigene Geburtstagstorte gemacht" - aber ich nächsten Augenblick: "Geil geworden"
Alle lachten und jubelten. Ich blickte in die Runde und wisperte ein leises "Danke"
Nachdem das Licht wieder anging, und ich die Kerzen ausblasen musste, zückten viele ihr Handy und fotografierten und bestaunten mein Meisterwerk. Mit Worten wie „Wow“, „Da hast dir aber Mühe gegeben“, „Viel zu schade zum Anschneiden“, „Ein Kunstwerk“, fiel auch die Anspannung von mir ab und ich seufzte erleichtert durch.
„So“, sagte mein Chef und kam mit Messer und Tellern, „du schneidest jetzt mal die Torte an, gibst jedem ein Stück, fragst die netten Herren und Damen“ – und deutete mit einem Augenzwinkern in die Runde, „ob sie einen Platz weiter rutschen würden, und setzt dich dann auf einen Stuhl – offizieller Feierabend für dich.“ Er lächelte mich an, ich formte ein wortloses „Danke“
Ich teilte die Torte aus und lies mich dann auf den mittlerweile freien Platz zwischen Misha und Matt nieder. Alle meine Lieblinge rund um mich versammelt. Ich hätte vor Freude im Dreieck springen können. „Geiler Geburtstag“, meinte ich nur und lies mir ein Stück Kuchen auf der Zunge zergehen. „Und das war erst der Anfang“ wisperte Mark Sheppard und alle sahen sich verstohlen an
Ich kniff die Augen zusammen und wollte in ihre Gedanken eindringen, aber da war nichts außer einem Brett auf dem "Betreten verboten" stand.
„Eigentlich hätte ich mir meinen Geburtstag ganz anders vorgestellt“, fing ich auf einmal an.
„So?“ fragte Jared - „wie denn?“
„Na ja“, begann ich zögernd und blickte in die Runde– „ich habe mich auf eure Convention gefreut, so was sehe ich ja sonst nur auf YouTube, endlich mal die Gelegenheit, denn ihr kommt ja wahrscheinlich niemals wieder nach Österreich“ – die Enttäuschung war mir anzumerken –
„und dann teilt mich mein Chef zum Arbeiten ein, weil sich sonst kein Idiot außer mir findet –
scheiss Gastgewerbe“ meinte ich still
Die Jungs um mich herum fingen zu grinsen an. 'Wüsste nicht was da jetzt witzig sein sollte'
dachte ich mir ein wenig verletzt.
Ich sah aus dem Augenwinkel wie sich mein Chef und Eric ein Zeichen gaben
und dachte mir nichts weiter.
Wie aufs Stichwort rief mich mein Chef nochmals zu sich und ich erhob mich schwermütig.
Ich spürte die Blicke auf mir und meinte so etwas wie verhaltenes Tuscheln zu bemerken.
Ich strich mir die Schürze glatt, und bemühte mich wieder etwas fröhlicher zu wirken, ich hatte ja schließlich den besten Geburtstag ever - Ich schlenderte zu meinem Chef der mit dem Dienstplan und mit einem seufzenden Gesichtsausdruck auf mich zukam. „Es tut mir leid“, fing er an, „aber ich habe mich vertan.“ Petra kam grinsend aus der Küche. „Du kannst die nächsten 4 Tage frei haben wenn du magst, Petra springt ein.“ 'Toll‘, dachte ich bei mir, 'sowas kann er mir nicht früher sagen, jetzt wo ich die Karte auf Ebay verkauft habe, um wenigstens mein Geld wieder zu bekommen.
Ein paar Tage frei sind ja schön, aber jetzt hab ich auch nichts davon, außer daß ich wahrscheinlich daheim sitze und mir die Augen raus heule, wegen dieser verpassten Chance
Mir standen die Tränen an, aber ich schluckte sie brav hinunter.
Plötzlich stand Eric auf und es wurde mucksmäuschenstill.
Er räusperte sich kurz, wandte sich an mich und sagte
„Also wir, damit meine ich Robert , mich und die Crew würde es sehr freuen, wenn du die nächsten Tage mit uns auf die Convention kommen würdest, natürlich nicht als einer der Gäste sondern als Special VIP hinter die Bühne, vor die Bühne, uns zuschaust, Eindrücke mitnimmst, ganz wie du magst, du kannst mit uns Essen, mit uns lachen, alles was du willst – und bevor ich mich jetzt noch um Kopf und Kragen rede – was meinst du – bist du dabei?“
Ich stand nur da und sagte nichts, die Worte waren schon wieder im ganzen Land verteilt und fanden erst mühsam den Weg in meinen Denkapparat.
Ich stand da und fassungslos und erstaunt schaute ich ihn mit großen Augen an.
Ich legte den Kopf schief und zog eine Augenbraue nach oben. Alles was ich zustande brachte war ein „Ihr verarscht mich, oder?“
Mein Chef hatte das Gesicht zu einem breiten Grinsen verzogen und auch der ganze Tisch lachte
„Ob … wie …“ stammelte ich „und du hast das alles geplant?“ fragte ich, drehte mich um und knuffte meinem Chef leicht in die Seite. Ich konnte es noch immer nicht ganz realisieren und Eric stand noch immer mit fragendem Gesicht da und lächelte mich an.
„Also? - Ja, Nein, Hab Angst, Lauf davon?" fragte er
„Ja natürlich, so eine blöde Frage“ sagte ich und erntete wieder ein lautes Lachen vom ganzen Saal. „Happy Birthday, Eva“ riefen alle durcheinander
Meine Gefühlswelt war gerade ein einziges Chaos, aber kein einziges auch noch so kleines Unwohlsein schlich sich dazu
Der definitiv beste Geburtstag ever ever. Ich umarmte meinen Chef, Petra und ging dann zu Eric.
„Ich weiss nicht was ich sagen soll, wow, ich brauche noch einen Moment zum Realisieren“ wisperte ich und drückte ihn fest an mich. Er hing mir einen Ausweis um den Kopf der mich eindeutig als VIP auszeichnete. Ich grinste schief. „Nicht verlieren“ meinte er und lächelte mich an. Auch die anderen standen schon wieder und ich wurde wieder geherzt. Ich ließ mich in meinen Sessel fallen und sah einen nach dem anderen an – „und ihr habt das alles gewusst“ sagte ich und schüttelte den Kopf. „Eigentlich hasse ich ja Überraschungen, aber das übertrifft echt alles“, stammelte ich und wusste noch immer nicht recht was ich sagen sollte.
„Na dann“, meinte Jensen, „lasst uns das Abenteuer beginnen“ – und mir einer geschickten Handbewegung schenkte er mir ein Glas Weißwein ein.
Alle Scheu war im Laufe des Abends gewichen und wir verstanden uns alle als würden wir uns schon ewig kennen. Nur Richard war irgendwie ein wenig abwesend, was ich verdammt schade fand und einen kleinen Stich mitten ins Herz verpasste.
'Er wird mir doch hoffentlich das mit dem Rotwein nicht nachtragen‘ dachte ich und sah ihn von der Seite an. Dabei kannte ich ihn ganz anders, als Spaßvogel der sich für nichts zu schade war, und genau das liebte ich so an ihm - schon in seiner Rolle als Gabriel, der leider viel zu früh den Serientod sterben musste, was ich so immens schade fand, aber immer noch ein Funken Hoffnung in mir aufkeimen lässt, schließlich war ein Erzengel - und der Trickster ... ist bestimmt in einem Paralleluniversum ... und auch in King of Con an der Seite von Rob, - der irgendwie auf mich wie eine Vaterfigur wirkt - er hatte so eine sanfte Art, bei Rob hatte ich das Gefühl, daß ich ihm alles anvertrauen könnte. Ich warf ihm einen kurzen Blick zu und schmunzelte bei dem Gedanken, als mir einfiel 'Wie Gott (eben seiner Rolle in SPN) - der Vater von allen
Und natürlich wenn sie auf der Bühne standen und sangen - Rich mit seiner tiefen, sexy Stimme, der die Gitarre rockt - also Richard hatte mir echt den Kopf verdreht. 'Und dann ist er der einzige, der wie es scheint nicht mit mir auf einer Wellenlänge zu sein' dachte ich und seufzte wehmütig
Es wurde immer später und später und irgendwann saßen da nur noch ich, Matt, Jensen, Misha, Richard, Jared, Rob und, Gil
Wir waren alle schon ein wenig angeheitert und ich hängte mich bei Jensen und Jared ein und wir stolperten noch in eine Bar. „Hast ja schließlich Geburtstag“, meinte Jared … „Erst wieder in 364 Tagen“, sagte ich zwinkernd. „Muss ja keiner wissen“ witzelte Gil
Ich wollte nicht daß der Abend vergehen würde, es war einfach der absolute Wahnsinn, den ich mir nicht mal in meinen kühnsten Träumen ausgemalt hätte, aber die Vorfreude auf die nächsten 3 Tage ließ mich erneut innerliche Freudentänze aufführen.
Immer wieder schwank mein Blick unauffällig zu Richard.
Ich zog Rob in einer ruhigen Sekunde zur Seite, weil ich es nicht länger aushielt. „Was ist mir Richard los?“ fragte ich. „Warum?“ fragte er und schielte zu Richard, der etwas abseits stand.
„Weil du sein bester Freund bist, und er so … irgendwie … abweisend ist, meinst du er nimmt mir das mit dem Rotwein übel?“ fragte ich unsicher
„Bestimmt nicht“ grinste er – „aber ich frag ihn mal“ erklärte er mit erhobenem Zeigefinger und stolperte in seinem betrunkenen Zustand zu Rich. „Nein, warte“ rief ich ihm noch leise nach und schlug mir mit der flachen Hand auf die Stirn. 'Mega peinlich‘ dachte ich und verdrehte die Augen
„Was ist los“ kam es von Misha und die anderen umzingelten mich.
„Nichts weiter, passt schon“ sagte ich ganz leicht genervt und kippte den Rest meines Cocktails in einem Zug hinunter. Rob kam wieder im Schlepptau Richard und grinste mich an „Also der Rotwein wars nicht" meinte er mit einem Augenzwinkern – "Sei nicht so eine Spassbremse Dick“, lallte er und knuffte Rich leicht in die Seite.
Richard verdrehte die Augen, schüttelte leicht den Kopf und wuschelte durch Robs Locken
Irgendwann endet auch der schönste Abend, oder eher gesagt war es schon Morgen.
Wir bestellten uns zwei Taxis und fuhren los. Die Jungs ins Hotel und ich nach Hause.
Ich saß während der Fahrt auf der Rückbank eingequetscht zwischen Richard und Jensen und ich hatte ein ungutes und zugleich prickelndes Gefühl so nahe an Rich zu sein. Ich hatte ihn am allerliebsten von allen und es schien, als wäre es ihm unangenehm, das machte es auch mir unangenehm und ich seufzte leise und blickte zu Boden, das tut weh. Wir verabschiedeten uns und verabredeten uns für 13 Uhr vor dem Hotel. Oh Gott … es waren nur ein paar Stunden aber ich konnte es kaum abwarten.
Ich lag im Bett und lies den Abend noch einmal Revue passieren.
Das war tatsächlich real und ich mittendrinnen. Wären meine Ohren nicht im Weg ich könnte schwören, ich würde im Kreis grinsen. Irgendwann schlief ich mit einem wohlig warmen Gefühl ein.

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Hannah04 18. Apr 2017

Ich find die Geschichte cool. :-) wann gehts weiter?

spnblack 18. Apr 2017
Hey ... freut mich, daß dir die Geschichte gefällt ... lg lisi ;)