Who'll come with me?

vor 22 Tagen
Was passiert, wenn eine junge Frau das Leben eines männlichen Bandmitgliedes von mitte der 90er an bis in die Gegenwart gehörig durcheinander bringt? Oder ist es doch eher umgekehrt? Kelly Boy && Elaine James (oc)
Kelly Family Romanze P16 Drama In Arbeit
Bemerkung des Authors: * "Red Shoes" © Kelly Family 1997

10.

„*Put on the red shoes that you want to.
Put on the red shoes that you like.
Put on the red shoes that you've never worn before.
Put on the red shoes, put on the red shoes that you like“, hörte Elaine eine Melodie, die ihr bis dato unbekannt war, als sie am im Februar 1997 zum ersten Mal nach über acht Monaten wieder die Räume des Studio N in Köln Mülheim betrat.
Es war bereits später Abend gewesen, als ihre Maschine von London aus auf dem Flughafen Köln/Bonn „Konrad Adenauer“ gelandet war. Aufgrund irgendwelcher technischer Schwierigkeiten hatte die Maschine erst mit mehreren Stunden Verzögerung starten können. Da ihr Vater offenbar nicht zuhause war und sie bei ihrem Aufenthalt in England aus Sicherheitsgründen keine Schlüssel mit sich geführt hatte, war sie vor verschlossenen Türen gestanden. Es sollte eigentlich eine Überraschung sein, doch hätte sie damit rechnen müssen, dass Ed andernorts womöglich beruflich eingespannt war. Ein kurzer Anruf und das Taxi brachte sie mitsamt Gepäck dort hin wo stets ihre zweite Anlaufstelle war, wenn zuhause aus diversen Gründen nicht in Frage kam.

„*Put on the red dress that you want to.
Put on the red dress that you like.
Put on the red dress that you've never worn before.
Put on the red dress, put on the red dress that you like.“, klang der Song weiter, welcher nur von einer Gitarre begleitet wurde und aus einem der Aufenthaltsräume kam. Elaine hätte seine Stimme unter tausenden jederzeit wiedererkannt, auch wenn sie einander nun über ein halbes Jahr weder gesehen, noch gesprochen hatten. Während die Brünette der Melodie weiter lauschte, gingen ihr verschiedene Gedanken über die vergangenen Monate durch den Kopf.
Nach ihrer Versöhnung mit Paddy hatte sie von allem anderen Abstand gebraucht. Von Köln, ihrem Vater und auch der Erinnerung an eine sehr denkwürdige und ungemein leidenschaftliche gemeinsame Nacht mit dem älteren Bruder ihres Freundes. Bei Gewitter in einer Scheune in der spanischen Provinz. Elaine hatte sich dazu entschieden, für eine Weile zu ihrem Onkel Kenneth nach London zu gehen, um dort den Bildungsabschluss nachzuholen, den sie aufgrund des Lebens auf Tour verpasst hatte. Paddy war sie zwischendurch besuchen gekommen, wann immer sich die Möglichkeit ergeben hatte. Auch auf Joey war sie zwei Mal bei einer Sportveranstaltung getroffen, ein paar Telefonate mit Maite und das war es dann gewesen. Mit allen anderen hatte sie keinen direkten Kontakt gehabt.
Während Elaine sich ende Juni des zurückliegenden Jahres somit nach England verabschiedet hatte, waren auch die Kellys im Herbst in Aufbruchsstimmung und zogen im September in ihr neu erstandenes Anwesen East Grove an der Irischen Küste ein. Nicht etwa, dass sie Köln nun gänzlich den Rücken kehrten, doch sie brauchten einfach einen Ort, an dem sie dem riesigen Fanhype in Deutschland entfliehen konnten. Verständlich war das durchaus, denn es war eine befremdliche Vorstellung, praktisch nichts tun zu können, ohne dass man beobachtet und belagert wurde.

Erst jetzt konzentrierte sich die deutsch-Irin etwas genauer auf den Songtext den sie hörte und anstatt sie abzulenken, verstärkte er ihre Gedanken an Spanien jetzt wieder, denn es passte einfach jedes einzelne Wort, wie die Faust aufs Auge.
„*Everybody's dreaming and so am I..
I'll take you tonight where you want to.
And dance with you all night long.
I need you more then I've ever needed someone.
Put on the red shoes,
Put on the red dress that you like“.
Elaine war zwischenzeitlich vor dem Raum angekommen und spähte zuerst durch die leicht geöffneten Lamellen, dann durch den Spalt der halb geöffneten Tür hinein. Sie versteckte sich nicht direkt, machte aber zunächst auch nicht bewusst auf sich aufmerksam und wartete einfach noch ab, bis der Song zu Ende war. John stellte die Gitarre neben sich ab und verfasste einige Notizen auf seinem Skript, ehe er aus dem Augenwinkel einen scheinbaren Schatten an der Tür wahrnahm und den Kopf ein Stück anhob. „Hey“, grüßte Elaine ihn nun leise und schob die Tür weiter auf, um ein Paar Schritte in den Raum zu gehen und sich flüchtig umzusehen – er war alleine hier. Kurzzeitig hatte John das Gefühl, dass ihm die Luft abgeschnürt wurde, denn nach mehreren Monaten stand sie einfach so vor ihm, als wäre nichts gewesen. Doch das war es, denn nur wenige Wochen vor ihrer Abreise im vergangenen Jahr, hatte sie eindeutig, wenn auch wortlos klargestellt, dass sie zu seinem jüngeren Bruder gehörte. So war es ja auch eigentlich gut und richtig, doch manches ließ sich nicht einfach so aus dem Gedächtnis verbannen.
„Ich hatte keine Ahnung, dass du kommst. Und Paddy ist nicht da“, bemerkte John, der inzwischen von seinem Stuhl aufgestanden war und musterte Elaine eingehend von oben bis unten. Entweder er reagierte gerade etwas über, oder sie war tatsächlich in der Zeit, während sie sich nicht gesehen hatten, einfach noch schöner geworden als sowieso schon. Sofort kniff der Musiker die Augen zusammen, was Elaine nicht entgangen war. „Alles okay?“, erkundigte sie sich sofort und musterte ihn mit leichter Sorge. „Nur übernächtigt, das ist alles. Schön dich zu sehen“, lenkte er das Thema geschickt wieder um und beim Ende des Satzes klang seine Stimme unglaublich weich und einfach so vollkommen vertraut. „Ich weiß im übrigen dass er in Berlin ist und wollte ursprünglich meinen Vater überraschen. Er ist nicht zuhause und ich hab keinen Schlüssel“, erklärte die Brünette die gesamte Geschichte des Tages in Kurzfassung. Doch Moment, sie hatte nun etwas vergessen. „Es ist im übrigen auch sehr schön dich zu sehen“, schob sie dann das fehlende noch hinterher und trat auf John zu, wobei sie ihn zur Begrüßung abwechselnd auf beide Wangen küsste.

Die Großstadt schien ihr ohne zweifel gut getan zu haben. „Wie war London?“, fragte er sie aus dem Grund dann auch, doch eigentlich war er vordergründig daran interessiert, dass sie nicht gleich wieder ging. Der Musiker respektierte die Entscheidung, welche Elaine getroffen hatte, dass sie an der Beziehung mit Paddy festhalten wollte, doch das bedeutete nicht, dass er jegliche Gefühle seinerseits einfach auf Knopfdruck abstellen konnte. Seit guten zwei Jahren – und noch weit mehr seit der gemeinsamen Nacht in Spanien – bekam er dieses Mädchen kaum noch aus seinem Kopf. John beneidete die junge Frau tatsächlich darum, dass sie es anscheinend konnte.
„Ich dachte, ich hätte in Köln und Berlin schon alles gesehen, aber London ist einfach Wahnsinn“, sprudelte es nur so aus ihr hervor und man sah ihr die Begeisterung auch an. „So viele verschiedene Menschen und Geschichten. So viel zu sehen und zu erleben. Aber erzähl mir lieber, was das gerade für ein Song war!“

„Für das neue Album“, ließ er sie zuerst ziemlich wortkarg wissen. Nach „Almost Heaven“ im Vorjahr sollte Ende des Jahres, genauer gesagt im November, das nächste Album erscheinen, welches jedoch laut Aussage von Ed noch keinen Namen trug, wie er Elaine am Telefon berichtet hatte. „Ich bin mir mit dem Titel noch nicht sicher. Wie viel vom Text hast du gehört?“ Die Dunkelhaarige überlegte sich genau, was sie darauf jetzt antwortete, damit es nicht wieder in eine verfängliche Richtung lief und sie enttarnt wurde, ihn doch relativ lange beobachtet zu haben. „Ein paar Zeilen kurz bevor du aufgehört hast“, entschied Elaine sich für den Mittelweg und John nickte. „Red Shoes, Red Dress, Dance with you all night long. Ich habe fast das Gefühl, das würde mich an etwas erinnern“, gab sie nebenbei zu verstehen und hatte plötzlich einen ganz speziellen Gesichtsausdruck drauf. John sah auf die Uhr und es war ein paar Minuten nach Mitternacht, er wollte eigentlich längst in seiner Kajüte auf dem Boot sein und schlafen – zumindest war das sein Plan gewesen, bevor Elaine aufgetaucht war. „Dein Vater ist nicht hier“, ließ er sie wissen und Elaine runzelte die Stirn. Gute Frage, wo Ed sein konnte. Bei irgendeinem Auftrag schätzungsweise. „Eine Ahnung, wo er sein könnte?“, warf die junge Frau noch einmal ein und John grinste wissend. „Bis vor ungefähr zehn Minuten war noch Rosenmontag. Man merkt, dass du eine Weile nicht im Land warst, my Darling“, neckte John sie und Elaine spürte Wärme in sich aufsteigen. Sie hatte seine nebenbei eingeworfenen Kosenamen einfach schon immer sehr gerne gehabt.

„Ich werd ins Hotel fahren“. Im Hyatt Regency am Rheinufer von Deutz kannte man sie und Ed von verschiedenen Angelegenheiten und auch wenn die Bude ein wenig kostspielig war, konnte sie zumindest immer damit rechnen, ein Zimmer zu kriegen. „Elaine, es ist Karneval, die sind ausgebucht“, erinnerte John sie noch einmal und sie rümpfte die Nase. „Sorry, war ein langer Tag. Für einen Flug von nicht einmal zwei Stunden stand ich gute sechs in Heathrow herum wegen irgendwelcher Schwierigkeiten und Verbindungsprobleme vom Tower zu den Maschinen“. Er nickte verstehend, erwischte Elaine dabei, wie sie beiläufig auf sein Script linste und ließ das Stück Papier dann so verschwinden, dass es wie zufällig wirkte. „Komm mit. Ich lass dich bestimmt nicht mitten in der Nacht von einem Hotel zum anderen irren oder vor dem Haus auf deinen Vater warten. Wer weiß, wann er auftaucht.“ Nun war Karnevalsdienstag und vor Aschermittwoch gaben die Jecken in Köln ja sowieso keine Ruhe. Alle großen Hallen waren für damit zusammenhängende Veranstaltungen ausgebucht und bei einer von ihnen würde Ed sich herumtreiben, um mit seinen Angestellten für Ordnung zu sorgen. „Komm einfach mit, bei uns bist du immer willkommen“. Das wusste Elaine auch, doch sie zögerte nur aus einem einzigen Grund und John schien genau das auch ganz genau zu wissen. „Keine Hintergedanken. I promise“, versprach er ihr, denn auch wenn es ihm sehr schwer fiel, ihr dauerhaft fern zu bleiben, würde er nie etwas tun, was Elaine aus eigenem ermessen komplett falsch fand. Sie hatten unvergessliche Dinge zusammen erlebt, in Paris, auf dem Boot und auch in Andalusien, doch ihre Ansage ihm gegenüber war deutlich gewesen, wenn auch ohne jegliche Worte.

Es war eigentlich die einzig logische Schlussfolgerung und so ließ die Brünette sich nach nur kurzem widerstand darauf ein, die Nacht auf dem Hausboot der Familie zu verbringen. John hatte ihr erklärt dass die meisten Wohl sowieso selbst unterwegs waren, denn der nächste Termin fand erst am Valentinstag statt, wo der Song „Fell in Love with an Alien“ noch einmal als Singleauskopplung gesondert präsentiert werden würde. Barby war wie immer zuhause und ebenso Angelo, der mit etwas über fünfzehn schlicht auch noch zu jung war, um Nächte lang allein auf Tour zu gehen. Er war es auch, den Elaine und John an Deck trafen, kurz nachdem sie die „Sean O'Kelley“ auf den üblichen Schleichwegen betreten hatten.
„Das ist also dein „Zimmer“, schmunzelte Elaine die zum ersten mal eine der privaten Kajüten auf dem Boot sah, denn bisher war sie lediglich in dessen Wohnzimmer, auf dem Oberdeck oder in der Kleiderkammer von Barby und Maite gewesen. John hob nur die Schultern und ging noch einmal zur Tür, nachdem er sein Bett soweit von zusätzlichen Kissen und Decken frei geräumt hatte, dass es auch für zwei Personen reichen würde. Er hatte sich vorgenommen, auf der Couch zu schlafen, die neben der Tür stand, doch bisher war die Sprache darauf noch nicht gekommen. „Ich muss mich noch kurz mit Hartmut unterhalten, er ist noch im Studio, das dauert nicht lange“. Und dann war er auch schon verschwunden.

„Würdest du dich mehr über ein Geschenk freuen, oder über einen Song, den jemand für dich geschrieben hat?“, wurde Elaine plötzlich gefragt, während sie an der Reling stand und auf das dunkle Wasser des Rheins hinab sah. „Wenn ich nun allein von mir ausgehe, ich mag es nicht, wenn jemand Geld für mich ausgibt und so ein Song nur für mich, das fände ich schon etwas besonderes. Wie kommst du drauf?“, gab sie dem 15-jährigen Angelo zur Antwort, der mitbekommen hatte, wie John noch einmal von Bord ging und nutzte jetzt die Gelegenheit, die Dunkelhaarige zu Rate zu ziehen. „Erinnerst du dich, als wir Anfang letzten Juni in Rostock waren?“, fragte der jüngste Kelly und Elaine nickte. „Der Bürgermeister von Rostock hat eine Tochter. Sie müsste ungefähr so alt sein wie du“, druckste der Teenager herum. „Kira, ja. Was ist mit ihr?“ Angelo machte große Augen und Elaine lächelte, bevor sie ihre Erklärung begann. „Wir haben vor guten anderthalb Jahren unsere Nummern ausgetauscht und telefonieren manchmal“, erklärte Elaine, warum sie die Tochter des SPD-Politikers Detlev Harms wohl besser kannte, als Angelo wusste. „Ich kenne sie eigentlich schon, seit ich neun bin bin und sie war elf“, nuschelte der blonde Junge, dessen Stimme um so vieles Tiefer geworden war, seit Elaine ihn kennengelernt hatte. „Erinnerst du dich an „I can't help myself“ aus dem letzten Album?“ Er musste nicht viel mehr sagen, denn was konnte es sonst schon bedeuten, wenn er das Lied erwähnte im Zusammenhang mit einer bestimmten Person. „Bist du in sie verliebt?“, fragte die deutsch-Irin einfach gerade heraus und Angelo nickte nach einem Zögern irgendwann langsam. „Kira hat einen Freund, weißt du das?“, stellte Elaine vorsichtig in den Raum, und der jüngere Sänger sah sie mit einem hintergründigen Blick an. „Du liebst meinen Bruder, oder?“, fragte er scheinbar zusammenhanglos und Elaine blinzelte kurz. „Ich wäre kaum mit ihm zusammen wenn nicht“, war ihre Argumentation, doch Angelo war noch nicht fertig. „Du weißt genau, von wem ich rede.“, begann er und erst jetzt leuchtete es Elaine ein, dass ausgerechnet John's jüngster Bruder am Besten Bescheid wusste. „Ich hab ihm öfter von Kira erzählt und nachdem du weg warst... es ging ihm wirklich mies und ich wusste nicht warum. Immer wieder musste ich fragen, aber irgendwann konnte er dann nicht mehr anders“.

Elaine war irgendwas zwischen entsetzt und verlegen. Ihre Wangen jedenfalls glühten förmlich, während Angelo weitersprach. „Sie sind beide meine Brüder und das letzte was ich will ist, dass einem von ihnen unrecht getan wird. Wenn du dich falsch entschieden hast... naja, du kannst doch nicht dein ganzes Leben auf einer Lüge aufbauen“. Die Brünette war überwältigt, von so viel Weisheit eines so jungen Mannes und konnte nicht anders, als den jüngeren Bruder von Paddy und John kurzerhand zu umarmen. „Ich weiß.. und vielen Dank für dein Verständnis, aber ich habe mich entschieden“. Sie lösten sich wieder und sahen einander aufmerksam an. „War es denn auch die richtige Entscheidung?“, fragte Angelo und die junge Frau ihm gegenüber hob die Schultern. „Manchmal kann man das nicht wissen“.
Sie hatte sich immer so bemüht, dass keiner aus der Familie etwas mitbekam und nun schienen doch mehr Leute davon Kenntnis zu haben, als es ihr lieb war. Patricia wusste vermutlich Bescheid und John hatte Angelo ins vertrauen gezogen. Nun war ihr völlig klar, dass er jemanden brauchte, mit dem er reden konnte denn Elaine selbst besprach alle solche Dinge mit Kira Harms, dem Mädchen, in das sich der junge Angelo verguckt hatte. „Kann ich dir morgen noch einen Song vorspielen, den ich für das neue Album geschrieben hab? Wegen deiner Meinung.“ Elaine nickte und war irgendwie froh über das Gespräch, denn es hatte unerwartet doch sehr gut getan. Dass sein Song für Kira war schien klar, ansonsten brauchte er fürs Komponieren keine Hilfe.

„Störe ich euch bei etwas?“, fragte John schmunzelnd, der nach einer Weile dann vom Studio wieder zurück gekommen war. „Nope, alles paletti. Gute Nacht!“, verabschiedete der Teenager sich eilig und war dann auch schon verschwunden. Elaine würde ihn morgen aufsuchen, damit sie sich sein Lied anhören konnte. Und je nachdem würde sie vermutlich Kira anrufen. Angelo war so ein netter junger Kerl, da wollte sie gerne behilflich sein, in sofern es möglich war und der aktuelle Freund von Kira war ohnehin ein ziemlicher Idiot, wie Elaine fand.
„Ich hätte beinahe vergessen, was heute für ein Tag ist“, erklärte John, nachdem sein jüngerer Bruder verschwunden war, doch Elaine verstand nicht und warf ihm dementsprechend einen fragenden Blick zu. „Rosenmontag“, sagte sie in Bezug auf ihr Gespräch von zuvor, doch der Musiker schmunzelte nur und zog dann hinter seinem Rücken einen einzelnen Muffin mit einer kleinen Kerze darauf hervor. „Auspusten. Und du musst dir dabei etwas wünschen“, sagte er und hielt Elaine den Mini-Kuchen entgegen. Die Überraschung stand ihr ins Gesicht geschrieben, als sie mit ihrem Atem das kleine flackernde Licht löschte, denn über all den Ärger wegen der Flugverzögerung in Heathrow hatte sie tatsächlich selbst nicht darauf geachtet, dass sie Mitternacht bereits überschritten hatten. „Happy Birthday“, sagte John leise und küsste sanft ihre Wange. Es war der 11. Februar 1997 und Elaine wurde an diesem Tag nach deutschem Gesetz tatsächlich volljährig.

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mpk1981 02. Aug 2017

Hallo, ich habe hier schon ganz vieleFF gelesen, aber erst deine hat mich dazu bewogen das ich mich hier anmelde. Ich wollte einfach los werden wie toll ich deine Geschichte finde. Ich hoffe es geht bald weiter. Eine Vermutung lässt mich seit mehreren Kapiteln nicht mehr los: Ich glaube ja das John Noahs Vater ist und hoffe inständig das sie es ihm bald sagt, weil er kinder ja so liebt. Am anfang musste ich mich erstmalan die Geschichte gewöhnen, da es nicht um Paddy ging(er hat mich schon immer fasziniert) und mit John konnte ich nichts anfangen, da er viel älter ist. Aber durch deine FF hast du ihn mir näher gebracht und man könnte meinen das man ihn und seine Familie schon ewig kennt.
Ich freue mich auf neue Kapitel
Liebe grüße

Casnix 02. Jul 2017

Die Geschichte ist wirklich schön :) Ich hoffe auf ein Happy End - nach so langer Zeit. Echt schön, jeden Abend was Neues zu lesen. Und mir gefällt, dass auch mal John der Hauptcharakter ist. Tolle Idee.

JuliehCan 29. Jun 2017

Ich freue mich jedes Mal wenn du wieder ein neues Kapitel hochlädst...du schreibst so toll und deine Geschichte ist einfach nur interessant :-) mach weiter so

Cherry84 29. Jun 2017
Aww, vielen Dank für die netten Worte ^-^