Who'll come with me?

vor 22 Tagen
Was passiert, wenn eine junge Frau das Leben eines männlichen Bandmitgliedes von mitte der 90er an bis in die Gegenwart gehörig durcheinander bringt? Oder ist es doch eher umgekehrt? Kelly Boy && Elaine James (oc)
Kelly Family Romanze P16 Drama In Arbeit
Bemerkung des Authors: Hallo ihr Lieben. Leider kommt nun ein Abschnitt der Geschichte, der erst mal ziemlich unschön beginnt. Unterschlagen wollte ich so ein einschneidendes Erlebnis aber auf keinen Fall. Dieser Teil der Handlung, der sich zwar nur über eine Zeitspanne von 3-4 Tagen erstreckt, wird vermutlich trotzdem in drei Kapitel aufgeteilt, denn alles am Stück einstellen, fände ich dann zum Lesen zu lang. Euch zumindest irgendwie viel Spaß beim Lesen, auch wenn die Handlung jetzt nichts sonderlich Schönes oder Freudiges beinhaltet.

19.

Leider kamen manchmal unerwartete Angelegenheiten dazwischen, die ausgerechnet gerade dann passierten, wenn man sich am anderen Ende der Welt befand. Ed und Elaine waren nach einem Auftrag im Zusammenhang mit der zurückliegenden Fußballweltmeisterschaft noch einige Zeit im Veranstaltungsland Japan geblieben, wo sie sich mit anderen Leuten aus ihrer Branche ein wenig kurzschließen wollten. Es war immer interessant, wie Kollegen aus anderen Ländern ihre Jobs so angingen.

Jedoch erreichte Edmund James ein Anruf aus dem heimischen Köln, welcher ihn über den Tod von Daniel Jerome Kelly, den Vater der bekannten Familienband unterrichtete. Zuerst sah es so aus, als könnten die beiden nicht einfach zurück nach Europa fliegen, doch speziell Elaine tat alles Mögliche, um Irland rechtzeitig zu erreichen.

Sie waren aufgrund einer Flugverzögerung etwas später dran und so wurde das Gepäck vorerst im Kofferraum gelassen, als Ed und Elaine am Freitag, 9. August 2002 vor East Grove aus dem Mietwagen stiegen. Die Sonne schien an diesem Spätnachmittag aus dem hellblauen Himmel über Irland und der Tag war somit eigentlich viel zu schön, bemessen an dem traurigen Anlass, aus welchem sie hier waren. Elaine ließ ihrem Vater den Vortritt und wurde nach dessen Eintreten kurz darauf im Vorbeigehen von Maite umarmt, welche Ihnen die Tür zum Anwesen geöffnet hatte. “Es ist so lieb von euch, dass ihr gekommen seid”, dankte sie Elaine und lächelte nur ganz schwach. “Anders käme es gar nicht in Frage”, gab die Brünette zur Antwort und ließ sich von Maite’s Freund Florent den weg zum Salon zeigen, wo die anderen sich aufhielten. In dieser Stimmung hatte Elaine die Kellys bisher nicht erlebt denn auch wenn es natürlich immer einmal nicht so gute Momente gegeben hatte, war die jetzige Atmosphäre mit nichts zu vergleichen. Alle wurden begrüßt und zum ersten Mal trafen Elaine und Ed auch auf Caroline und Paul, die beiden älteren Geschwister der Familie. Paul war in Begleitung seiner Frau und den fünf gemeinsamen Kindern. Zwar gab es da noch den erstgeborenen Sohn Danny, doch aufgrund einer schweren geistigen Behinderung lebte er dauerhaft in einem Pflegeheim in den USA.
Die Familie war inzwischen wirklich gewachsen, denn jeder im Raum war in Begleitung, Paddy hatte immer noch Raelyn an seiner Seite und unerwartet wurde auch die immer sehr Stille Barby von einem jungen Mann begleitet, den Elaine nicht kannte. Mit Gabriel Jerome dem einjährigen Söhnchen von Angelo und Kira, dem Kleinen Luke, 2 Jahre, Sohn von Joey und Tanja und Alexander, dem 10-monatigen Nachwuchs von Patricia und Dennis war sogar bereits die nächste Kelly-Generation vertreten. Kira war unterdessen bereits wieder im 6. Monat schwanger. Trotz all dieser Leute hatte die Elaine schon beim ersten Blick in den Raum gesehen, dass jemand fehlte.

“Er ist im Garten”, erklärte Kira, die seitlich neben Elaine aufgetaucht war und den kleinen Gabriel auf dem Arm hatte der Brünetten leise. „Es scheint ihn besonders getroffen zu haben, er ist eben doch ein sehr sensibler Mensch“, sprach sie weiter und Elaine zögerte. „Ist er allein draußen?“, hakte sie bei Angelo's Frau nach und sie verengte nur die Augen. „Nun geh schon!“ Verdutzt über den energischen Tonfall ihrer Freundin ging die junge Frau hinaus und Kira sah ihr stirnrunzelnd hinterher. „Warum machen sie es immer so kompliziert?“, fragte sie an Angelo gerichtet, der nur wenige Schritte entfernt stand und lediglich mit den Achseln zucken konnte. Bei seinem älteren Bruder und der Sicherheitsmitarbeiterin wurde man einfach nicht wirklich schlau, denn die beiden schienen ja selbst noch nie gewusst zu haben, was sie eigentlich wollten. Kira und Angelo waren neben Patricia die einzigen, die überhaupt wussten, was sich all die Jahre über zwischen John und Elaine abgespielt hatte. Selbst damals schon, als die gerade erst 16-jährige noch mit Mädchenliebling Paddy zusammen gewesen war. Zwischen den beiden war heute alles im Reinen, auch wenn der inzwischen fast 25-jährige niemals erfahren hatte, was seine ehemalige Freundin noch zu Zeiten der Beziehung mit ihm getrieben hatte.

Elaine war zum ersten Mal auf East Grove und brauchte einige Minuten, bis sie den Ausgang zum Garten gefunden hatte. Man hatte fast das Gefühl, in einer völlig anderen Welt zu sein. Das satte grün von Büschen, Sträuchern und Farnen wechselte sich ab mit den verschiedensten bunten Farben, die aus Blumenbeeten und von blühenden Kirschbäumen strahlten. Über allem lag ein fast betörender Duft von Rosen, Flieder und Jasmin. Und dort, völlig allein inmitten von all dieser Naturpracht, saß John Kelly auf einer Bank und fixierte irgendeinen für Elaine nicht erkennbaren Punkt am Horizont jenseits der Grenzen des Grundstücks. Sie verhielt sich möglichst leise und war schon drauf und dran, einen Rückzieher machen, als das leise Knacken eines kleinen Zweiges unter ihren Schuhen ihre Anwesenheit dann doch verriet. Sofort drehte John seinen Kopf und erhob sich augenblicklich, als er erkannte, wer ihm dort Gesellschaft leisten wollte. Die eindeutige Trauer in seinem Gesicht mischte sich nun mit etwas anderem und als er schließlich vor Elaine zum stehen kam, lag tatsächlich ein ganz schmales Lächeln auf seinen Lippen. „Du bist hier....“, begann er nur ganz leise, und holte vor dem weitersprechen tief Luft. „Kathy sagte, ihr seid in Japan und würdet nicht kommen können“. Genaugenommen wäre dem tatsächlich so gewesen, doch hatte Elaine alle ihr möglichen Hebel in Bewegung gesetzt um das zu ändern. „Auch wenn ich auf dem Mond gewesen wäre, hätte mich das nicht abgehalten. An so einem Tag gehöre ich nirgends anders hin, als genau an diesen Ort. Zu.. euch“, äußerte Elaine und sie hatte gerade noch die Kurve gekriegt, am ende nicht „Zu dir“ zu sagen.

„Es tut mir so unendlich leid“, sprach sie ihm gegenüber aus und schließlich folgte eine Umarmung, die eindeutig zu lang dafür war, um nur dafür zu gelten, ihr Mitgefühl auszudrücken. Erst nach mehreren Minuten lösten sie sich wieder voneinander und Elaine konnte nicht anders, als ihren Blick durch den weitläufigen Garten wandern zu lassen, als würde sie etwas suchen. „Wo ist Maite?“, fragte sie nach dem Verbleib von John's Ehefrau, auch wenn die Brünette allein bei dem Gedanken einen innerlichen Stich verspürte. Im Salon bei den anderen war die Spanierin nicht gewesen und auch hier im Garten war keine Spur von ihr. „Sie konnte ihre Auftritte nicht absagen“, gab John nur kurz zu verstehen und man merkte ihm an, dass er zu dem Thema auch nicht mehr äußern wollte. Elaine nickte stumm, wobei sie eigentlich gerne eine ganze Menge dazu gesagt hätte. Es gab immer Möglichkeiten, Termine anders zu legen und erst recht dann, wenn solch eine Familiensache unerwartet dazwischen kam. Absolut sicher war Elaine jedenfalls darüber, dass sie anders gehandelt hätte, als die spanische Sopranistin, wenn sie anstatt Maite die Frau an seiner Seite gewesen wäre. Nur zu schmerzlich wurde ihr wieder einmal bewusst, dass sie nichts dergleichen war und ihre Liebe würde auch weiterhin ein unerfüllter Traum bleiben. Nicht mehr und nicht weniger und sie war selbst dafür verantwortlich.

„Du siehst gut aus“, äußerte John nachdem sie eine weile einfach nur schweigend nebeneinander gestanden und den Garten betrachtet hatten. „Hör mir auf, ich bin völlig übernächtigt, der Jetlag bringt mich um und ich werde wohl noch eine Tonne Make-Up brauchen, bevor ich wieder salonfähig bin“. Sie übertrieb wieder einmal schamlos und der Musiker schüttelte den Kopf. „Du weißt ganz genau, dass das nicht stimmt und du hattest es noch nie nötig, dir viel von solchen Sachen ins Gesicht zu klatschen“. Sie war einfach schon immer wunderschön gewesen und John versuchte sich sofort wieder von der Überlegung zu befreien, dass er sie nach einem möglichen Mann in ihrem Leben fragen könnte. Er hatte spätestens seit seiner Hochzeit mit Maite im vergangenen Jahr mit diesem Kapitel der Vergangenheit abgeschlossen und sollte es auch nicht wieder aufwärmen, da sie beide eigentlich ungewollt zu vielen Menschen weh getan und vor den Kopf gestoßen hatten. Er und Elaine sahen sich zum ersten Mal seit Weihnachten wieder und es war einfach unglaublich schade, dass es nicht im Rahmen eines freudigeren Ereignisses stattfand.

Langsam gingen sie nun nebeneinander her durch den Garten. Elaine beschäftigte etwas und wo sie sich zuerst verkniffen hatte, es anzusprechen, musste sie es nun doch los werden. „Wenn ich früher gewusst hätte, dass es so ernst ist, dass es ihm so schlecht geht, dann wäre ich gekommen. Japan hin oder her“, entschuldigte sie sich und schüttelte den Kopf. Sie hatte den älteren Mann sehr gemocht und sich seine Geschichten immer gerne angehört. „Du hättest nichts tun können“, schob John ihre Selbstvorwürfe sofort beiseite. „Wir haben vier Tage bei ihm Wache gehalten und sind alle bei ihm gewesen als..“ Er musste den Satz nicht beenden, da sie beide wussten, wie die Geschichte ausgegangen war. Alle Kellys wie sie nun auch hier waren, hatten sich am Sterbebett des Vaters versammelt und wenn Elaine das nun richtig interpretierte, war John die ganzen Tage über der einzige gewesen, der nicht vom jeweiligen Ehepartner begleitet worden war. „Ich hätte vielleicht nichts tun können und schon gar nichts ändern, aber ich wäre da gewesen“, verriet sie ihm ihre Gedanken. „Verstehst du, was ich meine?“ John ließ von der Seite her seinen Blick über ihr Gesicht wandern und nickte mit einem Lächeln. Ja, er wusste ganz genau, dass sie immer da sein würde, wenn es nötig war, er müsste nur ein Wort sagen und Elaine würde seinetwegen alles andere stehen und liegen lassen. Das eigentlich tragische daran war, dass John in den vergangenen zwei Jahren trotz fester Beziehung und späterer Heirat mit Maite Itoiz oft mit dem Gedanken gespielt hatte, Elaine anzurufen und sich irgendwo mit ihr zu treffen. Dazu gekommen war es nie, mitunter, weil er in solchen Dingen einfach schüchtern war.

„Wir müssen los“, unterbrach die Stimme von Angelo ihre Unterhaltung, der ein Stück von ihnen entfernt stehen geblieben war. Beide nickten nur und folgten dem jüngsten der Kelly-Geschwister ins Haus, von wo aus sich alle gemeinsam sich zum Friedhof aufmachten.

Elaine war nicht zum ersten Mal auf einer Beerdigung, doch niemals zuvor hatte sie so viele Menschen die sie gerne hatte so unglaublich traurig gesehen. In der Kapelle wollte die Brünette sich zunächst in eine der hinteren Bänke zurückziehen, wurde aber von Kira am Arm gepackt, die sie dann vor sich her bugsierte und Elaine schließlich direkt neben John platzierte. Angelo's Frau schien es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, manches ein wenig im Auge zu behalten und für ihren jetzigen Einfall heimste sie seitens John ein fast dankbar wirkendes Nicken ein. Elaine bekam von ihr einen 'na siehst du' Blick und letztlich hatte jeder seinen Platz gefunden. Ein wenig unwohl fühlte Elaine sich zuerst, denn sie gehörte ja nicht zur Familie. Als sie auch ihren Vater direkt neben Kathy und Sean sitzen sah, kam ihr die Sache dann doch etwas weniger seltsam vor und sie fügte sich ihrem Schicksal.

Viele Leute waren aus dem Ort gekommen und leider hatte vor der Kirche auch die Presse Stellung bezogen, die sofort einen Disput mit Jimmy und Joey am Hals hatten. Zum Glück Konnten Paddy, Angelo und Ed die Sache einigermaßen schlichten, denn Zeitungsartikel über eine Prügelei an der Beerdigung des eigenen Vaters brauchte nun wirklich niemand.

Der irische Pater, der die Messe hielt, gestaltete alles sehr schön und feierlich, wobei die vorgetragenen Texte dreisprachig in englisch, spanisch und Deutsch ausgesucht waren, da diese Länder wichtige Stationen im Werdegang des Verstorbenen bedeuteten. Speziell bei der Predigt wurde sogar immer wieder gelächelt, da passend zu Erzählungen aus dem Leben von Dan Kelly Fotos von ihm und der gesamten Familie über viele Jahre hinweg auf einer Leinwand gezeigt wurden. Elaine hatte ihren Blick die meiste Zeit über nach vorne gerichtet, doch ab und zu sah sie dann doch zu John, der neben ihr saß und dessen Arm sie mit ihrem Berührte, da sie alle in der Bank doch ziemlich dicht aneinander gedrängt waren. Er hatte wieder mal ein gutes Gespür dafür, denn meistens wenn sie es tat, drehte auch er seinen Kopf in ihre Richtung um den Blick zu erwidern. Es war womöglich nicht der passende Ort, um solche Vertrautheiten auszutauschen, doch andererseits hatte es ja auch etwas tröstliches.

Gegen Ende des Gottesdienstes in der Kirche standen alle Anwesenden von ihren Plätzen auf und es war ein sehr ergreifender Moment, als die 11 Kinder des Verstorbenen vor den Sarg traten und gemeinsam für ihren Vater das „Ave Maria“ sangen, ein christliches Lied, welches Dan zeit seines Lebens immer sehr gemocht hatte. Elaine war sicher nicht verweichlicht, alles andere als das, doch auch ihr lief eine gehörige Gänsehaut über den Rücken – selbst dann noch, als die gesamte Gemeinde die Kirche bereits verlassen hatte und dem Sarg auf den nahegelegenen Friedhof folgte.

„I am myself that day and that life; he who has faith in me will have life even if he is dead. And no one who is living and has faith in me will ever see death“, sprach der Pater laut und deutlich, ehe vier Männer in dunklen Anzügen neben den Sarg traten und die Balken darunter hervor zogen. Elaine stand neben Adam, dem Cousin der Kellys, in zweiter Reihe hinter den Geschwistern, die schon jetzt alle Mühe hatten, sich zusammen zu reißen. Während die Sargträger langsam ihre Seile absenkten, begann ein Streichquartett das sehr gefühlvolle „Nearer my god to thee“, zu spielen und spätestens jetzt konnten die Kinder von Dan Kelly das Weinen nicht mehr zurückhalten. Elaine merkte selbst, wie ihre Augen feucht wurden und nach einem Blick zwischen Joey und Dennis, Patricia's Ehemann hindurch, schob sie sich wortlos an Adam vorbei, tauchte zur linken Seite von John auf und griff nach seiner Hand, um sie in ihre zu nehmen. Zwar ließ er den Blick gesenkt, doch als hätte er nur darauf gewartet, dass Elaine zu ihm kam,verschränkte er augenblicklich seine Finger fest mit ihren. Die Freie Hand legte die Brünette an seinem Arm ab und Strich mit dem Daumen langsam darüber.

John ließ sie nach wie vor nicht los und zog Elaine selbst dann mit sich, als er gemeinsam mit Joey, Jimmy und deren jeweiligen Frauen an das offene Grab des Vaters trat. Er war der einzige, der heute ohne Begleitung war und Elaine hatte das Gefühl, dass sie in so einem Moment genau dort hin gehörte, wo sie jetzt war – an seine Seite.

Es war bereits dunkel, als alle gemeinsam den Friedhof verließen. Erst beim Parkplatz und den Autos angekommen löste John seine Hand vorsichtig aus der ihren. „Ich danke dir“, sagte er ganz leise und Elaine nickte nur, sie wusste darauf nichts zu sagen, denn für sie war es einfach nur selbstverständlich gewesen. „Ihr kommt doch noch mit zu uns oder?“, erkundigte Kathy sich bei Ed und Elaine, die beide zustimmten. Das Hotel lief nicht davon, wobei sie die Befürchtung hatten, jetzt sowieso nicht mehr einchecken zu können, da es bereits 21 Uhr vorbei war und man im Normalfall bis zum frühen Nachmittag ein Zimmer bezogen haben musste. „Bis gleich“, verabschiedeten sie sich dann erst einmal und die Dunkelhaarige stieg zu ihrem Vater in den Wagen, der den Motor startete und dann auch gleich los fuhr. Zuerst schwiegen sie beide, da ihnen die Beerdigung auch noch irgendwie in den Knochen steckte, doch nach ein Paar Minuten war es Ed, der das Wort ergriff.

„Was ist das mit dir und ihm, Elaine?“, fragte er seine Tochter nach ihrem unerwarteten Verhalten auf dem Friedhof zuvor. Die Frage war selbst aus ihrer Sicht irgendwie berechtigt und es schien nur verständlich, dass ihr Vater sich so seine Gedanken machte. „Jedenfalls nicht das, was du denkst“, begann die junge Frau und sah aus dem Seitenfenster des Wagens. „Wir sind seit Jahren befreundet, er war als einziger allein und es ging ihm schlecht, was nur verständlich ist, denn sein Vater ist tot, oder?“ Ed runzelte die Stirn über den angriffslustigen Tonfall seiner Tochter. „Kein Grund giftig zu werden. Es war nur eine Frage und ich wollte mich nicht einmischen. Ehrlich!“ Das letzte Wort betonte er speziell und Elaine richtete ihren Blick nun auf ihn. „Ich weiß, sorry“. Natürlich war es durchaus mehr als nur einen alten Freund in seiner Trauer zu trösten, doch das musste man ja nun nicht unbedingt aussprechen.

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mpk1981 02. Aug 2017

Hallo, ich habe hier schon ganz vieleFF gelesen, aber erst deine hat mich dazu bewogen das ich mich hier anmelde. Ich wollte einfach los werden wie toll ich deine Geschichte finde. Ich hoffe es geht bald weiter. Eine Vermutung lässt mich seit mehreren Kapiteln nicht mehr los: Ich glaube ja das John Noahs Vater ist und hoffe inständig das sie es ihm bald sagt, weil er kinder ja so liebt. Am anfang musste ich mich erstmalan die Geschichte gewöhnen, da es nicht um Paddy ging(er hat mich schon immer fasziniert) und mit John konnte ich nichts anfangen, da er viel älter ist. Aber durch deine FF hast du ihn mir näher gebracht und man könnte meinen das man ihn und seine Familie schon ewig kennt.
Ich freue mich auf neue Kapitel
Liebe grüße

Casnix 02. Jul 2017

Die Geschichte ist wirklich schön :) Ich hoffe auf ein Happy End - nach so langer Zeit. Echt schön, jeden Abend was Neues zu lesen. Und mir gefällt, dass auch mal John der Hauptcharakter ist. Tolle Idee.

JuliehCan 29. Jun 2017

Ich freue mich jedes Mal wenn du wieder ein neues Kapitel hochlädst...du schreibst so toll und deine Geschichte ist einfach nur interessant :-) mach weiter so

Cherry84 29. Jun 2017
Aww, vielen Dank für die netten Worte ^-^