Who'll come with me?

vor 22 Tagen
Was passiert, wenn eine junge Frau das Leben eines männlichen Bandmitgliedes von mitte der 90er an bis in die Gegenwart gehörig durcheinander bringt? Oder ist es doch eher umgekehrt? Kelly Boy && Elaine James (oc)
Kelly Family Romanze P16 Drama In Arbeit
Bemerkung des Authors: Hallo, ihr Lieben :) Das hier ist ein Kapitel, in dem es auf erneuten Wunsch ungefähr bei der Hälfte nochmal eindeutig zweideutig zur Sache geht. Don't like it, don't read it. Es würde dem Verständnis der nachfolgenden Kapitel jedenfalls keinen Abbruch tun, wenn man die zweite Hälfte auslassen würde. Pflicht erfüllt. Allen anderen viel Spaß.

54.

„Okay!“, grinste Rae und wippte leicht mit dem Fuß, während sie überlegte. „Ich hab noch nie... einen One Night Stand gehabt!“, präsentierte die Schottin ihre erste Aussage bei dem sogenannten Spiel, welches natürlich auch auf ihrem Mist gewachsen war. Die Regeln waren nicht schwer: Jemand stellte eine Behauptung auf, was man angeblich noch nie getan hatte und wer doch... nun, der musste trinken? Verlierer oder Gewinner? Gab es eigentlich nicht, aber wer am Ende zuerst unter dem Tisch lag, war wohl der oder die am wenigsten Anständige. Man wartete ja förmlich drauf, dass jemand sich an seinem Glas vergriff und während sie sich alle abwartend beobachteten, war John schließlich der Einzige, der einen Schluck von seinem Whiskey nahm. Neugierig drehte Elaine ihren Kopf, da sie vor ihm zwischen seinen ausgestreckten Beinen saß und wartete gespannt die zugehörige Erklärung ab. „Hey, niemand hat gesagt, dass man es auch noch kommentieren muss!“, beschwerte sich der Musiker, doch so breit wie die anderen grinsten, war ihm klar, dass er nicht drum herum kommen würde. „Na schön.. späte 80er in Berlin, nach einem Konzert. Ich weiß nicht mal wie ihr Name war“, erzählte er räuspernd und Paddy kicherte. „Obwohl du damals dieses Ungetüm von einem Bart im Gesicht hattest, hat dich ein Mädchen ran gelassen?“, ärgerte er seinen älteren Bruder und der warf mit einer Erdnuss nach ihm aus der Schale auf dem kleinen Beistelltisch. „Just shut up!“

„Ich hab noch nie.. irgendwo etwas geklaut“, meinte Paddy, wartete dann kurz ab und trank gemeinsam mit Elaine. „Einen Schal von Robbie, als ich mit meinem Vater 94 in Dortmund beim Konzert von Take That Backstage war“, murmelte die Brünette und amüsierte damit die anderen. „Bei mir wars nur Obst aus dem Garten der Nachbarn. Zusammen mit Maite“, berichtete Paddy und schien sich kurz daran zu erinnern. „Ich hab noch nie von jemandem eine Kopfnuss bekommen“, machte John weiter, fixierte dabei vor allem seinen Bruder und selbiger rümpfte die Nase, bevor er einen besonders großen Schluck trank und Rae ausgelassen lachte – sie war immerhin die Kopfnuss-Verursacherin. „Das gibt Rache“, drohte der Sänger und schien schon jetzt die nächste Gemeinheit auszuhecken, sobald er an der Reihe war.
„Und ich hab noch nie bei einer Prüfung geschummelt“, entschied Elaine sich für eine ziemlich harmlose Frage. Nur Rae erwischte es dieses Mal, denn um ehrlich zu sein war sie auch die Einzige, die wirklich ganz regulär eine Schule von Anfang bis Ende besucht hatte.

„Never have i ever cheated on someone!“, platzte Paddy zwischen rein, obwohl eigentlich seine Verlobte an der Reihe gewesen wäre und natürlich ging die Behauptung hauptsächlich an seinen Bruder, der sich auch sofort mit seinem Glas befasste. „Ey Elaine! Betrügen gilt nicht!“, machte Rae sie aufmerksam und der Dunkelhaarigen wurde urplötzlich ganz warm. Sie würde doch wohl nicht... „Was ist mit Ryan?“, sagte die Schottin dann etwas ganz anderes als vermutet und Elaine trank ziemlich eilig um davon abzulenken, wie entsetzt sie für einen Moment ausgesehen hatte. „Was tut mein unmöglicher Bruder eigentlich mit dir, dass du sogar deinen früheren Verlobten vergessen hast?“, witzelte Paddy, während Elaine ihren Kopf drehte und John hinter sich ansah. „Nichts, was du wissen willst“, kommentierte der Blonde und dirigierte ihr Gesicht mit dem Zeigefinger für einen kleinen Kuss zu sich. „Uuuuh“, machten die anderen beiden auf ihrer Picknickdecke leise, denn wie schon zuvor an diesem Abend wich die Security-Agentin tatsächlich nicht aus, auch wenn ihre Wangen wie jedes mal ganz leicht rosa wurden.
Elaine lehnte sich leicht schmunzelnd wieder rückwärts gegen ihn und legte ihre Hand auf seinem Oberschenkel ab. Eigentlich saßen sie falsch herum – längs – auf der Hollywoodschaukel, doch so herum war es zu zweit eindeutig gemütlicher und man konnte näher beieinander bleiben.

„So! Never have i ever fallen in love at first sight!“, hatte Elaine sich überlegt, wobei sie den Wechsel zu Englisch selbst nicht einmal bemerkte und die Reihenfolge schien inzwischen auch keine Rolle mehr zu spielen. „Und je ernster das geworden ist, desto mehr muss man trinken!“ Natürlich zielte sie damit auf Paddy und Rae ab, die ohne Widerworte ihre Gläser glatt auf einen Sitz leerten. Die Rothaarige lag mit dem Kopf auf den Beinen ihres Verlobten, der sich nun hinab beugte und sie küssten sich nach einigen leise geflüsterten Worten. „Awww“, kommentierte die Dunkelhaarige leise und sah den beiden zu, als sie merkte, wie John sich dicht zu ihrem Ohr gebeugt hatte. „Ich hätte nun auch trinken müssen, aber da das zu viele Fragen aufwerfen würde, stellen wir es uns einfach vor oder verschieben es auf später“, flüsterte er und strich dann mit der Nase langsam über ihre Wange. Es gab einfach immer wieder Momente, in denen er sie mit dem was er tat oder sagte sprachlos machte und gerade jetzt hatte er es wieder einmal geschafft. Die anderen bekamen nichts mehr mit, denn die letzte Anspielung schien sie dazu veranlasst zu haben, jetzt wirklich völlig auf sich selbst konzentriert zu sein. Sie sahen sich praktisch ununterbrochen an, flüsterten dann wieder miteinander und küssten sich erneut.
„Ich glaube, wir sollten sie ein wenig allein lassen“, hörte Elaine hinter sich und ohne etwas zu sagen, nickte sie und stand von ihrem Platz auf. „Ich hab da heute als wir zurück kamen etwas entdeckt. Eigentlich wollte ich die beiden auch fragen, aber so ist es vielleicht sogar besser“. Der Musiker ging voraus und er wusste dass sie ihm folgen würde, denn für gegenteilige Vermutungen hatte er keinerlei Veranlassung.
„Echt jetzt? Muss man das nicht erst einschalten oder so?“, fragte die Deutsch-Irin, als ihr Begleiter irgendwann vor einer Tür stoppte und breit grinsend nickte. „So i did. When we came back. Das war es, was ich dir eben sagte“. Ein wenig zögerlich musterte sie die Tür, doch er ließ sich scheinbar nicht beirren und legte nur den Kopf leicht schief. „Ohne unverschämt zu sein.. ich habe wohl schon deutlich mehr von dir gesehen als..“, und weiter kam er nicht, da sie ihm den Mund zuhielt und er dennoch weiter grinste. „Jaja ist ja gut“, brummte die Brünette und verschwand hinter einer anderen Tür direkt neben der zuvor bemerkten.

„Und, so schlimm?“, erkundigte John sich, als sie gute zehn Minuten später nebeneinander auf einer der stufenförmig angelegten Holzbänke saßen und aufsteigendem Dampf zusahen. Elaine schüttelte den Kopf und wurde von ihm aufmerksam beobachtet. „Warst du noch nie in einer Sauna?“, schmunzelte der Blonde und wieder musste sie verneinen. „Dann bleib auf der unteren Bank, da wird es etwas weniger heiß, warme Luft steigt nach oben“, kommentierte er und rückte selbst eine Bank höher. „Was du vorhin gesagt hast“, fiel der Sicherheitsunternehmerin jetzt wieder ein, worüber sie kurz vor dem Verlassen des Gartens gesprochen hatten. „Es war doch nicht schon zu Anfang so, dass du.. naja“, erklärte sie weiter, was in ihrem Kopf vor sich ging und John lächelte sanft. „Doch, das war es. Auch wenn ich lange gebraucht habe, mir diese Tatsache selbst einzugestehen“, sprach er leise und schien ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen, da sein Blick leicht abwesend wirkte. „Du warst noch so jung und ich kam mir selbst einfach furchtbar vor, verstehst du?“ fuhr er fort nachdem ihm der fragende Blick seiner jetzigen Freundin aufgefallen war. „Als mir klar wurde, was deinerseits Sache ist, wurde es nur noch schwerer.. fast unmöglich. Dann waren wir in Paris und die … Anziehung in jener Nacht so unglaublich groß. Oder der Abend auf dem Boot... hätten dein Vater und Patricia nicht jeweils so ein verdammt gutes Timing gehabt... ich glaube, dann wäre das, was in Spanien gewesen ist.... wohl schon weit früher passiert“.
Noch nie zuvor hatten sie sich so ausgiebig und ehrlich über all diese Dinge unterhalten, denn manchmal brauchte es eben länger, bis man etwas aussprechen konnte. Elaine lächelte ihn an und nickte, denn sie hatte verstanden.

„Das mit dem Handtuch ist unpraktisch, nächstes mal hole ich meine Badesachen“, meinte sie beiläufig und zog das besagte Tuch zurecht, welches sie sich um gebunden hatte. Im gleichen Zug wischte ihre andere Hand über die eigene Stirn, denn nun war tatsächlich deutlich zu merken wie das Wasser, welches vom Aufguss auf den heißen Steinen des Ofens verdampft war, sich überall bemerkbar machte. „Wie lange bleibt man hier drin?“, erkundigte die Brünette sich, wobei die Konversation hauptsächlich dazu diente, sich von etwas ganz anderem abzulenken, womit sie sich eben vielleicht etwas zu ausgiebig beschäftigt hatte. „Zwanzig Minuten ungefähr“, gab er zur Antwort und Elaine nickte, wobei ihr Blick wieder an ihm hängen blieb.
Wie kleine glitzernde Glasperlen hatte der heiße Dampf sich auf seiner Haut abgesetzt und trotz aller guten Vorsätze an diesem Abend, spielten sich in ihren Gedanken unmissverständlich gewisse Szenarien ab. „Fast wie ein Muster“, murmelte sie leise und beobachtete dann einen der Tropfen, der sich langsam von seiner Brust aus einen Weg abwärts bahnte und unter dem Handtuch verschwand, welches er sich um die Hüften gebunden hatte.

Die Brünette streckte ihre Hand aus und berührte ihn nun ganz sachte. Er fühlte sich deutlich wärmer an als sonst und durch den niedergeschlagenen Dampf glitten ihre Finger wie von allein über seine Haut. Ihre Blicke trafen sich und wieder einmal schienen sie stumm einer Meinung zu sein, so dass Elaine sich erhob, eine Stufe nach oben kletterte und sich geradewegs auf seinen Schoß setzte um ihre Lippen fest auf seine zu drücken. Es war fast absehbar gewesen, dass sie hier in dieser schwül-warmen Umgebung mit nur wenig Bekleidung auf krumme Gedanken kommen würden, doch genaugenommen gab es ja auch keinen Grund, warum sie sich wieder selbst unnötige Verbote und Regeln auferlegten. Jetzt wo John nach so vielen Jahren – nach der Scheidung - endlich wieder RICHTIG ungebunden war schien all das mehr als überflüssig. Durch die feuchte Wärme klebte ihre Haut förmlich aneinander und Elaine spürte, wie ihr bei dieser ausgesprochen atemraubenden Einlage plötzlich schwindlig wurde. John reagierte sofort und stand gemeinsam mit ihr auf, wobei sich ihr eher leichtes Wesen wieder einmal bezahlt machte, da er sie ziemlich problemlos hochheben konnte. „Du bist die Hitze nicht gewohnt da ist so eine Aktion keine gute Idee“, flüsterte er in ihr Ohr, während sie sich an ihm festhielt und schließlich im Vorraum der hauseigenen Sauna abwartete, bis das kreisende Gefühl langsam nachließ.

„Wieder besser?“ fragte er nach einiger Zeit besorgt klingend nach und anstatt eine Antwort zu geben, nickte Elaine lächelnd und stand auf, um sich ihm sofort wieder zu nähern. „Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr...“ begann die Dunkelhaarige und wurde von ihm mit einem neuerlichen Kuss unterbrochen, der dieses mal deutlich weniger zurückhaltend ausfiel als ihr voriger. Der Weg über den Flur war schließlich immer wieder von kleinen Zwischenstopps durchzogen und beim letzten von ihnen landete Elaine erschrocken keuchend auf einer Anrichte, woraufhin es laut schepperte und geradewegs eine Vase zu Bruch ging, die sie vollkommen übersehen hatten. John wollte etwas sagen doch sie sorgte abermals mit ihrer Hand vor seinem Mund dafür, dass er sich nicht mit unnötigen Dingen beschäftigte. „Kümmern wir uns morgen um die Folgeschäden“, meinte sie leise und schnappte deutlich nach Luft, als er ihr nun mit seinem gesamten Körper so unglaublich nahe kam, um sehr verführerisch über ihren Hals zu küssen.

„Würdest du mich heiraten, wenn ich dich frage?“, flüsterte der Ire nach einer weile in ihr Ohr und sie atmete tief ein, da er beim Warten auf eine Antwort sein Tun nicht unterbrochen hatte.
„Du bist doch gerade erst geschieden“ murmelte Elaine und schloss die Augen, als er vorsichtig an ihrer Schulter knabberte. „Lassen wir die Einzelheiten erst mal beiseite. Nur grundlegend“. Ohne lange zu überlegen nickte sie und anstatt einer Antwort trug John sie in das Zimmer, welches sie seit dem Vorabend bezogen hatten, um sie dort auf dem Bett abzulegen.
„Wenn du mir JETZT einen Antrag machst, dann schlag ich dich“, erklärte sie ein wenig atemlos und der Musiker lachte nur, während er erfolgreich an ihrem Handtuch zupfte und schon kurz darauf mit seinen Lippen über die Haut an ihrem Bauch fuhr.
„I didn't mean to. Not yet“, murmelte er und entlockte ihr allein mit diesen vorsichtigen Berührungen schon ein deutliches Seufzen, bei dem Elaine ihren Rücken ein wenig nach vorne drückte und sich ihm förmlich entgegen streckte. „Did i tell you, that i love you?“, flüsterte sie nach einer Weile und er unterbrach sich selbst nur ganz kurz, um eine Antwort geben zu können? „Not today“, raunte er und wanderte von einer Stelle an ihrem Bauch nur angedeutet ein kleines Stück abwärts, was die Dunkelhaarige dazu veranlasste, unmissverständlich die Luft anzuhalten. „But so i do. More than words could ever tell“, flüsterte sie atemlos und strich durch sein Haar, weil sie eine andere Stelle aktuell auch nicht erreichen konnte.
„Aber jetzt..“, fiel ihr plötzlich ein und sie schob ihn ziemlich energisch von sich um aufzustehen und sich das Handtuch wieder provisorisch um den Körper zu wickeln. Sein Blick war irgendwo zwischen verwundert und entsetzt einzuordnen, denn dass sie ihn jetzt einfach sitzen ließ konnte echt nicht ihr Ernst sein.

Ein leises Geräusch kam von der Tür her, vor welcher Elaine stand und als sie sich erneut umdrehte, lag ein Grinsen auf ihren Lippen. „Du solltest deinen Blick sehen“, schmunzelte sie und schlenderte dann mit ganz langsamen Schritten wieder zum Bett. „Nein, ich laufe jetzt nicht davon. Mir steht nur absolut nicht der Sinn nach ungewollten Überraschungsbesuchen“. Sie hatte also die Tür abgeschlossen, auch wenn jetzt mitten in der Nacht nicht unbedingt damit zu rechnen war, dass jemand bei ihnen vorbei kam. Vorsicht war in allen Fällen besser als Nachsicht. „Manchmal machst du mich wirklich fertig“, gestand der Blonde ein wenig zerknirscht, beobachtete Elaine jedoch mit einem fast verklärten Blick, als sie bei ihm angelangt war und sich ohne Zögern einfach auf seine Oberschenkel setzte. „Wenn du willst, dass ich anständig bleibe, dann solltest du besser wieder runter gehen“, warnte er, dass ihr Verhalten gerade nicht sehr förderlich für seine Beherrschung war. „Ist das so, ja?“, raunte sie nun, um im gleichen Atemzug ihr Tuch jetzt von alleine zu lösen und es achtlos beiseite zu werfen. Sofort hob John seine Hände, um sie an ihre Seiten zu legen, während sein Blick unverhohlen musternd an ihr auf und ab ging. Völlig anders als sonst griff Elaine danach und schob sie wieder von sich. „Ich hab das nicht erlaubt, oder?“ Es hatte für ihn fast etwas verboten anziehendes an sich, wenn sie tatsächlich mal den Ton angab, auch wenn ihm die Zurückhaltung gerade mit jeder weiteren Sekunde noch schwerer fiel.

„Warum müssen Männer eigentlich immer alles anfassen?“, plauderte die Deutsch-Irin im Flüsterton und legte eine Hand auf seiner Brust ab, um ihn langsam rückwärts in eine liegende Position zu befördern. Es schien ihm zunächst die Sprache verschlagen zu haben, denn außer einem halbherzigen Schulterzucken kam weiter gar nichts. „Willst du eigentlich nochmal in die Sauna, oder kann das hier weg?“, kommentierte sie leise und zupfte an dem Handtuch, welches er auch jetzt noch um seine Hüften trug, zumal sie selbst sich ja längst von jeglichen Textilien getrennt hatte. „Heute keine Sauna mehr“, erhielt Elaine schließlich doch noch eine Antwort und während sie sich damit befasste, auch dieses letzte Stück Stoff verschwinden zu lassen, hatte sie sich mit dem Gesicht nun ganz dicht über seines gebeugt. Es machte den Eindruck, als wollte sie ihn küssen, doch gerade als er den Kopf zum selben Zweck ein wenig anhob, hatte die Brünette es sich scheinbar anders überlegt und zog sich verstohlen grinsend wieder ein wenig zurück.
„Um Himmels.... ich hab das ganz sicher verdient für alle meine Unverschämtheiten“, seufzte er und fuhr sich mit einer Hand kurz übers Gesicht. „Aber.... Elaine, bitte“, ging es deutlich leiser weiter, wovon sie sich schließlich doch erweichen ließ und langsam näher rückte, als er sich nun wieder etwas aufsetzte.
Kurz trafen sich ihre Blicke, bevor sie endlich den noch verbliebenen Abstand zwischen ihnen überbrückte und seinen warmen Atem deutlich an ihrer Schulter spürte. Auch seine Arme kamen jetzt wieder zum Einsatz und wurden fest um ihren Körper geschlungen , um sie auf diese Art dicht an sich zu halten.
Irgendwann landete Elaine zwar wieder auf dem Rücken, doch nachdem sie ihr voriges kleines Spielchen mit ihm beendet hatte, war dagegen ja grundlegend nichts einzuwenden.

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mpk1981 02. Aug 2017

Hallo, ich habe hier schon ganz vieleFF gelesen, aber erst deine hat mich dazu bewogen das ich mich hier anmelde. Ich wollte einfach los werden wie toll ich deine Geschichte finde. Ich hoffe es geht bald weiter. Eine Vermutung lässt mich seit mehreren Kapiteln nicht mehr los: Ich glaube ja das John Noahs Vater ist und hoffe inständig das sie es ihm bald sagt, weil er kinder ja so liebt. Am anfang musste ich mich erstmalan die Geschichte gewöhnen, da es nicht um Paddy ging(er hat mich schon immer fasziniert) und mit John konnte ich nichts anfangen, da er viel älter ist. Aber durch deine FF hast du ihn mir näher gebracht und man könnte meinen das man ihn und seine Familie schon ewig kennt.
Ich freue mich auf neue Kapitel
Liebe grüße

Casnix 02. Jul 2017

Die Geschichte ist wirklich schön :) Ich hoffe auf ein Happy End - nach so langer Zeit. Echt schön, jeden Abend was Neues zu lesen. Und mir gefällt, dass auch mal John der Hauptcharakter ist. Tolle Idee.

JuliehCan 29. Jun 2017

Ich freue mich jedes Mal wenn du wieder ein neues Kapitel hochlädst...du schreibst so toll und deine Geschichte ist einfach nur interessant :-) mach weiter so

Cherry84 29. Jun 2017
Aww, vielen Dank für die netten Worte ^-^