Thin Line

vor 5 Tagen
Studienbeste, Vorzeigetochter, Papas Liebling - das beschreibt Kate Houlston wohl am besten. Doch was passiert, wenn die taffe, junge Medizinstudentin in ihrer Ausbildungszeit ausgerechnet dem undurschbauren und unverschämt gutaussehendend Jungarzt Dr. Dan Jackson zugeteilt wird? Durchstarten, in die Fußstapfen ihres bekannten Vaters treten -..
Liebe/Romantik Romanze P18 Drama Beendet
Inhaltsverzeichnis
Bemerkung des Authors: Hallo :). Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meines Buches "Thin Line.". Ich hoffe, ihr begleitet mich auf der kleinen Reise durch die ganzen Auf und Abs von Kate Houlston. Lasst mir gerne eure Meinung da, Vorschläge und Anregungen. Für Kritik bin ich natürlich immer offen! LG hope_catcher

Prolog

Schon in der Grundschule werden wir gefragt, was wir mal werden wollen. Die meisten antworten „Cowboy“ oder „Polizist“. In meinem Fall ist die Antwort schlichter ausgefallen „geliebt werden“. Später werden wir dann nochmal gefragt. Antworten, wie „Rockstar“ oder „Superheld“ fallen plötzlich. Und dann kommen die wirklich bedeutenden Fragen. „Wie soll deine Zukunft aussehen?“, „Was willst du mit deinem Leben machen?“, „Was willst du werden?“
Jetzt da wir erwachsen sind, erwartet man eine vernünftige Antwort.
Also, wie wäre es damit….
Wer zum Teufel weiß das schon?
Jetzt ist nicht die Zeit feste Entscheidungen zu treffen, jetzt ist die Zeit, Fehler zu machen, den falschen Zug zu nehmen und irgendwo zu stranden. Sich zu verlieben, mehrfach. Den Bachelor in Philosophie zu machen, denn damit kann niemand seinen Lebensunterhalt verdienen. Die Meinung zu ändern, nur um sie dann wieder zu ändern, denn nichts ist von Dauer. Also, sollte man doch so viele Fehler, wie man kann machen, solange man jung ist. Wer will schon ein Leben haben, das durchgeplant ist? Denn irgendwann, eines Tages wird man uns wieder fragen, was wir werden wollen und dann müssen wir nicht mehr raten, wir werden es wissen.
So sollte es doch sein, oder?
Aber fragt man meinen Vater, sah das ganz und gar anders aus.
Schließlich hatte man seine Schulzeit nicht unnötig mit all den Kursen, der Nachhilfe und den besten Privatlehrern verbracht, um dann sein Leben zu vergeuden. Es war keine Frage gewesen, dass ich nach meinem Schulabschluss in die Fußstapfen meines Vaters treten sollte. Genauso wenig war es überraschend gewesen, dass ich das Medizinstudium absolvierte. Doch als ich nun in meine Praxiszeit kam, schienen die Fußstapfen meines Vaters so unglaublich unbequem.
Doch war es eine Frage?
Egal, wie groß diese waren, und vor allem angsteinflößend. In die Fußstapfen des Chefarztes und Leiter des Lenox Hill Hospitals trat natürlich jeder liebend gern. Und wenn dies die eigene Tochter war, war es natürlich noch besser!
Doch so hatte ich mir mein Leben nicht vorgestellt. Ganz und gar nicht. Natürlich wollte ich Menschen helfen, Leben retten. Aber war ich schon bereit Ärztin zu werden? Woher sollte ich wissen, was ich wollte, wenn ich mich noch nicht mal entscheiden konnte, was ich abends zum Abendbrot essen wollte? Mein Vater hatte mir seit Monaten damit in den Ohren gelegen mich für die Praxisphase für das Lenox Hill zu entscheiden, letztlich hatte ich mich sogar beworben. Und was eine Überraschung, die Stelle im Krankenhaus war mir zugesagt worden.
Kein Wunder, durch meinen Vater genoss ich Privilegien, die kein anderer Student aufweisen konnte. Die meisten Menschen benedeiten mich um die Reichtümer, die Macht und den Ruhm meines Vaters. Doch mir war das alles ziemlich egal. Ich strebte nicht nach Macht und Reichtum. Mein Herz ließen solche Dinge nicht schneller schlagen. Nein, das alles interessierte mich nicht. Gerechtigkeit ließ mein Herz höher schlagen. Mitleid. Liebe. Hoffnung. Als Hätte das Leben mich nicht ebenso schlecht behandelt, wie die anderen. Tritte und Schläge, Schmerzen und Hunger. All das hatte ich im Übermaß genossen. Woraus war das Mitleid gewachsen, das mich antrieb? Die Adoption? Dass mich zwei herzensgute Menschen aus dem Sumpf heraus geholt hatten? Mich seitdem als ihr Kind bezeichneten? Sie mich pflegten, als wäre ich ihr eigenes?
Nach sechs Jahren der Hölle hatte mich mein Vater, oder auch Dr. Raven Houlsten, wie die meisten ihn kannten, gemeinsam mit seiner Frau, Lucy, dort hinaus geholt. Es hatten sich Türen für mich geöffnet, die ich im Leben niemals erwartet hätte, ich hatte Dinge genossen, die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Und doch spürte ich die Wärme in meinem Herzen, nach all dieser Zeit in der Hölle, hatte ich mir das Lachen auf meinem Gesicht bewahren können. Trotz der schlimmen Dinge, die ich als Kind gesehen und selbst erlebt hatte, ging es mir gut.
Ich sah die Welt einfach so, wie sie war.
Es ging nicht um die Welt an sich, sondern um die Menschen darin. Das hatte ich längst begriffen.

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summerlovetime 02. Dec 2017

Unglaublich gelungene Geschichte!
Das vorne weg.
Ich habe deine Geschichte innerhalb von zwei Tagen komplett durchgelesen. Und ich muss ehrlich sagen, ich habe lange nicht mehr so eine spannende und herzzerreißende Geschichte, wie diese gelesen.
Kate ist ein Charakter, mit dem man schnell sympathisiert. Trotz ihrer guten Stellung durch ihren Vater steht sie mit beiden Beinen fest im Leben und versucht immer das Gute in jedem Menschen zu sehen. Es ist aber auch schön zu sehen, dass auch eine perfektionistische Kate manchmal Fehler macht und dafür die Konsequenzen tragen muss.
Jetzt zu Dan. Dan ist ein absoluter Traumcharakter.
Badboy und Nerd in einem, was will Frau mehr? Intelligent, charmant und um keinen Spruch verlegen. Besser geht es nicht! Auch seine schwere Vergangenheit lässt seinen Charakter noch interessanter wirken. Dadurch ist er nicht einer dieser 0-8-15 Badboys, die den Frauen den Kopf verdrehen. Ich hoffe wirklich sehr, dass wir in dem zweiten Teil mehr von Dans Vergangenheit erfahren - seinen Einsätzen im Krieg, seine Familie, seine Exfreundin :). Ich denke, da gibt es noch viel zu erzählen. Dein kleiner Tipp, dass es aus einer anderen Perspektive geschrieben wird, lässt mich hoffen, dass es aus Dans Sicht ist. Das wäre wirklich toll.
Nun zu Jake. Jake ist einer dieser Freunde, der jeder haben möchte. Er ist aufmerksam, lieb und irgendwie doch verwegen. Seine Reaktion gegenüber Dan zeigt aber, wie sehr es ihn mitnimmt, dass Kate nicht dieselben Gefühle für ihn empfindet, wie er...Zurückweisung ist ein Gefühl, welches für niemanden schön ist. Und das wünsche ich Jake ganz und gar nicht. Über die ganzen Kapitel ist er mir doch sehr ans Herz gewachsen...Eine neue Freundin für Jake wäre auch etwas schönes, obwohl ich glaube, dass er nicht so schnell über Kate hinweg kommt...

Dan und Kate müssen wieder zusammenkommen. Sie sind einfach füreinander bestimmt!

So, nun nochmal zu deinem Schreibstil. Du schreibst sehr erfahren, was den Lesefluss enorm beeinflusst. Es ist beinahe, als würde man ein Buch aus der Buchhandlung lesen und das findet man selten auf dieser Plattform. Großer Respekt an dich!
Du hast kaum Fehler in deinen Texten, hier und da schleicht sich mal ein Tippfehler ein, aber darüber kann man sehr gut hinweglesen. Nicht nur handwerklich ist dein Text ausgezeichnet, sondern auch auf sprachlicher Ebene. Es kommt wirklich Lesefreude auf. Man wird gefesselt von der Wortwahl. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht, deswegen klickt man sich von Kapitel zu Kapitel. Bei dir ist beispielsweise nicht einfach das Triumphgefühl nach einer gelungenen OP beschrieben, sondern vorher das Leiden und die Ängste, die der Charakter durchgemacht hat. Es ist beinahe, als würde man es am eigenem Leib erleben. Man wird Mitten ins Geschehen geworfen, was einem das Gefühl gibt dabei zu sein. Deine Sprache schafft Raum, verlangsamt den Text an perfekten Stellen, erzeugt die richtige Atmosphäre und gibt Schlüsselszenen mehr Gewicht, sodass die Geschichte nicht überladen von unendlichen Szene mit Bedeutung ist.

Auch ich bin ein großer Greys Anatomy Fan. Jede Staffel steht in meinem Wohnzimmer im Regal. Ich muss sagen, dass du dich toll inspirieren gelassen hast von dieser Serie. Natürlich ist man nicht unbefangen, von allem wird man beeinflusst. So sehe ich Verbindungen von Dr. Hunt in Alex und Dr. Grey in Kate, obwohl Kate natürlich viel offener ist und herzlicher als Meredith in der ersten Staffel. Die Kritik unter mir kann ich nicht nachvollziehen.

Ich hoffe sehr, dass ich bald den zweiten Teil von Thin Line verfolgen kann.
Ich bin sehr gespannt!

Beste Grüße,

summerlovetime

summerlovetime 02. Dec 2017
*Großen natürlich :D Da haben sich ein paar Tippfehler bei mir eingeschlichen. Ich hoffe, du bist nachsichtig mit mir ;).
Hope_Catcher 05. Dec 2017
Hallo summerlovetime, dankeschön für deinen unglaublich lieben Kommentar :)! Deine Worte haben mich wirklich berührt. Es hat mich sehr gefreut von dir zu lesen. Mich freut es, dass die Charaktere so auf dich gewirkt haben und bin sehr gespannt, was du sagen wirst, wenn der zweite Teil beginnt :). Ich hoffe natürlich, dass auch dieser dir gefällt und du ihn mitverfolgen wirst. Es ist so schön zu lesen, dass mein Schreibstil die Gefühle vermittelt, die ich vermitteln wollte. Danke, danke, danke nochmal für deinen lieben Kommentar :). Liebsten Gruß, hope_catcher
EmyStole 24. Nov 2017

Hallo meine liebe, ich schreibe ja selbst schon seid einigen Jahren genau in den genre. Und auch am Krankenhaus Story basierend auf eher love.

Dazu bin ich ein unglaublicher greys Anathomy suchti. Bisher habe ich nur den Prolog und das 1 Kapitel gelesen.

Dein Stile hat mich gleich schon gefesselt, wodurch ich wohl auch alles lesen werde. Dennoch muss ich sagen das ich mir, gerade als Grey's Anathomy Fan, gewünscht hätte das, das 1 Kapitel nicht exakt genaue Texte der 1 Folge besitzt, sondern eher eigene Wort wahlen. Damit mein ich speziell die Ansprache des chiefs mit der besten Zeit etcpp.. oder die regeln von dr. Jackson exakt die selben Worte die Miranda Bailey in der 1 Folge benützt.

Dennoch bisher sehr schön geschrieben. ..

Suka 19. Nov 2017

Echt jetzt? O_O
Dein voller Ernst? Ich bin erschüttert. Natürlich, kann ich die Reaktion von Dan nachvollziehen. Allerdings möchte ich es NICHT wahr haben!!! Das darf doch nicht wahr sein... dabei haben die beiden so gut zusammen gepasst. Sie haben sich gegenseitig geholfen. Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wie Kate sein Vertrauen so ausnutzen kann. & Jake.. naja irgendwie ist er schon so ein bisschen bei mir unten durch. Wie kann er Kate solche Steine in den Weg legen, wo er genau weiss, dass es ihr nichts bedeutet hat & er sie geküsst hat. Das ist für mich unverständlich. Ein bester Freund sieht anders aus(der auch noch in der besten Freundin verliebt ist und genau weiss dass diese nicht in ihn verliebt ist) & gönnt dem anderen Part das Glück.
Da gibt es für mich einen deutlichen Daumen nach unten und Kate sollte sich von Mister nun etwas fern halten. Alles andere würde noch mehr Chaos in die Truppe bringen.

Ich bin auf jeden Fall beim zweiten Teil am Start.

Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Suka ♡