Vom Zauber einer orientalischen Nacht

vor 14 Std.
Sascha ist anfang 30 und schüchtern, vor allem, wenn es um Männer geht, die sie erotisch anziehend findet. Auf einer Archäologen-Konferenz trifft sie einen für sie ganz besonderen Mann und weiß, wenn sie es diesmal wieder verbockt, dann wird sie es immer verbocken. Also heißt es: Ran an den 'Feind'!, komme, was da wolle ...
Liebe/Romantik Abenteuer P18 Humor In Arbeit

Aussichten

Ich spürte, wie mein Mut sank und ich biss mir auf die geballte Faust. Ich wusste, dass mich Ulrich Hensel gerade geprüft hatte. Und offensichtlich hatte ich die Prüfung nicht bestanden. Aber hatte ich denn je eine Chance gehabt?

„Also, Frau Lorach“, hörte ich ihn wie von Ferne sagen, „es tut mir sehr leid, aber Sie werden den Akkadisch-Kurs nicht leiten, denn das wäre für den Anfang doch ein wenig zu viel auf einmal. Meinen Sie nicht?“

„Was?“

Augenblicklich presste ich den Hörer an mein Ohr. Hatte ich mich verhört? Es konnte nur so sein.

„Ja, zu viel, wenn Sie sich ordentlich auf den Malerei-Kurs vorbereiten möchten. Und dann ist da ja auch noch die Konferenz und dann die Ausgrabung, auf der ich Sie als Zeichnerin brauche. Denn wie Sie selbst in Ihrer Bewerbung schrieben, haben Sie schon einige Erfahrungen im Zeichnen von Keramiken gesammelt.“

„Ach …“, brachte ich nur hervor und räusperte mich.

„Ich höre schon, dass ich auf helle Begeisterung gestoßen bin. Aber Frau Lorach, tröstet es Sie, wenn ich Ihnen sage, dass sich auch einer meiner anderen Mitarbeiter um den Akkadisch-Kurs kümmern kann. Ich danke Ihnen aber für Ihre Bereitschaft, helfen zu wollen.“

„Nein ... nein …“, stammelte ich, „heißt das, ich … ich habe die Stelle?“

„Ja, das soll es heißen. Ihre Vorschläge gefallen uns sehr gut. Lassen Sie es uns versuchen. Wann können Sie anfangen?“

Ich war wie vor den Kopf geschlagen.

„Herr Professor Hensel, ich … ich …“

„Was denn?“

„Das kann doch nicht wahr sein! Das ist so unglaublich …“

„Na ja, nun. So unglaublich nun auch wieder nicht. Also, wann können Sie bei uns beginnen?“

Gleich Morgen, wollte ich sagen.


In den nächsten Wochen lebte ich wie in einer Blase. Als ich den Vertrag mit der Post erhalten und ihn unterzeichnet wieder zurückgeschickt hatte, registrierte ich zum ersten Mal wirklich, dass ich tatsächlich eine neue Stelle hatte. Dass ich nicht arbeitslos war, sondern fortan das tun durfte, was ich mir schon immer erträumt hatte. Und in diesem Moment war da etwas in mir, das ich vorher nicht von mir gekannt hatte: eine Kraft, die mich dazu brachte, alles, was nötig war, zu tun. Ich suchte mir eine kleine Wohnung, etwas außerhalb von Heidelberg. Rohrbach-Süd hieß der Ortsteil. Hier war die Miete preiswerter als in der Altstadt. Meine Wohnung behielt ich vorerst, da ich im Vertrag gelesen hatte, dass ich eine sechsmonatige Probezeit hatte. Aber ich würde alles dafür tun, diese Stelle behalten zu können. Und wenn ich ackern musste bis zum Umfallen. Ich war hochmotiviert. Doch tief in meinem Inneren war ich doch froh, dass ich diesen Akkadisch-Kurs nicht würde geben müssen. Meine Kenntnisse waren gar zu verschüttet …

Meiner Chefin gegenüber verhielt ich mich in den letzten Tagen, die ich für sie arbeitete, korrekt. Jedenfalls war ich der Ansicht. Doch sie kam mir wieder mit ihren Literaturlisten. Und da ich sie noch nicht beendet hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als ihr zu versichern, sie nun nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses fertig zu stellen. Auf weiteres wollte ich mich nicht mehr einlassen.


Und dann kam auch schon der große Tag! Mein erster Arbeitstag in Heidelberg. Dass Ulrich Hensel selbst nicht anwesend war, weil er wohl einen Termin außerhalb hatte, störte mich nicht einmal so sehr. So konnte ich mich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig war: meine neue Arbeit. Ihn würde ich noch früh genug als meinen Chef begrüßen dürfen … Aber daran wollte ich jetzt nicht denken. Wichtig war einzig, dass ich die Arbeit hier gut erledigte. Ich wurde statt von ihm von seiner Sekretärin empfangen. Sie war eine nette, kleine Frau, die, wie ich fand, sehr viel lächelte.

„Herzlich Willkommen, Frau Lorach. Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten, solange Sie auf Herrn Martin warten? Er ist ebenfalls Mitarbeiter an unserem Lehrstuhl. Der wird Ihnen gleich alles zeigen.“

Ich nickte und ließ mich auf einem Stuhl nieder.

„Und was? Ich meine, wir haben Wasser, Kaffee, Tee …“

„Ein Wasser bitte.“

Und wieder spürte ich diese unbekannte Kraft in mir, die mich Frau Dimpel, der Sekretärin, zulächeln ließ.

„Sind Sie aufgeregt?“, fragte sie mich.

„Ein wenig, ja“, erwiderte ich.

„Das sieht man.“

„Woran?“

„An ihren roten Wangen.“

„Ich, oh …“, begann ich und griff mir ins Gesicht.

„Aber das macht doch nichts.“

„Es ist meine erste Stelle, die ich wirklich haben wollte“, brachte ich hervor.

Frau Dimpel nickte. „Und Herr Professor Hensel ist auch ein guter Chef.“

Das sagte sie so und lächelte wieder. „Er hat seine Eigenheiten, ja, aber er ist nett.“

Ich nickte, traute mich aber nicht zu fragen, was das für Eigenheiten waren, denn neugierig wollte ich nicht wirken und tratschen schon gar nicht. Stattdessen nahm ich einen Schluck Wasser, um etwas abzukühlen, wenn auch nur innerlich.

„Wissen Sie, dass es hier am Lehrstuhl einen Stammtisch gibt?“

Ich schüttelte den Kopf.

„Einen Archäologen-Stammtisch. Den hat Professor Hensel eingeführt. Einmal im Monat treffen sich Dozenten, Studenten und auch …“

Sie unterbrach sich und sah an sich herab.

„Das finde ich toll, wenn alle zusammenkommen. Um sich näher kennenzulernen …“, warf ich ein.

Frau Dimpel nickte. „Klar, alles ist freiwillig, aber der Stammtisch erfreut sich großer Beliebtheit. Es ist eben ein geselliges Beisammensein, manchmal im Vater Rhein, manchmal in der Unteren Gasse …“

„Was …, ich meine, wo ist das?“

Mir war es etwas peinlich, mein Unwissen so unter Beweis stellen zu müssen, aber ich hatte es bei all dem, was ich noch zu erledigen gehabt hatte, nicht geschafft, meine Nase in einen Reiseführer über Heidelberg zu stecken. So war ich ziemlich unbeleckt hergekommen. Frau Dimpel wollte gerade zu einer Antwort, als sie sich augenblicklich zurücknahm und aufsah.

„Herr Professor … Sie sind ja doch gekommen.“

„Schön, dass Sie Frau Lorach, unsere neue Mitarbeiterin, schon mit einigen gastronomischen Höhepunkten unserer Stadt vertraut machen“, ließ sich diese unheimlich raue Stimme in meinem Rücken vernehmen. Und augenblicklich war es wieder da: das Herzrasen. Als hätte ich auf nichts anderes gewartet.

„Nein, nein, ich sprach mit ihr gerade über den Stammtisch.“

„Ach der, der ist in letzter Zeit ja etwas eingeschlafen“, ließ sich Ulrich Hensel, noch immer in meinem Rücken stehend, vernehmen. Und ich, ich überlegte fieberhaft, was ich jetzt tun sollte. Mich umdrehen? Aufstehen? Ich konnte doch hier nicht wie ein Klotz sitzen bleiben und von Ulrich Hensel erwarten, dass er in mein Gesichtsfeld trat. Warum war ich bloß so unsicher? Immerhin hatte ich es bis hierher geschafft.

„Herr Professor Hensel“, stieß ich hervor und drehte mich so abrupt um, dass er mich einen Moment lang nur anstarrte. Und ich, ich kam mir augenblicklich wie eine Furie vor. Sicher noch immer total rot im Gesicht, dazu wieder leicht schwitzend. Verdammt, was musste er von mir nur für einen Eindruck haben.

„Tja“, sagte er, reichte mir die Hand. „Herzlich Willkommen. Wenn Sie möchten, dann zeige ich Ihnen das Institut, Ihre neue Wirkungsstätte und anschließend, wenn Sie nichts anderes vorhaben, könnten wir im Vater Rhein etwas essen gehen …“

Noch ehe ich etwas erwidern konnte, warf Frau Dimpel ein: „Aber der hat noch gar nicht auf, der liebe Vater Rhein ...“

Ulrich Hensel grinste in ihre Richtung. „Was täte ich nur ohne Sie?“

„Vor verschlossenen Türen stehen, Chef?“

Als sie es sagte, lächelte sie kess und er verzog seinen Mund, winkte dann ab und öffnete die Tür zum Flur hin.

„Groß ist unser Institut nicht, besser, hier ist nur ein Teil. Ein weiterer ist am Universitätsplatz. Dort werden Sie auch sitzen und sich in das Keramikzeichen einarbeiten lassen …“

Er redete ganz locker mit mir und solange er mich dabei nicht ansah oder gar im Flur abrupt vor mir stehen blieb, um eine Tür zu öffnen, war alles gut. Ich traute mich sogar einmal, seinen Blick zu erwidern, nahm auch wahr, dass er wieder einen Strickpullover trug, diesmal einen grauen, dazu eine Jeans, die ihm, wie das letzte Mal auch, wie angegossen passte.

Er war wirklich ein schöner Mann, ein ausgesprochen schöner … Augenblicklich verbat ich mir diesen Gedanken, denn erstens gehörte er hier nicht her und zweitens sollte ich ihn nicht haben. Ulrich Hensel war mein Chef und nur das. Aber als er sich wieder zu mir umdrehte und mir dann auch noch lächelnd den Vortritt in die Bibliothek ließ, ich also ganz nah an ihm vorbei musste, spürte ich schon wieder, wie die Röte Besitz von meinem Gesicht ergriff. Ich ging Ulrich Hensel bis etwa zur Brust. Er war also über einen Kopf größer als ich. Und wie er da so in der Tür stand: hoch aufgeschossen, aber leicht vorn übergebeugt, wohl um sich etwas kleiner zu machen. Das kurze graue Haar ordentlich frisiert. Die randlose Brille etwas schief auf der Nase. Und die Hände ineinander gefaltet. Da rührte sich etwas tief in mir. Ich wusste nicht genau, was, aber es war etwas über mich gekommen. Und als er mich dann bat, ihm durch die Regalreihen zu folgen, er mir die Systematik der Bibliothek erklärte und dabei versuchte, leise zu sprechen, um die hier arbeitenden Studenten nicht zu stören und wie sich dann einige Laute in seiner Kehle vollkommen zu verstecken schienen, er sich dann räusperte, während andere volltönend hervordrangen … da war’s mir so, als lernte ich diesen Ulrich Hensel gerade zum zweiten Mal kennen und mein Herz begann neuerlich zu rasen. Wenn er sich jetzt nur nicht umsah, dachte ich noch. Nur nicht das. Aber so als hätte er mein stilles Flehen vernommen, blieb er nun gerade stehen, drehte sich zu mir um und sah mir mit durchdringendem Blick in die Augen.

„Ich würde Ihnen jetzt Ihr Büro zeigen und dann noch die anderen Räumlichkeiten am Uniplatz.“

„Ok“, flüsterte ich.

Ulrich Hensel hatte schmale Lippen und einen deutlich hervortretenden Kehlkopf –das fiel mir später auf, als wir uns in einem kleinen Restaurant auf dem Karlsplatz gegenübersaßen.

Er sagte, das Institut lade mich zu diesem Essen ein.

„Danke“, murmelte ich und wieder nickte er nur. Dann nahm er einige Schlucke aus seinem Bierglas und ich, ich sah, wie sein Adamsapfel zu hüpfen begann.

„Haben Sie sich denn nun damit abgefunden, kein Akkadisch zu unterrichten?“, fragte er schmunzelnd und wischte sich den Bierschaum von der Oberlippe.

„Sicher …“

„Nicht mehr traurig?“

Wieder schmunzelte er und ich konnte nicht umhin, ihn ebenfalls anzulächeln. Aber just in diesem Moment senkte er den Blick. Dieser große Mann – ich schätzte ihn auf mindestens 1,88m.

„Nicht mehr traurig“, erwiderte ich kopfschüttelnd, „denn ich freue mich auf meine erste Lehrveranstaltung über die Wandmalereien.“

Er sah mich einen Moment lang nur an, dann neigte er sich plötzlich vor, stützte sein Kinn auf seine Hände und fragte: „Und was, wenn ich Ihnen jetzt sage, dass wir doch noch niemanden für den Akkadisch-Kurs gefunden haben?“

Ich riss die Augen weit, schlug unwillkürlich die Hände vor den Mund und mein Magen verkrampfte sich.

„Freuen Sie sich?“

Um seinen Mund zuckte es.

„Wenn Sie möchten, können Sie den Kurs gerne übernehmen …“

Ich senkte den Blick.

„Das ist genug der Ehre“, murmelte ich und nahm einen Schluck von meinem Bier. Das durfte doch nicht wahr sein? Wie sollte ich mich denn in diesen wenigen Wochen vor Beginn des Sommersemesters nur in die Grammatik wieder einlesen.

„Wir können es ja auch so machen, dass Sie sich in den Kurs mit hineinsetzen und das Tutorium übernehmen“, fuhr er fort.

Mir fiel der sprichwörtliche Stein vom Herzen. Es war mir dabei vollkommen egal, dass er mich ganz augenscheinlich mit einem spitzbübischen Lächeln maß.

„Und … und wer macht dann den Kurs?“

„Tja, wer …“, seufzte er und fuhr sich über den Mund. „Wer …“, wiederholte er, wurde aber unterbrochen, weil das Essen kam. Er hatte sich eine Suppe bestellt. Ich mir einen Salat. Ich war viel zu aufgeregt, um in seiner Gegenwart auch nur einen Bissen hinunter zu bekommen und er hatte vorgegeben, nur einen kleinen Hunger zu haben.

„Würden Sie denn das Tutorium übernehmen, sozusagen als Kompromiss?“, fragte er dann noch einmal und ich nickte sofort.

„Also gebe ich zwei Kurse?“

„Wenn Sie so wollen? Ja.“

„Und ich erarbeite parallel dazu ein Konzept für die Konferenz.“

„Das steht erst einmal hinten an. Viel wichtiger ist die neue Grabungskampagne, die in diesem Sommer wieder stattfinden wird. Sie wissen: Uruk/Warka.“

Und seine Augen blitzten auf, als er es sagte.

„Im Süden vom Irak. In der Schwemmlandebene, ehedem am Euphrat gelegen, heute mitten in der Wüste. Diese uralte Stadt. Waren Sie schon einmal da?“

Ich schüttelte den Kopf.

„Wunderschönes Fleckchen Erde“, sagte er. „Sicher, vor mehr als 5000 Jahren, als sich da unten der Mensch die Schrift erfand, noch schöner als heute. Da gab es dort noch Wasser und Palmenoasen … Aber allein die Ruinen, ihre Macht und Präsenz entschädigen für den Wassermangel.“

Ich sah ihn nur an. Ich wollte ihm nicht so direkt sagen, dass es schon immer mein Traum gewesen war, dort einmal hinzufahren. Doch dass ich es für vollkommen unmöglich gehalten hatte und mich nach dem Studium auch nicht weiter darum gekümmert hatte. Während des Studiums hatte ich seinen Namen sicher schon einmal gehört, aber nie ein Gesicht mit ihm verbunden. Ganz nach dem Motto: da komme ich sowieso nicht hin. Keine Chance! Also warum sich näher damit befassen?

„Wie Sie ja sicher wissen, machen wir einerseits Nachgrabungen an den alten sumerischen Strukturen, andererseits sind wir mit der Erhaltung dieser Kulturschätze befasst.“

Ich nickte und dann, als ich ihn so sprechen sah, wurde mir neuerlich bewusst, dass ich nicht nur vor meinem neuen Chef saß, sondern auch vor dem Mann, in den ich mich vor Wochen verliebt hatte. Und da er mir nun über seine Ausgrabung berichtete, spürte ich, wie sehr er mit diesem uralten Ort verwachsen war.

„ Wir sind im Juli, August und September da.“

„Das ist ja bald“, erwiderte ich.

„Eben drum. Und es wird heiß, sehr heiß. Ich hoffe, das stellt Sie nicht vor allzu große Probleme.“

Rasch schüttelte ich den Kopf.

„Gut. Sie schrieben ja wie gesagt, dass Sie schon Erfahrungen im Zeichnen von Keramik hätten.“

„Ja …“

„Also kann ich auf Sie zählen? Denn das ist mir wirklich wichtig. Fast wichtiger als der ganze Rest.“

„Bei entsprechender Einarbeitung, ja.“

„Das ist selbstverständlich“, entgegnete er knapp und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ihren Arbeitsplatz kennen Sie ja bereits. Mein Mitarbeiter, Herr Martin, wird Ihnen alles Weitere zeigen.“

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Gelöschter Kommentar
aeffle 19. Sep 2017

Hallo Kaschtiliasch,

ich bin erst vor kurzem über deine Geschichte gestolpert, aber mir gefällt, was ich da lese. Ich finde Sascha sympathisch, trotz ihrer ganzen Unsicherheiten und Hemmungen. Da eine gewisse Balance zu finden ist nicht einfach, denke ich und die Gefahr ist groß, dass solche Figuren quasi in Selbstmitleid abdriften. Du hast es jedoch wirklich gut hinbekommen und so habe ich gerne verfolgt, wie Sascha an das neue Institut gekommen ist.
Von Archäologie habe ich keine Ahnung, aber das, was ich gelesen habe, klingt ziemlich plausibel und so, als hättest du entweder wirklich, wirklich gut recherchiert - oder Ahnung von dem, was du schreibst. Das finde ich gut, denn die fachlichen Hintergründe, die du einstreust, lassen die Handlung authentischer wirken und ich konnte mich richtig in Saschas Welt hineinfühlen. Ich persönlich finde die Informationen auch sehr interessant, aber ich kann mir vorstellen, dass es Leser gibt, die sich davon auch abschrecken lassen, wenn es ihnen zu viel wird.

Trotzdem hoffe ich, dass du die Geschichte in dem Stil fortsetzt, in dem du sie auch begonnen hast (und Sascha dabei die Möglichkeit gibst, weiter über sich hinaus zu wachsen. Ein bisschen entwickelt hat sie sich ja bereits, wie ich finde).
Liebe Grüße
aeffle