Werwölfe dürfen auch lieben

vor 13 Tagen
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama Beendet

Kapitel 10

Professor Dumbledore zeigt mir mein Zimmer im Schloss. „Heute Abend ist das Festmahl“, sagt er mir noch bevor er geht.
Das Zimmer ist recht groß. Mitten im Raum steht ein Bett. Ansonsten ist da noch ein Schreibtisch mit Stuhl, ein großer Kleiderschrank und eine Couch vor einem Kamin. Das find ich echt cool, mein eigener Kamin. Ein eigenes Bad hab ich auch noch mit einer großen Badewanne. Ich packe meinen Koffer aus und mach mich dann für das Festmahl bereit. Heute werden die neuen Schüler auf ihre Häuser verteilt. Das weckt Erinnerungen.
Dumbledore zeigt mir meinen Platz. Komisches Gefühl am Lehrertisch zu sitzen. Der Platz links von mir ist leer. Wer fehlt den noch? An meiner rechten Seite sitzt Gilderoy Lockhart. Er sieht die ganze Zeit über in seinen Löffel um sein Spiegelbild zu betrachten. So eitel. Die Schüler werden aufgeteilt und als der Sprechende Hut fertig ist beginnt Dumbledore seine Rede. Die sich übrigens seit meiner Schulzeit kaum verändert hat. „Nun möchte ich euch euern neuen Lehrer im Fach für Verteidigung gegen die Dunklen Künste vorstellen, Professor Gilderoy Lockhart.“
Er steht auf und die Schüler applaudieren. Einige Mädchen hört man wie sie verträumt seufzen. Ich verdrehe die Augen. Der sieht doch noch nicht mal wirklich gut aus?! Versteh einer die Jugend von heute. „Eine Ankündigung würde ich noch gerne machen bevor das herrliche Mahl eure Sinne zu sehr berauscht“, verkündigt der Schulleiter.
Alle horchen gespannt zu. „Mit Freuden darf ich euch die neue Lehrerin im Fach Alte Runen präsentieren, Andy Greenwood.“
Ich stehe auf und nun ernte ich von den Schülern Beifall. Mir ist so als ob ich so was wie, bei Merlins Bart sie ist es wirklich oder man ist die heiß, raus höre.
Nach dem Essen geh ich schlafen.

Mein erster Tag als Lehrerin. Bin mal gespannt wie ich mich anstellen werde. Um zu Frühstücken geh ich in die große Halle. Als ich sie betrete glaube ich das ich meinen Augen nicht mehr trauen kann. Da steht tatsächlich Severus Snape. Mit großer Freude springe ich auf seinen Rücken und kreische: „SEEVVV.“
Er scheint sich gar nicht mehr auszukennen und sieht mich einfach nur entgeistert an. „A-Andy, was machst du hier? Und könntest du von mir runter?! Wir sind keine Kinder mehr.“
„Das macht aber trotzdem spaß. Außerdem Unterrichte ich das Fach Alte Runen.“
„Du bist Lehrerin?! Dann solltest du dich erst recht erwachsen verhalten“, keift er.
„Ich hab dich auch vermisst“, dabei drücke ich ihn etwas an mich.
„Geh jetzt endlich runter!“, verlangt er.
„Warum denn?“
„Weil du schwer bist und alle uns anstarren.“
Nanu, es starren uns wirklich alle an und zwar mit sehr witzigen Gesichtern. Alle Schüler sehen so aus als ob sie denken sie würden träumen. Ich mach das was Sev verlangt hat und geh von ihm runter. „Du warst schon immer so eine Spaßbremse“, schmolle ich.
„Wenn dir das Freude bereitet bist du vielleicht am falschem Ort.“
„Sei doch nicht so! Du weißt ganz genau das ich in Alte Runen immer die beste war. Eigentlich war ich überall die beste“, ich mache eine denk Pose.
„Vor allem Bescheiden bist du geworden“, sagt er sarkastisch.
„Und du bist freundlich wie eh und je“, grinse ich.
„Tja“, macht er und geht.
„Willst du nicht mit mir Frühstücken?“, rufe ich ihm nach.
„Schon erledigt“, antwortet er.
Ach Menno. Wie so ein kleines Kind schmolle ich ihm nach. Hehe, das ist wohl mein erster Eindruck vor den Schülern?!

In der ersten Stunde die ich unterrichte habe ich eine dritte Klasse. Also die Anfänger in Alte Runen. Ich erkläre das Grundprinzip. Eine Schülerin hebt die Hand. „Ja, bitte?“, nehme ich sie dran.
„Sie scheinen Professor Snape wohl zu kennen?!“, fragt sie.
„Natürlich kenne ich ihn“, antworte ich als sei das so selbstverständlich.
„Dürfte ich fragen woher?“
„Aus meiner Schulzeit.“
„Sie waren also mit Professor Snape in einer Klasse?“, fragt der Junge neben ihr.
„Nein.“
„Aber warum…?“, will er weiter Fragen.
„Ich bin mit ihm befreundet oder besser gesagt zu meiner Schulzeit waren wir das.“
Die gesamte Klasse sieht mich verdattert an. Sev scheint nicht gerade beliebt bei den Schülern zu sein. „Sie und Professor Snape befreundet?“, fragt ein anderer Junge ungläubig.
Ich nicke. „Warum?“, will die Klasse wissen.
Ich zucke mit den Schultern: „Wir haben uns in meinem ersten Jahr einfach angefreundet.“
„Wie ist das möglich? Sie wirken wie das komplette Gegenteil von ihm.“
„Gegensätze ziehen sich an. Schon mal gehört?!“, zwinkere ich der Klasse zu.
Ein paar Schüler blinzeln ein paar mal. „So zurück zum Unterricht“, sage ich.
Als die Schulglocke läutet höre ich wie eine Schülerin sagt: „Ich hätte nie gedacht das Andy Greenwood eine Hexe ist. Ich hab all ihre Alben.“
„Geschweige denn das sie mit Snape befreundet ist“, meint ihre Freundin.
Ein paar Muggelstämmige Schüler scheinen Fans meiner Musik zu sein. Das Motiviert mich.
Jedes Mal wenn ich in eine neue Klasse komme ist die erste Frage warum ich mit Sev befreundet bin. Beinahe etwas lästig. Die Schüler interessieren sich auch darüber warum ich jetzt unterrichte und nicht weiter singe. Sie meinen auch ich müsse nicht mal mehr arbeiten.

Harry ist auch hier in der Schule. Ihn beobachte ich heimlich. Ich will nicht das er erfährt das ich seine Patentante bin. Es ist noch zu früh.
Auf der Couch lese ich einen Roman. Plötzlich klopft es an meiner Tür. Das Buch lege ich zur Seite und öffne die Tür. „Alle Lehrer sollen kommen“, berichtet mir Sev.
Verwirrt laufe ich ihm nach. „Was ist passiert?“
„Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet.“
„Die was? Davon hab ich noch nie was gehört!“
„Denkst du ich etwa?!“, entgegnet er mir.
„Du bist älter als ich.“
„So alt bin ich auch wieder nicht. Als die Kammer das erste mal geöffnet wurde war vor 50 Jahren.“
„Woher weißt du das?“
„Professor Dumbledore hat es mir vorhin gesagt.“
„Bin ich etwa die letzte die es erfahren hat?“
„So ungefähr.“
In Dumbledores Büro besprechen wir Lehrer was wir unternehmen sollten.

Vorerst haben wir nichts unternommen. Erst als der erste Schüler versteinert wurde. Lockhart verkündigt groß das er die Schüler vorbereiten möchte. „Professor Greenwood, wollen Sie nicht auch zusehen wie ich den jungen Schülern was beibringe?“, fragt er selbstverliebt.
„Äh… eigentlich nicht.“
„Verständlich, Sie wollen nicht mitansehen wie ich ihrem altem Kumpel weh tue.“
„Sev macht da ernsthaft mit?“, ungläubig ziehe ich eine Augenbraue hoch.
„Er hilft mir.“
Nicht eher anders rum?! „Es würde mich sehr freuen wen Sie mir zusehen würden“, zwinkert er mir zu.
Bäh, so was von zum kotzen. Der macht sich schon wieder an mich ran, nur diesmal nicht so direkt wie sonst aber widerlich genug. Der denkt wohl nicht ernsthaft das ich auf ihn stehe? „Ich komme trotzdem nicht“, sage ich und verschwinde.

Als der fast Kopflose Nick und noch ein Junge versteinert wurden wurde die Anspannung noch größer und es geht das Gerücht umher das Harry der Erbe Slytherins sei. Absoluter Blödsinn. Richtig krass wurde es aber erst als ein Mädchen und eine Freundin von Harry versteinert wurden. Von da an müssen wir die Schüler durchs Schloss begleiten. Etwas lästig.
„Findest du nicht auch das es vielleicht besser wäre die Schüler Heim zu schicken?“, frage ich Sev.
„Meiner Meinung nach kann man dem Problem nur auf den Grund gehen wen sie noch da sind.“
„Aber es ist gefährlich für die Schüler. Außerdem hab ich keinen Bock mehr ständig die Begleitperson zu sein.“
„So egoistisch hab ich dich gar nicht in Erinnerung.“
„Bin ich auch erst seit ich im Showbusiness bin. Hab gelernt das man manchmal einfach egoistisch sein muss um das zu bekommen was man will.“
„Find ich gut das du das erkannt hast. Und jetzt raus hier!“, er zeigt auf seine Zimmertür.
„Ach, lass mich doch noch etwas auf deiner Couch rumlümmeln“, bettle ich.
„Nix da, geh einfach. Du bist schon viel zu lange hier.“
„Hast du etwa angst das ein Schüler sieht wie ich dein Schlafzimmer verlasse? Das sieht eh keiner. Dein Zimmer ist im Kerker. Wie kannst du hier nur leben?!“
„Halt die Klappe und verschwinde einfach.“
„Ich hab dich auch lieb“, kurz gebe ich ihm einen Kuss auf die Wange und verschwinde.
Aufgeregt kommt McGonagall auf mich zu. „Alle Lehrer müssen sich sofort versammeln“, sagt sie und geht zu Sevs Zimmer und erzählt ihm das selbe.
Wir stehen vor dem Mädchenklo. „Was ist passiert?“, will ich wissen.
„Eine Schülerin wurde in die Kammer verschleppt“, berichtet McGonagall.
„Wer ist sie?“, will Madam Pomfrey wissen.
„Ginny Weasley.“
„Jetzt kommt ihr großer Auftritt Gilderoy“, stellt Sev ihn bloß.
Fragend sieht er ihn an. „Sie sagen doch Sie wüssten schon seit Monaten wo sich der Eingang der Kammer befinden würde“, hetzt Sev weiter.
„Dann ist es beschlossene Sache“, meint McGonagall.
„Jap, Lockhart wird sich gut darum kümmern“, sage ich.
Panisch sieht er uns an.

Mitten in der Nacht weckt mich Professor Dumbledore. Er berichtet mir das Harry in der Kammer war und das er Ginny gerettet hat. Er hat auch das Monster im Innern der Kammer besiegt. Sehr beeindruckend. Lockhart hat sein Gedächtnis verloren und ist ab sofort im St. Mungo. Harry ist im Krankenflügel.

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Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)