Werwölfe dürfen auch lieben

vor 13 Tagen
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama Beendet

Kapitel 14

Die Schüler gehen freudig ins Dorf Hogsmeade. Am liebsten würde ich mit Remus dorthin gehen. Wo er wohl ist? Ich mach mich auf zu seinem Zimmer. Auf mein Klopfen reagiert er nicht. Scheint nicht da zu sein. Vielleicht ist er in seinem Büro?! Aus seinem Büro kommt Sev raus. Ohne ein Wort zu sagen geht er an mir vorbei. Sev hat wohl Remus seinen Trank gebracht. Stimmen sind aus dem Büro zu hören. „Trinken Sie das nicht“, höre ich eine panisch Stimme sagen.
Ich klopfe an der Tür und trete einfach ein. Dort sehe ich Harry und Remus. Remus stellt gerade einen leeren Becher auf den Tisch. „Nur gut das Snape diesen Trank brauen kann“, meint er.
„Ich könnte ihn auch brauen, wenn du willst“, schmolle ich gespielt im Türrahmen.
„Andy, seit wann bist du hier?“, fragt er überrascht.
„Gerade eben gekommen. Harry ist ja auch hier“, sage ich.
Verdutzt sieht Harry mich an. „Ist es dir lieber wen ich dich Mr Potter nenne?“, frage ich.
Er macht den Mund auf und schließt ihn sogleich wieder. Dann kommen doch noch Worte aus seinem Mund: „Sie und Professor Lupin sind Freunde?“
„Das kann man so nennen“, antworte ich ihm.
Ich zwinkere Remus zu und grinse. „Andy, was willst du?“, fragt Remus.
„Ich wollte dich sehen“, sage ich so süß wie ich kann.
Er verdreht die Augen. „Könntest du später noch mal kommen?“, bittet er.
„Ist gut, Spatz“, zwinkere ich.
Ich gehe nur weil ich nicht will das jetzt schon rauskommt das ich Harrys Patentante bin. Er bekommt zwar immer ein Geschenk zu Weihnachten und zum Geburtstag von mir aber ich schreibe nie meinen Namen darunter. Ich weiß noch nicht wann ich es ihm sagen werde. Als ich sehe wie Harry das Büro verlässt gehe ich zu Remus. „Über was habt ihr geredet?“, will ich wissen.
„Er hat mich darum gebeten ihm zu zeigen wie er sich vor einem Dementor schützen kann.“
„Gibst du mir auch Privatstunden?“, frage ich in einem verführerischen Tonfall.
„Die bekommst du eh schon“, meint er.
Ich lache kurz auf. „Was sonst noch?“, will ich weiter wissen.
„Ich hab ihm erzählt das ich Lily und James kannte.“
Abrupt verschwindet mein Lächeln und ich muss schon beinahe mit den Tränen kämpfen. Wie ich Lily vermisse. Er bemerkt meinen Gesichtsausdruck und nimmt mich in den Arm. Sanft streichelt er mir über den Rücken. Die Zeit vergeht und wir machen uns dann auf zum Halloweenfest. Wie ich das Essen an den Festen liebe. Danach gehe ich auf mein Zimmer. Aus irgendeinem Grund habe ich Lust auf meine Kopie von der Karte des Rumtreibers zu sehen. Ja, ich hab die Karte Kopiert. Keiner weiß davon das es ein zweites Exemplar gibt. Wie auch immer, sehe ich auf das Pergament. Dort sehe ich wie Sirius vom Gryffindor Turm kommt. Sogleich springe ich auf und sprinte durch die Gänge. Ein Blick auf die Karte verrät mir das ich auf dem richtigem Weg bin. Und dann huscht ein schwarzer Hund um die Ecke. „Sirius“, rufe ich.
Der Hund dreht um und bleibt vor mir stehen. „Folge mir“, sage ich.
„Schnell, bevor noch jemand bemerkt das du hier bist“, auffordernd sehe ich ihn an.
Zum Glück folgt er mir. In meinem Zimmer verwandelt er sich zurück. Ich umarme ihn. „Lange nicht mehr gesehen“, meint er.
„Ja und du siehst echt scheiße aus.“
Entsetzt sieht er mich an: „W-was?“
„Tut mir leid, aber das ist die Wahrheit.“
„Seit wann bist du so?“
Ich überlege kurz und zucke dann mit den Schultern. Dann schaltet es mir. Schnell zücke ich meine Karte des Rumtreibers und sehe Dumbledore und McGonagall auf dem Weg zum Gryffindor Gemeinschaftsraum. „Erzähl mir später alles. Ich muss los. Verlasse nicht mein Zimmer. Hörst du?!“
Mit schnellen Schritten mache ich mich auf. McGonagall hat die anderen Lehrkräfte verständigt. Das glaub ich zumindest den alle Lehrer sind vor dem Gryffindor Gemeinschaftsraum versammelt. „Teilen wir uns am besten auf um Black zu finden“, gibt Dumbledore die Anweisung. Geschickt lasse ich mich für den Bereich einteilen in dem mein Zimmer sich befindet. Nach Stunden der vergeblichen Suche (zum Glück) begebe ich mich zur großen Halle. Dort erfahre ich das Dumbledore die anderen Lehrer bereits zurück in ihre Räumlichkeiten geschickt hat. Nur noch McGonagall, Sev und der Schulleiter sind noch da. „Sie wissen wen ich im Verdacht habe Black hier reingelassen zu haben“, beginnt Sev.
„Ich denke nicht das einer der Lehrer Black verhelfen würde hier einzudringen“, antwortet Dumbledore.
„Du glaubst doch nicht ernsthaft er war es?“, frage ich entsetzt.
Natürlich weiß ich wen er meint. Wie kann er nur Remus verdächtigen?
„Wer sonst? Er ist nun mal ein alter Freund von Black“, sagt Sev kühl.
„Genau wie ich. Heißt das ich bin auch noch verdächtigt ihn reingelassen zu haben?“, frage ich herausfordernd.
Mich kann man nur anschuldigen ihn zu verstecken und nicht ihn reingelassen zu haben.

(Harrys Sicht):
Da die Fette Dame nicht mehr vor dem Portrait steht müssen wir in der großen Halle schlafen. Ron und Hermine liegen in meiner Nähe und wir haben uns bis eben noch still unterhalten. Wir haben aufgehört als wir Stimmen hörten. Es sind die von Dumbledore, Snape, McGonagall und Miss Greenwood. „Das könnte allerdings auch noch sein. Diese Möglichkeit kam mir gar nicht erst in den Sinn, aber sie ist nicht ausgeschlossen“, hören wir Snape sagen.
„Sev, ich glaub es einfach nicht. Du denkst ernsthaft ich habe Sirius ins Schloss gelassen?! Ich habe ihn seit Jahren nicht mehr gesehen“, die Empörung in Miss Greenwoods Stimme ist deutlich zu hören.
„Wer sagt das das Stimmt? Andy, du hast dich in den letzten Jahren stark verändert“, sagt Snape.
„Genau wie du. Nach allem was in der Vergangenheit passiert ist, nach allem was du getan hast und dennoch hat Dumbledore dir eine zweite Chance gegeben. Warum kannst du mir nicht einfach vertrauen? Was hab ich dir getan um es verloren zu haben? Ich war immer eine treue Freundin zu dir. Warum kannst du mir nicht einfach glauben das weder er noch ich es getan haben?“
Wir hören wie die Stimmen leiser werden und Schritte die Halle verlassen. „Professor Greenwood war also mit Black befreundet?!“, murmelt Hermine vor sich hin.
Ich kann nicht glauben was ich da eben gehört habe. Welcher Lehrer war sonst noch mit dem Verräter befreundet? Das ausgerechnet die liebenswürdige Miss Greenwood eine davon sein soll kann ich nicht glauben. Jeder Schüler hier mag sie, auch wenn nicht viele das Fach Alte Runen belegen.

(Andys Sicht):
Nach dem hitzigen Gespräch mit Sev mache ich noch einen Abstecher in die Küche. Natürlich so das mich keiner sieht. Mit Essen bepackt gehe ich auf mein Zimmer. Dort sitzt Sirius auf meinem Sofa. Ich stelle das Essen auf den Tisch und sehe ihn an. „Spinnst du eigentlich? Was machst du hier überhaupt?“, frage ich verärgert.
„Ich will den Verräter schnappen“, antwortet er.
„Und wer ist es?“
„Peter“, sagt er ernst.
Mein Gesicht wird ganz bleich: „E-er ist doch tot?“
„Nein, dieses Schwein lebt noch. Er hat sich in eine Ratte verwandelt und ist verschwunden“, aufgeregt steht er auf.
„Und wo sollte er sein?“
„Im Gryffindor Turm. Bei diesem Weasley Jungen.“
„Er ist im Schloss?“, meine Augen weiten sich vor erstaunen.
„Natürlich, was denkst du warum ich sonst hier bin?! Um Tee mit dir zu trinken?!“, seine Stimme klingt rau und voller Hass.
„Bist du wütend auf mich weil ich dich nicht aus dem Gefängnis holen konnte?“
„Natürlich nicht. Ich bin wütend weil diese Ratte noch auf freiem Fuß ist.“
Ein Glück, ich dachte schon er würde mich hassen.
„Aber wie…? Wie ist das möglich? Du warst doch der Geheimniswahrer?!“
„Das sollte eine Finte sein. Es war offensichtlich das ich das werden würde also wollte ich Voldemort austricksen in dem ich jemand anderem den er nie vermuten würde zum Geheimniswahrer machen würde. Nur hat er uns verraten. Die einzigen die Bescheid wussten waren Lily und James. Wir dachten umso weniger es wissen umso perfekter die Täuschung.“
„Verstehe. Erzähl mir bitte mehr!“
Sirius berichtet mir wie es dazu gekommen ist das man ihn für einen Serienmörder hält. Als er endet sage ich kein Wort. Erst nach langem Schweigen sage ich: „Hier ist was zu essen für dich und du solltest dringend mal duschen. Du stinkst fürchterlich.“
„Du bist echt gemein“, keift er.
„Das ist nur die Wahrheit. Und noch was. Ich kann dich hier nicht lange versteckt halten. Höchstens ein zwei Nächte. Hast du verstanden? Wen rauskommt das du bei mir bist bekomme ich mächtige Schwierigkeiten. Außerdem würde Remus ausrasten wen er erfährt das ein anderer Mann in meinem Zimmer ist.“
„Schon kapiert. Also seid ihr zwei jetzt endlich zusammen?“
Ich nicke. „Wurde auch mal Zeit“, grinst er.
„Geh jetzt duschen“, fordere ich.
„Wo soll ich schlafen? Auf der Couch?“
„Wenn du sauber bist und nicht mehr stinkst kannst du auch bei mir im Bett schlafen. Aber ich warne dich, wehe du betatscht mich. Dann fliegst du im hohen Bogen hier raus.“
„Schon verstanden“, grinst er.

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Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)