Werwölfe dürfen auch lieben

vor 1 Mon.
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama Beendet

Kapitel 23

Die Heilerin übergibt mir mit einem Lächeln im Gesicht das kleine Geschöpf. Ebenfalls lächelnd nehme ich mein Kind entgegen. „Herzlichen Glückwunsch. Es ist ein Junge“, verkündigt sie uns.
Sanft streichle ich seine Wange. „Ein Junge also“, murmle ich glücklich.
Ich wende meinen Blick von ihm und sehe Remus an. „Komm her und sag hallo zu deinem Sohn.“
Zögerlich setzt er sich an die Kante meines Bettes. „Hier nimm ihn in den Arm“, sanft gebe ich ihn Remus.
Die Angst die er vor wenigen Minuten noch gefühlt hat ist wie weggeblassen als er in die winzigen Augen blickt. Ein Lächeln umspielt seine Lippen. Was mich nur noch glücklicher macht. „Und wie sollen wir ihn nennen?“, fragt er.
„Wie wäre es mit Ted?“
„Warum gerade Ted?“, fragt er mit hochgezogener Augenbraue und mustert unser Kind.
„Für mich sieht er aus wie ein Ted. Außerdem wäre sein Spitzname dann Teddy wie ein Teddybär. Er ist ja auch genau so süß“, grinse ich.
Remus lacht auf und meint dann: „Also Ted sollst du heißen. Wie gefällt dir das?“
Es kommt keine Einwände Seitens von Ted also ist es beschlossene Sache.

„Das kommt gar nicht erst in Frage. Du bleibst hier bei Teddy“, brüllt mich Remus an.
„Denkst du ernsthaft ich könnte hier untätig rumsitzen in dem Wissen das du in Gefahr schwebst?! Außerdem ist es nicht nur dein Kampf. Ich gehöre genauso wie du zum Orden und es ist mein gutes Recht kämpfen zu wollen“, brülle ich zurück.
„Aber denk an unsern Sohn. Was wenn uns beiden etwas passiert?“, er senkt seine Stimme.
„Dann wird meine Tante Natalia sich liebevoll um ihn kümmern. Remus ich würde ihn nicht mehr großziehen können ohne dich. Diesen schmerz dich zu verlieren würde ich nie verkraften können.“
Wiederwillig gibt er mir die Erlaubnis mitzukommen. Schnell appariere ich zu meiner Tante und übergebe ihr Teddy. Dann zurück zu Remus und mit ihm nach Hogsmeade. Dort erwarten uns bereits die anderen Orden Mitglieder. Wir beide helfen bei den Vorbereitungen und den Schutzzaubern nach dem wir Sev aus der Schule vertrieben haben. Nach dem alle Vorbereitungen ausgeführt wurden gehen alle auf ihre Posten. Remus und ich sind auf dem Astronomie Turm eingeteilt. Ein letztes mal bevor der Kampf ausbricht küssen wir uns. „Wir werden das überstehen. Für Teddy“, flüstere ich ihm zu.
Zustimmend nickt er.
Auf einmal ist es ganz ruhig. Es ist wie die Ruhe vor dem großem Sturm. Und dann plötzlich wie aus dem nichts fliegen uns die ersten Flüche entgegen. Geschickt blocke ich diese ab. Es hagelt Flüche auf uns ein. Remus und ich stärken uns gemeinsam den Rücken. Das er in meiner Nähe ist gibt mir die nötige Kraft alles zu geben. Hinter mir nehme ich wahr wie Remus sich mit einem Todesser duelliert. Im Augenwinkel sehe ich das ein grüner Strahl auf ihn zukommt. Im letzten Moment kann ich ihn gerade noch rechtzeitig wegstoßen. Er murmelt ein Danke vor sich hin und gleich darauf kämpfen wir weiter. Wir haben keine Zeit um uns auszuruhen. Das können wir wieder wen die Schlacht vorbei ist.
Lange nach dem die Schlacht begonnen hat hören wir die Stimme von Voldemort. Er sagt wir haben eine Stunde Zeit um Harry auszuliefern. Als ob es jemals so weit kommen würde. So was würden wir nie tun. Auf diese Pause hin gehen Remus und ich in die große Halle. Dort haben sich bereits einige versammelt. Verletzte und Tote sind überall zu sehen. Das was mir am meisten die Sprache verschlägt ist der Anblick der Familie Weasley. Alle Familienmitglieder stehen um Fred und weinen. Das ist etwas das ich nie für möglich gehalten habe. Nicht mal im Traum hätte ich mir denken können das einer der Weasleys von uns gehen würde. Erst jetzt wird mir richtig bewusst wie viel Glück Remus hatte und wie froh ich darüber bin das es nicht so weit gekommen ist. Remus ist die mir wichtigste Person auf Erden. Er und Teddy.
Nach langem Warten hören wir draußen Schritte. Wie alle gehen wir raus. Dort kommen Voldemort und seine Gefolgsleute auf uns zu. Er hat auch Hagrid dabei und dieser trägt Harry. „Harry Potter ist tot“, verkündigt Voldemort mit Triumpf in der Stimme.
Auf einmal bin ich wie gelähmt. Nur noch ganz am Rande bekomme ich mit was Neville sagt und wie Harry daraufhin aufsteht. Erst dann löst sich meine Starre wieder und ich kann erneut alles für den Kampf geben.
Einige Stunden vergehen und endlich kommt die langersehnte Nachricht. Die Schlacht ist vorbei, Voldemort ist tot und wir haben gesiegt. Jetzt heißt es so schnell wie möglich in den Alltag zurück zu kehren.
Remus und ich apparieren zu meiner Tante und nehmen Teddy mit nach Hause. „Und was jetzt?“, frage ich.
„Ich denke wir gehen schlafen und sehen dann Morgen weiter“, sagt er.
Ich nicke und bin froh das ich mich jetzt ausruhen kann. Es war ein langer Tag.

Am nächsten Morgen wache ich auf und stelle fest das Remus nicht neben mir liegt. Panik steigt in mir auf. Er wird mich doch nicht etwa nach der Schlacht alleine lassen?! Schnell springe ich aus dem Bett raus und renne den Flur unserer Wohnung entlang. Plötzlich bleibe ich stehen. Da ist jemand in der Küche. Mit einem gewaltigen Ruck öffne ich die Tür und stelle zu meiner Überraschung fest das Remus mit Teddy in der Küche ist und das der Tisch fürs Frühstück gedeckt ist. „Guten Morgen Langschläfer“, grinst er mich an.
„Guten Morgen“, bringe ich gerade so heraus.
Ich bin ja so froh das er noch da ist. Erleichtert umarme ich ihn und gebe ihm noch einen Kuss. „Ich liebe dich. Weißt du das?!“, sage ich und lasse ihn immer noch nicht los.
„Natürlich weiß ich das. Du sagst es mir ja ständig“, erwidert er mir lächelnd.
„Und ich werde es dir auch bis an mein Lebensende sagen. Immer wieder, denn es ist etwas das ich will das du es nie vergisst“, rede ich weiter.
„Dann werde ich mein Bestes geben und versuchen deine Liebe genauso zu erwidern. Den ich liebe dich auch“, sagt er.
„Sag es bitte noch mal. Ich kann es nicht oft genug hören“, vor lauter Glück kommen mir die Tränen.
Remus drückt mich leicht von sich so das ich ihm in die Augen sehen kann. „Ich liebe dich so sehr wie ich noch nie jemanden geliebt habe und ich werde unseren Sohn über alles lieben. Nichts ist mir wichtiger als unsere Familie“, sagt er zu mir und sieht mir dabei tief in die Augen.
Erneut falle ich ihm um den Hals. „Du machst mich gerade wahnsinnig glücklich. Ist dir das überhaupt klar?!“
Er nickt kurz. Eine ganze Weile starren wir uns an und sind einfach nur froh beisammen zu sein. Auf einmal räuspert er sich und meint dann: „Hunger? Ich hab das Frühstück gemacht.“
Ich nicke und wir setzen uns und genießen den Restlichen Morgen. Endlich kann ich mit Remus glücklich werden. Es hat lange genug gedauert. Natürlich wird es noch eine Weile dauern bis alles wieder seinen gewohnten Gang geht nach der Schlacht. Aber ich bin zuversichtlich das ab jetzt alles gut wird.

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Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)