Werwölfe dürfen auch lieben

vor 3 Tagen
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama In Arbeit

Kapitel 9

Fassungslos starre ich die Trümmer des Hauses an. Das Haus in dem ich gestern noch war um Lily zu besuchen und heute?! Heute sind sie und James nicht mehr. Ich habe meine beste Freundin verloren und nicht nur das Sirius sitzt in Askaban, Peter ist tot und Harry ist bei seiner Tante. Zu Remus kann ich auch nicht. Auf ihn bin ich noch sauer. Wo soll ich nur hin? Zum ersten mal in meinem Leben ist jegliche Hoffnung verschwunden. Sonst sah ich immer irgendetwas Positives. Sogar als ich von meinem Dad quasi verstoßen wurde, da konnte ich wenigstens noch zu meiner Tante. Ich kann nur noch zu ihr. Aber vorher hab ich noch was zu erledigen.

Mit der Hilfe von Dumbledore habe ich die Genehmigung bekommen Sirius im Gefängnis zu besuchen. Leider nur für wenige Minuten. Die Wache führt mich durch das heruntergekommene… entschuldige den Ausdruck… Drecksloch. Das ist also das Sicherste Gefängnis der Welt. Echt widerlich wie unhygienisch es hier ist. „Black, Besuch“, knurrt der Wachmann.
Erstaunt sieht mich mein bester Freund an. „A-Andy, was machst du…?“, er kann es wohl nicht glauben das es wirklich ich bin.
„Ich will keine Zeit verlieren. Ich hab eine Frage an dich und ich möchte das du sie ehrlich beantwortest! Hast du oder hast du nicht Lily und James verraten?“, ernst sehe ich ihn an.
Kurz sehe ich Enttäuschung in seinem Gesicht, das legt sich schnell wieder weil er begreift das diese Frage berechtig und vollkommen natürlich ist. „Ich würde die beiden nie verraten. Für sie würde ich mein Leben opfern“, antwortet er mir.
Erleichterung überfüllt mich und ich lächle ihn zufrieden an: „Da bin ich aber froh es von dir zu hören.“
„D-du glaubst mir?“
„Natürlich. Du bist mein bester Freund. Ich würde dir mein Leben anvertrauen. Du hättest schon unter einem sehr mächtigem Fluch stehen müssen um die beiden zu verraten.“
„Du bist wohl die einzige die noch so über mich denkt“, gibt er traurig von sich.
„Sirius, eines versteh ich allerdings nicht. Du warst der Geheimniswahrer, wie konnte Voldemort also zu ihnen gelangen?“
„Es war folgendermaßen. Ich dachte mir es wäre zu offensichtlich mich als Geheimniswahrer zu nehmen also beschlossen wir drei heimlich einen anderen zu wählen.“
„Und wer ist es?“, frage ich gespannt.
„Es ist….“, bevor er es mir sagen kann unterbricht die Wache ihn.
„Besuchszeit ist vorbei“, brüllt dieser.
„Warten Sie doch noch einen Moment!“, flehe ich. Keine Chance, der Mann zieht mich von Sirius’ Zelle weg. „WER IST ES?“, brülle ich den Gang entlang.
Ich erkenne wie die Lippen von Sirius sich bewegen, verstehe aber kein Wort. Das darf nicht sein. Wen Sirius es nicht war und ich auch nicht dann bleibt nur noch…
Ein Kloß bildet sich in meinem Hals. Ich will gar nicht erst daran denken. Der Wachmann wirft mich aus dem Gefängnis raus und ich appariere auch schon. Die Wahrheit muss ans Licht. Ich will Gewissheit. „Warst du es?“, frage ich.
Erschrocken dreht sich Remus um. „Was war ich?“
„Warst du der Geheimniswahrer?“
„Nein, Tatze war es und du weißt es auch.“
„Sirius ist unschuldig. Er würde so etwas nie tun.“
„Und ich schon?“
„Das will ich eben rausfinden.“
„Ja klar, es muss ja unbedingt der Werwolf gewesen sein. Es ist immer der“, sagt er verärgert sarkastisch.
„Das hab ich nicht gesagt.“
„Aber gedacht.“
„Das würde ich noch nicht mal denken“, fast schon brülle ich.
„Wie kommst du nur auf so eine Idee?“
„Sirius hat mir gesagt er war nicht der Geheimniswahrer.“
„Wer war es denn dann?“
„Das weiß ich nicht. Bevor er es mir verraten konnte hat man mich rausgeworfen.“
„Und dann glaubst du ihm auch noch? Ohne das er dir den Namen verraten konnte? Vielleicht hat er dich belogen?!“
„Das glaub ich nicht. Ich kenn ihn gut genug um zu wissen wann er lügt.“
„Und jetzt glaubst du ich war es?“
„Ich will das nicht glauben und ich hoffe es ist auch nicht so aber ich muss der Sache einfach auf den Grund gehen.“
„Vielleicht warst es ja auch du?“
„Ja klar, warum sollte ich dir den dann sagen das Sirius unschuldig ist?“
„Schuldgefühle?“
„Kennst du mich eigentlich? Ich hab mein ganzes Leben lang immer nur Rücksicht auf andere genommen. Nie auch nur eine Sekunde habe ich selbstsüchtig gehandelt. Vielleicht war ich hin und wieder etwas schroff aber im Großen und Ganzen denke ich immer an andere zu erst.“
„Und wenn du mich kennen würdest, würdest du wissen das ich das auch nie getan hätte.“
„Wer außer einer von uns drei kann es den sonst gewesen sein? Peter ist tot, wem hätten sie sonst noch vertrauen können?“
„Verdammt noch mal Andy ich weiß es doch auch nicht“, brüllt er.
„Es muss einfach Tatze gewesen sein.“
Tränen steigen in meine Augen. „Nein“, sage ich ängstlich und appariere.
Schnell weg von Remus. Wie kann er nur glauben das es Sirius war? Aber wer war es? Wer nur? Total aufgelöst tauche ich im Haus meiner Tante wieder auf. Sie nimmt mich sogleich in den Arm und tröstet mich.

Nur noch zur Beerdigung von Lily und James kam ich nach England. Dies war das letzte mal als ich Remus sah. In den Vergangenen Jahren habe ich versucht rauszufinden wer die beiden so heimtückisch verraten konnte. Gab meine Bemühungen allerdings auf. Stattdessen wurde ich eine Weltberühmte Muggel Sängerin. Tante Natalia ist meine Agentin. Viele Welttourneen habe ich gemacht und machte ordentlich Kohle. Was mir allerdings egal ist. Das meiste Geld spende ich. Mein Privatleben halte ich erfolgreich von der Presse fern. Wäre schlecht wen rauskommen würde das ich eine Hexe bin. Zur Zauberwelt habe ich seit Jahren keinen Kontakt mehr. Mit Tante Natalia lebe ich in einem großen Haus außerhalb von L.A. Gerade sitze ich in meiner Bibliothek. Tock tock, macht es am Fenster. Von meinem Buch sehe ich auf. Eine Eule? Ich hab lange keine Eulenpost mehr gehabt. Zwar habe ich eine eigene Eule nur verwende ich sie nicht mehr dafür. Sie ist nur noch mein Haustier. Neugierig wer mir wohl schreibt mache ich das Fenster auf. Sogleich flattert sie rein. Den Brief binde ich ihr vom Bein. So jetzt noch ein paar Eulenkekse für den kleinen Boten. Dabei lese ich mir den Brief durch. Er ist von Professor Dumbledore. Dumbledore will das ich zurück nach Hogwarts komme. Ich soll Lehrerin werden. Der Eule gebe ich einen Keks und meine Antwort. Die Eule ist schnell außersichtweite. Jetzt sollte ich es Natalia sagen.
„Ich hab dir etwas zu sagen. Mir hat man eine Stelle als Lehrerin in Hogwarts angeboten und ich habe sie angenommen“, kläre ich meine Tante auf.
„Wenn es das ist was du willst werde ich dich unterstützen“, sagt sie.
„Danke“, lächle ich.
„Du willst also deine Karriere als Sängerin aufgeben?“
„Ja.“
„Gut, ich werde eine Pressekonferenz einberufen.“

„Ich weiß nicht ob und wann ich wider Auftreten werde. Auf jeden Fall habe ich beschlossen meine Karriere vorerst zu beenden“, verkündige ich.
Ein Pressesprecher fragt: „Was haben Sie jetzt vor?“
„Das weiß ich noch nicht. Ich werde mich wohl überraschen lassen“, lüge ich.
„Steckt ein Mann dahinter?“, will ein anderer wissen.
„Mit Sicherheit kann ich Ihnen sagen das definitive kein Mann was damit zu tun hat“, versichere ich.
„Ist es wegen gesundheitlichen Gründen?“
„Ich bin absolut Kern gesund. Wenn es Ihnen nichts ausmacht werde ich hiermit die Konferenz beenden.“
Ich stehe auf und gehe. Die Presseleute haben allerdings noch einen Haufen Fragen die ich nicht mehr höre.
Zu Hause packe ich. „Du wirst mir fehlen“, meint Natalia.
„Du mir auch, aber in den Ferien komme ich dich besuchen. Dir hab ich schließlich viel zu verdanken. Danke.“
In einer Stunde aktiviert sich mein Portschlüssel der mich zum Tropfenden Kessel bringt. Ich wollte noch einen Tag in London verbringen bevor ich meine neue Stelle antrete.

Meinen Koffer stelle ich im Zimmer ab. Was jetzt? Das Muggel London war immer sehr schön. Habe ich sogar etwas vermisst. Erst jetzt realisiere ich das ich bereits dort bin. Ich laufe durch die Straßen. „Oh mein Gott, da ist Andy Greenwood“, brüllt ein aufgeregtes Mädchen.
Ein paar Fans kommen auf mich zu. Sie wollen Fotos und Autogramme. Ich vergaß komplett das ich eigentlich berühmt bin. In England fühl ich mich wie früher. Ich flüchte von der ganzen Menschenmasse. „Hier entlang!“, ruft mir jemand zu.
Ich gehe dahin. Hätte ich das nur nicht getan. Vor mir steht mein Dad. „Was willst du?“, frage ich verärgert.
„Mit dir reden. Kommst du mit an einen Ruhigen Ort wo dir keine Fans nach rennen?“
„Wenn’s sein muss.“
Ich appariere uns in sein Haus. „Möchtest du einen Tee?“
„Nein. Ich hab nicht lange Zeit also fang an zu sagen was du zu sagen hast.“
„Okay, es tut mir leid das ich dich die Vergangenen Jahre nicht kontaktiert habe…“
„Stopp, nach so langer Zeit fällt dir das ein?! Ich fass es einfach nicht. Nach all der Zeit willst du dich ausgerechnet jetzt entschuldigen? Liegt es daran das ich Geld habe? Wenn du was brauchst sag es gleich und rede nicht um den heißen Zauberstab herum.“
„Ich will kein Geld. Ich will meine Tochter zurück.“
„Ist dir Lindsey nicht mehr genug?“
„So war das nicht gemeint. Ich will mich einfach mit dir versöhnen“, verzweifelt sieht er mich an.
Früher hätte ich ihm sofort verziehen, doch es ist viel Zeit vergangen. „Tut mir leid Mason, aber das kommt reichlich spät.“
„Früher hättest du mir sofort verziehen“, meint er.
„Das war früher. Die Zeiten ändern sich nun mal. Das war nun mal bevor du mich beinahe 15 Jahre lang ignoriert hast. Du wusstest ganz genau wo ich war. Du hättest dich ruhig mal melden können. Ein guter Vater möchte wissen wie es seiner Tochter geht“, sage ich wütend.
„I-ich dachte nach dem du Berühmt wurdest das du mich nicht mehr in deinem Leben haben willst. Ich pass doch gar nicht mehr dazu“, versucht er sich zu rechtfertigen.
„Das du nicht mehr dazu passt liegt nicht daran das ich Sängerin bin. Es liegt ganz allein daran das du es nicht wolltest und mich weggestoßen hast.“
Mit diesen Worten appariere ich und lasse ihn stehen.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)