Skulduggery Pleasant- Im Schatten der Vergangenheit

vor 11 Tagen
Diese Fanfiction ist als eine Art 10. Band geschrieben und endet somit unmittelbar nach dem Ende des 9. Bandes, also VORSICHT, Spoileralarm! Kaum ist Walküre zurück aus ihrer selbstgewählten Verbannung, da wird sie auch schon in den nächsten Fall verwickelt, denn Nye ist immer noch verschwunden und es hinterlässt eine Spur von Vermissten. A..
Skulduggery Pleasant P16 In Arbeit
Bemerkung des Authors: Ich widme diese Geschichte meiner besten Freundin. Du bist mein Engel, Darling und ich bin dir dankbar, dass du immer ein offenes Ohr für mich hast, wenn es um meine schriftstellerischen Fantasien geht. Du eiferst mit, mit all den Figuren die ich erschaffe und ja ich weiß, dass ich dir viel zu oft mit Skulduggery Pleasant in den Ohren liege, aber bisher schlägst du dich grandios, du hattest zumindest noch keinen Wutanfall und hast doch nicht einmal mit den Augen gerollt. Um dir eine kleine Last von den Schulten zu nehmen schreibe ich nun diese Fanfiction um meinen Redebedarf über die besten Bücher die kenne irgendwie anders abzudecken. Wie dem auch sei, hab dich lieb, Darling, mein Huhn. (Hinterlasst gern Rezis, ich versuche auch zu antworten)

Abschied

Danny nickte.
„Magie?“
Walküre grinste.
„Magie.“, antwortete sie. Es klopfte nochmals an der Tür.
„Du solltest jetzt vielleicht mal aufmachen.“, erinnerte Danny sie. Ihr Blick wurde wieder traurig.
„Ja, das sollte ich.“ Es entstand ein kurzes Schweigen zwischen ihnen, dann verschwand Danny in der Küche. Walküre kullerte eine kleine Träne über die gerötete Wange. Sie wischte sie rasch weg, drehte sich zur Tür und öffnete sie. Skulduggery legte den Kopf schräg, als er sie sah.
„Du siehst jetzt aber nicht so glücklich aus. Freust du dich nicht mich zu sehen?“, waren seine ersten Worte zu ihr seit fünf Jahren. Sie musste jetzt einfach grinsen.
„Doch, doch. Ich bin unglaublich froh dich zu sehen.“ Er umarmte sie. In dem Moment kam alles wieder hoch, die Einsamkeit in den letzten fünf Jahren, das was sie mit Danny durchlebt hat. Jetzt war es nicht mehr nur eine Träne. Skulduggerys Stimme wurde auf einmal ganz sanft.
„Was ist los?“
„Freudentränen.“ Sie setzte ein Grinsen auf.
„Das glaube ich dir nicht.“, sagte er ihr. Sie überlegte kurz.
„Skulduggery, ich hab dich mehr vermisst als jeden anderen und ich weiß, dass wir beide uns jetzt viel zu erzählen haben, aber würdest du mich noch für einen kurzen Moment entschuldigen?“ Ohne auf eine Antwort zu warten rannte sie zurück ins Haus, in die Küche, aus der Terrassentür raus und geradewegs auf Danny zu. Der drehte sich überrascht um. Walküre umarmte ihn.
„Danke, danke für alles.“, sagte sie, „Leb wohl.“ Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange und wandte sich zum Gehen. Ihm fehlten die Worte.
„Ach Danny“, sagte Walküre noch und drehte sich ein letztes Mal um, „Hier.“, sie warf ihm einen Schlüssel zu, „Ich werde hier zwar nie mehr einziehen, aber will das Haus trotzdem in guten Händen wissen und ich denke, es ist besser als die kleine Wohnung hinter deinem Laden.“ Sie drehte sich wieder um und ohne ein weiteres Wort verschwand Walküre Unruh aus Dannys Leben, auch wenn er sie nie vergessen könnte. Er stand da mit den Schlüssel in seiner Hand und blickte auf die Terrassentür in der Walküre eben verschwunden war. Und immer noch fehlten ihm die Worte. Er konnte nicht fassen was gerade passiert war, was generell in den letzten Tagen passiert war. So viele Dinge von denen er dachte, dass sie unmöglich seien und all das sollte er mit einem Wort erklären? Magie? Wirft das nicht eigentlich mehr Fragen auf, als es beantwortet? Danny dachte lange nach, stand da und tat nichts anderes. Nach einer Weile schaute er den Schlüssel in seiner Hand an und realisierte, was Walküre ihm geschenkt hatte. Sie hatte ihm ihr Haus geschenkt. Wie zu oft in den letzten Tagen glaubte er einfach nicht was gerade passiert war. Ein weiterer Moment verstrich und Danny lächelte. Seine Worte kehrten zu ihm zurück und obwohl er wusste, dass Walküre längst weg war sprach er sie aus, leise und kaum hörbar: „Ich liebe dich.“


Als Walküre wieder bei Skulduggery war, war dieser nicht allein, er unterhielt sich mit einem jungen Mann.
„Fletcher!“, rief sie und lief in seine Arme.
„Hey.“ Er lächelte breit, als er sie sah.
„Wie darf ich das verstehen?“, mischte sich Skulduggery ein, „Als ich vor der Tür stand sahst du todunglücklich aus und auf ihn rennst du freudestrahlend zu?“ Walküre wurde rot.
„Sorry.“, sagte sie. Sie breitete ihre Arme aus, grinste Skulduggery an und fragte: „Willst du nochmal?“
„Nein jetzt ist es zu spät.“
„Du bist doch jetzt nicht beleidigt? Komm schon, für mich.“
Skulduggery seufzte.
„Ach was solls?“ Er umarmte sie noch einmal. Sie genoss es. Es war eine fast schon gruselig lange Umarmung. Fletcher räusperte sich.
„Soll ich euch für einen Moment allein lassen, oder...“, feixte er grinsend. Walküre grinste, klaute Skulduggery den Hut und beendete so die Umarmung. Sie setzte ihn sich auf.
„Walküre.“, mahnte er. Doch sie tat ganz unschuldig.
„Ja? Was ist?“
„Wärst du so freundlich...“
„Ich weiß nicht wovon du sprichst.“, erwiderte sie grinsend. Einen Moment schwiegen alle. Fletcher brach das Schweigen: „Wollen wir?“
„Nicht so lang ich meinen Hut nicht wieder habe.“
Walküre seufzte und verdrehte die Augen.
„Na schön.“ Sie setzte Skulduggery wieder seinen Hut auf.
„Herzlichen Dank.“, sagte er, während er ihn zurechtrückte, „Von mir aus können wir nun gehen.“
„Nein, wartet, ich muss noch meine Taschen holen.“ Sie lief zurück ins Haus, holte ihre Taschen und pfiff einmal, laut und schrill. Xena kam aus der Küche an getrottet, sie hatte sich wieder in ihr Körbchen gelegt, während Walküre sich mit Danny unterhalten hatte. Bevor Walküre die Tür hinter sich schloss warf sie noch einen letzten Blick auf den Flur des Hauses, lächelte traurig und drehte sich zu Fletcher und Skulduggery um und nach einmal zwinkern war diese Phase ihres Lebens beendet.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Es wurden noch keine Kommentare geschrieben.