℘ A time of the new love - A journey begins to learn how to forgive oneself

vor 1 Mon.
Kratos war bereits seit drei Tagen wieder ein Mitglied von Cruxis und sollte eigentlich nur einen kleinen Auftrag in der Nähe von Luin für Lord Yggdrasill erfüllen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... und das muss auch Kratos zugeben, als er den Schrei eines Kleinkindes hört. "LLOYD!!", schoß es ihm durch den..
Tales of Symphonia Action P16 Drama In Arbeit

~ Der Helfer

In der Nähe von Luin saß Kratos an einem Fluss und rätselte über die Gründe von Lord Yggdrasil, ihn auf diesen Auftrag anzusetzen. // Warum bloß ...? Will er mich etwas auf die Probe stellen? Nein ... wohl kaum oder? Will er mir nur nochmal vor Augen halten, wie machtlos ich bin. //, dachte der Rehbraunhaarige seufzend, als er sich an sein Ziel erinnerte, die Menschenfarm von Asgard, Kvar!! Wo er nur überprüfen sollte, ob es in den letzten fünf Jahren, Gefangeneausbrüche gegeben hat, die aber nicht gemeldet wurden. // Bei dem Gedanken, dass ich diesem einen Mann gegenüber stehen muss, nein, allein der Gedanke mit ihm Sprechen zu müssen, löst in mir ein Gefühl des Brechreizes aus! Da ebendieser Mann eine Teilschuld daran trägt, was vor genau drei Tagen geschehen war. Nur die Erinnerung daran, löst in mir ein Gefühl von tiefste Schuld, Trauer aus. Habe ich überhaupt das Recht zu trauern? Immerhin hatte ich versagt, als es darauf ankam sie zu beschützen. Alles, was ich empfinden kann, ist, dass das Ganze meine Schuld war ... //, dachte Kratos und zog tief die Luft ein, um aufkommende Tränen zu unterdrücken.

Plötzlich wurde Kratos von einem Kindsschrei aufgeschreckt, der sich für ihn anhörte wie …//LLOYD!!!//. Er sprang auf und lief durch den annähernden Wald. Als er auf den Waldweg stieß, ging er ein kleines Stück des Weges hoch. Da sah er, wie vier Banditen einen kleinen Jungen umzingelten. Der Kleine lag auf dem Boden, das Gesicht in Richtung Erdboden und die Hände ängstlich auf seinen Kopf gepresst. //Bitte, hilf mir, Papa! Biiiitttee!!//, dachte sich der braunhaarige Junge voller Furcht und hoffte, dass sein Vater ihm zur Hilfe kommen würde, damit diese Leute ihm nichts mehr tun konnten. Kratos ging auf die Gruppe zu und blieb kurz vor ihnen stehen. Erst jetzt bemerken sie den ungebeten Zuschauer und drehten sich halb zu ihm um. „Was guckst du so blöd? Wenn du hier lang willst, würde ich dir raten, dir einen anderen Weg zu suchen…“, drohte der Banditenanführer, obwohl dieser wusste, dass der Schwertkämpfer vor ihm mehr Gald mit sich führt, als das Kind hinter ihm. Kratos hingegen, musste kurz schmunzeln, über diese Blauäugigkeit, dass sie tatsächlich zu glauben schienen, eine Chance gegen den erfahrenen Schwertkämpfer zu haben. Aufgrund dessen zog er sein Schwert und die vier Banditen, die sich inzwischen ganz zu ihm umgedreht hatten, zogen auch ihre Schwerter. Der Anführer war stämmig und stark, wodurch die Anderen eher schmal und schwächlich wirkten. Die drei Handlanger kamen auf Kratos zu. Der Erste kam von vorn, der Zweite kam von rechts und der Letzte kam von links. Sie glaubten Kratos eingekreist zu haben, da hinter ihm ein Baum war, weswegen er nicht verschwinden konnte. Also kamen die Beiden von der Seite auf Kratos zu, ohne auf die Anweisung des Dritten zu hören. „Greift ihn nicht an!!“, schrie Dieser, doch es war zu spät. Kratos schaute kurz nach oben und sah dort einen Ast. Er schob blitzschnell das Schwert in die Scheide, sprang hoch und hielt sich fest und zog sich geschwind hinauf. Ehe die Beiden reagieren konnten, rannten sie ineinander und schalteten sich gegenseitig aus. „Komm sofort darunter…! Damit ich dich zu Kleinholz verarbeiten kann“, rief der letzte Handlanger ihm zu. Kratos kam seiner Aufforderung nach und stand keinen Augenblick später wieder vor ihm. „Und nun?“, fragte der rotbraunhaarige hochgewachsene Mann belustigt. „Kämpf mit mir!“, forderte der Angesprochene laut. „Na los“, gab Kratos zurück. Da griff der letzte Handlanger ihn auch schon mit erhobenem Schwert an und wollte ihn erstechen. Kratos hingegen drehte sich nur weg hob seinen Arm und schlug ihm mit dem Ellenbogen gegen den Kopf. Dadurch verlierte der Bandit den Halt, fiel gegen den besagten Baum und stieß sich den Kopf. Er ging hinter Kratos bewusstlos zu Boden und das Schwert des Handlangers flog im hohen Bogen in das nächstbeste Gebüsch. //Erledigt!//, dachte Kratos nur und wendete sich dem Anführer zu, der bis dahin keinen Finger gerührt hatte, um seinen Handlanger zu helfen. Allerdings hatte er dem Kind immer noch kein Haar gekrümmt und das machte Kratos ein wenig stutzig. Aber das war in Moment egal, er musste ihn irgendwie von seinem Sohn wegbekommen. Aber wie? Der Anführer hatte einen Fuß auf den kleinen Jungen gestellt, damit dieser nicht abhauen konnte. Dieser schaute Hilfe suchend zu Kratos auf. Der stämmig Mann hatte aber immer noch sein Schwert in der Hand und hob es langsam an, sodass die Spitze in Richtung von Kratos‘ Gesicht zeigte.

„Das wirst du mir Büßen!“, mit diesem Satz kam er auf Kratos zu. Dieser zog wieder sein Schwert aus der Scheide, parierte im letzten Moment den Schwerthieb und stieß seinen Gegner zurück. Dabei wurde er am Arm verletzt. Allerdings war die Wunde nicht so tief, blutete aber leider ein wenig zu heftig. //Und jetzt muss ich den Fetten von Lloyd wegkriegen…//, dachte sich der hochgewachsene junge Mann und griff ihn an. Der Anführer der Banditen hob sein Schwert und parierte den Schlag. In dem Moment drehte sich Kratos weg und sie wechselten die Positionen. Jetzt zeigte der Rücken des Schwertkämpfers zu seinem Sohn und er achtete darauf, dass sein Rücken auch genauso bleibt, damit er beschützt war. Zeitgleich sorgte er dafür, dass sein Gegner beschäftigt war. Nach einigen weiteren Schwerthieben und das zusammenprallen der beiden Klingen, das immer wieder durch ein lautes klirren verkündet wurde, durchbrach Kratos die Deckung seines Gegners und entwaffnete ihn. Das führte dazu, dass der Dieb rücklings zu Boden fiel, seinen Blick an der Klinge entlangführte, um dann in die rehfarbigen Augen des Gewinners zu schauen… „Willst du mich nicht töten? Immerhin hast du gesiegt…“, sprach der Bandit demütig, wissend seiner Niederlage. „Wenn kein Kind anwesend wäre, würde ich es sicher tun… Du hast Glück, mach das du deine Leute einsammelst und verschwindest.“, sprach der Schwertkämpfer drohend, aber auch die Fähigkeiten seines Gegners anerkennend. Denn dieser hat sich nicht schlecht geschlagen. Nach dem die Bande sich aus dem Staub gemacht hatte, drehte sich Kratos zu dem Jungen um. „Lloy-..?“, wollte der Rotbraunhaarige fragen, als der Junge sich aufsetzte und Kratos erkennen musste, dass sich hierbei nicht um Lloyd handelte. Es [handelte] sich um einen anderen Dreijährigen. Kratos schüttelte sich geistig um sich wieder zu sammeln. Dabei schaute er denn Kleinen kurz an, bis er bemerkte, dass er noch sein Schwert in den Händen hielt. Das schob er dann aber schnell mit einem Klirren in die Schwertscheide. „Kleiner, wie heißt du? Ich bin Kratos.“, fragte er und kniete sich hin, sodass der Junge ihm ins Gesicht schauen konnte, „Ähm-äh, ich heiße Sam, Sir.“, antwortete der Kleine ihm höflich auf seine Frage. „Was wollten diese Leute von dir, Sam, wo sind deine Eltern?“, fragte der Mann, der sich Kratos nannte, „Weiß nicht. Ich wollte zu… meinem Papa… nach Luin…“, schleuste der kleine Junge und drückte seine ebenfalls kleinen Hände ins Gesicht. Kratos schüttelte sanft denn Kopf und hob den Kleinen auf seine Arme. Er vermutete, dass er von Zuhause ausgebüchst war. Als seine Mutter nicht Aufgepasst hatte.

Da war ein Rufen zu hören. „SAAAAAMMYYYY!!!! WO BIST DU????“, rief eine weibliche Stimme laut durch den Wald. //Hoffentlich ist ihm nichts passiert!!!!//, dachte sich die junge Frau zu der die Stimme gehörte. Leider antwortete keine kleine Jungenstimme auf ihr Rufen. Als sie sich in Sichtweite, von Kratos befand, hörte auch Sam, dass man seinen Name rief. „Da ist Fay…!“, rief der Kleine laut auf dem Arm des Schwertkämpfers und begann zu zappeln, wo rauf ihn der Braunhaarige runter ließ. Sam lief so schnell er nur konnte zu Fay. Diese schaute sich gerade um. //Sehr viel Gegend in der Gegend, aber leider kein Sam…//, dachte sie niedergeschlagen. Als sie sich wieder dem Rückweg zuwandte, wurde sie fast von Sam überrannt. Er fiel ihr Freudestrahlend um die Beine. „Sam, wo warst du?“, fragte sie erstens verwundert und zweitens ein wenig sauer. Doch vor allem war sie froh, dass sie ihn wieder gefunden hatte. Kratos, der dem kleinen Hellbraunhaarigen nachgegangen war, stand jetzt vor der besagten »Fay«. „Er sagte mir, dass er zu seinem Vater wollte. Dabei wurde er von Banditen überfallen. Ich vermute mal das Ihr seine Mutter seid, oder?“, sprach Kratos sie an und fragte zu gleich vorsichtig nach. Sie lachte leise und antwortete; „Nein, ich bin nicht seine Mutter. Seine Mutter lebt in Asgard und hat mich nur gebeten auf ihn aufzupassen, während sie Einkaufen ist. Allerdings hatte er die nächstbeste Gelegenheit genutzt um auszubüchsen, der kleine Rabauke. Genau genommen, als wir gerade spazieren gingen und ich mich kurz mit meiner Freundin unterhalten habe…“, beendete sie die Erklärung. „Aha...“, kam es leise von Kratos, „Soll ich Euch begleiten bis nach Asgard? Immerhin ist es sehr gefährlich für euch Beide. “, meinte der besorgte Schwertkämpfer mit rehbraunen Augen, da sie wohl vorhatte, allein durch den Wald zu gehen mit einem kleinem Kind. Da war ihm nicht ganz Wohl bei. „Äh, wenn wir Ihnen nicht zu Last fallen, dann ja.“, gab sie erfreut zurück, „Du, Fay, warum siezt du ihn? Ich kenn doch seinen Namen…“, fragte der Kleine ein wenig verdutzt, und schaute an Fay hoch. „Weil es höflich ist jemanden zu siezen, den man nicht kennt, auch wenn man seinen Namen kennt, Sam!“, antwortete Fay auf die Feststellung des kleinen Jungen. Danach nahm sie ihn an die Hand, damit er dieses Mal nicht abhauen konnte. Kratos nickte nur und ging an den Beiden vorbei. Fay und Sam folgten ihm. „Übrigens, wie heißen Sie eigentlich?“, fragte die Weinrotäugige freundlich, „Ich heiße Kratos Aurion und bin Söldner. Allerdings braucht Ihr mich nicht bezahlen, dass ich Euch begleite. Ich habe eh denselben Weg“, antwortete er ihr darauf hin, ohne sich zu ihr umzudrehen. Warum er sich nicht zu ihr umdrehte? Weil er auf den Weg und den Wegrand achtete, damit keiner ihnen etwas antuen konnte.

Nach weiteren drei Stunden erreichten, sie ohne weitere Zwischenfälle die Stadt der Ruinen. Asgard. Sam lief zwischen Kratos und Fay. Als sie allerdings den Eingang erreichten, riss er sich los und lief in Richtung Zuhause. Der Schwertkämpfer und die blauhaarige junge Frau folgten ihm. Sie liefen die Treppe hoch und über eine steinerne Brücke. Auf der anderen Seite angekommen, standen sie vor einem Höhleneingang. Die Blauhaarige ging voran und blieb vor einem Haus in der Höhle stehen. Sie wartete auf Kratos, dann erst ging Fay zur Haustür, wo Sam auf sie und ihren Begleiter wartete. Als die Tür endlich offen war, stürmte der hellbraunhaarige Junge mit dem struppigen Kopf zu seiner Mutter. Sie schaute zu Fay und dann zu dem fremdem jungen Mann, der nach ihr den Wohnraum betrat. „Was ist passiert?“, fragte die hellbraunhaarige Frau erschrocken. „Äh, Ähm, Adéle, mir ist dein Sohn abhandengekommen und, ähm, Kratos hier, hat ihn vor ein paar Banditen retten müssen…“, begann die Blauhaarige zu erklären, „DIR IST WAS!? DIR IST SAM ABGEHAUEN!!! WIE KANN MAN BITTESCHÖN EINEN DREIJÄRHIGEN VERLIEREN, DEN MAN EIGENTLICH AN DIE HAND NIMMT!!?“, fragte sie laut sagend, aber nicht schreiend, aber voller Entsetzen, was alles hätte passieren können. „Entschuldige, wird nicht mehr vorkommen.“, sagte sie Schuldbewusst und neigte ihren Kopf zur Entschuldigung nach unten. „Oh, entschuldigen Sie, ich hab‘ vergessen mich vorzustellen. Ich heiße Adéle Morgan“, stellte sie sich dem rehbraunhaarigen Schwertkämpfer vor. „Und Sie Kratos, wie heißen Sie mit vollem Namen?“, fragte sie, der Höflichkeit wegen. „Mein Nachname lautet Aurion. Kratos Aurion“, antwortete er auf ihre Frage. Während er gesprochen hatte, hatte sie sich den jungen Mann genau angeschaut und wurde das komische Gefühl nicht los, dass er ein Söldner war. Somit kam ihr der Gedanke wie sie ihn bezahlen wollte, da das Geld gerade Mal zum Überleben reichte und für die Steuern, die sie an den Bürgermeister bezahlen musste. Doch um ihn auch noch zu entlohnen, würde es nicht mehr reichen und sie wusste sehr gut, wie teuer Söldner sind. Sie ging jeden gefährlichen Weg allein, aber nie unbewaffnet. Obwohl sie keine Waffen mochte, war es ein notwendiges Übel, um nicht getötet oder gar von Desians verschleppt zu werden. „Ähm, Sir Kratos?“, fragte sie vorsichtig, „Ja?“, antwortete er ihr höflich, „Sie sind Söldner, oder?“, fragte sie, um ihre Vermutung zu bestätigen. „Ja, bin ich. Aber ich hab es Eurer Freundin schon gesagt, Ihr braucht mich nicht zu bezahlen“, antwortete der rehbraunhaarige Mann, um ihr die Angst zu nehmen ihn bezahlen zu müssen. „Oh“, kam es erleichtert von ihr, dass sie ihm kein Lohn zahlen musste. „Aber ich würde mich besser fühlen, wenn Sie eine Nacht hier bleiben würden. So als kleine Wiedergutmachung, dass Sie sich meinem Sohn angenommen haben, ohne, dass es irgendwer von Ihnen verlangt hätte. Ich würde mich freuen, wenn sie das Angebot annehmen würden“, lächelte sie ihn freundlich an.

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