The Dark Lords Daughter

vor 21 Std.
Hermione weiß nicht wie ihr geschieht, plötzlich kann sie Dinge die sonst niemand kann. Feinde entpuppen sich als Freunde und je dunkler und schwärzer es wird, desto wohler fühlt sie sich. Ein Umstand den sie sich selber nicht erklären kann. Doch wie mächtig sie wirklich ist weiß niemand, nicht mal ihr Vater selbst.
Harry Potter Action P18 Drama In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Hexchen

Draco's Sicht

Ich war zu erschrocken um gleich zu reagieren. Meinen verletzten Arm heilte ich fix mit einem kleinen Spruch und würde nachher noch eine Salbe drauf tun, damit keine Narben blieben. Aber was zum Teufel war das? Das sie sich mächtig verändert hatte fiel mir gleich am ersten Tag auf, aber sowas hätte ich nicht erwartet. Schon ihn kleiner Stunt sich hinter mich zu drehen und mich auf die Knie zu zwingen war nicht schlecht, doch ich hatte es geahnt das irgendwas in dieser Richtung passieren würde. Doch das danach mit dieser wahnsinnig schönen Funken die aus ihren Fingern sprühten, das war der Hammer. Wie machte sie das? Ob diese Art von Zauber schwarzmagisch war oder nicht konnte ich auf die schnelle nicht deuten. Aber unsere kleine Miss Oberschlau würde doch nie derartige Magie verwenden, oder etwa doch?

Mein Weg führte mich direkt zu Severus. Vielleicht wusste er was da vor sich ging. Immerhin musste sie bei ihm Nachsitzen.
„Draco. Was gibt es?“ schnarrte er mir entgegen nachdem ich seine privaten Räume betrat. Er deutete mir mich auf die Couch zu setzten und sah mich fragen an. „Ach mir sind nur ein paar merkwürdige Dinge aufgefallen an einer Schülerin und ich wollte wissen ob du das ähnlich siehst oder vielleicht sogar etwas darüber weist.“ Severus war mein Patenonkel und hat mir die Hälfte von dem beigebracht was ich heute konnte. Etwas verdutzt sah er aus, ansonsten blieb sein Gesichtsausdruck aber regungslos. „Welche Schülerin?“ fragte er mich. „Granger.“ Ich antwortete kurz und knapp. Denn so hatte er es am liebsten und ich würde mich nicht wieder anschreien lassen müssen. „Und was sind das für merkwürdige Dinge?“ Ich überlegte während er mich mit seinem messerscharfen Blick fast erdolchte. „Nun zum einen hat sie sich verändert. Ist selbstbewusster geworden. Vorhin im Flur hätte sie sich gegen mich gewehrt, hätte ich angegriffen. Dann ihr Blick. Als hätte sie den größten Feind gegenüber und müsste ihn mit allen Mitteln ausschalten. Und zu guter Letzt ein sehr merkwürdiges Phänomen, welches sie anscheinend noch nicht wirklich kontrollieren kann. Ich habe sie ein wenig geärgert und sie wurde wütend. Ihr Gesicht lief rot an und kurz danach sprühten Funken aus ihren Fingern. Und wäre das nicht schon genug gewesen hat sie sogar eine Flamme heraufbeschworen und mir somit den Arm verbrannt.“
Severus schien ein wenig überrumpelt mit meinen Aussagen doch er fasste sich schnell wieder, straffte die Schultern und stand auf. „Nun gut. Draco ich werde mich darum kümmern. Wenn du jetzt bitte gehen würdest. Immerhin ist es mitten in der Nacht. Ich will gar nicht wissen was ihr zu dieser Zeit auf den Fluren macht.“
„Nicht das was du denkst. Ich hab gesehen wie sie sich durch einen Geheimgang rausgeschlichen hat und habe gewartet ob sie wieder kommt.“ Mit diesem Satz verließ ich die Räume von Severus und begab mich in meine eigenen.


Severus Sicht

Das war interessant. Anscheinend brachen bei ihr Kräfte aus von denen sie selber noch nichts wusste. Aber es war auch gefährlich. Immerhin konnte sie es nicht kontrollieren. Nun gut, ich würde erstmal abwarten und beobachten. Eingreifen könnte ich dann immernoch.

Am nächsten morgen beim Frühstück lagen meine Augen natürlich nur auf ihr. Sie hatte sich wirklich verändert. Sie ist erwachsener geworden und abgeklärter. Anscheinend waren ihre Ferien nicht so schön. Sie unterhielt sich mit ihren Freunden und schien ein wenig müde zu sein. Kein Wunder wenn man Nachts irgendwo umherstreift, anstatt im Bett zu liegen. Aber trotzdem schien nichts an ihr als würde ihre Magie sich verändern. Entweder konnte sie es gut verstecken, oder es ist noch nicht ganz ausgebrochen. Wie auch immer, auf jeden Fall mussten diese Erkenntnisse geheim gehalten werden. Es wäre drastisch, würde diese Informationen an die falschen Personen gelangen. Nicht nur ihr Leben würde dann auf dem Spiel stehen, sondern auch das von Potter. Obwohl Albus wohl nicht die richtigen Schlüsse ziehen konnte.


Hermiones Sicht

Ich fühlte mich auf das schlimmste beobachtet. Ein Blick in die Runde und ich wusste wer es war. Professor Snape sah mich an als wäre ich die Pest in Person. Hatte Malfoy gepetzt? Immerhin war Snape sein Hauslehrer und irgendeine Verbindung bestand zwischen den beiden noch. Aber wenn er gepetzt hätte, dann hätte ich doch schon längst eine Strafe erhalten, oder nicht? Mein Gott war das alles verwirrend. Die Nacht hatte ich nur knapp zwei Stunden geschlafen. Nach meinem nächtlichen Ausflug arbeitete ich mich durch mein neues Buch und siehe da, ich hatte tatsächlich ein paar Antworten gefunden. Es war sehr kompliziert beschrieben doch letztendlich glaubte ich das ich mit meiner Magie das Element Feuer beherschen konnte. Sofern ich denn lernen würde wie man damit umzugehen hat. Also im Prinzip könnte ich ganze Wälder niederbrennen. Es fing an mit Funken, geht über kleinere Flammen bis hin zu einem richtigen Feuer. Nur aus einer Sache wurde ich nicht schlau, klar konnten manche Hexen und Zauberer ein Element beherschen, doch alle die so etwas können stammten von mächtigen Zauberern ab. Aber ich, ich hatte nun wirklich keine mächtigen Eltern. Meine Eltern waren Muggel. Also wo sollte ich so eine Macht her haben?

Diese Frage blieb offen. Doch nun nahm ich mir erstmal vor zu lernen wie ich diese Gabe beherschen konnte. Die ersten beiden Stunden vergingen wie im Fluge. Und wir waren gerade auf dem Weg zu unserer dritten Stunde bei Snape. Ich hoffte wirklich das Malfoy mich nicht verpetzt hatte, denn sonst würde diese Stunde ungenießbar für mich werden. Wir setzten uns ich quetschte mich absichtlich zwischen Harry und Ron, damit ich den Blicken nicht mehr so ausgeliefert war, denn nicht nur Snape meinte heute früh mich anstarren zu müssen, sondern auch Malfoy. Es war unerträglich.

„Beeilung. Setzt euch und hört zu. Immerhin werde ich auch nicht jünger.“ Ein paar Schüler grinsten, ein paar andere mussten sich das Lachen verkneifen. Doch wir wussten es besser und hielten einfach unsere Klappe. „Ihr werdet heute zweier Gruppen bilden und euch gegenüber von einander aufstellen. Ich möchte das ihr versucht euren Gegner zuerst zu entwaffnen, und ihn anschließend kampfunfähig zu machen. Denn auch ohne Zauberstab kann man kämpfen und andere sehr schwer verletzten. Denkt daran, als ersten ein Schutzschild zu entwerfen.“ Nachdem er mit seiner kleinen Ansprache geendet hatte suchte sich jeder einen Partner. Die Jungs schauten mich entschuldigend an, da sich natürlich wieder mal zusammen arbeiten wollten. „Miss Granger, sie arbeiten heute mit Mister Malfoy.“ oh gott. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Das war also die Strafe. Wiederwillig machte ich mich auf den Weg zu Malfoy und dieser empfing mich mit einem ekelhafte Grinsen. „Der kleine blonde Schönling hat also gepetzt ja?“ ich giftete ihn an, aber eigentlich nur um ihn abzulenken während ich unbemerkt und nonverbal mein Schutzschild erschuf. „Ich würde es nicht petzten nennen, eher ein Austausch an Informationen.“ okay. Die beiden verband auf jeden Fall mehr als sie zugeben wollten. Malfoy holte seinen Zauberstab hervor und schickte gleich einen Entwaffnungszauber auf mich. Diesen konnte ich jedoch erfolgreich mit einem Schwenk meines Stabes abwehren. Wir schickten ein paar Flüche hin und her, doch jeder wehrte den Zauber des anderen erfolgreich ab. Sein Grinsen war einfach abartig und machte mich wütend. Zumal mir langsam die Sprüche ausgingen. „Na gut Schlammblut. Dann legen wir mal ne Schippe drauf. Serpensortia!“ brüllte er und ließ eine Schlange entstehen. Diese kam zischelnd langsam auf mich zu und bäumte sich vor mir auf. Daraufhin konnte ich nur lächeln und ließ die Statur in der Ecke des Klassenzimmers auferstehen. Diese kam klappern auf uns zu, holte mit dem Schwert aus und schlug der Schlange den Kopf ab. Viele Sprüche zauberten wir nonverbal und gerade deswegen war es sehr reizvoll zu sehen was der andere als nächstes machen würde. „Nun gut. Jetzt bist du dran. Greif mich an Hexchen!“ bitte? Hatte er gerade Hexchen zu mir gesagt? Was fällt dieser Schlange eigentlich ein. Jetzt reichte es mir. Ich wollte das ganze jetzt beenden und hörte damit auf nonverbal zu zauben. Mein Schutzschild stand und ich schickte schnell hintereinander mehrere Flüche.
„Locomotor mortis“ rief ich. Malfoy konnte sich gerade noch aufrecht halten und wollte gerade einen Gegenfluch sprechen um seine Beine wieder zu befreien, doch da schickte ich sofort einen „Langlock“ hinterher, sodass er nicht mehr sprechen konnte. Mein „Expelliarmus“ kam hinterher und ich fischte seinen Zauberstab aus der Luft. Er schaute reichlich verdutzt zu mir rüber. „Incarcerus“ schrie ich ihn an und Malfoy wurde mit mehreren Seilen gefesselt, nun konnte er sich gar nicht mehr bewegen. Doch das reichte mir nicht. „Levicorpus“ schob ich noch nach und sah zu wie er in die Luft gehoben wurde und Kopfüber hängen blieb. Ein Grinsen durchzog mein Gesicht und damit er sich nicht einfach wieder fallen lassen konnte entfachte ich mit einen „Incendo“ ein kleines Feuer unter ihm.
Auf ein mal ertönte lautes Klatschen und das erste mal seit einer halbe Stunde schaute ich mich um. Unsere Mitschüler standen in einem Kreis um uns herum. „Super Hermione.“ rief Ron. „Ja das war sehr gut. Der eine hat den anderen eindeutig unterschätzt.“ Professor Snape grinste und befreite Malfoy. Es klingelte und alle machten sich auf den Weg in die Pause. „Na warte Hexchen. Heute hab ich dich noch geschont. Das wird nicht nochmal passieren.“ Er nannte mich schon wieder Hexchen. Doch da war keine Spur von Wut, was ich eigentlich erwartet hätte. Nein er sagte das ganz locker und grinste zum Abschied sogar. „Irgendwie ist Malfoy komisch.“ Harry traf es auf den Punkt. Malfoy war wirklich komisch.

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