Ein Licht in der Finsternis

vor 3 Mon.
Naruto trifft, während einer Mission im Schloss des Feudalherren, auf zwei Kerle, die ein Mädchen aufs übelste zusammenschlagen. Es stellte sich heraus, dass sie eine Sklavin im Dienste des Sohns des Feudalherren, Fujitaka ist, da will der Chaos-Ninja Nr.1 natürlich abhilfe schaffen! Wird er es schaffen, seht selbst…
Naruto (Fanfictions) Humor P16 Action In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Ein schwieriger Auftrag; das Geschenk

An einem verregneten Nachmittag auf dem Markt von Kotou, der Landeshauptstadt von Hi no Kuni. Da das Geschäft sehr schleppend verlief, entschloss sich ein älterer Händler dazu, seinen Marktstand abzubauen und weiter zuziehen. Doch ein Tumult am Rande des Marktes ließ ihn aufhorchen. „Hiroshi… lass es“, bat ihn seine Aushilfe, die die letzten Warenkisten auf den Planwagen verlud. Da Hiroshi auch ein Geschäft führen musste und sich daher keinen Ärger leisten konnte, blickte er ein letztes Mal zu dem am Boden sitzenden Mädchen, ehe er sich vom Geschehen abwandte. Das schlimmste an großen Städten war, dass sich keiner um das Leid eines Einzelnen sorgte. So konnten auch diese Männer am helligten Tag einen Diebstahl begehen, ohne dass jemand einschritt oder Hilfe holte. Allerdings konnte sich Hiroshi auch nicht erinnern, dass sie um Hilfe geschrien hatte. Oder war er schon so alt, dass er es einfach nicht gehört hatte? Jedenfalls wandte er sich erneut ab und räumte die restlichen Kleinteile zusammen. So bemerkte er nicht, wie sie ihren Korb vom Boden aufhob und die nassen, teilweise beschädigten Sachen wieder hineinräumte. Sie durchsuchte ihre Schürzentaschen, doch ihre Geldbörse war weg. //Sie muss mir aus der Tasche gefallen sein… als sie mich überfallen haben… einer muss sie an sich genommen haben…//, dachte sie sich niedergeschlagen und schaute kurz gen Himmel, wobei ihr der Regen über das Gesicht lief. Dann nahm sie ihren Heimweg wieder auf und ging an dem Wagen des Waffenhändlers Tsuyoshi vorbei. Dieser blickte ihr nach und stutzte leicht. War das an ihre Unterarminnenseite nicht ein eingebranntes Blatt gewesen? Er schüttelte sich und legte es beiseite, da es für ihn nicht von Bedeutung war. Aber irgendwie wurde der grauhaarige alte Mann, das Gefühl nicht los, dass er diese Methode des Einbrennens eines Zeichens, irgendwoher kannte. „Hiroshi? Wollen wir jetzt los?“, wurde er von Daisuki aus seinen Gedanken gerissen. Der Grauhaarige mit dem Bambushut nickte nur stumm und gab den Pferden die Sporen. Die Beiden ließen die Hauptstadt hinter sich und machten sich auf den Weg zu ihrem neuen Ziel: Konohagakure, das Dorf versteckt unter den Blättern. „Du, Daisuki?“, fragte Hiroshi, gleichzeitig starrte er geistesabwesend in die Ferne. „Mmmh? Was ist?“, fragte der Angesprochene ihn und schien über die geistige Abwesenheit seines Chefs verwundert zu sein. Er kannte ihn zwar noch nicht so lang, doch hatte er in der kurzen Zeit mitbekommen, dass er eher zu den Menschen zählte, die immer nach ihrem Bauchgefühl handelten. Das war auch einer der Gründe gewesen, warum Daisuki ihn davon abgehalten hatte, dem Mädchen zu helfen. Denn dadurch, dass Hiroshi normalerweise handelte, bevor er dachte, hatte er schon des Öfteren seinen Planwagen verloren. Jedenfalls hatte er es ihm so erzählt und nun diese nachdenklich Miene. Er war sichtbar verwirrt. “Dir geht das Mädchen von vorhin nicht aus den Kopf oder?“, erriet er den stillen Gedanken von dem braun gebrannten Mann. Wieder kam nur ein stummes Nicken und Hiroshi zog seinen Hut etwas mehr ins Gesicht. „Mmmh, es ist eher ihr Brandmal. Ich meine es ist das Kennzeichen einer Bande die vor einigen Jahren im ganzem Land, Kinder entführt und weiterverkauft hatten. Ich bin mir, wie schon gesagt, aber nicht sicher ob das Stimmt“, erklärte er sich seinem Aushelfer Daisuki und beobachtete ihn aus dem Augenwinkel. Daisuki musste kurz nachdenken, daher legte er einen Finger an sein Kinn und sah in den Wolken verhangen Himmel. „Oh, doch! Jetzt, wo du es erwähnst! Ich hab auch davon gehört… Aber hieß es nicht, dass nicht das Brandmal an sich das Kennzeichen dieser Bande ist sondern die Stelle, wo es eingebrannt wurde? Soweit ich weiß wurden auch in Konoha einige Kinder entführt. Du wolltest doch eh einen Antrag auf Begleitschutz stellen, nachdem sich unsere Wege getrennt haben? Dann könntest du doch, dort auch nachfragen“, schlug er begeistert vor und bemerkte, dass sich ihre Umgebung von weiten Wiesen zu einem dichten Wald veränderte hatten. „Wir sind bald da…“, stellten sie beide grinsend fest und Daisuki griff kurz hinter der Abdeckung des Wagens in eine Kiste. Dort drin waren zwei Wasserflaschen und etwas Reiseproviant, damit sie die Fahrt bis ins Ninja-Dorf ohne Hunger schafften. Immerhin dauerte diese fast einen Tag, wenn man durchfuhr. Mit einer Rast wären es fast zwei Tage. Das hieß aber auch, dass Hiroshi Verluste erleiden würde, also fuhr er die Strecke immer durch und ruhte sich erst in Konoha aus.

Vor den Toren von Konoha angekommen wurden sie erst nach ihren Papieren gefragt und nach der Lizenz, hier Handel treiben zu dürfen. „Alles in Ordnung… Sie dürfen passieren“, erklärte der Wachposten und winkte sie weiter. Sie fuhren bis zu dem großen Marktplatz in Konoha. Dort herrschte bereits reges Treiben, denn schon bald begann der Verkaufsmarkt in Konoha. Es war zwar nicht das spannendste Ereignis im Dorf, aber es war wenigstens eine kleine Abwechslung zum Alltag. Selbst Jo-nin, Chu-nin, aber auch die jüngsten Vertreter auf dem Weg zu einem wahren Ninja, die Ge-nin, besuchten diesen Ort des Geschehens. Unter ihnen war auch Team Sieben, allerdings mit einem ‚privaten‘ Auftrag von ihrem Sensei. Sie sollten gemeinsam ein Geschenk für ihn kaufen. Das war leichter gesagt als getan. Denn es setzte voraus, dass die Drei ein Team bildeten, was nach wie vor nur schleppend voran ging. „Na toll ohne euch hätte ich schon längst ein Geschenk für Kakashi Sensei…“, beklagte sich dieses Mal Sakura sogar über ihren heiß geliebten Uchiha und funkelte beide böse an. Da sie sich mal wieder ohne einen triftigen Grund stritten. „Könnte ihr euch nicht einmal in Ruhe lassen? Vor allem geht es ihr nur um ein banales Geschenk zum Geburtstag von Kakashi. Da muss nun wirklich keiner zeigen, wer hier der Beste ist“, zischte sie und verschränkte, Schnute ziehend, die Arme vor der Brust. “Du hattest noch nie einen Rivalen, also halte dich daraus, Sakura“, forderte Naruto sie beleidigt auf. „Seit wann sind wir Rivalen? Du bist kein Gegner für mich“, winkte Sasuke überlegend ab und vergrub seine Hände in den Hosentaschen. Damit nahm er Naruto den Wind aus den Segeln und der blonde Junge ließ einen Moment den Kopf sinken. „Wir sollten uns jetzt wohl besser um das Geschenk kümmern“, erwiderte Naruto und blickte wieder auf. „Das sage ich doch schon die ganze Zeit…“, fauchte Sakura erneut und verpasst dem Chaos-Ninja Nr.1. eine gewaltige Kopfnuss. „Hörst du mir überhaupt zu?!“, sprach sie gereizt, während Sasuke einfach an den Beiden vorbei ging. „Wir sollten uns beeilen“, wies er darauf hin, dass bald die Läden schlossen. Immerhin begann es bereits zu dämmern. In der Zwischenzeit hatten sich die dunkeln Wolken verzogen, sodass man die Sonne noch für ein paar Stunden genießen konnte. „Oh… stimmt“, pflichtete sie ihm bei und folgte ihm. „Und was sollen wir ihm nun schenken?“, fragte sie Sasuke. Dieser sah sich kurz um und schüttelte schließlich den Kopf. „Woher soll ich das wissen…“, meinte er auf ihre Frage hin und wandte den Blick ab. „Wir könnten ihm den neuen Band von Flirt-Paradies schenken…“, schlug Naruto vor und rieb sich immer noch den Kopf vor Schmerz. „Bist du denn völlig bescheuert!“, quietschte Sakura mit hochrotem Kopf und war gerade dabei ihm erneut eine zu verpassen.
„Nein, da kommen wir nicht ran, aber ich hab eine andere Idee“, wiedersprach Sasuke und hielt die Hand von Sakura fest, da er aus dem Augenwinkel gesehen hatte, wie Naruto Schutz suchend seine Arme über den Kopf hielt. Naruto kniff instinktiv die Augen zusammen, bereit den Schmerz zu ertragen. Als allerdings nichts dergleichen geschah, sah er auf und wunderte sich das ausgerechnet Sasuke dazwischen gegangen war. //Tut er doch sonst nicht…//, dachte er sich und nahm seine Arme wieder runter. „Denk ja nicht, ich hätte ihren Schlag wegen dir Loser abgefangen…”, erwiderte Sasuke auf den Blick des blonden Jungen. “Ich hab dich ja auch nicht gefragt”, knurrte Naruto beleidigte, bekam darauf aber nur ein überlegendes Lächeln von Sasuke. “Du Blödmann! Wir verlieren nur wegen dir so viel Zeit… Hör auf dich mit Sasuke zu streiten“, fuhr die Rosahaarige ihren Teamkollegen an und schnappte sich Naruto am Kragen. „Jaja… schon gut, Sakura…“, versuchte er sie zu beschwichtigen, worauf sie ihn losließ und nun ganz zu Sasuke aufschloss. „Was für eine Idee hast du, Sasuke?“, fragte sie ihn und funkelte Naruto noch einmal böse an. Dieser tappte auf die Beiden zu und wich dem Blick von Sakura aus. „Schenken wir ihm doch ein Ninja-Werkzeugset“, antwortete er ihr und wies auf den Waffenladen auf der rechten Seite der Marktstraße. „Ja… das ist eine gute Idee“, sprach sie, begeistert von der Idee. „Du bist doch nur so hin und weg von der Idee, weil sie von Sasuke kommt“, nuschelte Naruto in seinen nicht vorhandenen Bart. Worauf sich Sakura wieder einmal böse funkelnd zu ihm umdrehte. „Hast du irgendetwas gesagt?“, fragte sie ihn schneidend und bekam ein wildes Kopfschütteln zurück. „Gut…“, antwortete sie ihm gefährlich lächelnd, während sie in das Geschäft eintraten. Dort roch es stark nach Metall und auch etwas verbrannt, was sicher von den Schleifarbeiten kam, da der Besitzer auch alten Waffen wieder zu neuem Glanz verhalf, aber auch weil er selber welche herstellte.

Sie sahen sich um und waren überraschend was für eine große Auswahl es doch an Ninja-Werkzeugen gab. „Mmmh…“, machte Sasuke und sah sich um. Die Anderen taten es ihm gleich und verteilten sich in dem Geschäft. An den Wänden hingen Shuriken, Fuma-Shuriken und Kunai als Dekoration. In den Regalen lagen wiederrum die kaufbaren Werkzeuge und manche gab es auch im Set zu kaufen. „Was wollen wir ihm eigentlich genau kaufen?“, fragte Naruto seinen schwarzhaarigen Teamkollegen, der nur einen entnervten Laut von sich gab. „Wir stellen ihm ein Set aus Kunais und Shurikens zusammen, deswegen sind wir hier, Idiot…“, erklärte er es ihm noch einmal entnervt. In der Zwischenzeit kam Sakura mit einigen Kunai und Shuriken auf die Beiden zu und war ganz stolz auf ihre Auswahl. „Sollten wir ihm nicht etwas Besonderes schenken? Immerhin kann er sich Shuriken und Kunai selber kaufen“, stellte Naruto etwas enttäuscht fest und bekam wieder einmal ein teuflisches Knurren von Sakura. „Darüber hab ich mir auch Gedanken gemacht, daher sind es auch keine gewöhnlichen Shuriken und Kunais! Sondern sie sind so verarbeitet worden, dass sie schneller und schärfer sind als… zum Beispiel unsere“, erklärte sie den Beiden und blickte auf ihre Auswahl. „Allerdings müssen wir zusammenlegen, dann können wir uns das leisten“, gab sie dann auch noch zu und sah zwischen ihren Teamkollegen hin und her. „Und du meinst ich würde…“, wollte Naruto beginnen, doch wurde er von Sasuke unterbrochen. „Von mir aus, legen wir zusammen“, antwortete Sasuke auf ihre Frage. „Hey! Sasuke, du hast mich gerade unterbrochen!“, fuhr er ihn an, bemerkt aber nicht wie die Beiden weggegangen waren. //Ach Mann… immer lassen sie mich stehen…//, dachte er sich knurrend und war bereits auf dem Weg zur Kasse. „NARUTO!! WO BLEIBST DU?!“, rief ihm der Uchihaerbe entnervt zu. „Ich bin doch schon da…“, fauchte er leise und legte sein Geld zu dem von Sasuke und Sakura. Danach wurden die Shuriken und Kunais in ein dazugehöriges Etui gepackte, das mit dem Konoha-Zeichen dekoriert war. Die Drei verließen das Geschäft und holten noch einen Geburtskarte, wo jeder noch einen kleinen Satz und seine Unterschrift hinterließ. „Wer soll es bis nächste Woche aufbewahren?“, fragte Sakura die beiden Anderen und beobachtete wie Sasuke das Geschenk in seine Gürteltasche steckte. „Ich nehm es“, erklärte er sich bereit und machte sich auf den Heimweg. „Oh? Gut. Bis Morgen“, flüsterte Sakura leise und war enttäuscht, dass Sasuke schon das Weite suchte. „Wir könnte doch noch etwas machen?“, schlug ihr Naruto vor und sie sah in das breit grinsende Gesicht des blonden Jungen. „Ach, Naruto? Verschwinde einfach, du nervst“, vernahm er die gereizte Stimme seiner Teamkollegin. Diese marschierte auch fort und zurückblieb ein niedergeschlagener Naruto. Dieser ging dann allerdings auch nach Hause. Keiner der Drei ahnte, dass sie die ganze Zeit beobachtete wurden. Ein Schmunzeln huschte über das verdeckte Gesicht, des stummen Beobachters. Der von einem Dach ganz in der Nähe die Situation überwachte hatte. „Sie haben die Aufgabe also doch gemeistert…“, sprach er leise zu sich und verschwand in einem Blättermeer.

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