Flucht über die Nordsee

vor 3 Tagen
Torben ein kleiner verträumter Junge, dessen größte Leidenschaft es ist, Bücher zu verschlingen, wettet mit seiner älteren Schwester, ob er sich zutraue, bei ihrer Hochzeit in einem Kleid zu erscheinen. Zuerst nur ein Spiel, erahnt Torben bei den Feierlichkeiten, dass mehr dahinter stecken musste. Geheimnisse und Intrigen der zukünftigen F..
Krimi/Thriller Abenteuer P16 Humor

Das Kleid

Das Rattern einer Nähmaschine erfüllte den seelenlosen Hausflur eines alten Gründerzeithauses, tack … tack, tack, tack … tack … tack, tack, tack. Die Schallwellen brachen an hüfthoch, giftgrün gefliesten Wänden. Es schien, als drang das Geräusch, das Hämmern der Maschine aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss, tack … tack, tack, tack … tack … tack, tack, tack. Er wusste, dass er nur diesem Lockruf folgen musste. Das Messer, welches er zuvor geschärft hatte, fest mit seiner Hand umklammernd, schlich er die steinerne Treppe herauf. Es war nicht das erste Mal, dass er sie bestieg. Er kannte sein Ziel. Eine von den Wohnungen, mit geräumig hohen Zimmern und mit Stuckornamenten verzierten Decken, in deren Ecken gerne Spinnen ihre Nester bauen.
Das Schlagen der alten Nähmaschine setzte die Luft in der Diele dieser Wohnung in Schwingung, sodass die weißen Holztüren der Wohnung leicht vibrierten, tack … tack, tack, tack … tack … tack, tack, tack. Obwohl durch die geöffnete Küchentür die Strahlen der Frühlingssonne fielen, blieb die fensterlose Diele in einem Halbdunkel, welches nicht zum Verweilen einlud.
Sein Vorhaben zwang ihn, den Ort der kommenden Tat zu betreten. Er wollte dem Jungen keine Schmerzen zufügen. Er war kein Mörder. Ein Draufgänger, ein Tunichtgut, ein skrupelloser Hochstapler, das war er. Hatte er eine andere Wahl? Nein! Der Plan der Nichte seiner Geliebten würde ihn nicht zum Mörder machen, aber ein Täter würde er bleiben und sein Opfer für immer Zeuge seiner Tat.
Tack … tack, tack, tack … tack … tack, tack, tack erklang es wieder.
Aus dem Raum, in dem die Nähmaschine zu stehen schien, verschmolz das Schlagen mit den Schallwellen einer Frauenstimme, die den Namen eines Jungen krächzte.
Der Leichensack ist fertig, dachte er, während seine Hand zitterte. Er würde ihr folgen, sich an ihr vorbeischleichen und ihren Neffen den tödlichen Stich geben.
Die Frau wechselte ihre Stimmlage. Aus dem anfänglichen Krähen wurde ein Schrei.
Das Schlagen verstummte. Eine Tür zum Flur flog auf. Eine grauhaarige, buckelige Frau in einem bodenlangen rattengrauen Gewand trat in die Diele. Ihr langes zu einem Dutt geknüpftes Haar schimmerte im fahlen Licht, während sie durch den Flur stampfte. Bei jedem Schritt knackten die hölzernen Dielen, als wollten sie die Alte begleiten. Das Flehen des Bodens verstummte im selben Moment, als sie die Zimmertür des anliegenden Raumes erreichte und stehenblieb. Ihre blutroten Fingerspitzen umschlangen den Knauf der Tür. Sie öffnete die sich wehrende Tür und ihr Kopf lugte durch den Spalt. Ihre flehende Stimme …

„Torben!“
Torben versteckte das Buch unter einer Mappe, die auf seinem Schreibtisch lag.
„Torben! Mensch! Hörst du mich nicht?“
Torben als normales Kind zu bezeichnen, hätte ihn beleidigt. Er war im allgemeinen Stolz darauf, anders zu sein. Anders, als seine Schulkameraden, die lauthals schreiend, wild einem Ball hinterherliefen oder ihre Freunde in den Schwitzkasten nahmen, bis diese mit hochroten Kopf zusammensackten. Er brauchte diese Jungen nicht und nicht die blauen Flecke auf seiner Haut, wenn er es doch einmal versuchte, ihnen näher zu kommen. Er hatte wahre Gefährten, die ihn in seiner Art verstanden und die mit ihm Sprachen, egal an welchen Ort oder zu welcher Stunde. Seine Bücher, die Literatur der Welt, die ihn abholte und gefangen nahm. Er las alles, sogar Kochrezepte oder Handarbeitsanleitungen seiner Tante, wenn ihm keine anspruchsvolle Lektüre zur Verfügung stand. Aber am liebsten las er Kurzgeschichten oder Novellen, die er nötigenfalls aus Sammlungen kopierte oder auf seinem Smartphone speicherte, um sie jederzeit griffbereit, zu verschlingen, und so oft las, bis er in der Lage war sie zu rezitieren . Ein Umstand, der ihm in der Schule den Spitznamen Cicero einbrachte, von dem geschrieben wurde, dass er nachts durch Rom wandelte, um mehr oder weniger laut seine Plädoyers einstudierte. Wie dieser große Politiker, Anwalt und Philosoph marschierte Torben in den Pausen über den Schulhof, murmelnd, mit einem Stück Streuselkuchen in der Hand.

Torben strich sein blondes Haar zurück und gab vor, das Arbeitsblatt zu studieren.
Die Frau betrat den Raum und stemmte ihre Fäuste in die Taille.
„Torben!“
„Ja. Tante Bärbel“, seinen Kopf senkend.

Tante Bärbel eine Frau die die Blütezeit , den Zenit ihres Leben überschritten hatte, war eine Person, die auf beiden Beinen stand. Ihren Fähigkeiten bewusst, sich auf das wesentliche Konzentrierte und alles ablehnte, was mit Träumereien zu tun hatte. Sie hatte ihre Prinzipien, die oft im Widerspruch zu ihren Glauben standen. Die teilweise herschsüchtigen Ansprüche, gepaart mit der aufkommenden Barmherzigkeit, hatten ihr den Beinamen Admiral eingebracht. Den genau das war sie. Sie lenkte ihre Flotte ohne Widerstreit, denoch mit Seele, um den Erfolg des Gefechtes nicht zu gefährden.

„Schau mich an, wenn ich mit dir spreche“, dabei schritt Bärbel auf ihren Neffen zu.
Torben wandte sich seiner Tante zu, knetete die Finger und sah in ihre Richtung.
„Tante du siehst gar nicht gut aus“, ihrem stechenden Blick ausweichend, als hätte er ein Geheimnis, welches sie nicht erfahren sollte.
„Kind, sitzt du mal die ganze Nacht vor der Nähmaschine. Ich habe schon ein ganz krummen Rücken.“
Er schielte über seine Schulter.
„Torben, du wolltest mir doch helfen!“
„Ich muss noch … lernen.“
Tante Bärbel marschierte auf ihren Neffen zu. Dann zog sie das Buch unter der Mappe hervor und betrachtete den Einband, auf dem ein blutverschmiertes Messer prangte.
„Torben, kannst du nicht etwas anderes lesen? Hanni und Nanni hat deiner Schwester immer gut gefallen.“
Torben verdrehte die Augen.
„Oder Die drei Fragezeichen, das sind auch Krimis.“
„Tante, das ist Kinderkram!“
„Torben, mein Liebling, du bist auch erst zwölf!“
„Fast dreizehn“, warf er ein.
„Dann lies Liebesroman, da fließt jedenfalls kein Blut.“
Torben öffnete den Mund, als wolle er sein Frühstück hervorwürgen.
Bärbel stupste seinen Hinterkopf an „Benimm dich und komm mit!“
Mit einem gelangweilten Gesichtsausdruck gab er sein Einverständnis. Dann stand er auf und folgte ihr mit gesenktem Blick, während sie weiterhin auf ihn einredete.
„Morgen kommt deine Schwester und bis dahin müssen wir fertig sein. Wir haben es ihr versprochen.“
Torben konnte sich an eine derartige Beteuerung nicht erinnern.

In dem Raum angekommen, in dem zuvor die Nähmaschine gerattert hatte, wies die Frau ihrem Neffen an, sich seines Jogginganzugs zu entledigen.
„Muss das sein!“, knurrte er.
Bärbel verschränkte ihre Arme und schloss die Augen.
„Stell dich nicht so an. Es sieht dich niemand und außerdem …“
Torben sackte zusammen „… Kann ich besser an einem Menschen, als an einer Schneiderpuppe … bla, bla.“
Sie erhob ihre Hand.
„Werde nicht frech!“
Dann erklärte Bärbel, was sie zu erledigen hatten.
Er stellte sich auf eine Kiste und sie streifte ihm einen schweren, seidig-glänzenden Rock über die Beine, den Torben mit beiden Händen festhielt. Danach zog sie ihm ein Oberteil an, welches sie mit Stecknadeln am Rock befestigte.
„Hat doch gar nicht wehgetan“, grinste Bärbel.
Bärbel betrachtete ihr Werk.
„Tanja wird begeistert sein!“

Das Brautkleid war für seine Schwester. Schneidern war Bärbels Leidenschaft. Sie hatte den Beruf erlernt. Gearbeitet hatte sie nie als Schneiderin, wenn man von dem vielen Stunden absah, die sie für Bekannte, Freunde und die Familie ihrem Hobby nachging.
Was sie nach ihrer Ausbildung gemacht hatte, gab sie nicht preis. Seine Tante erzählte nie von früher. Nur das damals die Welt in Ordnung war, bis das Unglück über sie kam. Er konnte nicht einmal sagen, ob er das Elend war oder der Autounfall, bei den seine Eltern kurz nach seiner Geburt starben.
Tante Bärbel die Zwillingsschwester von Torbens Mutter übernahm daraufhin die Pflegschaft von Torben. Sie hatte keine eigenen Kinder.

„Torben, bleibst du bitte noch zu Hause? Ich brauche nachher nochmal kurz deine Hilfe“, bat sie ihm, nachdem er wieder vom Kleid befreit, sich seinen Jogginganzug überzog.
Er quittierte mit einem Kopfnicken und entschwand in seinem Zimmer. Die Nähmaschine fing wieder an zu rattern.

Es wurde früher Nachmittag. Torben versunken in seinem Krimi, erschrak, als er Bärbels Stimme vernahm.
„Torben, Torben!“
Torben legte das Buch zur Seite, stand auf und trottete der Rufenden entgegen.
Bärbel saß ermattet vor ihrer Nähmaschine. Das weiße Brautkleid auf ihren Schoß.
„Dann lass uns mal sehen, ob ich mich nicht vernäht habe“, zwinkerte sie.
Torben entkleidete sich wieder, diesmal ohne zu murren.
Bärbel hielt ihr Werk über seinen Kopf und er schlüpfte in das weiße, glänzende Brautkleid. Mit prüfendem Blick umkreiste die Tante ihren Neffen. Jede einzelne Naht kontrollierte sie auf Perfektion.

Die schwere Wohnungstür fiel ins Schloss und eine Frauenstimme durchdrang den Flur.
„Hallo! Hallo! Wo seit ihr?“
„Im Arbeitszimmer!“, antwortete Bärbel.
„Tanja!“, rief Torben, als seine Schwester den Raum betrat.
Torben wollte zu ihr, verfing sich im Kleid und fiel in die Arme seiner Tante.
„Kannst du nicht aufpassen! Bleib einfach nur stehen!“
Bärbel half Torben auf seine Kiste, während seine Schwester ihm ein knappes hallo Torben entgegenwarf. Von seiner Schwester hätte er mehr erwartet, als ein hallo Torben, Dankeschön Bruder, dass du dich opferst oder so ähnlich.

Tanja die dritte im Bunde war eine Frau, die das Leben liebte und diese zeigte. Prinzipien waren ihr fremd. Jeden Tag genoss sie, als würde es ihr letzter sein. Als wäre ihr Leben nur ein Leben auf Zeit, dass ihr jeden Moment genommen werden könnte. Ein Wink des Schickslas sie in den Abgrund treibend, alles das nehmend was sie besaß.

Ihre Launigkeit bereitete ihn manchmal angst. In einem Moment kabbelte sie mit ihm, als wären sie gleichaltrig. Dann benahm sie sich ihm gegenüber, wie eine Mutter zu ihrem unartigen Kind. Und manchmal, ignorierte sie ihn.
Nur ein Dankeschön für seine Hilfsbereitschaft.
Er hatte kein Problem damit, für seine Tante als lebende Schneiderpuppe zu fungieren. Es war das erste Mal, dass er ein Brautkleid trug. Für Kinder- und Jugendkleidung stand er öfter zur Anprobe, egal, ob für Mädchen oder Jungen. Außer Bärbel sah ihn niemand, wenn er in einem Rock posierte.
Nur ein Dankeschön dafür, dass er seine Zeit geopfert hat.

Tanja umarmte Bärbel und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange.
„Tanja, du schon hier?“
„Der morgige Flug wurde gestrichen, da habe ich einen früher genommen. Der nächste nach Hamburg ist erst Montag und dreimal umsteigen wollte ich auch nicht.“
Tanja stellte zwei Flaschen Sekt auf dem Nähtisch ab, der Rechts neben ihr stand, während Bärbel über das Kleid strich.
„Schau, ich bin gerade fertig geworden. Wie gefällt es dir?“
Die Augen ihrer Nichte leuchteten, als sie ihr die Arbeit betrachtete.
„Super, Bärbel! Wunderschön!“
Torbens Schwester betastete die kleinen Perlen auf dem breiten Gürtel des Brautkleides.
„Wie schön du die Taillenschärpe genäht hast.“
Er hoffte, in diesem Augenblick, an dem sie ihn berührte, eine Spur von Erkenntlichkeit zu bekommen aber sie betastete nur den Stoff, der schlaff über seinem Körper hing.
Bärbel ergriff Tanjas Hand und zog ihre Nichte in Richtung der Zimmertür.
„Tanja, du hast bestimmt noch nichts gegessen!“

Die beiden Frauen verließen das Zimmer und ließen den Jungen im Hochzeitskleid allein zurück.
Jede eine Flasche Sekt in der Hand.

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joerg67 17. Jan 2018

Hallo Kleinriegel,
ich danke dir für deine Hinweise. Es sind genau die Fehler, die mir bei Anderen auffallen, obwohl ich mir den Text laut vorlese.
Es zeigt mir, wie blind man selbst ist. Daher freue ich mich über jede konstruktive Kritik, denn - und das gilt auch für andere Autoren in diesem Portal- nur so kann man [ich]
sich [mich] verbessern.

Hades 18. Jan 2018
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KleinerIgel 17. Jan 2018

Hi,

ich freue mich ja, dass wir hier auch erwachsene Schreiber haben. Dann wählst du auch noch einen sehr interessanten Ansatz für eine Geschichte, die zur Abwechslung in Deutschland spielt (die meisten Geschichten auf dieser Seite sind ja eher in Amerika/UK angesiedelt).

Handwerklich ist echt schade, dass du kaum ein Komma richtig setzt. Das hilft nicht gerade beim Leseverständnis.

Beispiel Kurzbeschreibung:
Torben (Komma) ein dreizehnjähriger Junge(Komma) lebt mit seiner älteren Schwester Tanja (kein Komma) seit dem Unfalltod seiner Eltern (kein Komma) bei seiner Tante Bärbel. Obwohl Bärbel und Tanja ein ausreichendes Erbe bekamen, schaffte der Geliebte der Tante es (kein Komma) nicht nur (Komma) das Erbe zu vernichten, sondern es in Schulden zu verwandeln (der Teilsatz ist überflüssig). Torben sollte ihre Rettung sein.

Beispiel aus dem Text:
„Wie schön du die Taillenschärpe genäht hast (Komma) Bärbel.“
„Tanja (Komma) du hast bestimmt noch nichts gegessen!“

Ansonsten sind auch die ständigen Wortwiederholungen anstrengend. Beispiel:
„Der morgige FLUG wurde gestrichen, da habe ich einen FLUG eher genommen. Der nächste FLUG nach Hamburg ist erst Montag und dreimal umsteigen wollte ich auch nicht.“

SCHNEIDERN war Bärbels Leidenschaft. Sie hatte den BERUF sogar erLERNT. GEARBEITET hatte sie nie als SCHNEIDERIN, wenn man von dem vielen Stunden absah, die sie für Bekannte und Freunde GEARBEITET hatte. Nach der SCHNEIDERLEHRE hat sie noch den BERUF als Verwaltungskaufmann (Verwaltungskauffrau) geLERNT. Der BERUF wurde besser bezahlt und im öffentlichen Dienst wurde man selten gekündigt. (auch gleiche Wortstämme sind Wortwiederholungen)

Außerdem schreibst du noch etwas an dem vorbei, was du meinst:

Das Rattern einer Nähmaschine erfüllte den gesichtslosen Hausflur (wie viele Flure mit Gesichtern drin kennst du?) eines alten Gründerzeithauses. Die Schallwellen durchdrangen die Stille (Wiederholung vom ersten Satz) und brachen an den zum Teil gefliesten Wänden (wie stell ich mir zum Teil geflieste Wände vor? Hier ne Fliese, da ne Fliese? Mal nen Meter gefliest, den nächsten nicht?). Es schien, als drang die Quelle der Geräusche, das Hämmern der Maschine aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss (Der Satz, wie er hier steht, besagt, dass die Geräuschquelle durch die Flure dringt... nicht das Geräusch an sich). Eine von den Wohnungen, mit geräumig hohen Zimmern und mit Stuckornamenten verzierten, weiß getünchten Decken. (Der Satz ist unvollständig - was ist denn jetzt mit der Wohnung?) Das Schlagen der alten Nähmaschine setzte die Luft in der Diele dieser Wohnung in Schwingung, sodass die weißen geschlossenen Holztüren der Wohnung vibrierten (muss ne verdammt riesige Nähmaschine sein, wenn sie so viel Bewegung quer durch mehrere Etagen auslösen kann - etwa auf der Größe eines Presslufthammers). Durch die leicht geöffnete Küchentür (eben waren die Türen noch zu) fielen Strahlen der Frühlingssonne und tauchte die fensterlose Diele in ein fahles Licht (Dieser Satz ergibt keinerlei Sinn, Licht der Frühlingssonne ist nicht fahl, Mondlicht ist fahl (=bleich)). Reflektiert von einem mannshoher Spiegel erhellte das fahle Licht den vorderen Teil des Flures (Okay, die Diele ist also fensterlos. Durch eine LEICHT geöffnete Tür fällt spärliches Licht hinein, wird aber von einem Spiegel reflektiert, der einfach NICHT in der Nähe der Tür sein kann, weil der ne durchgehende Wand braucht. Damit das funktioniert, müsste der Spiegel quasi im Türrahmen angebracht sein - und niemand hängt einen so teuren Spiegel in eine Ecke, wo er nichts nützt), der außer dem Spiegel und einer Garderobe leer stand.

Langer Rede, kurzer Sinn: Deine Beschreibungen funktionieren nicht - und so viele Fehler sollten im ersten Abschnitt und der Kurzbeschreibung auch nicht vorkommen. Zumal du gestern auch noch ne andere Überschrift für dein Werk hattest, wenn ich mich richtig entsinne...

Insgesamt würde ich dir dringend anraten, deine Werke besser zu korrigieren. Außerdem solltest du deine Texte ausdrucken und auf Papier lesen, langsam und laut und mit Betonung. Dann merkst du, wenn etwas fehlt. Bewusster lesen. Nimm dir einen Beta-Leser (z. B. deine Tochter?), der deine Texte prüft. Check mal ein paar Schreibratgeber dahingehend, wie man Beschreibungen verfasst. Du hast schöne Bilder im Kopf, bringst die aber noch nicht zu Papier. Klar ist das Übungssache - aber nur mit "Veröffentlichen" wird das nichts.

Gruß
KleinerIgel