~ The 74th Love Games ~

vor 9 Mon.
Dieses Jahr ist das Jahr der 74. Hungerspiele und Ariadne wird als Tribut von Distrikt 12 ausgelost. Zusammen mit ihrem Mittribut Peeta muss sie in der Arena kämpfen. Und innerhalb sowie auch außerhalb der Arena gibt es 2 Jungs, die ihr Herz im Sturm erobern. Für wen wird sie sich entscheiden? Cato oder Gale?
Die Tribute von Panem Drama P16 Abenteuer Beendet
Bemerkung des Authors: Hallo!! Dies ist meine zweite Geschichte; die erste habe ich gelöscht, da ich das Interesse verloren hatte. Diese Geschichte ist allerdings die erste im Bereich „Die Tribute von Panem“. Falls irgendwelche Ähnlichkeiten zu anderen Storys entstehen, könnt ihr mich gerne darauf ansprechen und ich werde das ändern. Ebenso möchte ich auch, dass aus meiner Story nichts kopiert wird. Wenn ihr gerne etwas übernehmen möchtet, dann schreibt mir einfach! Ich würde mich riesig über Abos und Rezensionen freuen, das motiviert mich. Viele liebe Grüße brunaxx <3

1. Kapitel

Schweißgebadet wache ich in meinem Bett auf. Mein Traum, als Tribut von Distrikt 12 in den Hungerspielen zu kämpfen, hatte mich in letzter Zeit häufiger heimgesucht, denn heute ist es wieder so weit und der Tag der Ernte hat begonnen. Ich setze mich auf und beruhige mich.
Mein Name ist nur fünf mal drin, nicht so wie bei Gale. Sein Name steht auf ganzen 42 Losen. , sage ich mir.

Gale ist mein bester Freund, wir kennen uns zwar erst seit zwei Jahren, verstehen uns aber so gut, als wenn wir schon ein ganzes Leben lang befreundet wären. Zusammen mit Katniss, die ich ebenfalls zu meinen besten Freunden zählen darf, gehen wir oft jagen, um unsere Familien zu versorgen. Diese stehen sich sehr nahe, da unsere Väter bei einem Minenunglück ums Leben kamen und jetzt alle auf unsere Jagd angewiesen sind.

Ich zucke leicht, als es an der Tür klopft. Meine Mutter bringt mir mein Kleid für die Ernte – ein kurzes weißes Stoffkleid mit kleinen Verzierungen an den Schultern. Ohne ein Wort zu sagen, verlässt sie den Raum, denn sie weiß, wie groß meine Angst ist und dass sie mir nicht helfen kann. Ich stehe auf und wasche mich. Danach ziehe ich meine Jagdkleidung an – eine braune Hose, ein cremefarbenes, altes Hemd meines Vaters und meine braune Jacke, wie auch meine Lederstiefel. Ich gehe durch die Küche, begrüße im Vorbeigehen nun auch meine Mutter sowie unseren Hund. Als ich gerade durch die Tür nach draußen gehen will, hält meine Mutter mich auf. „Ich weiß, dass das nicht einfach ist, Ariadne, aber deine Chancen stehen gut. Die anderen Jahre hattest du auch Glück. Ich bete jeden Tag für dich, dass deine Name nicht gezogen wird, halte daran fest.“ Doch ohne etwas zu sagen verlasse ich das Haus. Auch wenn es mir leid tut, dass ich sie so ignoriere; ich weiß aber nicht, was ich erwidern soll. An der Situation ändert sich nichts.
Ich gehe weiter und vergrabe meine Hände in den Jackentaschen – es wird immer kälter – bis ich an Katniss' Haus ankomme und an der Tür klopfe. Ihre kleine Schwester Primrose macht auf und begrüßt mich mit einem kurzen „Hallo“. Ich grüße zurück und streich ihr über den Rücken, um sie zu beruhigen. Ihr Name ist dieses Jahr das erste Mal in der Urne und sie hat Angst, genau wie ich es hatte und immer noch habe, genau wie jeder andere. Ich stehe in dem kleinen Flur und warte auf Katniss, die gerade auf mich zukommt, mich fest umarmt und lang ausatmet. „Hey, Ari. Wie fühlst du dich?“ , fragt sie und löst sich von mir. „Gut, bis auf die Ernte.. Und dir? Wie geht es dir?“ antworte ich und wir beide verlassen das Haus und machen uns auf den Weg zu Gales Haus. „Mir geht es eigentlich auch gut, ich mache mir nur Sorgen um Prim, um mich eher weniger. Selbst wenn sie nur ein einziges Los hat, kann man es nicht ausschließen..“ Ich schweige, genau wie ich es fast den ganzen Tag schon mache. Am Tag der Ernte kann ich einfach nicht reden, die Stimmung ist zu bedrückt und meine Angst, ausgelost zu werden, zu groß. Oder wenn irgendjemand anders ausgelost werden würde, Katniss oder Prim, Gale... Zu schrecklich ist der Gedanke, sie in der Arena sehen zu müssen, wie sie um ihr Leben kämpfen und nicht zurückkommen. Die Karrieros sind einfach zu stark im Vergleich zu Bewohnern von Distrikt 12.
Ich bin so in Gedanken versunken, dass ich gar nicht bemerke, dass wir schon bei Gales Haus angekommen sind, als Katniss mich antickt. „Ari, denk nicht darüber nach..“ , rät sie mir, „das Glück war bis jetzt immer mit uns“ und lacht, sodass ich auch mitlachen muss. Meine Freunde haben mir jedes Jahr geholfen, mich am Tag der Ernte auf die guten Dinge zu konzentrieren. Sie will gerade an der Tür klopfen, doch Gale kommt schon raus und lächelt uns an. „Guten Morgen, möge das Glück bei der Jagd mit uns sein! Auch heute.“ witzelt er, denn er hasst das Kapitol und ist immer sehr sarkastisch, wenn es um die Regierung Panems geht. Bei seinem Lächeln geht es mir immer sofort besser. Er ist der einzige Mensch, den ich je getroffen habe, der meine Laune so schlagartig verbessert und mich als glücklichsten Menschen der Welt fühlen lässt. Und mit einem kurzen „Das wollen wir doch hoffen!“ von Katniss machen wir uns auf den Weg in den Wald.
Am Zaun, der den Wald umringt, angekommen, schlüpfen wir durch das kleine Loch und betreten den Wald. Der Wald, der mich von allen meinen Gedanken befreit, der mich auf magische Weise mit meinen besten Freunden verbindet. Dieser Wald ist besonders, es gibt nur positives, das von ihm auskommt.
Wir gehen leise zu dem Baum, in dem wir einen Teil unserer Waffen verstecken und ich hole Katniss' Köcher und meine drei Messer heraus. Gale geht in der Zeit schon zu dem anderen Baum und holt den Bogen von Katniss und sein kleines Taschenmesser. Er ist eher ein Fänger, als ein Jäger. Er überprüft die Fallen und Katniss und ich suchen Beute. Langsam bewege ich mich in Richtung eines Bibers, hocke mich dann auf den Boden und warte auf eine gute Gelegenheit, anzugreifen.
Nach einer kurzen Weile befindet sich der Biber in einer perfekten Lage und ich werfe mein Messer nach ihm. „Gut gezielt“, kam es von hinten und ich habe Katniss' Stimme sofort erkannt. Ich antworte: „Danke, irgendetwas Gutes muss dieser Tag ja mit sich bringen“ und hebe das tote Tier vom Boden, nehme mein Messer wieder, säubere es mit einem alten Stück Stoff und gehe zu ihr und Gale zurück. „Ah, ein Prachtstück. Und auch noch perfekt erlegt. So kenne ich dich!“ lobt er mich und klopft mir auf die Schulter. Ich strahle über das ganze Gesicht. Er hat ein Eichhörnchen und zwei Vögel aus seinen Fallen geholt und Katniss schoss einen dritten Vogel ab. So viel Wild haben wir noch nie gehabt.

Plötzlich wird es ganz windig und über uns erscheint ein Hovercraft. Schnell verstecken wir uns im Gebüsch und warten, bis die Luft rein ist. Nachdem das Hovercraft verschwunden ist, legen wir unseren Waffen zurück in das Versteck und machen uns auf den Weg zum Hob, um einen unserer Vögel gegen etwas anderes einzutauschen. Katniss und ich gehen zu Greasy Sae und begrüßen sie, währenddessen Gale versucht, einen Tausch mit jemandem einzugehen. Ich unterhalte mich mit Greasy über die Hungerspiele, bis Katniss uns unterbricht. „Greasy, wieviel kostet diese Brosche?“ Sie hält eine goldene Brosche mit einem Spotttölpel darauf in der Hand. „Ach, weißt du, ich schenke sie dir.“ antwortet Greasy. „Wirklich? Oh, ich danke dir.“, kommt es von Katniss und sie umarmt Greasy kurz. Dann verabschieden wir uns, denn Gale hat einen erfolgreichen Tausch gemacht – ein Vogel gegen drei Brotlaibe! Scheint, als würde das Glück heute doch mit uns sein.
Froh über so viel Nahrung, machen wir uns auf den Heimweg. Wir halten kurz bei Gale, um die Beute aufzuteilen: Ein Drittel des Bibers für jeden, ein Brot für jeden und die zwei Vögel haben wir auch ungefähr in drei gleich große Mengen aufgeteilt. Wir verabschieden uns fürs Erste von Gale und gehen dann zu Katniss, dort umarmen wir uns kurz und ich gehe nach Hause.
Dort angekommen, wartet meine Mutter schon auf mich. „Ari, beeil dich, die Auslosung beginnt gleich!“ , sagt sie und ich erwidere ungewohnt fröhlich: „Mutter, guck doch mal, wieviel Wild wir heute bekommen haben, und auch noch Brot dazu! Das Glück ist heute wirklich mit uns!“ Sie freut sich sehr, doch erinnert mich schnell wieder daran, mich fertig zu machen. Also wasche ich mich schnell und ziehe dann das weiße Kleid an. Meine Mutter macht mir noch die Haare – halb offen, halb hochgesteckt. „Du siehst schön aus!“ , staunt sie. „Danke, nur ist es leider der falsche Anlass.“ sage ich und umarme sie zum Abschied. Sie wünscht mir noch viel Glück und dann mache ich mich auf den Weg zum Platz. Hoffentlich hält das Glück an..

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06. Jan 2014

hallöchen :3
super tolle geschichte - jedenfalls sind deine ideen gut umgesetzt worden :-)
bin aufjedenfall für team gale, da mir cato bisschen unsympathisch rüber kommt ^-^ ansonsten mag ich deine schreibweise, gibt dieses und jene kleinigkeit die mich ein bisschen stören, aber geschmäcke sind subjektiv, nicht wahr? :-D deine text-beschreibung ist mir sofort ins auge gesprungen - ein guter anfang um die leser/innen anzuziehen....ich frage mich wie das ganze wohl enden wird, klingt ja ganz nach einer dreiecks-beziehung xD bleib aufjedenfall dran, da allein schon das gesamtpacket stimmt ;-) gefällt mir gut! vielen dank für deine mühe!

xxx

05. Jan 2014

Ich finde deine Geschichte sehr toll und freue mich auch immer wenn du neue kapitel hochstellst. Ich mag deinen Schreibstil. Soo auch wenn das jetzt allen anderen wiederspricht: ich bin für Team Gale :D mal kucken wie es weiter geht in der Geschichte :)

Lg LikeitRoar

05. Jan 2014

Sei nicht traurig wen du nich viele Rezis beckommst tu ich auch nicht!
Klaub an dich und an das was du schaffen willst!
Dann schafst du alles!
LG Sasi :*