Der All-Star... || ~Abgeschlossen~ ||

04.07.14 15:03
Ein neuer Schüler taucht in der East High auf. Und aus irgendeinem Grund kann er Troy nicht leiden. Er macht ihm den Ruf streitig, wodurch in Troys Leben einfach alles schief läuft. Nach und nach verliert er alles was ihm wichtig ist. Wird er es sich zurückholen können? Mit dabei... fast alle HSM Charas.
High School Musical Drama P12 Slash Beendet

Der neue Schüler

Hi Leute,
Hier ist meine neue FF.
Die FF selbst spielt nach High School Musical 2.
Ich hoffe sie gefällt euch...
Über faire Reviews würde ich mich sehr freuen
Viel Spaß beim lesen. ;-)
____________________________________________________________________
Der Sommer war vorüber. Der Lava-Springs Country Club schloss seine Pforten. Alle Gäste checkten aus und die Mitarbeiter meldeten sich ein letztes Mal ab.
Es war Freitag. Der letzte Freitag der diesjährigen Sommerferien und in zwei Tagen würde der Unterricht an der East High wieder anfangen.
Die Wildcats beschlossen aus diesen zwei Tagen das Beste zu machen und sich so gut wie möglich zu entspannen.
Der Gedanke an das neue Schuljahr erfüllte Troy Bolton und seine Freunde mit gemischten Gefühlen. Einerseits waren sie froh wieder zusammen sein zu können ohne dass Mr. Fulton, der ständig grinsende Manager des Country Clubs, sie herumkommandierte. Andererseits würden sie dann auch wieder Mrs. Darbus und ihr ätherisches Kunstgeschwafel ertragen müssen.
Aber es half nichts.
Angesteckt von Troys immerwährender, positiver Einstellung verabschiedeten sich die Wildcats von einander und fuhren nach Hause. Troy und Gabriella umarmten sich, bevor er von seinem Vater und sie von ihrer Mutter abgeholt wurden.
Aber außer den Wildcats, bereitete sich noch jemand auf das neue Schuljahr vor.

Das Wochenende verging wie im Flug.
Troy hatte die Meiste Zeit damit verbracht, mit seinem Vater Basketball zu trainieren und mit Gabriella zu telefonieren.
Doch schließlich kam der Montag und Troy stieg in den Schulbus, der ihn zur East High School befördern würde.
Vor Ort wurde er wie jedes Jahr empfangen. Das restliche Team der Wildcats stürmte zu dem Schulbus, aus dem Troy ausstieg. Dutzende Mitschüler, darunter einige die Troy noch nie zuvor gesehen hatte, jubelten als sie ihn sahen.
Die Cheerleader sangen die übliche Schulhymne.


Wildcats sing along
Yeah, you really got it goin' on
Wildcats in the house
Everybody say it now


So lief es immer nach den Ferien ab. Es war schon fast eine Tradition. Und Troy genoss diese Prozedur jedes mahl.
Aus der jubelnden Menge flog ein Basketball auf Troy zu, den er reflexartig auffing. Er wusste genau wem dieser Ball gehörte.
„Hi, Chad!“ begrüßte er seinen besten Freund.
„Hey, Mann! Wie war dein Wochenende?“
„Ach, Naja.“ Troy drehte den Ball auf den Fingerspitzen. „Ne menge Basketball. Was ist mit dir?“
„Super! Zu der Kohle, die ich in den Ferien verdient hab, haben mir meine Eltern den Rest dazugegeben. Davon kauf ich mir demnächst nen coolen Wagen.“ Erzählte Chad begeistert. Troy gab ihm den Ball zurück.
„Wahnsinn! Hey, hast du Gabriella gesehen?“
„Ja, am Eingang.“ Antwortete Chad und deutete auf das große Schultor. Troy riss sich von seinem Team los und rannte hinüber zu der Eingangstür der East High.


Allmählich füllte sich die Schule mit Teenagern.
Der Schulleiter Dave Matsui wanderte gut gelaunt durch die Gänge der Schule und begrüßte hier und da lächelnd seine Schüler. Er war unterwegs zur großen Aula. Dort sollte er sich mit einem neuen Schüler, und seiner Mutter treffen. Er wollte neue Schüler immer gern persönlich kennen lernen. Besonders, wenn sie so gute Zeugnisse vorweisen konnten wie dieser.
Erst letztes Jahr hatte der Schulleiter sich mit Gabriella Montez getroffen. Und sie war es schließlich gewesen, die das Akademische Zehnkampfteam der Schule zum Erfolg führen konnte. Das hatte der Schule eine sehr gute Bewertung eingebracht.
Dieser Schüler hatte zwar noch keine Auszeichnungen, aber dafür einen glatten Einserdurchschnitt. Matsui wusste, das er gerade erst hierher gezogen war, und ursprünglich aus Kanada kam.
Als der Schulleiter die Aula betrat, wartete dort schon eine störrige, blonde Frau mit einem sehr hochnäsigen Gesichtsausdruck auf ihn. Neben ihr stand ein stämmiger junger Mann, der die Arme verschränkt hielt und recht ausdruckslos dreinblickte. Er war groß und hatte Schwarze Haare, die er modisch aufgestylt hatte. In seiner Gegenwart roch es ziemlich intensiv nach Haargel.
„Guten Tag, Mrs. Scott.“ Grüßte Matsui die Frau. Er reichte ihr die Hand und sie erwiderte die Geste mit einer leicht angewiderten Miene. „Ich bin Mr. Matsui. Wir haben schon Telefoniert. Und sie sind Leon Scott, nicht wahr?“
„Bin ich.“ Antwortete der junge namens Leon. Matsui schüttelte auch seine Hand wobei ihm ein äußerordentlich kräftiger Händedruck auffiel.
„Willkommen an der East High, Mr. Scott. Ich bin überzeugt, dass sie sich hier gut einfinden werden. Ihre Zeugnisse haben mich sehr beeindruckt.“
„Vielen dank, Mr. Matsui.“ Antwortete Leon. „Ich denke, dass ihr fähiges Lehrpersonal meinen Durchschnitt noch verbessern wird.“
Matsui war positiv beeindruckt von der Redensweise dieses jungen Mannes. (Auch wenn es ein wenig nach einschleimen klang.)
„Ich werde sie nun zu ihrem Klassenzimmer bringen.“
Der Schulleiter ging voraus. Leons Mutter ließ derweil ihre Lippen gegen Leons Wangen krachen und ging, ohne überhaupt ein Wort gesagt zu haben, zur Tür hinaus.
Was für eine eigenartige Frau, dachte der Schulleiter sich.
„Unsere Schülerschaft findet immer gefallen an neuen Schülern.“ Erklärte Mr. Matsui Leon. Dies entsprach allerdings nicht vollkommen der Wahrheit. „Wenn sie wirklich dazugehören wollen, sollten sie sich einen unserer Clubs oder AGs aussuchen. Das ist immer die einfachste Art neue Freunde kennen zulernen. Wir verfügen über mehrere Lerngemeinschaften und ausgezeichnete Naturwissenschaftsclubs. Falls ihnen der Sinn jedoch mehr nach sportlichen Aktivitäten steht, wir haben das beste Basketballteam der ganzen Umgebung…“
Leon hörte nicht weiter zu. Dieser asiatische Tathagreis klang für ihn nur wie ein Reiseprospekt. Insgeheim wusste Leon genau, was er an dieser Schule unternehmen würde.
Als der Schulleiter mit seinem neuen Schüler in einen der Korridore einbog, hörten sie eine eigenartige Melodie. Ein Gesang aus weiter ferne, der durch die Gänge echote und langsam näher kam. Nach ein paar Sekunden stürmten dutzende Schüler in den Korridor, die allesamt gemeinsam zu singen schienen.

Troy:
Everyone’s ready! We will work it out
Everyone’s looking to the front, oh!

Gabriella:
Everyone’s positiv, we can make it again
Everyone make sure to get ready…

Troy, Gabriella:
…Get Ready!

Alle:
The entire school is working for the new year
This show calls for something intense
We all will find our own way here
Everybody gets their last chance

Troy, Gabriella:
You better geared up to the start!

Chad, Taylor:
And may it be ever so hard

Sharpay, Ryan:
That’s our dream part


Beinahe die gesamte Schülerschaft schien in den Gesang einzusteigen. Wie in einem feierlichen Karnevalsumzug zogen sie an Leon und dem Schulleiter vorbei.
„...Passiert das öfter?“ fragte Leon gelassen.
„Ständig.“ Seufzte Matsui.
Leon sah der Parade mit verschränkten Armen und hochgezogen Augenbrauen zu.
„Wer ist das?“ fragte er und deutete auf den Jungen, der die Parade scheinbar anführte.
„Das ist Troy Bolton. Der so ziemlich beliebteste Schüler der East High.“ Erklärte der Schulleiter stolz.
Das war also Troy Bolton. Leon hatte schon eine ganze Menge von ihm gehört.


Chad:
Everyone’s awaiting the next period of one’s life
Everyone remembers the other sides, the bore sides

Ryan:
Everyone’s working more and harder than ever
Everyone’s researching in the library…

Kelsi:
…learning grew theory

Alle:
And we all can’t wait until the new year
Now it’s time for new education
And everything will become clear
If we are full of expectation

Troy:
So come on, open your books!

Alle:
Let the coming year rock!

Troy:
The fun will never be stopped

Alle:
The entire school is working for the new year
This show calls for something intense
We all will find our own way here
Everybody gets their last chance

We’re excepted this day gladly
So everyone, let’s get ready!

Everyone, let’s get ready!
Singing each and every

Troy:
Let’s get ready!

Alle:
Come on and get ready!

Es klingelte zum Unterricht. Sämtliche Schüler begaben sich zu den Klassenzimmern.
Troy, Arm in Arm mit Gabriella gefolgt von Chad, Taylor, Kelsi, Jason, Zeke, die Evansgeschwister und all ihre Klassenkameraden versammelten sich im stickigen Raum für Theaterwissenschaften.
Dramaturgie stand auf dem Stundenplan, das denkbar schlechteste Fach um das neue Jahr zu beginnen. Sicher würde Ms. Darbus sie alle sofort mit einem ihrer Vorträge über das Lernen und die Kreativität foltern. Aber was half Jammern?
Troy setzte sich auf seinen Stuhl, den er sechs Wochen nicht gesehen hatte. Direkt hinter ihm saß Chad, der aus Langeweile ein wenig mit seinem Basketball dribbelte. Gabriella unterhielt sich angeregt mit Taylor. Jason schien an seinem Platz eingenickt zu sein. Kelsi vergrub sich über ihre Noten und wippte rhythmisch mit dem Kopf.
Also war alles so wie es sein sollte.
Ms. Darbus betrat mit ihren wehenden Schals den Raum. Kaum jemand sah auf, als sie auf das Podium trat und es noch einmal klingelte.
Das Gerede und Getuschel der Klasse verstarb und Ms. Darbus vollführte ihre übliche Rede. Sie erzählte irgendetwas über eine schimmernde Leiter zum Ruhm und über einen Spiegel zum kreativen Selbst.
Troy hörte nicht zu. Er hatte sich angewöhnt wegzuhören, wenn Darbus solche reden hielt. Bis sie ein bestimmtes Thema anschnitt, bei dem jeder in der Klasse aufhorchte:
„Es dürfte sie interessieren, dass die Schule auch in diesem Jahr wieder ein Musical veranstaltet.“ Informierte sie nun etwas sachlicher. „Jeder, der bereit ist seine kreative Seite zu offenbaren, kann sich also zu den Castings melden.“ Einige Augenpaare huschten zu Troy hinüber, der hastig mit dem Kopf schüttelte. Dieses Mal würde er sich nicht überreden lassen. Seine Gesangskarriere war ein für alle mal beendet.
Bevor Ms. Darbus weiterschwafeln konnte, klopfte es an der Tür. Sie öffnete sich und ein junger Mann trat ein.
„Sie müssen Ms. Darbus sein.“ Sagte er. „Bitte entschuldigen sie meine Verspätung. Ich bin Leon Scott. Heute ist mein erster Tag an der East High.“
Ms. Darbus schien den Faden verloren zu haben.
„Aah. Natürlich. Der Schulleiter hat mich informiert. Bitte setzen sie sich, Mr. Scott. Neben Mr. Bolton ist noch ein Tisch frei.“
Der Junge namens Leon betrat den Raum. Ausnahmslos alle Schüler blickten ihn an. Einige Mädchen, darunter auch Sharpay, kicherten als sie ihn sahen. Kelsi hatte sich von ihren Notenblättern losgerissen. Selbst Jason war aus seinem Nickerchen erwacht.
Keiner sagte ein Wort, als Leon sich setzte.
Ms. Darbus fuhr indessen mit ihrer Rede fort. Aber immer noch waren die Blicke auf den Neuen gerichtet, der nun mit verschränkten Armen und ernstem Gesicht zu Troys rechten saß.
Als er sich sicher sein konnte, dass niemand zu hörte drehte sich Troy zu Leon um und reichte ihm eine Hand.
„Hi, Ich bin Troy.“ Stellte er sich lächelnd vor.
Leon warf einen Blick auf Troys Hand, erwiderte die Geste jedoch nicht.
„Ja, ich weiß.“ Sagte er nur und blickte wieder an die Tafel.
„Ähm...Okay!“ Sagte Troy verwirrt und zog seine Hand zurück.

Drei Schulstunden später, in der großen Mittagspause, liefen Troy und Chad gemeinsam zu ihren Schließfächern. Während sie durch die Korridore der Schule gingen, wurden sie hin und wieder von vorbeigehenden Freunden oder Wildcatsfans gegrüßt.
„Was hältst du von dem neuen?“ fragte Chad während er mit dem Ball dribbelte, den er immer dabei hatte. „Eigenartiger Typ, was?“
Troy zuckte mit den Achseln. „Weis nich. Mir kam er ein wenig eingebildet vor.“
„Ja, hat sich voll bei Darbus eingeschleimt. Noch jemanden wie die Evans brauchen wir nun wirklich nicht.“
Troy gab keine Antwort. Vielleicht würde er Leon sympathischer finden, wenn er ihn erstmal besser kannte. Allerdings hatte er das auch einmal von Sharpay gedacht.
Chad wechselte rasch das Thema. „Hey, du kennst doch Mike, oder?“
„Der aus unserem Team? Na klar. Was ist mit ihm?“
„Er hat seinen Abschluss gemacht, Captain.“ Erklärte Chad und betonte besonders das letzte Wort.
„Ach echt? Wieso weis ich nichts davon?“ fragte Troy ein wenig empört. In ein paar Tagen hatten sie ein Revanchespiel gegen die Knights. Und die Wildcats hatten nun ein Spieler zu wenig.
„Keine Ahnung. Aber wir brauchen einen Ersatz. Und zwar Schnell.“ meinte Chad und blieb vor seinem Schließfach stehen. Er öffnete es und legte seinen Ball hinein. Anschließend holte er einen anderen Basketball heraus und schloss die Tür wieder.
„Tja, wir haben keine Ersatzspieler.“ Bemerkte Troy.
„Dann besorg dir welche.“ Sagte Chad, als wäre es eine einfache Angelegenheit. „Du bist doch der Teamcaptain, Mann. Setz einfach ein Auswahltermin an oder so.“
„Schon gut. Schon gut. Ich bespreche das in der Freistunde mit Dad.“ Seufzte er. Er warf einen Blick auf die Uhr seines Handys. „Hey, kommst du mit in die Bibliothek?“ fragte Troy.
„Wieso nicht.“ Antwortete Chad schulterzuckend. „Vielleicht helfen die Mädchen uns mit den Mathehausaufgaben.“

Als Chad und Troy die Bibliothek erreichten, war sie fast leer. Nur die höheren Klassen, hatten so kurz nach den Ferien schon Hausaufgaben aufbekommen.
Gabriella und Taylor saßen an einem kreisrunden Arbeitstisch und plauderten. Außerdem war Kelsi bei ihnen. Sie und Taylor, waren zwar eigentlich nur Freundesfreunde und kannten sich nur durch Gabriella. Jedoch verbrachte sie ihre freie Zeit immer häufiger mit den beiden Intelligenzbestien, was ihrem eigenen Notendurchschnitt nur gut tat.
Troy und Chad setzten sich zu ihnen. Die Mädchen waren bereits mit ihren Hausaufgaben beschäftigt. Während Troy sich von seiner Freundin ein Problem erklären ließ, spielte Chad nur mit seinem Basketball herum.
„Vielleicht solltest du auch besser bald deine Hausaufgaben erledigen.“ Sagte Taylor belehrend zu Chad. Er schüttelte nur gelangweilt den Kopf.
„Nö. Ich glaube die könntest du viel besser machen.“ Sagte er scherzhaft.
Taylor tippte sich gegen die Stirn. „Und ich glaube, dass du etwas zu viel Turnhallenmief inhaliert hast, Sportsfreund.“
Widerwillig kramte Chad seine Hefte heraus und begann zu Arbeiten. Nach wenigen Minuten strich er jedoch sofort wieder alles durch was er sich aufgeschrieben hatte und blickte gelangweilt durch die Gegend, bis er sich schließlich Kelsi zuwandte.
„An was arbeitest du da, Krümel?“ fragte er die Komponistin. Unter ihrem bunten Hut verfinsterte sich Kelsis Miene. Taylor stieß Chad grob mit ihrem Ellenbogen an.
„Ääh tschuldigung. Ich meine…Kelsi.“ Verbesserte er sich während er sich die Rippen rieb.
„Och, nichts besonderes. Ein Song für das Musical.“ Offenbarte die Komponistin. „Du willst wirklich nicht vorsingen?“ fragte sie Troy. Wie zuvor im Klassenzimmer, schüttelte Troy hastig den Kopf.
„Nein, Kels. Tut mir leid. Dieses Mal nicht. Jedes Mal wenn ich mit dieser Singerei anfange, hagelts Probleme. Darauf habe ich dieses Mal keine Lust.“
„Oh!“ Brachte Kelsi nur niedergeschlagen hervor und sie widmete sich dann wieder ihrem Song. Ein wenig tat sie Troy leid. Nun musste sie sich wohl mit dem Gedanken anfreunden, jede Woche bis zum Musical mit Ryan und Sharpay zu proben.
„Wie wärs mit dir dieses Jahr?“ fragte Taylor Gabriella.
„Naja, ich hatte eigentlich schon vor mitzumachen.“ Sagte sie zögernd. Kelsi blickte wieder hoffnungsvoll auf. „Ein paar Zusatzpunkte vor dem Abschluss könnte ich gut gebrauchen.“fuhr Gabriella fort.
„Als ob du die, bei deinen Noten, brauchen würdest.“ Sagte Troy scherzhaft. Gabriella lächelte.
„Ich will nur auf ein gutes College. Aber wenn du nicht mitmachst, wird es mir sowieso keinen Spaß machen.“ Meinte Gabriella missmutig.
Nun hatte Troy ein schlechtes Gewissen. Sowohl Kelsi als auch Gabriella hatten sich auf ihn verlassen.
„Okay, Okay! Ich werd drüber nachdenken.“ Sagte Troy laut. Lauter als die nervige Bibliothekarin gut hieß.
Kelsi und Gabriella grinsten sich an und setzten triumphierende Gesichter auf.
„Was?“ fragte Troy verwirrt. Der sich irgendwie veralbert vorkam. „Was ist?“
Aber er bekam keine Antwort.
Wieder läutete es zum Unterricht. Kelsi, Taylor und Chad packten ihre Hefte ein und verließen die Bibliothek. Aber Troy blieb und nahm Gabriella beiseite.
Er wartete, bis die Bibliothek vollkommen leer war. Dann versuchte er den Mund aufzumachen, aber ganz plötzlich war er zu nervös um zu sprechen. Er wusste nicht genau wie er anfangen sollte. Es war komplizierter als er dachte. Schließlich fuhr er mit der Hand zu Gabriellas Halskette, die ein T darstellte, das für Troy stand. Er hatte sie ihr kurz vor den Sommerferien geschenkt.
„Du trägst sie wieder.“ Sagte er. „Das freut mich.“
Gabriella sah ihn stirnrunzelnd an. „Was ist los, Troy?“ Fragte sie. Troys Hand glitt von der Kette. Dann riss er all seinen Mut zusammen.
„Naja. Wir kennen uns jetzt schon ne ganze Weile. Und ich dachte mir, vielleicht wird es Zeit, dass wir mal was zusammen machen. Ins Kino gehen, oder so.“ Troy brach in Schweiß aus. Es musste sich Idiotisch anhören, wenn er sie so frei heraus fragte. Aber zu seiner Erleichterung, lächelte Gabriella.
„Du meinst, so was wie ein…“
„Ja. Ja, ich denke so könnte man es nennen.“ Unterbrach Troy hastig, denn das Wort „Date“ würde er im Moment lieber nicht hören wollen.
„Okay! Gern!“ Strahlte Gabriella und sie verabredeten sich für Donnerstag, nach der Schule im Kino.
Troy war froh es endlich hinter sich zu haben. Er hatte schon so oft vor gehabt sie zu Fragen, konnte es aber nie über sich bringen.
Erleichtert und fast schwebend verließ er die Bibliothek. Er war so sehr in Euphorie vertieft, dass er in den Gang wanderte und dort prompt mit jemanden zusammenstieß, der hinfiel und seine Schultasche fallen ließ.
„Oh, das tut mir leid. Ich hab nicht…“ Troy verstummte als er Leon erkannte, der ihn wütend ansah.
„Entschuldige.“ Sagte Troy und hob Leons Schultasche für ihn auf.
„Ja. Na klar.“ Sagte Leon verbittert und riss seine Tasche aus Troys Hand. Dann rannte er los und ließ einen verwunderten Troy zurück. Er verstand einfach nicht, was der Neue gegen ihn hatte. Er schien ihn irgendwie nicht zu mögen. War er zu allen so? Aber Ms. Darbus gegen über war er überaus freundlich gewesen. Vielleicht nur um sich einzuschleimen.
Gabriella, die von dem Geschehnis nichts mitbekommen hatte, weil sie ihre Tasche zu Ende gepackt hatte, kam aus der Bibliothek.
„Was war hier los?“ fragte sie.
„Gar nichts.“ antwortete Troy nachdenklich.

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So, das war das erste Kapitel. Noch ist zwar nicht viel passiert aber das kommt noch. Hoffe es hat euch gefallen.
Bevor ich das nächste Kapitel uploade, hätte ich aber gern ein paar Reviews mit eurer Meinung.^^
Nur soviel: Das nächste Kapitel wird "Kampf in der Turnhalle" heißen...

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Es wurden noch keine Kommentare geschrieben.