Heißkalt [Loki Fanfiktion]

09.05.17 19:09
Da ist Loki, ein verschwenderischer Prinz mit großen Plänen... und Skadi, eine Prinzessin, die weiß, was sie will - zumindest glaubt sie das. Sie sind sehr verschieden, doch verstehen sich besser als die meisten Anderen. Jedoch vergeht eine Weile, bis beide sich dessen bewusst werden..
The Avengers Romanze P12 Fantasy In Arbeit

Lust im Schloss

Die Hochzeit kam und ging.

Am Abend saß Skadi an der festlichen Tafel, stumm zwischen dem lauten Gelächter der wilden, abartigen Kreaturen. Ihr wurde schlecht, wenn sie sah, wie sie aßen und mit offenem Mund sprachen. Die Männer grabschten die Frauen an und diese, wenn sie nicht zurückschlugen, lachten nur amüsiert oder setzten sich gleich auf ihre Schöße.

Würde sie essen, oder hätte es irgendwann im laufe des Tages getan, hätte sie sich schon längst übergeben.

Wie konnte man nur so barbarisch leben?

,,Es ist die Macht der Gewohnheit.'', ertönte eine Stimme neben ihr. Ihr Kopf ruckte herum.

Loki lächelte ihr schief zu.

Die Prinzessin wandte sich abfällig schnaufend wieder ab. Was bildete er sich überhaupt ein? Zuerst ließ er sie einen Barbaren heiraten und jetzt versuchte er auch noch lustig zu sein, so als ob nichts weiter dabei wäre.

Wenn sie an die kommende Nacht dachte, musste sie schon wieder würgen.

Jetzt lachte er leise vor sich hin.

Skadi warf ihm einen abwertenden Blick zu, doch er hörte nicht auf, im Gegenteil. Sie würde ihm am liebsten den Schalk aus den Augen kratzen, wenn sie konnte. Doch sie waren so herrlich dunkelgrün...

,,Stell dir einfach vor, dass ich es bin.'', hatte er die Dreistigkeit hinzuzufügen.

,,Hättest du die Freundlichkeit, meinen Gedanken fernzubleiben?'', fauchte sie ihn an.

,,Aber die muss ich doch gar nicht lesen, um deine Mimik zu deuten.'' Er spielte den Verletzten, der nicht glauben konnte, wie sehr sie ihn unterschätzte.

Skadi hielt das nicht mehr aus. Sie stand ruckartig auf und verließ die Halle.

In dieser Nacht, als Nörd über ihr war und seine ehrliche Pflicht erfüllte, half sie sich mit dem einzigen, das ihr einfiel, um nicht traumatisiert in einem dunklen Loch zu enden...

Und erstaunlicherweise fiel es ihr leicht, sich Loki vorzustellen (Wahrscheinlich lag es daran, dass alles besser wäre, als ein haariger, nach Meerwasser riechender Mann).

Sie verbrachte den rest der Nacht in einem nahegelegenen Fluss, wo sie hoffte zu ertrinken. Doch sie ertrank nicht und so kehrte sie am Morgen zurück in das Schloss. Zwar war sie deutlich unterkühlt, doch sie fühlte sich nicht mehr halb so schmutzig, wie auf ihrer Flucht zum Gewässer.

In der darauffolgenden Woche faste Nörd sie kein einziges Mal mehr an und eine Art respektvolle Beziehung baute sich zwischen ihnen auf. Skadi empfand eine tiefe Dankbarkeit gegenüber dem Gott des Meeres, der zu verstehen schien, wie schwierig die ganze Situation war.

Am Ende der Woche unterbreitete er ihr den Vorschlag zum großen Meer zu reisen, wo er eigentlich wohnte. Die Prinzessin stimmte zu.

Sie sah Loki vom Hochzeitsessen bis zu ihrer Rückkehr in die goldene Stadt nicht wieder. Der Prinz hatte sicher wichtigeres zu tun. Und so war es auch - mehr oder weniger.

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Nachdem Skadi ruckartig aufgestanden war und die Festhalle verlassen hatte, war Loki selbstverständlich sitzen geblieben. Später in der Nacht, nachdem der Prinz sich mit einer vor Lust durchgedrehten Bediensteten vergnügt hatte, war er nach draußen gegangen. Er hatte Ruhe gebraucht... und da hatte er sie gesehen.

Er war ihr gefolgt bis an den Fluss, wo er im Schatten stehen geblieben war.

Sie hatte erbitterlich geweint und wäre am Morgen tot gewesen, hätte er nicht ab und zu ein bisschen Magie zu ihr geschickt, um sie wieder an die Oberfläche zu befördern.

Doch er war nicht zu ihr gegangen. Warum auch?

Sie mochte ihn mehr, als ihr gut tat, das wusste er. Zuneigung hätte sie verwirrt und hätte ihr Hoffnung gegeben, wo keine war. Er tat das nicht aus Rücksicht auf ihre Gefühle, sondern auf seine.

Der dunkelhaarige liebte sie nicht und mehr als Freundschaft konnte sich für ihn da nicht entwickeln, doch in ihr barg sich eine Versuchung. Einzig und allein seine moralischen Werte hinderten ihn daran sie auszunutzen und hemmungslos Liebe mit ihr zu machen.

Denn sie war nicht mehr als ein Kind. Ihn und die Prinzessin trennten 500 Jahre - mindestens.

Nach dieser Nacht hatte er sich in seinen Gemächern verkrochen und tat das, was er am liebsten tat.

Lesen.

Und Körper erkunden.

Und sich selbst erkunden lassen.

Ja, er vergnügte sich gern und oft, doch da er der Prinz war, wurde es toleriert. Sowohl Frauen, als auch Männer kamen gern zu ihm, vorausgesetzt sie sahen gut genug aus und waren alt genug, um ihm kein schlechtes Gewissen zu machen.

Er sah gerade dabei zu, wie das Glied eines anderen Mannes in den feuchten Tiefen einer Frau verschand, immer und immer wieder. Sie wandt sich unter ihm, stöhnte und krallte sich in seinen Rücken, während der Gott ihnen zusah. Der Prinz saß seitlich von ihnen, von wo aus er eine perfekte Aussicht auf das Geschehen hatte und sein eigenes Prachtstück in den Rachen einer weiteren Frau stieß.

Die Tür zu diesem Teil seiner Gemächer wurde geöffnet und herein kam sein Bruder. Loki stöhnte genervt auf und drückte sich weiter in die Frau herein, damit Thor ihn nicht komplett entblößt sah. Sie würgte, doch protestierte nicht.

,,Ich bin beschäftigt, Bruder.'', fuhr er den blonden an.

Der größere grinste leicht bei dem Anblick, der sich ihm bot. ,,Prinzessin Skadi verlässt heute Asgard und zieht mit Nörd in seine Heimat. Ich dachte, es könnte dich interessieren.''

,,Warum sollte es-'', er stockte, als der Donnergott ohne weiters seine Hose öffnete und sein Glied am Eingang der Frau platzierte, die ihn immer noch im Mund hatte. Thor rammte ohne Rücksicht in sie herein, was ihr ein Stöhnen entlockte, das Loki nur schwer nicht erwiderte.

So kam es, dass die Orgie weiterging und Skadi Loki bis zu ihrer Rückkehr nicht mehr sah.

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blue-rider 06. Mar 2017

Hallo,

Ratings sind Pflichtangaben. Bitte achte darauf, dass bei allen deinen Geschichten ein korrektes Rating angegeben ist, andernfalls werden deine Texte gesperrt, oder - falls der Autor lange nicht mehr anwesend war - gelöscht. Eine Hilfe fürs richtige Rating findest du hier: http://www.myfanfiction.net/de/t/9041/myfanfiction_intern/alterskennzeichnungen_auf_myfanfictionnet.welche_kennzeichnungen_stehen_zur_auswahl.650228.html

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Danke,
dein myff-Team

sarita 07. Mar 2017
Das änder ich sofort! Vielen Dank