Opalblau

02.12.18 14:36
Friede, Freude, Eierkuchen? - Nichts da! Neue Probleme bahnen sich an: Können Gwendolyn und Gideon es schaffen, Lucy und Paul zurück in die Gegenwart zu holen? Was hat es mit den neuen Prophezeiungen auf sich? Als dann auch noch ein neuer Mitschüler auftaucht, ist das Chaos perfekt.
Edelstein-Trilogie Romanze P16 Romanze In Arbeit
Bemerkung des Authors: Hallo Bambis, hier ist endlich das neue Kapitel... Was denkt ihr, wie es mit Micheal weiter gehen wird? Alles Liebe, RosaBambi :*:*:*

Kapitel 12

„Und dann hat er mich voll angemotzt, von wegen Privatsphäre und so.“, beendete ich meine Erzählungen. Leslie, Raphael, Gideon und Ich saßen in dem gemütlichen Mexikaner in der ______, Leslies und Mein absolutes Lieblingsrestaurant und ich erzählte von meinem komischen Besuch bei Micheal. Nun schaute ich von einem ratlosen Gesicht ins andere.
„Hmm…“ machte Gideon nach einigen Sekunden des Schweigens. „Komisch. „Loge“, das ist bestimmt kein Name für irgendeinen Boxverein und du sagtest, der Mann am Telefon wolle den Lapislazuli sprechen?“
Ich merkte, dass wir alle tief in unserem inneren wussten, was das bedeutete, doch keiner traute es auszusprechen. Wir sahen uns an und nickten nur. „Was machen wir denn jetzt am besten?“, fragte ich daher. Wieder nur Ratlosigkeit. „Erst mal etwas Essen.“, kam sehr konstruktiv von Raphael. (Ironie lässt grüßen) Doch eigentlich hatte er Recht. Ich hatte bis auf mein Buttertoast am Morgen, welches ich kaum angerührt hatte, noch nichts gegessen und ich starb fast vor Hunger. Immerhin hatten wir es auch schon halb acht. Doch zum Glück kam genau in diesem Moment die Bedingung mit unserem Essen.
„Ich schlage vor, wir machen erst mal gar nichts, außer mehr über diese vermeintliche, andere Loge herauszufinden. Wenn wir mehr über diese und über die Verbindung zu Micheal herausgefunden haben, können wir ihn immer zu Rede stellen. Gwenny und ich werden uns gleich morgen dran setzten und die Aufzeichnungen nach einem Micheal O’Connor durchschauen.“, sagte Gideon. Wir stimmten ihm alle zu und wechselten dann das Thema auf belanglosere Dinge.
Als Gideon mich nach Hause brachte, war es schon fast Mitternacht. Trotz des nur kurzen Fußweges von Gideons Mini bis zu unserer Haustür, fror ich und war froh, dass Gideon mir seine Jacke gegeben hatte. „Denkst du, Micheal wird sich jetzt anders mir gegenüber verhalten?“, fragte ich ihn. „Ich weiß nicht, vielleicht. Auf jeden Fall solltest du dich wie immer verhalten.“ Ich wusste nicht, ob ich das schaffen würde und biss mir auf die Lippen.
„Hey, schau nicht so.“, sagte Gideon und nahm mich in seine Arme. „Wir bekommen das schon hin. Wir haben schon so viel durchgestanden und erreicht, da ist so ein kleiner dahergelaufener Micheal doch Kinderkram.“
Er lachte leise und auch ich musste schmunzeln. Er hatte ja Recht. Ich sollte mir nicht immer solche Gedanken machen. „Und jetzt geh rein, du erkältest dich noch.“ Er küsste mich zum Abschied und nachdem ich ihm seine Jacke zurück gab, schlüpfte ich durch die Haustür ins Warme.
Im Haus war es leise und dunkel- alle schliefen bereits. In der Hoffnung, niemanden zu wecken, schlich ich mich nach oben. Tja, Pech gehabt. Oben angekommen wurde nämlich das Licht angeschaltet und ich blieb ertappt stehen.
„Zehn Uhr, höchstens halb elf. Das hatten wir ausgemacht, junge Dame.“ Mum schaute mich vorwurfsvoll an.
„Sorry Mum. Es ist etwas später geworden. Wir mussten noch etwas klären.“ War keine Lüge, nur dass ich deswegen nicht zu spät kam, sondern weil wir uns einfach festgequatscht hatten.
„Etwas? Es ist fast Mitternacht. Ich bin gestorben vor Sorge. Weißt du eigentlich, wie oft ich dich angerufen habe?“, sie klang jetzt eher enttäuscht als böse, was noch viel schlimmer war. Ich holte mein Handy aus der Jackentasche und tatsächlich: Ich hatte neun verpasste Anrufe, allesamt von Mum. „Es tut mir Leid. Ich hatte mein Handy auf Stumm geschaltet. Aber du bist doch sonst nicht so pingelig. Außerdem war Gideon doch dabei. Mir hätte gar nicht passieren können.“
Mum atmete tief aus. „Ich weiß. Aber seit den ganzen Ereignissen in den letzten Monaten kann ich kaum noch richtig schlafen, so krank bin ich vor Sorge um dich.“
„Ach Mum.“ Ich lief zu ihr und umarmte sie fest. Nach einigen Minuten löste ich mich von ihr. „Ich geh jetzt schlafen, aber wie wäre es, wenn wir morgen mal wieder etwas zusammen machen würden? Vormittags hätte ich Zeit. Wir könnten zu Barneys, Frühstücken gehen.“
„Das wäre schon. Nick und Caro nehmen wir auch mit. Das haben wir ewig nicht mehr gemacht.“ Auf Mums Gesicht breitete sich ein Lächeln aus. „Gute Nacht, Gwenny.“
Nachdem ich Gideon eine Gute-Nacht-Nachricht gesendet hatte, kuschelte ich mich in meine Bettdecke ein und schlief erstaunlich schnell ein.
Am nächsten Morgen wurde ich von Caroline geweckt. „Ich hab gehört wir gehen Frühstücken.“ Ihre Augen strahlten und sie hüpfte auf meinem Bett auf und ab. Ich verstand nicht, wie man so früh morgens schon so munter sein konnte. Grummelnd wollte ich mir meine Decke über den Kopf ziehen, doch daraus wurde nichts: Caro zog sie mir einfach weg, diese kleine Verräterin.
„Na los. Du musst duschen gehen. Und beeil dich, ich habe Hunger!“, summend hopste sie aus meinem Zimmer. Ich stöhnte, doch raffte mich dann auf und stand auf. Mein Magen meldete sich zu Wort und ich beschloss mich wirklich zu beeilen und auf eine morgendliche Dusche zu verzichte, sondern mich nur umzuziehen, Zähne zu putzen, Haare zu kämmen und ein wenig Mascara auf zu tragen. Dank meines zu Abwechslung mal erholsamen Schlafes, hatte ich glücklicher Weiße mal keine Augenringe.
Zusammen mit Caroline und ihrem überdimensionalen Plüschbären quetschte ich mich auf die Rückbank des Taxis, welches uns von zu Hause zu Barneys bringen sollte. Mittlerweile war ich wach und hungrig, weshalb ich mich sehr auf das Frühstück freute. Außerdem war es entspannend, Lady Arista, Tante Glenda und Charlotte nicht dabei zu wissen. Die Fahrt verlief für Londoner Verhältnisse ohne besondere Vorkommnisse, sodass das Taxi nach zwanzig Minuten vor dem Eingang zu Barneys hielt.
Nachdem Caro ihren Plüschbären aus dem Auto geholt hatte, betraten wir das kleine Cafe.
„Guten Morgen. Ich habe einen Tisch reserviert, auf den Namen Sheperd.“, sagte Mum zu einer Kellnerin, welche wiederum nickte. Sie führte uns zu einem weiter hinter gelegenem Tisch und ich traute meinen Augen kaum.
„Gideon? Was machst du denn hier?“

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GabriellaMontez 05. Jan 2017

WOW

GabriellaMontez 05. Jan 2017

WOW

30. Nov 2016

Die Geschichte ist der Wahnsinn weiter so :)