Opalblau

vor 10 Mon.
Friede, Freude, Eierkuchen? - Nichts da! Neue Probleme bahnen sich an: Können Gwendolyn und Gideon es schaffen, Lucy und Paul zurück in die Gegenwart zu holen? Was hat es mit den neuen Prophezeiungen auf sich? Als dann auch noch ein neuer Mitschüler auftaucht, ist das Chaos perfekt.
Edelstein-Trilogie Romanze P16 Romanze In Arbeit

Kapitel 8

„Was meinst du wo der Chronograph versteckt ist?“, fragte ich Gideon abends am Telefon. Nach der Zeitreise zu meinen Eltern konnte ich nach Hause gehen. Frisch geduscht und mit Spagetti Bolognese im Bauch lag ich auf dem Bett und telefonierte mit Gideon. „Ich weiß nicht.“, antwortete der. „Aber wir werden es herausfinden.“
Als ich eine halbe Stunde später auflegte und schon kurz vor dem Schlafen war, gab mein Handy einen Laut von sich. Ich nahm es in die Hand und entsperrte es. Ich hatte eine neue Nachricht bekommen von … Michael?! Was wollte der den? Und woher hatte er überhaupt meine Nummer? Schnell las ich die Nachricht.
„Hei ? Bist du noch wach“
Mehr als merkwürdig. Also antwortete ich:
„Ja. Wieso?“
Es dauerte weniger als eine Minute, da bekam ich schon die Antwort:
„Wieso denn nicht? Wie geht’s dir?“
Heute Morgen war er so ein Arsch gewesen und jetzt wollte er wissen wie es mir ging? Ich antwortete ihm nicht, sondern fragte:
„Woher hast du meine Nummer?“
Das wüsste ich nämlich wirklich mal gerne. Ich kannte ihn ja kaum. Und da schrieb er mich abends um 23 Uhr an.
„Geheime Quelle ? Hast du eigentlich einen Freund?“
Wow, der war ja mal direkt. Na toll, ich würde nie heraus finden wer das mit der Nummer war. Wahrscheinlich Cyn oder so.
„Ja habe ich.“
Dieses Mal dauerte es einige Zeit bis Michael antwortete. Als ich mein Handy schon weglegen wollte kam dann endlich die Antwort.
„Schade. Aber hätte ich mir eigentlich denken können, bei so einem hübschen Mädchen wie dir. Wer ist denn der Glückliche? Vielleicht Gordon? So heißt der doch oder?“
Oh mein Gott. Wieso dachten so viele ich wäre mit Gordon zusammen. Geschmeichelt von dem Kompliment schrieb ich dann zurück.
„Kennst du nicht. Er studiert schon. Ich geh jetzt mal schlafen. Gute Nacht.“
Dann machte ich das Handy aus und versuchte einzuschlafen. Was mir auch sofort gelang. Ich hatte bis eben gar nicht bemerkt, wie müde ich eigentlich war.

Am nächsten Morgen schaltete ich mein Handy wieder ein und checkte meine Nachrichten, aber Michael hatte nicht mehr geschrieben.
In der Schule erzählte ich Leslie davon. „Ich glaube der versucht einfach nur Anschluss zu finden und hat sich an das erst Beste Mädchen dran gemacht. Aber das Kompliment war schon süß. Er sollte sein Glück mal bei Cyn versuchen. Die blockt ihn bestimmt nicht ab.“, meinte sie dann.
Da hatte sie vermutlich recht. So vernarrt wie die in ihn ist. Sie würde ihn wahrscheinlich am liebsten gleich heiraten. Aber ich glaube Micheal tut ihr gut, er wird ein wenig helfen über den schmerzlichen Verlust von Mr. Whitman hinwegzukommen. Erst letzte Woche hat sie noch darüber gejammert, das wir keine „heißen“ Jungen an der Schule hätten.
„Heute gibt’s übrigens Pizza zum Essen.“, sagte Leslie. „Oh. Wie kommt das denn?“, fragte ich sie verdutzt. Bis jetzt gab es eigentlich nie irgendwas Leckeres außer Pfannkuchen. Und das auch nur eher selten. „Michaels Vater hat sich dafür eingesetzt.“, sagte sie dann. „Ein Grund mehr ihn zu mögen.“
In der Cafeteria duftete es herrlich nach frisch gebackener Pizza und es war ungewöhnlich voll. Die meißten Schüler aßen eigentlich lieber ihr eigenes, mitgebrachtes Essen. Aber Pizza wollte sich anscheinend keiner entgehen lassen. Nach einigem Suchen fanden wir dann doch noch einen Tisch und legten dort unsere Sachen ab. Danach stellten wir uns in der langen Schlange vor der Essenausgabe an und warteten darauf das wir dran kamen. Ich mache echt drei Kreuze, wenn ich mit der Schule fertig bin. Ich weiß allerdings noch überhaupt nicht, was ich studieren will. Ganz im Gegensatz zu Charlotte, die gestern Abend vor der ganzen Familie stolz erklärte, das sie sich dazu entschieden habe, Psychologie zu studieren. Daraufhin waren Glenda vor Begeisterung und wahrscheinlich auf vor Rührung, weil ihre super tolle, perfekte Tochter etwas für das Allgemeinwohl machen will, die Tränen kommen. Kein Scherz, das war wirklich Charlottes Begründung. Was fürs Allgemeinwohl machen. Ich mein wenn man Kindergärtnerin ist, tut man doch auch was für das Allgemeinwohl oder?
„Na ihr?“, sagte Raph und setzte sich neben Leslie. Die beiden küssten sich kurz und wanden sich dann ihrer Pizza zu. „Also meiner Meinung nach, kann der Daddy von Micheal öfter die Speisekarte hier ein wenig aufbessern.“, meinte Leslie. „Seh ich auch so.“, sagte Raph zustimmend. „Ich finde ihn außerdem eigentlich auch total nett. Ich zeig ihm morgen ein bisschen die Stadt. Er war noch nie in London und ich weiß, wie sich das anfühlt.“
Nach der Doppelstunde Reli, die sich wie Kaugummi zogen, hatte ich endlich Schulschluss. Komischer weiße wartete aber vor dem Schultor nicht Gideon oder sonst irgendeiner von der Loge auf mich, sondern meine Mum. „Mum? Ist irgendwas passiert? Ist was mit Tante Maddy?“, fragte ich leicht panisch. Meine Mutter holte mich eigentlich nie von der Schule ab. „Was? Nein. Ich dachte wir zwei gehen heute mal shoppen. Haben wir lange nicht mehr gemacht.“, sagte sie und setzte ein angespanntes Lächeln auf. „Okay…“, sagte ich und stieg in den Wagen ein. Merkwürdig, mehr als nur Merkwürdig. Nach 10 Minuten Autofahrt hielt ich es nicht mehr aus. „Nun sag schon. Was ist los?“, sagte ich. „Ich dachte wir zwei, wir verbringen doch so wenig Zeit in letzter Zeit miteinander. Und ich habe Angst dich zu verlieren. Denn du weißt, auch wenn du nicht meine leibliche Tochter bist, liebe ich dich genauso dolle.“, sagte sie dann und wischte sich verstohlen eine Träne aus ihrem Gesicht. „Och Mum. Du weißt ganz genau, dass du immer meine Mum bleiben wirst. Egal was passiert.“, sagte ich dann, auch etwas gerührt. Ich liebte sie wirklich sehr.
Es wurde ein tollen Nachmittag. Mum und ich shoppten, probierten an, aßen Eis und lachten viel. Es war lange her, das wir einen Tag nur zu zweit hatten und ich hatte vergessen, wie viel Spaß es eigentlich machte. Außerdem war Mum heute echt spendabel gewesen: Ich bekam ein neues Kleid, eine neue Jeans und ein paar nicht ganz billige Schuhe, die wir nach langen hin und her wegen des Preises dann doch kauften.
Als wir abends glücklich aber auch müde und mit vollen Tüten zu Hause ankamen, bedankte ich mich noch bei Mum, gab ihr einen Gute-Nacht-Kuss, zog mich um und fiel ins Bett. Obwohl ich heute nicht viel gemacht hatte, war ich hundemüde und schlief wie die Nächte davor schnell ein.

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Hallo ihr Lieben!
Hier ist ENDLICH unser neues Kappitel, es tut uns wirklich Leid, das ihr so lange warten musstet, und dass es nur so kurz ist. Aber wir versprechen in den nächsten Tagen fleißig weiter zuschreiben.
Danke fürs geduldige warten :)
Alles Liebe,
Rosa Bambi :) :) :) :)

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GabriellaMontez 05. Jan 2017

WOW

GabriellaMontez 05. Jan 2017

WOW

30. Nov 2016

Die Geschichte ist der Wahnsinn weiter so :)