2. Menschen, Götter und Mutanten

09.05.15 20:00
Menschen, Götter und Mutanten ist der zweite Teil der Geschichte von Amy Stark. Sie ist zusammen mit S.H.I.E.L.D in New Mexico, wo sie zwei Götter kennen lernt. Während der eine verbannt ist und ganz nett ist, hat sein Bruder andere Absichten, die Amy nicht so ganz gefallen. Doch ich will auch nicht zu viel verraten, denn ich will euch den S..
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Willkommen in New Mexico

Die Fahrt dauerte recht lange. 10 Stunden um genau zu sein, einschließlich einer 10 minütigen Pause. Als wir in New Mexico ankamen, wurde es gerade hell. Es war 6 Uhr morgens und demnach war ich auch echt müde, da ich auf der Fahrt kaum schlafen konnte. Als ich aus dem Wagen stieg sah ich nicht wirklich viel. Nur Wüste und die gigantische Station, die S.H.I.E.L.D gebaut hat. Überall liefen Soldaten und Agenten durch die Gegend. Man führte mich durch die Gänge zu der Zentrale der Basis, wo Phil schon auf mich wartete. Er stand vor einem der vielen Bildschirmen und er betrachtete diesen eingehend. Kurz darauf drehte er sich um und begrüßte mich mit einem Lächeln:

„Hallo Miss Stark, schön dass Sie hier sind.“

Meine Blicke wanderten durch den Raum an die vielen Geräte, von denen ich viele gar nicht kannte und noch nie gesehen hatte. Bis mein Blick wieder zu Phil ging:

„Ähm ja, guten Morgen. Das ist echt… wow.“

Mir fiel kein Wort dafür ein, aber jeder Zentimeter war ausgenutzt für irgendwelche Geräte. Phil grinste ein wenig, bevor er weiter redete:

„Diese Basis ist nur vorübergehend hier. Sie ist nur hier, da wir den 0-8-4 nicht von hier entfernen können.“

Ich trat neben ihn an den Bildschirm. Es sah aus wie eine Art Hammer, der in der Erde eingeschlossen war, aber was soll daran so schwer sein den Hammer hier weg zu bekommen? Ich drehte mich wieder um zu Phil und fragte ihn:

„Was ist das? Es sieht zwar aus wie ein Hammer, aber warum kriegt man den nicht hier weg?“

Er trat ebenfalls näher an den Bildschirm und antwortete:

„Das wissen wir noch nicht. Wir wissen nur, dass dieser 0-8-4 vor zwei Tagen noch nicht hier war. Als wäre es vom Himmel gefallen. Deshalb wurde es auch als ein 0-8-4 eingestuft und Sie sollen uns dabei helfen, heraus zu finden, was das ist und woher es kommt.“

Ich nickte langsam und in mir ratterte es. Ich überlegte, wie dieser Hammer hier hingekommen ist und da hatte ich auch schon eine Idee:

„Wenn das Ding, also der 0-8-4 tatsächlich vom Himmel gefallen ist, dann müsste das doch jemand gesehen haben.“

Phil überlegte kurz bevor er antwortete:

„Wir haben bereits eine Person ausfindig gemacht, die etwas davon gesehen haben könnte. Sie ist Astrophysikerin und sie untersucht das Prinzip der Einstein- Rosen- Brücke. Ihr Name ist Jane Foster und sie lebt in Puente Antiguo, einer Kleinstadt einige Meilen von hier entfernt. Einige von uns sind vor einigen Minuten vor gefahren und Sie und ich werden jetzt auch dorthin fahren.“

Er machte eine kurze Geste, dass ich ihm folgen sollte und das tat ich dann auch.
Ich folgte ihm bis zu einem der vielen schwarzen Autos, doch bevor er einstieg, drehte er sich nochmal zu mir um und überreichte mir einige Sachen:

„Dies sind ihre Sachen, die Sie brauche. Ihre Marke und ihr S.H.I.E.L.D- Ausweis. Die Marke brauchen Sie hauptsächlich nur für Außeneinsätze und den Ausweis müssen Sie immer bei sich tragen, damit Sie sich frei auf dem Gelände bewegen können. "

Ich nickte. Auf der Marke war das Logo von S.H.I.E.L.D und auf dem Ausweis War ein Bild von mir und daneben standen einige Daten:

„Name: Amy Stark
Grad: Mutantin, Beraterin & Agentin
Code Name: Blaze"


Mein Code Name war also Blaze (engl. Feuer, Brand, lodern). So ganz zufrieden war ich mit dem Namen nicht, aber das interessierte sowieso niemanden, was ich davon halte. Also folgte ich Phil in das Auto und wir fuhren in die Kleinstadt "Puente Antiguo".

Es dauerte keine halbe Stunde als wir an unserem Ziel ankamen. Es war nicht sonderlich groß. Ein Haustier-Laden, eine Tankstelle, ein Café und ein Supermarkt.

Als wir ankamen, waren viele der Agenten schon dabei die Geräte von der Astrophysikerin in einen Truck zu laden. Bevor Phil irgendetwas anderes sagte er mir erst was ich machen soll:

„Egal was gleich passiert, Miss Stark, bleiben Sie bitte hier und mischen Sie sich nicht in irgendwelche Angelegenheiten ein. Das ist sehr wichtig. Verstanden?“

Ich nickte, wollte aber dennoch fragen, warum, aber dazu kam ich gar nicht mehr, denn als ein weiterer Truck gerade das Gebäude verließ kamen drei Personen in das Labor der Astrophysikerin gestürmt.

Phil ging in aller Ruhe zu einer der beiden Frauen und begrüßte sie:

„Miss Foster, ich bin Agent Coulson von S.H.I.E.L.D.“

Das war also Jane Foster und anscheinend wusste sie nichts davon, dass ihre gesamten Sachen weck gebracht werden sollten. Sie war aufgebracht und schrie ihn an:

„Und was soll mir das jetzt sagen?! Das können Sie nicht machen!“

So hatte ich das eigentlich nicht gemeint, mit „wir könnten sie fragen, ob sie vielleicht etwas gesehen hat“, aber ich lieber den Mund halten, da Phil mir sagte, dass ich mich nicht einmischen sollte.

Der Mann der mit ihr her kam ging schnellen Schrittes zu ihr und versuchte sie zu beruhigen:

„Jane, diese Sache ist viel ernster als dir klar ist. Lass gut sein.“

Anscheinend hatte er schon mal mit S.H.I.E.L.D zu tun, aber das brachte sie nur noch mehr auf:

„Lass gut sein?! Das ist mein Leben hier!“

Sie lief zu einem der Trucks und wollte die Sachen wieder raus holen, wurde dabei aber von einem der Agenten aufgehalten. Phil lief dabei hinter ihr her und versuchte es ihr zu erklären:

„Es geht um die nationale Sicherheit. Wir benötigen Ihre Unterlagen und alle Atmosphären- Daten.“

Sie ließ sich aber nicht aufhalten, aber ohne Erfolg. Sie war noch immer wütend und fragte:

„Und benötigen bedeutet stellen?!“

Schließlich hörte sie auf zu versuchen, die Sachen aus dem Truck zu holen und Phil überreichte ihr einen Check:

„Hier, das sollte Sie mehr als ausreichend entschädigen.“

Sie riss ihm den Check aus der Hand und hatte bereits Tränen in den Augen:

„Ich kann da nicht im nächsten Elektronikmarkt Ersatz kaufen! Ich habe das meiste an dieser Ausrüstung selber gemacht!“

„Ich bin sicher, das schaffen sie nochmal“, sagte Phil prompt darauf.

Das war echt fies von Phil und die Astrophysikerin tat mir in diesem Moment echt leid, aber scheinbar interessierte sich niemand dafür, was ich dachte.

Jane fing jetzt aber auch noch an Phil zu drohen, ihn zu verklagen aber er erwiderte nur:

„Es tut mir leid, Miss Foster, aber wir sind die Guten.“

Nun ja, so ganz überzeugt war ich nicht wirklich davon, aber wie schon gesagt, dass interessierte in dem Moment niemanden und Jane war schon dabei zu verzweifeln:

„Das sind wir doch auch. Ich bin kurz davor, etwas ganz außergewöhnliches zu verstehen und alles was ich über dieses Phänomen weiß ist entweder in diesen Kisten oder in diesen Buch und das können Sie nicht einfach mit nehmen.“

Dabei deutete sie auf das Buch in ihrer Hand und Phil teilte mit einem Blick einem weiteren Agenten zu, dass er sich das Buch holen und mitnehmen soll. Nun ja, er riss es ihr eher unsanft aus der Hand. Sie versuchte sich noch zu währen, was aber nicht klappte und der Truck wurde zu gemacht.

Ihre beiden Kollegen zerrten sie weg von dem Truck und versuchten sie zu beruhigen. Phil sah jetzt erst wieder zu mir und sagte:

„Miss, kommen Sie bitte. Wir fahren.“

Ich kann mir vorstellen, wie blass ich war, nickte aber trotzdem. Jane war total aufgelöst und weinte. Ich stieg in den Truck, gegenüber von Phil und wir fuhren wieder mit einem schlechten Gefühl zurück zur Basis.

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Matersora 10. May 2015

Ich finde deine Geschichten echt spannend. Dank meiner Freundin bin ich nämlich tital marvel verrückt, und so fand Ich dann deine erste Geschichte und musste sie auch gleich durchlesen. Freue mixh schon auf die neue geschichte

Vany097 16. May 2015
Danke für dein Kommi und ich finde es toll, das es dir gefällt. Der dritte Tel ist jetzt auch draußen ;-P