No rest for the wicked

04.12.15 20:56
Mycroft Holmes hat es schon vor langer Zeit aufgegeben, seinen Soulmate zu finden. Ein Soulmate bereitet nur Probleme und würde nicht in sein Leben passen. Und dann spaziert Greg Lestrade in sein Leben und Die Zeichnung erstreckt sich über seine rechte Handfläche. Mycroft und Greg sind Gebunden und keiner von beiden weiß, wie sie mit dieser T..
Sherlock Holmes Romanze P16-M+M Übernatürlich In Arbeit
Inhaltsverzeichnis
Bemerkung des Authors: Zwei Jahre MyFF! Um das zu feiern habe ich beschlossen, dieses Projekt, an dem ich schon einige Monate arbeite, hochzuladen. Danke an alle, die mich diese 24 Monate jetzt schon begleiten! Ihr seid der Hammer! :* Das hier ist ein Soulmate-AU, in dem die Soulmates auf ihren rechten Handflächen Die Zeichnung beim ersten Hautkontakt erhalten und fortan Gebunden sind. RATING: P16 für Suizid-Gedanken und Selbstverletzung (im Hintergrund, nicht die Hauptprotagonisten) PAIRINGS: Mycroft/Greg, Sherlock/Jim, John/Mary, Sally/Anderson, Molly/Billy CHARAKTERE: Mycroft Holmes, Greg Lestrade, Sherlock Holmes, Jim Moriarty, John Watson, Mary Morstan, Sally Donovan, Philip Anderson, Molly Hooper, Billy Wiggins, Anthea, Q (Bond-Filme), Harry Dimmock, Catherine Lestrade (Gregs Ex-Frau), Nicole & Marie Lestrade (Gregs Töchter), Laura Watson (Johns und Marys Tochter) WIDMUNG: meine Schwester CookieMonsterchen :* danke fürs Querlesen! :) WEITERES: Updates gibt es wöchentlich. Ich möchte bitte kein Hate dafür, dass das hier kein Johnlock, sondern Sheriarty und Johnary ist, dafür wäre ich sehr dankbar. Sonst das übliche: viel Spaß beim Lesen und ich freue mich über Rückmeldung :)

Kapitel 1

Die Statistiken waren gut. Über 750 Menschen hatten in der vergangenen Woche ihren Soulmate gefunden, Die Zeichnung erhalten und sich offiziell registriert.
Mycroft Holmes blätterte durch den aktuellen Bericht der Zentrale für Soulmate-Registrierung und überflog die Namen auf der Suche nach einem Bekannten.
‚All die glücklichen Paare‘, dachte Mycroft düster und klappte den Bericht zu. Das musste er sich nicht länger antun.
Er hatte wirklich besseres und wichtigeres zu tun, als Soulmate-Registrierungen zu überprüfen. Seine bevorstehende Audienz bei Ihrer Majestät zum Beispiel vorzubereiten.
„Sir“, sagte Anthea, ohne den Blick von ihrem BlackBerry zu heben. „Ihr Bruder wurde soeben ins St. Bart’s eingeliefert.“
Mycroft runzelte die Stirn. „Was hat er dieses Mal angestellt?“
„Nichts, Sir“, erwiderte Anthea und blickte ihrem Chef für eine Sekunde in die Augen. „Sein Soulmate hat wiederholt versucht, sich das Leben zu nehmen.“
„Oh Gott“, murmelte Mycroft und kam hinter seinem Schreibtisch hervor. „Lassen Sie sofort einen Wagen vorfahren, Anthea. Ich mache mich auf der Stelle auf den Weg ins St. Bartholomew’s Hospital.“
Seine Persönliche Assistentin nickte nur und verließ, den Blick immer noch auf ihr BlackBerry geheftet, sein Büro.
Mycroft war von Anfang an klar gewesen, dass Sherlocks Soulmate nur Probleme bereiten würde. Es war jetzt Moriartys dritter versuchter Suizid und jedes Mal lag Sherlock ebenfalls tagelang im Krankenhaus. Es war jedes Mal ein Albtraum.
Mycroft griff nach seinem Regenschirm und Mantel und stieg in seinen Wagen, als sein Handy zu klingel begann.
„Was hat Moriarty dieses Mal versucht, John?“, sprach er in den Hörer, während der Wagen sich in Bewegung setzte.
„Pulsadern aufgeschnitten“, erwiderte John am anderen Ende der Leitung. Mycroft konnte das Plappern der Schwestern, die hallenden Schritte in den Gängen und das vereinzelte Piepen von Geräten im Hintergrund hören. „Sie lassen nur Familienmitglieder zu ihnen, Molly und ich warten im Gang. Wir waren auf einem Fall, als Sherlock plötzlich offenbar Schmerzen in seinen Unterarmen und in seiner Zeichnung hatte und ohnmächtig geworden ist.“
„Sind sie wieder bei Bewusstsein?“
„Nein, noch nicht. Moriarty hat sehr viel Blut verloren, die Ärzte nehmen an, dass sie in etwa einer halben Stunde aufwachen. Sind Sie auf dem Weg, Mycroft?“
„Jeden Moment da“, erwiderte dieser und beendete das Telefonat. Manchmal war Mycroft froh, dass er keinen Soulmate hatte. Es ersparte ihm viele unnötige Probleme wie fremde Emotionen, den Empathie-Link und die Abhängigkeit von einer anderen Person. Ja, es war wirklich besser keinen Soulmate zu haben, das hatte Mycroft Holmes vor einigen Jahren schon erkannt und er beneidete- nein! Er bemitleidete all die scheinglücklichen Menschen mit Der Zeichnung.
„Sherlock Holmes und James Moriarty“, teilte Mycroft der Frau an der Rezeption mit.
‚Frisch geschieden, im Sorgerechtsstreit, schlecht bezahlt, frustriert, Raucherin.‘
„Das ist im Soulmate-Flügel.“
„Was Sie nicht sagen.“
Die Rezeptionistin rollte mit den Augen. „Und Sie sind, Sir?“
„Mycroft Holmes und wenn Sie nun die unermessliche Güte hätten, mir die Zimmernummer zu geben?“, schnarrte er und lächelte die Frau kalt an.
Diese schluckte heftig und als sie Mycroft die Nummer gab, befürchtete er, dass sie jeden Augenblick ohnmächtig umkippen würde.
Vor Sherlocks und Moriartys Zimmer saßen Molly und John auf den üblichen Plastikstühlen des Krankenhauses.
Automatisch schweifte Mycrofts Blick zu ihren rechten Händen, obwohl er genau wusste, dass beide ihren Soulmate bereits gefunden hatten, auch wenn Molly erst vor kurzem. Die Zeichnung, ein labyrinthähnliches, komplexes silbriges Muster erstreckte sich bei jedem Gebundenen über die rechte Handfläche beim ersten Hautkontakt mit dem Soulmate.
Mycrofts rechte Handfläche war leer.
„Guten Abend John, Miss Hooper“, sagte er kühl.
„Oh… hallo Mycroft“, erwiderte John und deutete auf die Tür. „Sie sind früher als erwartet wach geworden, aber na ja… Krankenhaus-101. Nur Familienmitglieder.“
Mycroft nickte diese Information ab und betrat das Krankenzimmer mit den Worten: „Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, ein Zimmer hier dauerhaft zu mieten?“
Das Zimmer war wie alle anderen im Soulmate-Flügel mit einem Doppelbett und allgemein allen anderen Utensilien doppelt ausgestattet.
„Der Vertrag ist in meinem Mantel, es fehlt nur noch eine Unterschrift“, erwiderte Sherlock trocken.
Mycroft musterte die beiden. Die Gezeichneten Hände ineinander verschränkt, die Gesichter einander zugewandt. Moriarty war leichenblass und an eine Infusion angeschlossen. Seine Augen starrten leer vor sich hin, wie damals beim Verhör vor seiner Bindung mit Sherlock.
Sherlock war wie sein Soulmate an einen Herzmonitor angeschlossen, der Puls völlig im Einklang mit dem des anderen, auch wenn er weitaus gesünder aussah als der Consulting Criminal, vermutlich dank Linkblocker.
„Was machst du hier, Mycroft? Hast du nicht irgendeinen Krieg zu verhindern?“, fragte Sherlock und richtete seinen eisig blauen Blick auf seinen Bruder.
„Ich habe mir Sorgen gemacht, Bruderherz“, antwortete Mycroft wahrheitsgetreu und stützte sich auf seinem Regenschirm ab.
„Um Jim? Wohl kaum“, schnaubte Sherlock abfällig und Moriarty zuckte bei der Nennung seines Namens zusammen.
„Eher um dich, Sherlock, aber da ihr beide Gebunden seid, habe ich mir indirekt wohl auch Sorgen um James Moriarty gemacht“, erwiderte Mycroft mit einem Seufzen.
„Ein Privileg, dass dir offenbar immer noch verwehrt ist.“
„Wie bitte?“
Sherlocks Blick flog zu Mycrofts rechter Hand und die Miene des Politikers wurde hart wie Stein.
„Das soll nicht deine Angelegenheit sein, Sherlock“, sagte Mycroft kalt und richtete sich auf.
„Du bist unglücklicherweise mein Bruder, es geht mich durchaus etwas an.“
„Kümmere dich zuerst um deinen eigenen Soulmate, Bruderherz, bevor du den Kuppler spielst“, erwiderte Mycroft und nickte zu Moriarty, dessen Griff um Sherlocks Hand beinahe krampfartig geworden war. „Auf Wiedersehen.“
Sherlock rümpfte lediglich die Nase und Mycroft verließ das Krankenzimmer.
„Und? Wie geht es ihnen?“, fragte John sofort.
„Oh, Sherlock erfreut sich bereits wieder bester Gesundheit“, antwortete Mycroft sarkastisch. „Ich werde es arrangieren, dass Sie beide ihn besuchen können.“
„Danke, Mr Holmes“, sagte Molly und rutschte unter Mycrofts kaltem, berechnenden Blick unruhig auf ihrem Stuhl hin und her.
„Richten Sie Grüße an Mary und Billy aus“, verabschiedete Mycroft sich höflich und verließ das Krankenzimmer mit Blick auf seine leere, rechte Handfläche.
43 Jahre lang blank.
Mycroft erwartete nicht, dass sich jemals Silber darüber erstrecken würde.

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30. Oct 2015

ohhh stop it you :3
You makin me blush <3
Aber endlich lädst du die Geschichte hoch :D Wurde auch langsam Zeit ^^