Fated To Die

vor 11 Mon.
//Wird jemand kommen, um uns zu retten? Oder sind wir unserem Schicksal überlassen? Lohnt es sich überhaupt noch zu leben? In einer Welt, die so ungerecht ist. In einer Welt die so trostlos scheint. Ist da ein kleines Fünkchen Hoffnung oder sind wir alle zum Tode verurteilt?//
Die Tribute von Panem Drama P12 Tragödie/Leid Pausiert
Inhaltsverzeichnis
Bemerkung des Authors: Zuallererst freut es mich, dass du diese FF angeklickt hast. DIe Idee zu dieser FanFiction spukt mir schon seit längerer Zeit im Kopf herum und jetzt habe ich beschlossen sie aufzuschreiben und hier zu veröffentlichen. Mir macht das Schreiben sehr viel Spaß, trotzdem werde ich es nicht immer schaffen regelmäßig zu posten. Über Abos und/ oder Kommis würde ich mich sehr freuen, da ich immer offen für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik bin. Alle Charaktere aus der Panem Reihe gehören natürlich Suzanne Collins, nur die OCs sind meine! Die Geschichte schreibe ich nur zum Spaß, ich verdiene kein Geld damit. Noch ganz kurz zu der Geschichte: Sie beginnt zur Zeit der 70sten Hungerspiele. Ich halte mich nicht ganz genau an das Original, die meisten Teile werden aber übereinstimmen. Der Rest klärt sich dann hoffentlich im Laufe der nächsten Kapitel. Xoxo KeepHoldingOn

•Kapitel 1•

Die Sonnenstrahlen kitzeln angenehm auf meiner Haut, als ich die kleine Lichtung betrete. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum ersten Mal hier war. Das einzige, was ich noch weiß ist, dass mich dieser Ort schon immer magisch angezogen hat. Ich lege mein Messer, das ich immer mit in den Wald nehme, neben mich und setzte mich auf den Boden.
Der Wind spielt mit dem Wasser an der Oberfläche des wunderschönen Sees.
Sanfte Wellen kräuseln sich, als ich meine Hand in das kühle Nass strecke. Langsam ziehe ich meine Schuhe aus und tauche auch meine Füße in das Wasser. Ich würde gerne ganz eintauchen. In eine Welt ohne Gefühle. Nur einen kurzen Moment ohne Sorgen. Ohne Sorgen. Wie ein Echo wiederholen sich diese beiden Worte immer und immer wieder in meinem Kopf. Ich merke gar nicht, wie nah ich der Wasseroberfläche inzwischen gekommen bin. Gefährlich nah. Das Ufer fällt steil ab, es ist also schwierig wieder herauszukommen, wenn man einmal darinnen ist.
Gedankenverloren spiele ich mit einem Stein, der neben mir gelegen ist. Wie würde eine Welt ohne Sorgen aussehen? Nein, nicht eine Welt ohne Sorgen. Eine Welt ohne Hungerspiele.
Morgen ist die Ernte, wie jedes Jahr, werden Familien um ihre Kinder bangen, hoffen, dass es nicht sie sind, die gezogen werden. In ein paar Jahren werde auch ich auf dem großen Platz stehen und fürchten. Fürchten, dass einer von uns gezogen wird und dann in einer schlichten Holztruhe wieder zurückkommt. Mit Augen, die für immer geschlossen sein werden. Ich seufze und fahre mit meiner Hand über den rauen Waldboden. Als ich meine Hände betrachte, sehe ich Dreck unter meinen Nägeln. Vorsichtig beuge ich mich vor um sie waschen und rutsche ab. Verzweifelt suchen meine Finger nach Halt. Irgendetwas festem, aber da ist nichts. Nur Erde, die unter meinem Griff zerbröselt. Die Sekunden fühlen sich an wie Stunden, als ich in den See falle. Als ich langsam den Halt verliere und immer weiter nach unten rutsche. In das kühle Nass eintauche, so wie ich es vorher gewünscht habe, wohlwissend, dass ich nicht schwimmen kann. Das Wasser fängt mich ein, will mich nicht wieder gehen lassen. Verzweifelt versuche ich mit dem Kopf wieder die Oberfläche zu durchstoßen. Wieder zu atmen. Luft. Ich brauche Luft. Erst jetzt wird mir klar, dass ich sterben werde, wenn ich nicht bald wieder Luft bekomme. Panisch strample ich mit den Füßen, bis ich bemerke, dass es keinen Sinn hat. Ich habe keine Kraft mehr um um mein Leben zu kämpfen. Ich gebe auf. Mein Kopf ist wie benebelt, ich kann nicht mehr klar denken.
Es ist doch eine schöne Art zu sterben, denke ich. Umgeben von Wasser. So unendlich schwerelos.
Langsam breitet sich ein Schatten über mir aus. Dann ist das wohl das Ende, denke ich noch ein letztes Mal, bevor alles um mich herum in eine rabenschwarze Finsternis getaucht wird.

Ich erwache, weil ich von der Sonne geblendet werde. Moment... Sonne? Bin ich im Himmel? Bin ich gestorben? Ich richte mich auf, nur um es gleich danach wieder zu bereuen, weil mir schwarz vor Augen wird. Erschöpft lasse ich mich zurück in das Gras sinken. Moment... Gras? „Das mit dem Schwimmen üben wir besser noch ein bisschen“, sagt plötzlich eine Stimme neben mir. Ruckartig drehe ich meinen Kopf in die Richtung von der ich die Stimme vernommen habe. „Bin ich nicht gestorben?“, frage ich verwirrt.
„Wenn du wüsstest“, gluckst ein braunhaariger Junge verschmitzt lächelnd. „Wie du aussiehst." „Wie sehe ich denn aus“, frage ich, immer noch nicht ganz bei Sinnen. In meinem Kopf überschlagen sich die Gedanken. „Was ist passiert?“, frage ich kopfschüttelnd.
„Du bist ins Wasser gefallen und ich habe dich wieder herausgezogen“, antwortet er glucksend. „Was ist denn daran so lustig?“, frage ich und ziehe die eine Augenbraue in die Höhe. „Eigentlich nichts“, er wirkt plötzlich verlegen. Eine kurze Zeit lang weiß keiner von uns, was er jetzt sagen soll, bevor er schließlich wieder das Wort ergreift: „Ich gehe dann besser mal wieder. Hat mich gefreut dich kennenzulernen“, verblüfft schaue ich ihm nach wie er sich zum Gehen wendet.
„Warte“, rufe ich ihm nach. Er dreht sich nicht mehr um.
„Hat mich auch gefreut dich kennenzulernen“, murmle ich halblaut vor mich hin, unsicher, was ich von meinem Lebensretter halten soll.
Ich taste das Gras um mich herum ab und versuche mein Messer zu finden. Es ist verschwunden.
Ich weiß nicht wie viel Zeit vergeht bis ich langsam aufstehe und mich auf den Weg nach Hause mache.
Je näher ich dem Zaun von Distrikt 12 komme, desto vorsichtiger werde ich. Zwar sind die Strafen in Distrikt 12 nicht ganz so hart wie in manchen anderen Distrikten, aber trotzdem bin ich nicht scharf darauf öffentlich ausgepeitscht zu werden.
Ich verfluche mich selbst, da ich mein Messer verloren habe und mich ohne es vollkommen schutzlos fühle. Meine Augen huschen wachsam hin und her, als ich den Zaun erreiche. Langsam zähle ich im Kopf bis drei, dann laufe ich so leise wie möglich zum Zaun und schlüpfe darunter hindurch.
So schnell es mir meine Füße erlauben renne ich zu unserem Haus. Ich klopfe wie wild an unsere Eingangstüre, sobald mir meine Schwester öffnet, stürme ich hinein.
„Carrie“, ich schaue sie an. Hoffe etwas in ihren Augen zu finden. „Wie geht es Mum?“
„Ich glaube wir müssen reden“, antwortet sie nur und zieht mich in die Küche.
Ich sehe in ihren Augen, dass es keine guten Nachrichten sind, sondern schlechte.
„Ich will nicht, dass du in den Wald gehst, es ist gefährlich dort“, trotzig starre ich sie an. „Das kannst du mir nicht verbieten“, meine Arme verschränke ich vor der Brust.
„Sky, du musst verstehen, dass das nur zu deinem Schutz ist“, eine einzelne Träne löst sich von ihren Wimpern und rinnt langsam die Wange hinab.
„Ich will dich nicht auch noch verlieren“

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MyLittleInfinity 21. Aug 2015

Hey :D
Wusste gar nicht das du das Erste Kap so stark umänderst. Aber so ist es viel besser ;)
Wie du weißt liebe ich deinen Schreibstil, also gibt es da nichts auszusetzen. Und ich finde es Ur gut, dass du Katniss miteinbaust, weil das nur sehr wenige machen.
Ich würde gerne wissen was mit Sky und Katniss und Sky und dem Buben passiert. Also bin ich schon gespannt wie es weiter geht:)
Süße Grüße

KeepHoldingOn 22. Aug 2015
Danke für deine Rezi süße<3 Ich war total unzufrieden mit dem was ich geschrieben habe und habe dadurch beschlossen es nocheinmal ganz neu zu schreiben. Freut mich also mega, dass es dir gefällt:) Bussi