Eine Geschichte, Meine Geschichte

04.09.15 16:32
Kleiner Lebensabschnitt, stilisiert, gekürzt und aus nur nur einer verdrehten Perspektive mti einer verquärten Sicht auf die Dinge.
Liebe (Poesie) Romanze P12 Beendet
Inhaltsverzeichnis
  • Neues Jahr, Neuanfang
Bemerkung des Authors: Geschrieben in Ungarn, im Sommer 2015

Neues Jahr, Neuanfang

Neues Jahr, Neuanfang
Das letzte Jahr fühlte sich an wie mein Untergang
Doch frohen Mutes und schüchterner Hoffnung
Hat ich die Chance eines Neuanfangs
Vielleicht kriege ich mein Leben in Ordnung

Der erste Tag ein Trauma, ich kam zu spät
Auch hat sich mein Peiniger dazubequemt
Und ich dachte schon, das wird nichts mehr
Die Auferstehung des Phönix schien unterbrochen
Doch in Folge der Wochen merkte ich viel eher:
Ich glühte auf in meiner Asche, eine neue Zeit war angebrochen

In diesem Jahr fand ich viele Freunde
Zu zweien pflegte ich große Treue
Und auch zum Ende hin merkt' ich voll Glück
Mein Peiniger hats mir nicht verwehren können
Ich fand mehr Freunde und erfreute Gesichter
Hinter mir lagen die Jahre fremden Gelächters

Zum Ende hin in diesem Jahr
War ich glücklich und sah nun klar
Die vielen Freunde und Gesichter würde ich auch im
nächsten Jahr noch sehen.

Und schon vor den großen Ferien
dacht ich erst selten
und dann so oft an sie
Es war verwunderlich
Denn ich kannt' sie kaum
Nur über eine Ecke durch einen Freund
sie schien mir unscheinbar
Doch schon bald schlich sie sich in manch' ein Traum

In der Zeit und auch noch in der neunten
Wusst' ich dies kaum zu deuten
Mir war klar, ich mag sie
Auch in diesem Jahr sah ich sie zunehmend schöner
Und eh' ich mich besann
War es um mich vorbei und ich war dran
Plötzlich sucht' ich ihre Nähe, Freundschaft
Ich war so aufgeregt bei unserem ersten Vortrag
Und Begriff mal wieder nicht warum
Wir waren Freunde, doch langsam begriff ich
ich war blind und dumm

War es ihr Stimme,
Die Symphonie im Wort, voll lieblicher Klänge?
Ihr Geruch,
Vielfältig, süß und verführerisch im Winde?
Ihre Person,
Voller Ausdruckskraft und Leidenschaft
Klug und voller geistiger Kraft?

Auf einmal war ich wie benommen
Ich mochte sie, sie war vollkommen
War wunderschön und mit Geist gesegnet
Ich war auf einmal wie benebelt
Nun wusst' ich nur, ich stand auf sie
Wollte sie nur öfter sehen
Doch traute ich mich nicht etwas zu sagen
Ich war feige und dacht mir auch
wieso wollt sie mich denn haben

Ich drückte mich vor der Entscheidung
Ich vergrübelte die Zeit in meiner Verzweiflung
Und als der Entschluss es ihr zu sagen stand
Macht' ich doch den Rückzug kurzer Hand
Ein anderer, auch ich hielt in für gut
obsiegte über meinen geringen Mut

Von da an die Zeit bis zum Weihnachtsabend
Ich weiß nicht mehr viel und ich hütete
In meinem Herzen schlafend
Die Vorstellung das sie glücklich sei
Dieser Glaube hielt mich zwar nicht von Schmerzen frei
Doch sah ich ihr Lächeln, so war mir
all dies einerlei
Und mein Herz, wenn auch nur kurz
von Schmerzen frei

Doch dann in der Sylvesternacht
In des Schuljahres Halbzeit
Noch bevor es krachte
Lud sie mich ein zu ihr zum Reden
Sie war so ehrlich offen und frei
erzählte mir von ihren Sorgen und Problemen
Vertraute mir wie sonst kaum einem

Ich wollte ihr so gern helfen, doch ich konnte es nicht
Doch merkte ich, sie war trotzdem dankbar um mich
Und am Ende hätte ich es beinahe gesagt
Ich liebe dich
Doch wusste ich, das bringt es nicht
Auch wenn ich sie seit diesem Tage endgültig
und vom ganzen Herzen liebe

Sie war noch mit ihrem Freund zusammen
Bald würden sie sich trennen
Und ich wäre wieder im Rennen
um ihre Gunst und ihre Liebe
Doch würde ich auch dieses Mal verlieren

Zwischen ihnen war es aus, sie lag am Boden
Ich sah mich als ihr bester Freund
Doch konnt' ich ihr nicht helfen
Alles was ich fertigbrachte war reden
Doch begann sie immer mehr sich fortzuwerfen,
sich vorzuwerfen fortwährend zu nerven.

Ich verstand es bei weitem nicht immer
warum es so kam, und noch viel schlimmer
Alles was ich wusste war:
Bleib ihr treu und red auf sie ein:
"Ich bleib dir treu, du bist nicht allein!
Du bist wundervoll so wie du bist
Mach doch nicht so ein Gesicht,
jeder wäre froh um dich!"

Nur zu sagen
Ich liebe dich
Das traute ich mich nicht

Eines Morgens, ich ahnte nichts
Auf dem Weg zur Schule noch vor meinem Haus
Da sah ich sie
An der Ecke stand sie mit warmer Jacke
Ranzen auf dem Rücken, Hände in den Taschen
Ich sah mehrmals hin bevor ich verstand
Ich entschuldigte mich kurzer Hand bei meinen Freunden
Ich ging zu ihr hin, war überrascht

Nach gesenktem Blick aus traurig-schönen Augen sah sie mich an
Sie waren rot geschwollen ud in Tränen getränkt
Und plötzlich ohne Wort und Warnung
Fielst sie mir ein in die Umarmung
Bald sprach sie von der Entscheidung
Sie wollte gehen, schreiten ins Nichts
Hatte keine Hoffnung mehr angesichts
des Glaubens das sie allen Menschen schade
Doch stattdessen kam sie zu mir, in meine Arme.

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blue-rider 27. Jun 2016

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