Zwischen den Gefühlen!

vor 27 Tagen
Gwenny ist ehrgeizig und will, trotz Gegenwind in der eigenen Familie, ihre Ziele im Leben erreichen, auch wenn es für sie bedeutet, das sie dafür die eine oder andere Hürde ganz alleine bewältigen muss, denn Gwen ist fest davon überzeugt, das sie alles schaffen kann. Doch kurz vor ihrem Schulabschluss lernt sie Gideon kennen, und schon bald..
Edelstein-Trilogie Drama P18 Romanze In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Wo!

Gwennys Sicht
Warum konnte nicht einmal ein paar Tage zwischen Gideon und mir alles gutgehen und wir zusammen ruhe finden? Was hatte ich getan, das er jetzt so komisch war, mich aus seiner Welt ausschloss und mir dabei trotzdem sagte, das er mich und das Kind liebte?
Es passte gerade alles nicht zusammen, denn nachdem wir uns ausgesprochen und vertragen hatten, war er der Traummann schlechthin und ich konnte mich bei ihm fallen lassen, doch seit unserem Arztbesuch war Gideon so kryptisch, hatte dort eine Frage nach der anderen gestellt und sich alles genau erklären lassen, was vielleicht auch mit seinem anderen Kind zu tun hatte, aber warum sagte er mir nicht, was ihn bedrückte, oder hatte er etwas gesehen, was nicht stimmte und gab sich wegen mir die schuld daran?
Ich wusste nicht was ich denken sollte und malte mir in Gedanken irgendwelche Sachen aus, die mich noch mehr beunruhigten als ich eh schon war. Nervös tigerte ich mal wieder durch die Wohnung und kam mir vor wie vor ein paar Wochen, als ich dachte das alles außer Sex zwischen uns unmöglich wäre. Warum sprach er auch nicht mit mir, bevor er wegen irgendwas wichtigen wegfuhr?
Gideon war mittlerweile über drei Stunden weg und auch wenn ich versucht hatte, mich die letzte halbe Stunde auszuruhen, wie er es mir gesagt hatte, so ging gerade gar nichts mehr und ohne das ich es wollte, rollten mir die ersten Tränen von den Wangen. Scheiß Hormone, konnte ich dazu nur sagen!
Ich setzte mich also wieder auf und schnappte mir mein Handy vom Couchtisch. Obwohl ich eigentlich Gideons Stimme hören wollte, um zu wissen das bei ihm alles in Ordnung war, so rief ich ich Leslie an, denn ich brauchte sie wieder einmal als Kummerkasten und konnte nur hoffen, das sie es mir auf Dauer nicht übel nahm.
Zum Glück ging sie auch sofort ans Handy, oder besser gesagt nicht sie, denn ich hörte mit einem mal Raphaels fröhliche Stimme. >Hi Gwenny, na hört man von dir und meinem Bruder auch mal wieder etwas. Wie geht es euch denn?<, fragte er locker und ich schaffte es nicht, mich in den paar Sekunden zu fangen, sondern krächzte ein „Wo ist Les?“, zurück.
>Gwen sie ist kurz beim Bäcker was Einkaufen, was verdammt noch mal ist los?<, fragte Raph ziemlich scharf durchs Telefon und ich war hin und hergerissen, denn Gideon war sein Bruder und ich wusste doch eigentlich selbst nicht was los war.
>Gwen?<, zischte er mich an, weil ich wahrscheinlich zu lange still war. „Wann ist Les denn wieder da?“, flüsterte ich ins Telefon, denn ich wollte erst mit ihr reden und vom anderen ende kam ein seufzen.
>Die ist gleich da, also gib mir kurz meinen Bruder!<, forderte er. „Der ist nicht da!“, gab ich resigniert zu und beide waren wir nun still, doch zu meinem Glück hörte ich Geräusche im Hintergrund.
>Gwen, bist du noch dran? Les ist hier, warte ich geb sie dir.<, meinte Raphael und keine Sekunde später hört ich Leslies Stimme. >Was ist los bei euch?<
Na gut ich wusste das Raph mit Sicherheit auch zuhörte, aber ich musste reden, sonst würde ich wirklich heulend zusammenbrechen. „Ich weiß selbst nicht was los ist, doch seit wir heute gemeinsam bei meinem Arzt waren ist Gideon total komisch gewesen, hat mich nur zu Hause abgesetzt und gemeint, das er etwas zu klären hätte. Seitdem hab ich nichts gehört.“, stammelte ich verlegen, denn ich machte wahrscheinlich gerade aus einer Mücke einen Elefanten.
>Ganz ruhig Gwenny, erzähl mal genauer was passiert ist, denn wir sind davon ausgegangen, das ihr euch endlich zusammengerauft hättet, weil Gideon mehr als nur glücklich war, als er am Montag bei Falk im Büro war.<, versuchte Les mich etwas abzulenken und zu verstehen, was gerade mein Problem war.
Tatsächlich funktionierte das auch bis zu einem gewissen Punkt, denn ich begann mit meiner Erzählung, als Gideon Freitagabend in der Bäckerei aufgetaucht war, doch ich kam gar nicht dazu, das ich Les alles berichten konnte, denn Raphaels geschrienes >Wo!<, ließ und beide verstummen und ich konnte nur noch ein ziemlich leises. >Du bleibst wo d bist und wirst nicht tun, bis ich da bin!<, hören. Danach schepperte im Hintergrund die Tür und mich überkam eine Übelkeit, wie ich sie selten erlebt hatte.
Zitternd hielt ich immer noch das Telefon an mein Ohr, aber auch Les war nicht zu hören und es vergingen einige Sekunden. „Gwenny, mach dir keinen Kopf, ich komm jetzt zu dir, also entspann dich etwas.<, sagte sie hastig, hörte sich aber selbst nicht danach an, doch das tuten beendete das Gespräch und ich lies mich kraftlos auf das Sofa fallen, denn mir war soeben bewusst geworden war, das mich mein Gefühl nicht getäuscht hatte und es wieder massive Probleme gab.
Die Minuten fühlten sich wie Stunden an, doch als es endlich klingelte, musste ich feststellen das Les es in rekordverdächtigen fünfundvierzig Minuten hierher geschafft hatte und kaum war sie bei mir, zog sie mich in die Arme und ich musste ihr alles von vorn erzählen. Aber irgendwie tat es gut, denn das ganze Wochenende mit Gideon war ja positiv verlaufen und ich konnte nur hoffen, das er jetzt nicht alles aufgeben, oder kaputt machen würde.

Gideons Sicht
Kaum war ich bei Charlotte angekommen, fand ich die Wohnung wiedermal leer vor, was meine Wut noch ein bisschen mehr werden lies, denn schon als ich gestern hier war konnte ich nichts mit ihr klären, sondern musste feststellen das Charlotte wohl ihren Lebensstil weiterführen wollte, obwohl es wichtigeres zwischen uns gab und alles nur auf Lügen basierte.
Genau das war mittlerweile auch mein Verdacht in Bezug auf ihre Schwangerschaft, denn obwohl Gwendolyn und ihre Cousine grundverschieden waren und deswegen auch anders mit diesem Thema umgingen, konnte ich mir nicht vorstellen das Charlottes Arzt, auch wenn er bestimmt nur Privatpatienten Behandelte, anders untersuchen würde.
Kurz gesagt hatte ich von Charlotte in der ganzen zeit nur das eine Ultraschallbild, keinen Mutterpass oder auch Infomaterial über Schwangerschaft gesehen. Mir war auch kein Pflaster wegen der üblichen Blutentnahmen oder Vitaminpräparate aufgefallen, die zum Beispiel Gwennys Arzt immer verschrieb, wie er mir erklärt hatte.
Doch heute würde ich hier nicht gehen, bevor das nicht geklärt war und damit ich mich etwas abreagieren konnte, begann ich kurzerhand die ersten Schubladen des Sidebords aufzuziehen, denn erstens konnte ich nicht fassen das Charlotte wirklich soweit gehen würde und zweitens ich so blöd war und ihr die ganzen Wochen geglaubt hatte.
Obwohl ich in meinem Inneren bereits wusste, das sie vor solch einer Lüge nicht zurückschrecken würde, wollte ich Gewissheit haben, denn je mehr ich in den Unterlagen wühlte, umso mehr bestätigte sich mein Verdacht, denn ich fand nichts! Immer hektischer suchte ich deshalb die die Fächer durch und dann fiel mir doch noch ein Zettel in die Hand und als ich ihn betrachtete, fiel ich endgültig von meinem eigenen Glauben ab.
Ich musste mich hinsetzen um zu begreifen was da stand und vor allem verarbeiten, das ich die letzten Wochen einem Gespenst hinterher gejagt war, was nie existiert hatte. Der Zettel belegte nämlich eindeutig, das Charlotte sich erst drei Tage vor ihrem Geburtstag diese verdammte Spirale hat entfernen lassen, was bedeutete, das sie bestimmt nicht drei Wochen davor Schwanger geworden war und jetzt ergab alles einen Sinn.
Charlotte war nie Schwanger von mir, hatte mich belogen und erpresst, damit ich bei ihr blieb und wollte so schnell wie möglich diese Lüge in eine Wahrheit verwandeln, indem sie sich mir an den Hals warf. Nur zu blöd, das ich da nicht mitspielte und ihr Plan deshalb nicht aufging.
Keine Ahnung wie Charlotte sich das ganze nun weiter vorgestellt hatte, ob sie das mit der Abtreibung auch noch in den Raum setzten wollte, oder mir in ein paar Tagen vielleicht erklären wollte, das sie das Baby verloren hätte, weil ich so ein schlechter Freund war, aber wenn ich ehrlich sein sollte, wollte ich es gar nicht mehr abwarten, denn meine Wut kochte mittlerweile über und ich war mir sicher, das ich mich beherrschen müsste, wenn sie mir unter die Augen trat.
Doch wie von selbst hatte ich schon mein Handy in der Hand und erkundigte mich kühl, bei unserem Detektiv, wo meine reizende Ex-Freundin zu finden sei, denn es würde heut noch enden und es war mir relativ egal als er mir sagt, das sie bei einer gehobeneren Teegesellschaft in einem Hotel war.
Den Zettel faltete ich sorgsam zusammen, als ich mich auf den weg zu meinem Auto machte und steckte ihn in meine Jackentasche, doch als ich meinen Blick wieder hob und ich mich in den verspiegelten Fahrstuhlwänden betrachtete, konnte ich mir ein fettes Grinsen nicht mehr verkneifen, denn wenn ich nun Charlotte mit der unbequemen Wahrheit zwischen uns konfrontierte, war ich ganz und gar nicht der Gideon, den sie an ihrer Seite haben wollte, denn ich trug keinen teuren Anzug, hatte auch meine Haare nicht sorgsam nach hinten gebunden, oder brachte ihr Geschenke. Nein ich war nun ich selbst, denn ich fühlte mich mit meiner Bikerjeans, dem einfachen grauen Pulli, der Lederjacke und den Haarsträhnen, die sich aus dem lockeren Zopf im Nacken gelöst hatten Pudelwohl und genau das würde ich ihr auch mehr als deutlich zeigen.
Kaum war ich allerdings aus der Parklücke gefahren, klingelte mein Handy und ich ging, ohne nachzusehen wer es war, ran, denn ich hatte dem Detektiv gesagt, das ich auf dem weg dort hin sei. Aber es war nicht unser Schnüffler, sondern mein Bruder und ich hörte schon, das ihm irgendwas nicht passte, denn er fragte sofort was los sei, doch da ich ja auch nicht der entspannteste war, sagte ich ihm kurz und knapp was ich gefunden hatte und das ich zu Charlotte unterwegs war. Das warum, wieso und weshalb konnten wir später besprechen.
Ich konnte Raphael sofort fluchen hören, denn auch er war wütend und als er mich anschrie, das er wissen wollte wo ich hin fuhr, sagte ich es ihm einfach, denn es war mir egal ob noch mehr davon erfuhren. Außerdem konnte ich Raph nicht außen vor lassen, nachdem was er alles getan hatte.
Doch auf ihn warten konnte ich nicht, denn das würde ich mit Sicherheit nicht aushalten, deshalb stellte ich mein Auto mitten vor der Tür ab und mir war gerade völlig egal, ob sie es vielleicht abschleppen würden, denn ich hatte den so genannten Tunnelblick, das war mir auch klar, aber wenigstens konnte ich mich selbst verstehen.
Eilig durchschritt ich das edle Foyer und ich atmete ein paarmal tief ein und aus, als ich mich bei er Empfangsdame höflich erkundigte, wo ich hin musste. Es waren auch nur noch ein paar Schritte und schon konnte ich den kleinen Saal des Hotels betreten, wo leise Klaviermusik, die ach so wichtigen Gesellschaftlichen Gespräche begleitete. Im ganzen Raum waren runde Tische und bequem aussehende Sessel verteilt und einige Leute standen auch in Gruppen zusammen, während mehrere Kellner kleine Wagen mit Gebäck durch die Gegend schoben.
Doch das war mir gerade etwas unwichtig, denn ich hatte die roten Haare schon entdeckt, als ich an der Tür war und schritt quer durch den Raum, auch wenn mir bewusst war, das alle Blicke auf mir lagen, da ich mit meiner Kleidung in dieser Snobgesellschaft auffiel wie ein bunter Hund.
Natürlich hätte ich Charlotte am liebsten sofort alles an den Kopf geknallt, was mir auf der Seele brannte, als ich den Tisch erreichte, doch ich wollte auch nicht gleich hier rausfliegen, deshalb setzte ich mich erstmal lässig in den freien Sessel neben Charlotte und fand es gar nicht so schlecht, das die Gespräche am Tisch verstummten und mich acht Augenpaare ansahen.
>Oh Hallo Gideon, schön das du es doch noch geschafft hast, denn Charlotte meinte das du sehr viel Arbeit hättest.<, begrüßte mich nach einigen Sekunden der stille Glenda, mit dem gleichen falschen lächeln, was auch ihre Tochter auf den Lippen trug, doch das konnte ich auch.
>Ja ich habe zwar wie immer viel Arbeit, aber das konnte ich mir doch nicht entgehen lassen, denn irgendwas in mir ahnte, das es doch recht interessant hier werden würde.<, meinte ich zurück und sah das Raphael auf uns zukam, der ähnlich wie ich angezogen war.
>Hallo Raph, schön das du mit dazu kommst, denn wie ihr alle wisst, ist mir meine Familie sehr wichtig.<, redete ich weiter und sah mit Wohlwollen, wie mein Bruder sich einen Stuhl heranzog und grinsend in die verwirrten Gesichter unserer Tischnachbarn schaute.
Also war er nun doch mit dabei, wie ich Charlotte abservierte und das war ihm mit Sicherheit dank genug, denn er hatte es sich schon über Jahre gewünscht und alleine das er da war, lies mich ebenfalls grinsen. Ich wendete mich damit das erste mal zu Charlotte, die bis jetzt noch keinen Ton heraus gebracht hatte.
>Hauptsächlich bin ich aber hier, weil ich doch wissen wollte wie es heute unserem kleinem Schatz in deinem Bauch geht, mein Liebling.<, säuselte ich zu Charlotte und war wirklich froh, dass ich meine unbändige Wut hinter diesem dämlichen grinsen verstecken konnte.
>Uns...... ggeehhtts …...guut...<, stotterte Charlotte und wurde ungewöhnlich blass, doch sie versuchte es zu überspielen, aber ich setzte gleich nach. >Das freut mich sehr, vielleicht zeigst du uns einfach mal eins von diesen süßen Ultraschallbildern, denn ich denke, das es alle hier interessant finden, wie weit die Technik heutzutage ist und was man schon alles darauf erkennen kann.<, meinte ich und mein Bruder nickt heftig zur bestätigung, aber wir waren beide gespannt, wie sie sich nun rausreden würde.
Doch da ich ihr ja noch genug Fluchtmöglichkeiten gelassen hatte, kam natürlich das was ich erwartet hatte. >Ich hab sie nicht bei mir, die sind zu Hause.<, murmelte sie verlegen und eigentlich könnte ich das ganze doch gleich beenden, aber es machte gerade so viel Spaß.
>Ach bestimmt da wo auch der Mutterpass von dir liegt, aber Liebling der Arzt hat doch gesagt das du ihn am besten bei dir tragen sollst, falls mal etwas ist.<, baute ich weiter Druck auf und sah wie Charlotte in den Sessel rutschte. >Ich werde in Zukunft daran denken.<, meinte sie kleinlaut und immer noch lagen alle Blicke auf uns. Aber bevor sie sich doch noch als Opfer hinstellte, begann ich einfach mal mit dem Finale.
>Ja vielleicht solltest du daran denken, was zwar etwas schwer werden wird wenn man keinen hat und noch schwerer, wenn man gar nicht schwanger ist, aber ich lass mich überraschen wie du das schaffst!<, warf ich in die Runde und sah wie sich alle Augen weiteten, bei meiner Behauptung.
>Wie kannst du das meiner Tochter nur Unterstellen!<, keifte Glenda bei meinen Worten sofort los und war dabei so laut, das nun auch alle anderen zu uns schauten und die meisten Gespräche im Raum verstummten.
>Ich unterstelle ihr das nichts, denn ich weiß es, oder kann mir einer hier im Raum erklären, das man erst schwanger wird und sich drei Wochen später die sichere Verhütung entfernen lässt?
Nein?
Gut ich mir auch nicht, deshalb hab ich doch mal etwas nachgeforscht und ziemlich schnell festgestellt, das es keine typischen Untersuchungen gab, oder weitere Arzttermine vereinbart wurden und Charlotte sogar weiterhin Wein trinkt.
Aber vielleicht möchtest du auch mal was dazu sagen Charlotte, oder überlegst du gerade, was du als nächstes erfinden sollst, denn dein Plan ist nicht aufgegangen. Aber bevor du jetzt den Mund aufmachst, möchte ich dich bitten, das mit dem ich habs verloren sein zu lassen, denn das glaub ich dir nicht.<, lies ich die Bombe platzen und es war still um uns herum.
Nicht einmal Charlotte sagte etwas und da ich mir denken konnte, das nicht mehr viel von ihr kommen würde, stand ich schon mal auf, denn ich wollte Abstand von dem ganzen.
>Nur das wir uns richtig verstehen Charlotte! Wir sind fertig miteinander und es wird auch kein wir mehr geben. Unsere Beziehung war schon lange keine mehr, aber zu versuchen, mich mit einem erfundenen Kind zu halten und sogar zu erpressen, nur damit ich bei dir bleibe und du auf meine kosten Leben kannst ist selbst für dich unterste Schublade.
Lass mich und meine Familie ein für alle mal in ruhe, sonst wirst du mich noch von einer ganz anderen Seite kennenlernen!<, beendete ich das ganze vor den Ohren aller Anwesenden und drehte mich zum gehen um.
>Ich hab das doch nur getan, damit du merkst das wir zusammengehören, weil du ja nichts besseres zu tun hattest, als dir irgendeine Schlampe als Affäre anzulachen.<, schrie Charlotte weinend hinter mir her, doch es war egal, zumindest das sie weinte und wenn sie hier noch mehr schmutzige Wäsche waschen wollte, dann bitte, aber ohne mich.
>Ich hatte nie eine Affäre, aber du kannst dir das gerne weiter einreden, denn alles was du noch so erfindest, ändert nichts mehr. Ich wünsch dir noch ein schönes Leben ohne mich, denn meins beginnt gerade richtig gut zu werden, seit meine erkannt habe, was du für ein Mensch bist!<, meinte ich laut im gehen und hatte meinen Bruder wieder an meiner Seite, der lachend mit mir den Raum verließ.
>Ich kann dir nur gratulieren Gid, das hatte gesessen und ich Wette ihr seid die nächsten Wochen Gesprächsthema Nr 1 in dieser Gesellschaftsrunde.<, lachte Raph noch immer, doch auch wenn mir es mir eigentlich egal war, so konnte ich es doch nicht ganz so locker und komisch sehen wie er, denn ich musste mich ganz noch abreagieren.
>Lass uns ins Fitnessstudio fahren, ich muss dringen auf den Boxsack einschlagen, sonst mach ich das vielleicht doch noch bei Charlotte!<, knurrte ich nur und sah Verständnis bei meinem Bruder im Gesicht, was mich etwas erleichterte und so war ich froh, das ich noch Sportsachen im Auto hatte und das dieses auch noch da war, als wir raus kamen.
Raphael lies mich dann einfach etwas in ruhe und nervte mich nicht mit irgendwelchen Frage als ich mich auspowerte, doch ich spürte ganz eindeutig das er da war, wofür ich dankbar war, doch als ich für mich begriffen hatte, was da alles in den letzten Stunden passiert war und was es bedeutete, wurde mir klar, dass ich jetzt nur noch zu Gwendolyn wollte, um endlich ruhe zu finden.

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Patresabeth 02. Feb 2019

Juhu ein neues Kapitel! Ich habe die Banachrichtigung bekommen und schwupp, da saß ich am lesen. Richtig tolles Kapitel! ❤️Achso, cool, dass dein Laptop wieder funktioniert

Tara-Jax 02. Feb 2019
Ich freue mich auch und hoffe das jetzt alles normal läuft :) LG Tara-Jax
Patresabeth 05. Jan 2019

Hey,
Ich habe die letzten Tage diese FF gelesen und finde sie super! Schreibst du noch weiter? Würde mich sehr freuen❤️
Ganz Liebe Grüße
Patresabeth ❤️

Tara-Jax 05. Jan 2019
Ja ich schreib weiter aber mein Laptop ist schon seit einem Monat halbwegs kaputt und wird erst in ein zwei oder drei Wochen wieder da sein und richtig funktionieren :( ich verspreche aber sobald das wieder geht neue Kapitel hochzuladen LG Tara-Jax
27. May 2018

Huhu, also ich bin zwar nicht mehr richtig dabei bei dieser Geschichte, bin aber trotzdem immer neugierig und überfliege manche Kapitel immer :)
Mittlerweile sind sie also verlobt,.. das find ich so schön!!
Du schreibst echt super, mach weiter so!! :) Dachte ich hinterlass dir auch hier mal liebe Worte:)
LG CrackHoe123 :*

Tara-Jax 17. Jun 2018
Das ist echt schön, da weiß ich wenigstens das noch jemand an mich denkt :( LG Tara-Jax