Stay

20.11.16 17:12
„Weil ich es so will, Köter. Du bist für mich nur ein Straßenköter, der für nichts anderes brauchbar ist. Du dienst nur dazu, dass ich mich ablenken konnte. Genau aus diesem Grund habe ich dich mit hier her kommen lassen.“
Yu-Gi-Oh! Drama P18-M+M Romanze In Arbeit

Kapitel 1 – Seto Kaibas Sicht

Der Regen fiel kalt auf mein Gesicht. Ich wischte die Tränen weg. Ich schloss die Augen. Ich zitterte am ganzen Körper. Ich wusste nicht, ob es an der Kälte lag oder daran, dass ich mich das erste Mal in meinem Leben einsam fühlte.
Er wurde mir genommen. Er wurde mir genommen und ich hatte keine Möglichkeit ihn je wieder zu sehen. Ein Anruf und dein ganzes Leben wird aus der Bahn geworfen.
Ich hielt das Bild in meinen Händen, was mir als einzige Erinnerung blieb. Ich blinzelte einzelne Tränen weg und sah in den Himmel, versuchte irgendwo etwas Glück zu finden, etwas, was mich am Leben hielt und mich daran hinderte, aufzugeben. Der Regen durchnässte meine Kleidung. Ich hörte Schritte. Ich sah nicht hin. Ich schluckte. Ich versuchte normal auszusehen, mir nicht anmerken zu lassen, dass ich einen großen Verlust einzustecken hatte.
„Hey, na wenn das nicht Kaiba ist“, hörte ich eine Stimme, die mir nur all zu bekannt war.
Ich sah doch zu ihm und sah sehr schnell wieder weg.
Was wollte dieser Typ hier und warum grinste er so fröhlich? Ich presste die Kiefer zusammen, damit ich an etwas anderes dachte und nicht an diesen stechenden Schmerz in meiner Brust.
„Hast du kein Dach über dem Kopf, dass du hier im Regen sitzt?“, fragte mich Joey und hielt mir seinen Schirm zur Hälfte über den Kopf. „Du hast doch so eine große Villa... Warum bist du nicht dort?“
„Geh mir nicht auf die Nerven!“, stieß ich scharf hervor. „Geh zu deinen Freunden und verschwinde! Ich komme allein klar.“
„Genau, der große Kaiba kommt allein klar...“, entgegnete mir der Blonde und stemmte eine Hand in seine Hüfte. „Und wieso sitzt du hier und heulst?“
Er sah, dass ich weinte? Er sah mein Leid und ich fühlte mich auf einmal vollkommen hilflos.
„Und vor allem, wo ist denn dein Bruder, der dir sonst am Rockzipfel hängt...?“, zog er eine Augenbraue nach oben.
„Als wenn ich weinen würde“, presste ich erneut hervor und stand auf.
Ich wandte mich von ihm ab und ging in die Richtung der Kaiba Corporation. Ich wollte nicht weiter nachdenken. Ich musste mich ablenken.
„Wieso bist du eigentlich bei diesem Regen unterwegs?“, fragte ich leise.
Es interessierte mich doch eigentlich nicht, oder?
„Ich war im Kino, hab mir eine Realverfilmung zu einem Anime angesehen“, begann Joey zu plappern. „Es ist allerdings nur halb so gut gewesen, wie der Anime... Aber man kann es sich ansehen!“
„Aha“, nickte ich desinteressiert.
Ich ging langsam von ihm weg, doch der Köter hängte sich an meine Fersen.
„Was willst du?“, fragte ich nach einiger Zeit.
„Ich dachte, ich sehe mir einfach mal an, wie der große Seto Kaiba lebt...“, ließ er sich nicht abwimmeln.
„Ich gehe nicht in die Villa, sondern in die Firma“, erwiderte ich und machte mich auf den Weg.
Als ich an der Firma ankam, ging ich hinein und er folgte mir noch immer auf Schritt und Tritt. So langsam ging es mir auf die Nerven, aber ich ließ es mir nicht anmerken.
„Du solltest nicht hier sein...“, hauchte ich leise, als er mir weiter folgte.
Wir standen im Fahrstuhl und fuhren geradewegs in mein Büro, im obersten Stockwerk.
„Wieso? Müsstest du mich umbringen, wenn ich sehe, was hier ist?“, ging er in mein Büro, als sich die Fahrstuhltüren öffneten.
Mit einigen Schritten Abstand folgte ich ihm und sah ihm dabei zu, wie er sich neugierig umsah.
Wieso ließ ich es zu, dass er hier war? Wieso ließ ich zu, dass er mein Büro betrat? Ich ging zu meinem Schreibtisch, der vor einer Panoramawand aus Fenstern stand. Man konnte die ganze Stadt sehen. Sie war in der Dunkelheit beleuchtet.
„Wow“, rief der Blonde aus, als er diese Aussicht entdeckte und drückte seinen Kopf gegen die Scheibe, wie ein kleines Kind.
Ich wandte meinen Blick von ihm ab und sah auf das Bild von mir und meinem Bruder, was auf dem Schreibtisch stand. In meinem Hals wuchs schon wieder dieser Kloß. Er war für wenige Sekunden verschwunden, doch jetzt war er wieder da... Was sollte ich nur tun, um mich abzulenken? Ich schluckte, zumindest versuchte ich es.
„Also...“, begann Joey und setzte sich einfach auf das große Sofa, was in meinem Büro stand und lehnte sich nach hinten. „Wieso warst du da draußen?“
Durch diese Worte wurde ich aus meinen Gedanken gerissen.
„Was?“, fragte ich verwirrt und blinzelte etwas, bis ich wieder mit meinen Gedanken vollkommen anwesend war. „Was hast du gesagt, Wheeler?“
„Wieso warst du da draußen?“, wiederholte er seine Frage noch einmal.
Es war gut, dass das Licht ausgeschaltet war und er nicht sehen konnte, dass ich eine Träne von meiner Wange wischte, als ich sagte: „Ich wollte den Kopf frei bekommen und dann hat es angefangen zu regnen.“
Konnte er anhand meiner Stimme erkennen, dass ich mich unsicher fühlte? Hatte er trotz der Dunkelheit etwas erkannt? Er versuchte mein Gesicht zu erkennen.
Ich musste mich ablenken. Irgendwie auf andere Gedanken kommen. Ich hatte eine Idee, aber ich wusste nicht, ob es klappen würde...

Ich ging zu Joey und baute mich groß vor ihm auf.
„Du solltest nicht hier sein. Du solltest gehen, solang du noch die Möglichkeit dafür hast...“, murmelte ich finster und hörte, wie er schluckte.
„Wieso? Was hast du vor?“
Ich riss ihn an den Beinen in eine liegende Position und kniete mich über ihn.
„Du wirst es niemanden sagen, was auch immer ich gleich mit dir anstelle...“, hauchte ich leise und presste meine Lippen hart auf seine.
Mit meiner Zunge verschaffte ich mir gewaltsam Einlass in seinen Mund. Am Anfang war noch Gegenwehr da, doch jetzt war es so, als würde er es genießen? Er legte eine Hand in mein feuchtes Haar und zog sanft daran.
Ich ließ von seinem Mund ab und schob meine Hand unter sein Shirt. Ich ließ mich von meinem Körper leiten. Noch nie hatte ich so etwas gefühlt.
„Kaiba...“, begann er leise, doch ich hielt ihm mit einer Hand den Mund zu.
Ich wollte nichts hören und wollte an nichts denken. Ich zog ihm das Shirt aus und auch die Hose fiel unachtsam auf den Boden. Er schien verwirrt. Er versuchte etwas zu sagen, doch noch immer lag meine Hand auf seinem Mund.
„Nicht sprechen“, befahl ich ihm und fuhr mit der Hand unter seine Unterhose.
Ich wollte mich ablenken und dabei war es mir egal, dass er ein Mann war. Mit geschickten Fingern umfasste ich sein Glied und begann es zu massieren. Als Zeichen, dass er es scheinbar mochte, begann er zu keuchen und begann sich langsam zu entspannen. Ich fuhr mit dem Daumen über seine Spitze und merkte, wie mein Herz begann schneller zu schlagen.
Irgendwann fielen auch meine Klamotten unachtsam auf den Boden und ich beugte mich über ihn, sah ihm durch die Dunkelheit in die Augen und rieb meine Hüften an seinen. Mein Penis war genauso hart wie seiner und ich wusste, ich wollte in ihm sein, wenn er kommt. Ich drehte ihn um, so dass er vor mir kniete und befeuchtete seinen Eingang mit meinem Speichel. Mit einigen Fingern weitete ich ihn, versuchte ihm die Schmerzen abzunehmen und doch konnte ich mich nicht länger zurückhalten und stieß einige Zeit später in ihn.
Er wimmerte wie ein Hund, als ich mich immer weiter in ihn drängte. Erst als ich vollkommen in ihm war, hielt ich inne und wartete, dass er irgendein Zeichen von sich gab, dass er in Ordnung war.
Wieso machte ich mir solche Sorgen um diesen Hund? Ich wollte meine Ruhe, doch er war mir gefolgt. Ich wollte mich ablenken. Ich wollte ihn ausnutzen, damit ich nicht mehr an den Anruf denken musste.
Ich begann mich zu bewegen und bekam ein Stöhnen geschenkt. Mit meinen Händen hielt ich ihn an den Hüften an Ort und Stelle und stieß immer weiter in ihn hinein. Ich unterdrückte ein Stöhnen, als ich nach kurzer Zeit in ihm kam und mich aus ihm heraus zog.
Mit der Hand fuhr ich zwischen seinen Beinen hindurch nach vorn und begann erneut seinen Penis zu massieren. Ich wollte, dass er kommt und vielleicht sogar nach mehr verlangte. Ich ging meinem Handwerk nach und pumpte seinen Penis, bis er sich auf meinem Ledersofa ergoss und nach vorne fiel.
„Kaiba...“, hauchte er kraftlos. „Warum?“
Ich versuchte meinen Atem zu beruhigen und schloss die Augen für wenige Sekunden: „Weil ich es so will, Köter. Du bist für mich nur ein Straßenköter, der für nichts anderes brauchbar ist. Du dienst nur dazu, dass ich mich ablenken konnte. Genau aus diesem Grund habe ich dich mit hier her kommen lassen.“

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sharingan_girl_Sasu 04. Dec 2016

Hey SasoNo hab eben durch Zufall herausgefunden dass du diese Story schreibst, manchmal achte ich gar nicht auf den AutorXD
Ich hatte mir die Story vor paar Tagen durchgelesen und mag sie voll. In meinem ganzen Leben hatte ich Seto und Joey zwar nie geshipt ABER ich will weiter lesen*0* Sie interessiert mich sehr und ich bin schon ganz hibbelig drauf was im nächsten Kapi passieren wird:)

*Schüssel Kekse hinstell*
Ps: die andere Schüssel gibt's gleich bei SasuNaru ;**

Lg. sharingan_girl_Sasu

blue-rider 15. Nov 2016

Hallo,

Ratings sind Pflichtangaben. Bitte achte darauf, dass bei allen deinen Geschichten ein korrektes Rating angegeben ist, andernfalls werden deine Texte gesperrt, oder - falls der Autor lange nicht mehr anwesend war - gelöscht. Eine Hilfe fürs richtige Rating findest du hier: http://www.myfanfiction.net/de/t/9041/myfanfiction_intern/alterskennzeichnungen_auf_myfanfictionnet.welche_kennzeichnungen_stehen_zur_auswahl.650228.html

Ich weise dich zudem auf die Regeln bezüglich P18-Material hin:
1. Die Handlungsanteile müssen überwiegen. Texte mit zu vielen Sexszenen werden gesperrt (Faustregel: Ca. 1:5)
2. Vergewaltigung, sexuelle Nötigung etc. gehören zu den sensiblen Themen. Werden diese nicht entsprechend behandelt, wird der Text gesperrt und ggf. entfernt.
3. Darstellung von sexuellen Handlungen, die dem Bereich "Porno" zuzuordnen sind, werden entfernt, da sie hier nicht erlaubt sind. Bitte informiere dich über die entsprechenden Regeln.

Danke,
dein myff-Team

SasoNoAkasuna 15. Nov 2016
Ich habe das Rating angegeben, ebenso die Kategorien. Ich hatte es scheinbar vergessen. Ist es so, wie es jetzt ist, in Ordnung oder sollte ich noch etwas ändern? SasoNoAkasuna
blue-rider 15. Nov 2016

Hallo,

Ratings sind Pflichtangaben. Bitte achte darauf, dass bei allen deinen Geschichten ein korrektes Rating angegeben ist, andernfalls werden deine Texte gesperrt, oder - falls der Autor lange nicht mehr anwesend war - gelöscht. Eine Hilfe fürs richtige Rating findest du hier: http://www.myfanfiction.net/de/t/9041/myfanfiction_intern/alterskennzeichnungen_auf_myfanfictionnet.welche_kennzeichnungen_stehen_zur_auswahl.650228.html

Ich weise dich zudem auf die Regeln bezüglich P18-Material hin:
1. Die Handlungsanteile müssen überwiegen. Texte mit zu vielen Sexszenen werden gesperrt (Faustregel: Ca. 1:5)
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Danke,
dein myff-Team