Better the devil you know than the devil you don’t.

vor 6 Tagen
ALice, ein brünettes Mädchen im Alter von 19 Jahren trifft zufällig auf die Urvampirfamilie. Schnell wird klar, dass Klaus und sie beide fasziniert voneinander sind und eine aufregende Geschichte voller Liebe, Freundschaft, Treue, Hass, Geheimnissen und Drama beginnt. Leseprobe: Ich war froh meine High Heels anzuhaben, da sie meine langen schl..
The Originals Mystery P18 Romanze In Arbeit
Bemerkung des Authors: So, das erste Kapitel, welches übrigens im Schulunterricht entstanden ist, ist bereit eure Reviews zu empfangen und ich würde mich natürlich sehr freuen! :) _Elena_

Alice

Mein Name ist Alice. Ich bin 19 Jahre alt und eher ein normales Mädchen. Ich habe dunkelbraune Haare und ebenfalls ein Paar dunkelbraune Augen.
Vor ein paar Monaten bin ich aus meinem Elternhaus ausgezogen und wohne nun alleine in einem Apartment in New Orleans. Ich habe meine High School bereits beendet, aber leider konnte ich noch nicht ans College gehen, da mir das nötige Geld fehlte.
Natürlich könnte ich meine Eltern darum bitten, allerdings sind diese sehr streng und wollen, dass ich nur an ein College ihrer Wahl gehen soll.
Und nicht nur das, sie würden am liebsten über mein Leben bestimmen, den perfekten Freund für mich aussuchen und vermutlich noch meine eigenen Kinder aufziehen. Das hielt ich einfach nicht mehr aus und zog aus um meine eigenen Wege zu gehen.
So wohne ich in einem kleinen Apartment über einem Coffeeshop. Und um etwas Geld in meinen kleinen Haushalt zu bringen, arbeite ich als Aushilfe in einem teuren und edlen Modegeschäft hier in der Nähe.

Wie jeden Morgen machte ich mich auf den Weg zur Arbeit. Ich hatte mich heute für eine enge Jeans, einen körperbetonten schwarzen Mantel mit rotem Schal und schwarzen Pumps entschieden.
Natürlich wusste ich, dass ich in der Männerwelt einen guten Eindruck hinterließ, doch meistens ignorierte ich dies.
Nein, einen Freund hatte ich nicht, aber auf sogenannte One Night Stands war ich nicht aus und deswegen ignorierte ich dumme Sprüche ganz einfach.
Aus dem kleinen Coffeeshop unter meiner Wohnung hatte ich mir einen warmen gut riechenden Milchkaffee und eine Tageszeitung geholt.
Mein Weg zur Arbeit führte mich wie jeden Tag über eine viel befahrende Straße in New Orleans. Wie immer wartete ich auf das grüne Leuchten der Fußgängerampel.
Mir gegenüber auf der anderen Straßenseite stand eine junge Frau mit langen blonden Haaren. Außerdem fiel mir auf, dass sie jemanden eindringlich auf meiner Straßenseite fixierte. Ich konnte nur nicht erkennen wen.
Ich blickte mich um und sah zwei relativ große Männer. Einer trug einen gepflegten Anzug und hatte kurze braune Haare und der andere neben ihm hatte dunkelblonde Haare, doch mehr erkannte ich nicht, da sich dieser Mann weggedreht hatte.
Ich konnte es mir nicht erklären, aber die Männer wurden von einer unheimlichen dunklen Aura umgeben. Unbehaglichkeit kam in mir auf. Doch aus einem nicht erklärlichen Grund fühlte ich mich dennoch zu den beiden hingezogen, sodass ich meinen Blick nicht abwenden konnte. Die beiden faszinierten mich, obwohl ich mir das nicht erklären konnte.
Als das grüne Licht aufleuchtet, verlor ich die beiden geheimnisvollen Männer im Fluss der Fußgänger, welcher sich mehr und mehr verdichtete.
Kurz schüttelte ich meinen Kopf und konzentrierte mich auf meinen bevorstehenden Arbeitstag.
Ja, ich war ein verträumter Mensch und verlor schnell meine Gedanken in irgendwelchen Themen und dafür schämte ich mich, da ich öfters auf meine „Verträumtheit“ hingewiesen werde und manchmal sogar eine Warnung bekam.
„Alice!“ hörte ich eine Stimme rufen und wurde augenblicklich aus meinen Gedanken gerissen. Sofort blickte ich nach oben.
Eine blonde Frau mittleren Alters mit einer für ihr Alter recht schlanken Figur,vereinzelten grauen Haarsträhnen und einer Brille auf der Nase sah mich gestresst an.
„Alice, ich muss nochmal für eine Weile zu meinem anderen Laden am Ende der Stadt. Die Kollegen haben dort ein Problem.“
Ich nickte verständnisvoll.
„Würdest du solange bitte auf den Laden Acht geben?“
„Ja natürlich!“ antwortete ich und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr.
Sofort nach meinem Einverständnis schnappte sich meine Chefin ihre Handtasche, ihren cremefarbenen Blazer und verschwand aus dem Geschäft.
Da stand ich also nun alleine und sortierte die neuste Ware in die Regale, während ein älteres Jazzlied im Hintergrund ertönte. Leise und in mich gesunken summte ich die lieblichen Töne. Der angenehme Geruch der Duftkerzen, welche den Laden schmückten, umgarnte mich.
„Ich glaube nicht, dass er nachkommen wird, Elijah.“ ertönte eine laute und voreingenommene Stimme.
Ich legte schnell noch das gelbe Kleid auf den Tresen und trat meiner Kundschaft entgegen. Die blonde junge Frau von vorhin und der Mann im dunkelgrauen Anzug hatten den Laden betreten. Kurz hatte ich mich ein bisschen erschrocken, konnte mich jedoch recht fix fangen. Schnell setzte ich ein freundliches Lächeln auf.
„Wie kann ich Euch helfen?“
Die blonde Frau drehte sich zu mir um und scannte mich regelrecht ohne einen Ton zu sagen.
„Meine Schwester sucht eine Abendrobe für eine Kunstgala heute Abend.“ entgegnete der Mann und lächelte ebenfalls.
„Allerdings sehe ich jetzt schon kein ansprechendes Kleid!“ drängelte die Blondine und warf ihre Haare nach hinten.
„Seit Kurzem haben wir neue Ware, wartet doch bitte kurz.“ sagte ich und verschwand in ein kleines Arbeitszimmer.
„Ich brauche unbedingt ein neues Kleid, Elijah.“ hörte ich die Blonde sagen.
Schnell hängte ich an eine „rollbare“ Kleiderstange noch drei weitere neue Kleider und schob diese zu meinen Kunden.
„Erst heute Morgen sind diese Abendroben geliefert worden.“ begann ich das Gespräch, in der Hoffnung der jungen Frau würde etwas gefallen. Diese suchte eifrig nach einem passendem Modell und wurde auch fündig. Zuerst probierte sie ein dunkelgrünes und ein dunkelblaues Kleid an, jedoch riet ihr Bruder Elijah zu einer fröhlicheren Farbe, sodass sie ein rotes kurzes Kleid ohne Träger und von der Hüfte an etwas weiter wurde, aussuchte.
Sie verschwand in einer luxuriösen Umkleide und solange sie sich umzog, trafen sich meine und Elijahs Blicke öfters.
Ich spürte, wie die Röte mir ins Gesicht schoss und mein Herz begann schneller zu schlagen. Als er dann noch herüber kam, war es endgültig aus und mein Gesicht machte einer Tomate Konkurrenz.
„Mein Name ist Elijah und ich möchte mich für meine Schwester Rebekah entschuldigen, sie kann schon manchmal aufbrausend und temperamentvoll sein.“ ertönte seine tiefe aber auch beruhigende Stimme.
Ich lächelte verschmitzt, da ich fühlte, dass meine Stimme jeden Moment versagen könnte.
Was war denn nur los?
Wieso machte mich dieser Mann so unsicher?
Ich suchte angestrengt in meinem Kopf nach einer Antwort, jedoch kam ich auf keinen Nenner.
Also riss ich mich zusammen.
„Das ist nicht schlimm. Ich kann sie verstehen, immerhin geht es um ein Kleid.“
Elijah lächelte, blickte dennoch starr auf einen Punkt während er sich seine Anzugärmel zurecht strich.
Doch bevor er noch einen Wortwechsel mit mir ausüben konnte, erschien die Blonde und präsentierte uns ihr Kleid.
Ich weiß natürlich sehr gut als Beraterin und Verkäuferin in einem Modegeschäft, dass man dem Kunden alles schmackhaft machen sollte, dennoch entschied ich mich immer die Wahrheit zu sagen.
So auch bei Elijahs Schwester.
„Und wie sehe ich aus?“ fragte sie und sah uns abwechselnd an.
Ich lächelte sie freundlich an.
„Ich finde eine andere Farbe würde deine Person noch besser hervorheben.“ versuchte ich höflich anzusetzen, dennoch erntete ich dafür sofort Blicke die mich töten könnten.
„Sie finden also, mir steht dieses Kleid nicht?!“ fauchte sie und versuchte mich gedanklich zu begraben.
Ich hingegen winkte ab und versuchte zu retten, was nicht mehr zu retten war.
Im Endeffekt schob mich Rebekah fast regelrecht in die Umkleidekabine und wiederholte ihre Worte, ich solle doch selbst das Kleid anziehen und sie würde es liebend gerne beurteilen.
Da stand ich also nun mit dem Kleid in der Hand.
Kurz seufzte ich. Solch eine Kundin hatte ich noch nie gehabt.
Ich entschied mich dennoch ihr diesen Gefallen zu tun, um ihre Stimmung wieder zu heben.
Nachdem ich im Kleid steckte, atmete ich tief ein und aus, zog den Vorhang zur Seite und machte ein paar Schritte auf die Geschwister zu.
Ich war froh meine High Heels anzuhaben, da sie meine langen schlanken Beine betonten.
Schüchtern blickte ich Abwechselnd in ihre Gesichter, bis ich mutig fragte.
„Wie sehe ich aus?“
Verlegen sah ich abwechselnd zu dem geheimnisvollen Mann mit dem Anzug und seiner blonden Schwester. Doch keiner sagte etwas, sie sahen mich nur erstaunt an.
„Hinreißend.“
Erschrocken drehte ich mich zur fremden Stimme um. Ich hatte nicht bemerkt, dass ein Weiterer den Laden betreten hatte.
Und da sah ich ihn.
Einen relativ großen Mann mit dunkelblonden kurzen Haaren und einem charmanten Lächeln.
Ich schluckte und spürte wie mir die Röte ins Gesicht schoss.
Er kam direkt auf mich zu.

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