An diesem Augenblick hängt die Ewigkeit

vor 8 Tagen
Charlotte oder Gwendolyn, die Frage beschäftigt die Familien Montrose, deVilliers und auch die Loge des Grafen von Saint Germain, seit die Mädchen am gleichen Tag das Licht der Welt erblickten und dabei unterschiedlicher nicht sein könnten. Wer wird der Rabe und somit die letzte Zeitreisende im Kreis der Zwölf, denn genauso unterschiedlich ..
Edelstein-Trilogie Drama P18 Romanze In Arbeit

Sei nicht so!

Gwennys Sicht
Fast schon wie im Flug verging die Zeit bis Freitag, wobei mir am Donnerstag nicht mal der Unterricht in der Schule und der Loge etwas ausmachte, denn meine Laune war nicht zu toppen.
Mit Les hatte ich das perfekte Outfit herausgesucht und auch sonst alles besprochen, denn sie würde selbst nicht bei der Party dabei sein, weil sie nicht wirklich Lust auf die restlichen Gäste hatte, als sie wusste wer alles kam. Ich fand das irgendwie etwas schade, aber sie lies sich nicht umstimmen, genauso wenig wie ich, denn jedesmal lächelte mich Cole an, wenn wir uns in der Schule sahen und deshalb wusste ich, dass ich uns eine Chance geben musste.
Eigentlich wollte ich ja schon zeitiger bei Cole sein, aber ausgerechnet an diesem Freitag merkte ich das Giordano anscheinend mehr als Zeit hatte und Charlotte und mich wohl erst am Abend gehen lassen wollte. Das lies meine Laune etwas sinken und als Charlotte auch noch ihre Perfektion heraushängen lies und sich unbedingt einschleimen musste, indem sie meinte das wir noch ein bisschen länger machen könnten, war es ganz vorbei.
Ich schwänzte sonst nie, doch heute war mein Tag und deshalb säuselte ich Giordano etwas von schlecht sein, Bauch und Kopfschmerzen und monatlichen weiblichen Problemen vor, bis er mich endlich mürrisch nach Hause schickte. Ich hatte Glück das meine Eltern schon am Vormittag elapsieren waren, sodass meine Lüge erst morgen oder hoffentlich gar nicht auffallen würde.
Noch musste ich allerdings etwas krank tun, zumindest bis ich aus der Loge und Temple heraus war und ich überlegte krampfhaft wie ich den Fahrer der Limousine, auf die Giordano aus Sorge um mich bestanden hatte, loswerden konnte ohne das es auffiel.
>Gwen, alles in Ordnung?<, fragte Gid, der anscheinend vom elapsieren kam mit einem mal hinter mir und ich zuckte zusammen. Ach du scheiße Gideon, dachte ich doch schon der zweite Gedanke war: Doch nicht so scheiße!
„Naja mir ist gerade nicht so gut, könntest du mich Heim bringen?“, meinte ich etwas unschuldig, konnte ihn aber nicht ansehen und merkte sofort wie ich in eine Umarmung gezogen wurde. >Na klar fahr ich dich!<, murmelte er und zog mich auch gleich zum Ausgang.
Ganz schnell hatte er mich in seinen Mini verfrachtet und stieg dann selbst ein, doch bevor er den Motor startete sah er nochmal zu mir.
>Was ist eigentlich los Kleines?<, fragte Gid und da wir jetzt wenigstens außerhalb der Loge waren, brauchte ich nicht mehr schauspielern und sah Gideon ins Gesicht.
„Ich hab doch noch was gut bei dir oder?“, fragte ich scheinheilig und sofort verfinsterte sich seine Mine, da er wahrscheinlich sehen konnte wie gut es mir ging. Obwohl Gideon schwieg und mich eindringlich musterte, nickte er.
„Ach komm schon Gid, sei nicht so! Ich hab heut mal was vor und Giordano will mich zu Tode foltern, also hab ich mich etwas heraus geredet.“, gestand ich und nun grinste mein Gegenüber.
>Ich kann dich ein bisschen verstehen, aber ich hoffe du und Les macht keinen Blödsinn heut Abend.<, lachte er und startete den Motor, damit wir aus Temple wegkamen.
„Ich treff mich heute nicht mit Les, sondern geh zu Cole auf die Party.“, nuschelte ich wahrheitsgemäß, denn ich wollte Gideon nicht anlügen, schließlich war er mein Bruder und mein bester Freund.
>Cole? Warum weiß ich von dem nichts?<, knurrte er mir zu und starrte stur auf die Straße vor sich. Ich konnte es ja irgendwie verstehen, denn wir hatten eigentlich keine Geheimnisse voreinander und das sollte ja auch so bleiben.
„Naja du hattest so viel um die Ohren und dann das mit Charlotte und dir. Tut mir wirklich leid, aber ich wollte dir nicht in den Ohren liegen Gid.“, gestand ich und sah wie er bei der nächsten Gelegenheit anhielt.
>Gwenny auch wenn ich etwas Zeitdruck und Stress habe, heißt das noch lange nicht, das du nicht mit mir reden kannst und nur weil es zwischen Charlotte und mir nicht funktioniert, brauchst du keine Rücksicht zu nehmen. Zumindest für mich ist das Thema Charlotte und Gefühle durch, aber deswegen kann ich anderen ihr Glück gönnen, solange dies echt ist.<, sagte er und ich war froh, denn Gid gehörte ganz klar in mein Leben.
„Danke Brüderchen, das bedeutet mir viel.
Also Cole ist ein ein Jahr älter als ich, aber in meiner Klassenstufe und ich mag ihn. Er hat mich zu sich und auf seine Party eingeladen, damit wir uns besser kennenlernen.“, lächelte ich und Gid nickte.
>Wo musst du hin?<, fragte er mit einem mal und ich sagte es, denn umso schneller konnte mein Abend beginnen. Auf der ganzen fahrt redeten und lachten Gid und ich noch über alles mögliche, doch als er mich an der genannten Adresse absetzte war er ernst.
>Pass auf dich auf, und wenn etwas ist, rufst du mich an, damit.....< „Damit mein großer Bruder mich beschützen kann.“, lachte ich und bekam ein deVilliers grinsen zu sehen.
„Danke Gid.“, meinte ich und stieg dann endlich aus, denn ich wusste ich könnte mich auf ihn verlassen und das er es gut meinte.
Allerdings konnte ich nicht weiter darüber Nachdenken, denn jetzt stand ich direkt vor Cole´s Tür und hatte mit leicht zittrigen Fingern schon geklingelt.
>Hey Gwen, schön das du schon da bist.<, begrüßte mich Cole mit strahlendem lächeln und zog mich einfach an sich, was mir gut gefiel. Gleich danach bat er mich herein, wo ich mich umsah und ihm durch die Wohnung folgte.
Zuerst herrschte schweigen zwischen uns, doch dann bot er mir etwas zu trinken an und als wir zusammen in der Küche waren, wurde sie Stimmung richtig locker. Ohne das er mich fragte, half ich ihm bei den Vorbereitungen und stellte zum Beispiel die Getränke im Kühlschrank kalt, denn Cole´s Eltern waren übers Wochenende weggefahren. Ein bisschen mulmig war mir allerdings schon als er das erzählte, denn die Menge an Alkohol, die ich in den Kühlschrank gepackt hatte, machte mir Sorgen und ließen erahnen wie der Abend endete, doch das war ja jedem seine Sache.
Ich für meinen Teil nahm mir vor es nicht ganz so zu übertreiben, doch während ich die Kühlschrank schloss hielt mir Cole ein Glas entgegen, wo man eindeutig erkennen konnte, das es etwas hochprozentiges war.
>Danke für dein Hilfe Gwen.<, meinte er nur und ich war hin und hergerissen, doch ich wollte es dann auch nicht ablehnen und beschloss eben danach nichts weiter zu trinken, denn das mit Cole war mir wichtiger.
Lächelnd nahm ich es an und wir beide tranken einen Schluck, doch das was Cole danach machte, damit hatte ich nicht im geringsten gerechnet.
Ehe ich mich versah, hatte er mir das Glas nämlich wieder aus der Hand genommen, einen Schritt auf mich zu gemacht und seine Lippe auf meine gelegt. Es war das was ich mir an diesem Abend gewünscht hatte, aber das es so schnell passieren würde, hatte mich echt überrumpelt.
Trotzdem erwiderte ich nach einigen Sekunden den Kuss und schlang Cole ganz automatisch meine Arme um den Hals, während er mich gegen die Küchenzeile drückte und den Kuss intensivierte.
Ich schloss die Augen und genoss es einfach, denn es war mein erster richtiger Kuss und das mit meinem Schwarm, also konnte ich es nur gut finden. Ohne lange zu zögern ging Cole noch einen schritt weiter und fuhr mit seiner Zunge über meine Lippen um sie zu öffnen, was ich dann auch tat und meine Gefühle fuhren Karussell, denn einerseits war es absolut komisch und ungewohnt wie seine Zunge mit meiner spielte und andererseits wurde mir bewusst, das ich mir mühe geben sollte um nichts falsch zu machen, denn Cole war ziemlich erfahren was das anging.
Erst nach einer weile gab er mich wieder frei, doch er strahlte mich an. >Das wollte ich schon die ganze Zeit machen,<, flüsterte er, während ich nach Atem rang und total überwältigt von diesem Kuss war, doch ich konnte ihm nur recht geben, deshalb griff ich in seine Haare und zog sein Gesicht erneut zu meinem. „Ich auch.“, hauchte ich zurück und begann den Kuss erneut, denn ich wollte dieses kribbeln im Bauch noch einmal fühlen.
Erst als es an der Tür klingelte, lösten wir uns wieder und Cole grinste nur als er mich ansah. >Ich geh mal die Gäste begrüßen. Wenn du dich umziehen und frisch machen willst, kannst du gerne ins Bad gehen.<, sagte er und eilte aus der Küche, wo ich noch ziemlich verdattert stehen blieb.
Nach einigen Sekunden wusste ich mich auch wieder zu bewegen, nahm mir meine Tasche und eilte zu der Tür, wohinter ich das Bad vermutete. Zum Glück hatte ich recht und schloss gleich hinter mir ab, damit ich ein paar Minuten zum beruhigen hatte, doch der Blick in den Spiegel bewirkte genau das Gegenteil.
Ich sah schrecklich aus, da meine Haare zerwühlt, meine Wangen gerötete und meine Ohren feuerrot waren. Ich musste wirklich etwas herunterfahren, vor allem weil ich nicht im geringsten wusste, was das jetzt zu bedeuten hatte oder ob Cole mich einfach nur so geküsst hatte. Ich hoffte wirklich das ich es heute noch erfahren würde, damit ich wusste woran ich war.
Damit er aber nicht dachte, das ich mich im Bad verbarrikardierte zog ich mich erstmal um, bürstete dann meine Haare und frischte mein Make-up auf. Bis ich damit fertig war, hatte ich mich auch wieder beruhigt und konnte zurück in den Wohnraum gehen, wo Cole mit einigen Kumpels schon stand.
>Hi Gwen.<, wurde ich nebenbei begrüßte und ich grüßte zurück, denn ich kannte sie teilweise nur vom sehen, da sie aus der Klassenstufe über uns waren.
>Gwen kannst du uns bitte ein Bier aus dem Kühlschrank bringen?<, fragte mich Cole gleich danach und ich zuckte einfach mit den Schultern, denn ich hatte im Moment kein Problem ihm einen gefallen zu tun.
Nachdem ich die Jungs mit dem Bier versorgt hatte, ging es auch schlag auf schlag und innerhalb einer halben Stunde waren die meisten Gäste da. Je später es wurde, desto lauter wurde die Musik und ich war meistens damit beschäftigt Getränke herauszugeben oder mich mit den wenigen Leuten zu Unterhalten die ich kannte, denn Cole wurde von seinen Freunden mehr als in Beschlag genommen.
Ich selbst trank zum Glück nicht so viel wie andere und als es auf zehn zu ging lagen die ersten im Delirium auf der Couch. Cole hatte ich eine ganze weile nicht mehr gesehen, was bei den Massen aber kein wunder war, denn diese Party entwickelte sich gerade zum Selbstläufer und ich versuchte wenigstens etwas gegen zu steuern, auch wenn es nicht viel brachte.
Gerade hatte ich wieder ein paar leere Flaschen in die Küche gebracht, als ich in eine Umarmung gezogen wurde. Zuerst wollte ich mich wehren, doch dann bemerkte ich das es Cole war, der mich auch gleich an sich drückte und mich heftig küsste.
Ich war erleichtert, dass er jetzt bei mir war und fühlte mich wieder etwas wohler, auch wenn ich deutlich schmeckte, das er etwas mehr getrunken haben musste.
>Ist das nicht eine super Party?<, fragte er grinsend und ich nickte einfach, denn er musste es ja wissen. Ohne auch noch etwas zu sagen, begann er sofort den nächsten Kuss der sehr Intensiv war und auch den erwiderte ich, denn das was er da mit mir machte war einfach nur toll.
Ich vergaß wirklich alles um mich herum und hörte nicht einmal mehr die dröhnende Musik, während wir knutschend in der Küche standen. Ohne den Kuss zu beenden begann Cole dann mit seinen Händen über meinen Rücken zu fahren und mich weiter an sich zu ziehen, was ich mir gerne gefallen lies, doch mit einem mal spürte ich seine Hände auf meinem Po und wie seine Lippen die meine verließen und wie er begann meinen Hals zu küssen.
Ich wusste gar nicht wie mir geschah, aber als er begann mich aus der Küche zu drängen und mit seinen Hände immer weiter über meinen Körper zu fahren, musste ich das ganze mal stoppen, denn das ging mir zu schnell, vor allem weil ich nicht mal wusste, ob wir überhaupt zusammen waren.
>Was ist denn Baby? Komm schon wir gehen auf mein Zimmer!<, nuschelte er mir ins Ohr und ich verkrampfte mich bei dieser Aussage ziemlich heftig, denn jetzt steckte ich in der Zwickmühle und wusste wirklich nicht was ich tun sollte, vor allem da mich Cole schon wieder heftig auf den Mund küsste.

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CrackHoe123 12. Feb 2019

Ein schönes und ruhiges Kapitel. :)
Verstehe die Überschrift nur nicht ganz. Entweder habe ich es überlesen, oder ich weiß auch nicht.
Freue mich das nächste Kapitel.
Lg CrackHoe123 ;)

CrackHoe123 02. Feb 2019

Ich bin noch dabei. Bin die ganzen Wochen treu geblieben und Sonntags geschaut, ob was neues da ist. Eigentlich auch nur so aus langeweile heute an einem Samstag mal geschaut. Und dann steht da, vor 3 minuten aktualisiert. :)
Schön, dass du auch wieder da bist.
Ein schönes Kapitel und ich bin gespannt wie es nch weitergehen wird.
LG CrackHoe123:)

Tara-Jax 02. Feb 2019
Wird wieder so wie sonst immer Sonntags und die Geschichten im Wechsel aber ich hab endlich meinen Laptop repariert bekommen und es funktioniert also wollte ich meine Leser nicht noch länger warten lassen :) LG Tara-Jax
CrackHoe123 04. Nov 2018

Aww.. *.* endlich!
Dauergrinsen, als sie sich dann endlich geküsst haben :D
Hoffe, nächstes Mal gehts wieder mit Gwennys Sicht weiter. Bin echt gespannt, wie ihre genauen Gedanken dazu sind. :)
Freue mich auf das nächste Kapitel.
LG CrackHoe123 :)

Tara-Jax 02. Feb 2019
Bin wieder da und hoffe das du auch noch dabei bist ;) LG Tara-Jax