An diesem Augenblick hängt die Ewigkeit

vor 8 Tagen
Charlotte oder Gwendolyn, die Frage beschäftigt die Familien Montrose, deVilliers und auch die Loge des Grafen von Saint Germain, seit die Mädchen am gleichen Tag das Licht der Welt erblickten und dabei unterschiedlicher nicht sein könnten. Wer wird der Rabe und somit die letzte Zeitreisende im Kreis der Zwölf, denn genauso unterschiedlich ..
Edelstein-Trilogie Drama P18 Romanze In Arbeit

Sieh mich an Gwen!

Endlich ist mein Laptop repariert und funktioniert :D Ich hoffe das jetzt alles wieder normal läuft
LG Tara-Jax

Gwennys Sicht
Begreifen oder Verstehen konnte ich gerade gar nichts mehr, doch ich genoss Gideons wärme und seine feste Umarmung, während ich gerade versuchte zu realisieren das ich zuerst Gid und dann er mich geküsst hatte. Diese Küsse waren wunderschön und das Beste was ich je erlebt hatte, weswegen ich ihn gar nicht beenden wollte, doch irgendwann ging mir die Luft aus und wir lösten uns voneinander obwohl ich immer noch nicht wusste was mit uns passiert war.
Eigentlich wollte ich doch mit Gideon reden, hören das ich mich total in meinen Gefühlen verrannt hatte und war immer noch verblüfft das ich von ihm nicht ausgelacht wurde, aber das Gideon nicht Nein sagen wollte und es sich von einer auf die andere Sekunde so richtig anfühlte, konnte ich fast nicht glauben.
Trotzdem genoss ich diesen Moment in vollen zügen und spürte Gideons Herzschlag der mindestens genauso raste wie meiner. Anscheinend konnten wir uns beide nicht beruhigen und langsam sickerte auch in mein Hirn, das unser Kuss von beiden gewollt war und das ich irgendwie darüber kichern musste, was vielleicht nicht angebracht war, doch mir half es die ganze Situation zu begreifen.
>Sieh mich an Gwen!<, flüsterte Gideon nach einer weile, die ich nicht bestimmen konnte und ich spürte seine Hand an meiner Wange. Eigentlich war mir gerade eher danach mich weiter an seinem Hals zu verstecken aber da ich das hier angefangen und uns damit gerade noch mehr durcheinander gebracht hatte, war es nun auch egal. Keine Ahnung was ich in dieser Sekunde von Gideon erwartet hatte, aber irgendwie war ich erneut überrascht das er mir kurz in die Augen sah und wir uns dann wieder so intensiv küssten das ich alles um mich herum vergaß.
Erneut vergingen Minuten oder gar Stunden, ich wusste es nicht, nur das ich irgendwann wieder nach Luft schnappen musst und das Gideon mein Gesicht fest in seinen Händen hielt als ich die Augen öffnete. >Ich weiß zwar nicht genau was Leslies Meinung zu uns ist, aber vielleicht ist sie doch nicht ganz so lächerlich wie du vorhin gesagt hast.<, flüsterte mir Gid entgegen und ich musste tatsächlich grinsen, welches dann auch sein Gesicht zierte, aber ganz so konnten wir das nicht stehenlassen und nun gab es doch das ein oder andere zu besprechen sonst würde das Chaos noch größer werden.
„Gid du weißt das ich mich immer wahnsinnig wohl bei dir gefühlt habe und ich jede Minute die wir miteinander verbringen konnten genossen hab, doch ehrlicherweise kann ich nicht sagen wann sich meine Gefühle so geändert haben. Ich wollte mit dir darüber reden denn in den letzten Wochen stand so vieles zwischen uns, was mich fertig gemacht hat und wollte das nicht noch etwas dazu kommt, aber gerade weil ich es nicht vergessen konnte und Leslie mir ihre Sichtweise ausgebreitet hat, die sie wohl bemerkt nicht erst seit gestern vertritt, bin ich zu dir gekommen. Ich hab immer noch keine Ahnung was seit dem Ball mit uns passiert ist aber naja..... eigentlich.... Ich glaube ich wollte dir gerade nur sagen das ich ….. naja..... das ich es eben wahnsinnig toll fand.“, sagte ich leise was mir durch den Kopf ging und sah Gid lächeln aber mein Gesicht lies er nicht los und ich hatte auch kein Bedürfnis Abstand zu ihm zu haben.
>Gwenny ich bin doch auch über unsere Gefühle überrascht und ehrlicherweise habe ich nie damit gerechnet obwohl du schon so lange der wichtigste Mensch in meinem Leben bist aber ich habe anscheinend meine Gedanken über dich auf meine Sorgen um dich geschoben. Egal wie blöd das jetzt klingt, und ich hab auch keine Ahnung ob du mir das jemals glaubst, aber ich bin gerade glücklich das du hier bist und mir die Augen geöffnet hast, denn auch ich fand es wahnsinnig toll.<, flüsterte Gid zurück und ich konnte nur seufzen während ich Gideon küsste und mich gleich danach dicht an ihn kuschelte.
Gideon legte uns dann auf die Couch denn so wie es aussah fiel eine ganze menge Stress von uns beiden ab obwohl eine gewisse Spannung blieb und Gid strich mir immer wieder sanft über die Wange wenn wir uns küssten und ich konnte gar nicht anders als meine Finger tief in seinem weichen Haar zu vergraben. Viel redeten wir dabei nicht mehr aber ich wollte diesen Augenblick auch nicht zerreden also genoss ich es und Gideon anscheinend auch.
Ein Geräusch lies uns nach einiger Zeit aufsehen und Gideon setzte sich sofort auf auch wenn das Geräusch ganz eindeutig von einem Schlüssel kam. >Das ist Raphael, willst du das er.....< „Nicht heute Abend.“, murmelte ich, weil mir sofort klar wurde worauf er hinaus wollte und ich rappelte mich ebenfalls auf.
Raphael war nun nicht mehr zu überhören, denn er polterte durch den Flur als wenn er versuchen würde zu tanzen, aber das gab mir die Möglichkeit mein fast trockenen und mit Sicherheit zerzausten Haare zu richten und mich ein wenig zu sammeln, was dann doch keinen Sinn hatte, denn Gideon hauchte mir einen Kuss auf die Lippen und machte sich dann auf den weg zum Flur.
>Raphael geht das auch ein wenig leiser?<, fragte Gid seinen kleinen Bruder und ich hörte ihn etwas murmeln, was ich allerdings nicht verstand aber das musste ich auch nicht. Ich sah auf dem Couchtisch meinen Kaffee und nahm mir diesen, denn das brachte ein wenig Normalität zurück auch wenn er fast kalt war und deswegen nicht mehr so lecker schmeckte.
>Hey Gwenny, na alles klar bei dir?<, sprach mich Raph mit einem mal an und ich hob meinen Blick denn irgendwie war ich doch immer noch in meiner eigenen Welt. Ich riss mich aber zusammen und lächelte ihn an. „Klar ist alles gut bei mir aber du siehst so aus als wenn du eine Dusche brauchst.“, kommentierte ich sein Aussehen auch wenn ich vor kurzer Zeit genauso hier stand. Raphael nickte nur auf meine Bemerkung und ich sah Gid hinter ihm grinsen, aber ich erwiderte es nicht sondern lächelte die beiden Brüder nur an.
„Ich glaube ich werd mich wohl auch mal auf den Heimweg machen.“, fiel mir auf und hatte es auch sogleich ausgesprochen, denn das hier war auch Raphaels zu Hause und er wollte bestimmt seine Ruhe haben und Gideon würde ich mit Sicherheit morgen sehen.
Bevor ich allerdings aufstehen konnte schüttelte Gideon heftig den Kopf und auch Raphael sah mich komisch an, verschwand jedoch wortlos in seinem Zimmer weswegen Gid sofort neben mir stand. >Ich weiß zwar nicht wo deine Aufmerksamkeit in den letzten zwei Stunden war, aber es ist nach Mitternacht und der Regen hat sich in einen ausgewachsenen Sturm gewandelt, also werde ich dich da bestimmt nicht rauslassen.<, meinte er und ich schnappte nach Luft, denn nicht nur ich hatte die Welt um mich vergessen. „Als ob du das alles so mitbekommen hast bevor dein Bruder hier aufgetaucht ist, also sei nicht so ein Kotzbrocken.“, murrte ich und sah das er leider Recht hatte, aber Gideon lachte nur darüber.
>Bleib einfach hier und wir fahren morgen gemeinsam zum elapsieren.<, sagte er wieder ruhig und leise und ich spürte das es Gid gerade wirklich nicht behagte mich gehen zu lassen und ich wollte ja eigentlich auch nicht weg. „Ich hatte Dad versprochen nicht so lange weg zu sein und er macht sich bestimmt jetzt schon sorgen.“, meinte ich und trank den letzten Schluck des kalten Milchkaffees, doch mir hätte klar sein müssen das es für Gideon nur eine Vorlage war. >Ich glaube Paul ist es lieber wenn er weiß das du hier schläfst als das du bei dem Sturm versuchst irgendwie Heim zu kommen also ruf ihn an oder schreib ne Nachricht.<, sagte er vernünftig und ich sah mich erstmal nach meinem Handy um.
Auch Raphael stand nun wieder im Raum und im Gegensatz zu mir war er so schlau sich trockene Klamotten zu holen, aber dadurch fiel mir auch ein wo mein Handy war. „Ich glaub mein Handy liegt noch im Bad.“, meinte ich und stand auf, doch bevor ich vorwärts kam war Gid schon im Bad verschwunden und nach zwei Sekunden mit meinem Telefon wieder da, während Raph hinter der Tür verschwand.
„Na toll Dad hat schon zweimal versucht mich anzurufen, er wird begeistert sein.“, murmelte ich vor mich hin, als ich es entsperrt hatte, doch ich hoffte mal das er nicht allzu großen Ärger machen würde während ich ihm einen Nachricht schrieb.
Gideon hatte sich in der Zwischenzeit wieder neben mich gesetzt und erst jetzt bemerkte ich das er mich mit fragendem Gesichtsausdruck musterte. „Ich hab noch keine Antwort.“, sagte ich ihm deshalb, doch er schüttelte nur leicht mit dem Kopf und schloss kurz die Augen. >Bist du dir Sicher das du das alles auch willst, ich meine mit mir zusammen sein möchtest?<, flüsterte er mir noch einmal entgegen und nun war ich es die sein Gesicht umfasste. Ich wartete auch bis Gideon mir wieder in die Augen sah, doch noch bevor ich etwas sagen konnte lächelten wir uns beide an und ich legte meine Lippen auf seine.
Erschrocken riss ich mich nach wenigen Sekunden allerdings wieder los und fühlte mich gerade mehr als ertappt, doch zum Glück stellte ich in der nächsten Sekunde fest, das Raph noch immer im Bad war und es mein Handy gewesen war, welches uns Unterbrochen hatte. Schnell griff ich danach und Gid strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr, denn er wartete ja auch auf eine Antwort.
„Ich glaube Dad ist nicht sonderlich sauer sondern nur froh das wir bei dir in der Wohnung sind und hat nichts dagegen wenn ich hier bleibe.“, sagte ich ihm das was er wohl hören wollte, nachdem ich die Nachricht gelesen hatte und sofort grinste Gideon mich frech an. >Hab ich dir doch gesagt.<, meinte er und küsste mich erneut, doch darauf konnte ich mich diesmal nicht wirklich einlassen, denn ich hatte schlichtweg Bammel das Raph die Tür aufmachen und uns sehen würde, denn dann hätten wir einiges zu erklären und ich morgen früh bestimmt fünfzig verpasste anrufe von Les.
>Es ist spät und vielleicht sollte wir unser Gespräch in mein Zimmer verlegen.<, flüsterte Gideon mir plötzlich ins Ohr und ich musste wohl ziemlich verwirrt ausgesehen haben, denn er lachte lauthals los und stand auf, wobei er mich mit nach oben zog. Ohne zu fragen hob mich Gideon auf seine Arme und trug mich zu seinem Schlafzimmer, wobei er erstmal im Raum stehen blieb um mir ernst ins Gesicht zu blicken. >Ich bin zwar anders als dein Exfreund aber ehrlicherweise möchte ich dich jetzt schon gerne in meinem Bett sehen. Es war ein langer Tag und du siehst müde aus Gwenny.<, meinte er leise und stellte mich ganz vorsichtig auf meinen Füßen ab, doch als ich wieder zu ihm aufsah zierte erneut ein typisches deVilliers grinsen Gideons wunderschönes Gesicht und mir war klar wie er das mal wieder gemeint hatte.
„Idiot“, murmelte ich und wand mich aus Gideons Armen um mich auf sein Bett zu setzen, wobei auch das ein komisches Gefühl war, denn egal wie oft ich schon hier gesessen, gelegen oder geschlafen hatte, jetzt war es trotzdem neu für mich und wahrscheinlich auch für ihn. Gid beugte sich wohl auch deswegen nochmal zu mir herunter und drückte ganz kurz aber wahnsinnig liebevoll seine Lippen auf meine. >Ich bin gleich bei dir also nicht weglaufen.<, murmelte er und verschwand aus dem Zimmer.
Haha wie sollte ich mit dem Fuß auch weglaufen und außerdem wollte ich es gar nicht, weshalb ich schon mal über das halbe Bett kletterte und mich unter der Decke verkroch, bis Gideon nach wenigen Minuten da war und mich in seine starken Arme schloss.

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CrackHoe123 12. Feb 2019

Ein schönes und ruhiges Kapitel. :)
Verstehe die Überschrift nur nicht ganz. Entweder habe ich es überlesen, oder ich weiß auch nicht.
Freue mich das nächste Kapitel.
Lg CrackHoe123 ;)

CrackHoe123 02. Feb 2019

Ich bin noch dabei. Bin die ganzen Wochen treu geblieben und Sonntags geschaut, ob was neues da ist. Eigentlich auch nur so aus langeweile heute an einem Samstag mal geschaut. Und dann steht da, vor 3 minuten aktualisiert. :)
Schön, dass du auch wieder da bist.
Ein schönes Kapitel und ich bin gespannt wie es nch weitergehen wird.
LG CrackHoe123:)

Tara-Jax 02. Feb 2019
Wird wieder so wie sonst immer Sonntags und die Geschichten im Wechsel aber ich hab endlich meinen Laptop repariert bekommen und es funktioniert also wollte ich meine Leser nicht noch länger warten lassen :) LG Tara-Jax
CrackHoe123 04. Nov 2018

Aww.. *.* endlich!
Dauergrinsen, als sie sich dann endlich geküsst haben :D
Hoffe, nächstes Mal gehts wieder mit Gwennys Sicht weiter. Bin echt gespannt, wie ihre genauen Gedanken dazu sind. :)
Freue mich auf das nächste Kapitel.
LG CrackHoe123 :)

Tara-Jax 02. Feb 2019
Bin wieder da und hoffe das du auch noch dabei bist ;) LG Tara-Jax