Unglücklich... aber stark mit euch

04.08.17 18:52
Ein tragisches Unglück verändert alles doch das Schicksal sorgt für neue Aufgaben die verhindern das Laura den Kopf in den Sand stecken kann...
Nevada Tan - Panik - Zorkkk Allgemein P16 Drama In Arbeit
Inhaltsverzeichnis
  • Kapitel 1

Kapitel 1

Ich saß erschöpft am Küchentisch und trank mein Glas Wasser leer. Aufräumen und Abspülen und dann ins Bett, so war es jedenfalls geplant. Meine drei Kinder schliefen endlich und auch ich musste endlich wieder etwas schlaf finden, auch wenn es nicht einfach ist.
Es war jetzt drei Wochen her, die Mädels hatten es geschafft soweit damit klar zu kommen das sie abends zwar weinten aber trotzdem schlafen konnten. Sie schliefen noch immer nicht sehr ruhig aber wenigstens wachten Sie nicht mehr auf. Amy hatte noch schwer damit zu kämpfen, Lena verstand es noch nicht richtig mit ihren 2 Jahren und Timo fehlte sowieso der bezug dazu. Ich wusste nur einfach nicht wie ich Ihm später erklären sollte das auf seinem ersten Geburtstag niemand würde lachen können, es tat mir so leid für ihn.
Die Gedanken an all unsere Probleme die schon länger da waren und auch die die jetzt neu dazu kamen hielten mich wieder vom schlafen ab, aber auch die Tatsache, dass unser gemeinsames Bett noch zu sehr nach dir roch tieb mich zum schlafen auf die Couch.

Mit Kopfschmerzen, die schon fast normal würden stand ich am nächsten Morgen auf und machte Frühstück. Amy stand plötzlich hinter mir und sah mich traurig an und sagte ganz leise:“Morgen Mama“. Ich nahm sie in den Arm und wünschte ihr auch einen guten Morgen mit einem lächeln auf den Lippen. Es fiel mir nicht leicht aber Sie hatte genug gelitten und sollte nicht auchn och mit ansehen wie traurig ich war. Mein Glück, dass sie mit Ihren 7 Jahren noch nicht genau erkennen konnte, ob das Lächeln echt war oder nicht.
Lena und Timo schliefen noch also frühstückten wir zwei allein und danach machten wir sie fertig für die Schule. Ich brachte Sie bis zur Straße da der Bus direkt vor unserem Haus hielt, winkte Ihr als sie eingestiegen war und ging dann wieder rein. Drinnen musste ich mich vorbereiten da ich endlich anfangen wollte wieder zu arbeiten und heute hatte ich direkt ein neues Elterngespräch.
Um kurz vor 10 war ich soweit fertig das ich mich organisiert hatte und Lena und Timo waren mittlerweile auch wach und hatten frische Sachen. Sie saßen am Tisch und aßen beide eine Scheibe Brot.
Es klingelte und ich ging zur Tür, davor standen zwei junge Männer und ein kleines Mädchen. Etwas verwirrt, da ich mit einer Frau verabredet war fragte ich: „Kann ich helfen?“
„Meine schwester hat heute den Termin mit Ihnen zum Elterngespräch aber Sie ist krank und wollte nicht absagen deshalb habe ich gesagt nehme ich den Termin für sie war. Ich hoffe das ist kein Problem für Sie.“ antwortete mir der braunhaarige der beiden. „Dann kommen Sie doch bitte herein.“ sagte ich und trat einen Schritt zurück. Das kleine Mädchen versteckte sich halb hinter dem jungen Mann. Ich ging in die hocke und sah sie freundlich an und fragte: „Bist du Anna?“ Sie antwortete natürlich nicht aber luckte kurz hinter den beiden ihres Begleiters hervor. Ich hatte nichts anderes erwartet und es wäre viel zu viel verlangt gewesen wenn ein 1 ½ jähriges Mädchen direkt eine fremde Person fröhlich lächelnd hin nimmt.
Ich ging zurück in die Küche und bot den Herren und dem Mädchen etwas zu trinken an. Dann stellte ich mich erstmal vor: „ Ich bin Laura Schmitt und bin 26 Jahre alt und die zwei hier am Tisch sind meine eigenen Kinder Lena und Timo, meine große ist in der Schule. Heute ist hier nichts los weil die anderen drei Tageskinder heute außnahmsweise mal mit Ihren Eltern etwas machen können wegen dem verlängerten Wochenende.“
T: „Ich bin Timo Sonnenschein und der andere junge Mann ist David Bonk, ich bin der Onkel von Anna und David ist nur mitgekommen weil wir gleich noch wo hin müssen und uns die Zeit fehlt vorher noch hin und her zu fahren ich hoffe es stört Sie nicht.“
I.“ nein, nein alles gut es ist nur nicht üblich das die Erziehungsberechtigten nicht anwesend sind wenn ich alles erkläre entscheiden muss das schließlich die Mutter ob ich die Richtige für ihre Tochter bin.“
T:“ich denke wir werden ihr alles recht genau schildern können.“
I:“ Alles klar. Dann wollen wir mal anfangen, soll ich erklären oder gibt es direkt dringende Fragen die sie lieber zuerst geklärt haben möchten?“
T:“ganz wichtige Frage zu erst, wie ist das mit den Arbeitszeiten bei Ihnen, meine Schwester arbeitet im Krankenhaus und macht Schichtdienst.“
I: „das ist denke ich kein Problem ich bin sowohl für die Frühschicht als auch für die Spätschicht da nur die Nachtschichten sollte jemand übernehmen können der bei Anna in ihrem Zuhause bleibt das sie in ihrem eigene Bettchen schlafen kann.“
T:“ gut das kriegen wir dann schon irgendwie hin.“
Weitere Fragen fielen Ihm dann nicht spontan ein also erklärte ich ihm meinen üblichen Ablauf und meine Regeln und erledigte mit Ihm schon mal den papierkram den ich erledigen konnte. Nebenbei hatte ich meinen Kids die verschmierten Hände abgewaschen und Sie in die Spielecke gesetzt. Anna schien das jetzt mehr zu interessieren und sah immer wieder zu meinen beiden rüber.
T: „Anna bleib bitte ruhig hier sitzen!“ bat der Mann seine Nichte und schien sichtlich überfordert mit dem zappeligen ungeduldigen Kind und mir gleichzeitig aufmerksam zuhören zu können.
I: „ Lassen Sie sie ruhig runter sie kann hier nichts falsch machen und sie darf ruhig alles erkunden.“
Er setzte sie runter und Sie lief sofort zu Lena und sah ihr beim spielen zu und fing ganz zögerlich an das Spielzeug zu untersuchen. Timo war da etwas ruppiger er krabbelte zu Anna hin und schnappte ihr die Autos aus der Hand. Ich war gespannt wie sie reagieren würde und beobachtete sie. Anna sah Timo unglücklich an aber drehte sich dann um und suchte sich ein anderes Auto raus und kam damit zurück zu uns und ging um Ihren Onkel herum zu dem anderen Herrn. „Was bringst du mir denn da?“ Anna sagte: „Brumm, Auto, tüta“ dann nahm sie seine Hand und zog ihn mit zu den Spielsachen. Er setze sich im Schneidersitz dazu und spielte mit den dreien. Meine zwei waren es ja schon gewohnt das ständig andere Kids da waren und hier spielten.
Ich klärte den Rest mit dem Herrn Sonnenschein und dann zeigte ich ihm noch den Ruheraum, das Bad und den Rest von der großen Wohn-Ess-Küche mit der Spielecke.
Als alles geklärt war und die drei sich wieder fertig machen um zu gehen nahm ich den vorbereiteten Stapel mit zettel und gab sie ihnen mit:“ Das ist ein Flyer, die Liste mit den Regeln die die Kids hier lernen, eine Liste mit allen Dingen die mitgebracht werden und eine Liste mit Beitragstabellen wenn das ganze über das Jugendamt laufen soll ansonsten stehen da auch meine direkten Tarife drauf.“
„Jugendamt? Wie meinen sie das?“ fragte mich Herr Sonnenschein etwas panisch.
I: „Keine Angst das ist nichts negatives. Sie können beim Jugendamt einen Antrag auf Betreuungskostenübernahme stellen und zahlen dann nur einen Bruchteil des Betrages an das Jugendamt und ich bekomme mein Geld direkt vom Jugendamt bezahlt. Sie können allerdings auch sagen Sie möchten das nicht über das Jugendamt machen dann zahlen Sie den vollen frei verhandelbaren Satz direkt an mich und ich melde dem Jugendamt nur das ein Platz vergeben ist.“
T:“ und dann haben wir nichts mit denen zu tun?“
Ich beruhigte Ihn und erklärte Ihm, dass das Jugendamt in dem Fall nichts mit Ihm zu tun hätte. Er bedankte sich für das Gespräch und die drei gingen.
Ich machte mir einen ruhigen Vormittag mit meinen zwei kleinen und kochte Spaghetti. Als Amy von der Schule kam machten wir gemeinsam ihre Hausaufgaben und dann gingen wir raus in den Garten zum spielen.

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