Werwölfe dürfen auch lieben

vor 3 Mon.
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama Beendet

Kapitel 11

Schwer atme ich tief durch. Ist mir jemals etwas so schwer gefallen? Ich weiß es nicht. Noch immer unentschlossen stehe ich vor der Tür. Soll ich wirklich klingeln? Ob er überhaupt zu Hause ist? Will er mich überhaupt noch sehen nach dem ich ihn so behandelt habe? Mir ist gerade richtig schlecht. Noch nie war ich so nervös. Meine Hand betätigt einfach die Klingel. Was tu ich da? Ich bin noch nicht bereit. Jetzt ist es zu spät. Die Tür geht auf und jemand sagt dabei: „Lindsey, du bist aber…“
Hilary steht in der Tür und als sie mich sah hat sie aufgehört zu reden. Sprachlos sieht sie mich an.
„Schatz, ist Lindsey schon da?“, fragt Dad der nun ebenfalls zur Tür kommt.
Auch er verstummt als er mich erblickt. Scheint als würde sich niemand freuen das ich hier bin und alle warten sehnsüchtig auf Lindsey. „Wenn das so ist geh ich wohl besser wieder“, meine ich.
„Äh… nein, bleib doch. Komm rein“, Dad hat seine Sprache wieder gefunden und deutet mir einzutreten.
„Nicht nötig. Ihr erwartet wie es aussieht eh schon jemanden. Da will ich bei eurem Familientreffen nicht stören“, sage ich.
„Nicht doch. Komm ruhig rein. Wir essen alle zusammen“, sagt nun Hilary.
„Ich will mich nicht aufdrängen.“
„Tust du schon nicht und jetzt komm“, sagt Dad.
Zögerlich betrete ich das Haus. Komisches Gefühl hier zu sein. Es ist schon lange her als ich das letzte mal hier war. „Vor dem Essen würde ich mich gern mit dir unterhalten, Mason“, bitte ich.
„Sicher.“
Wir gehen in das Wohnzimmer während Hilary in die Küche geht. „Andy, tut mir leid das ich die letzten Jahre über ein so schlechter Vater war“, entschuldigt er sich.
„Das ändert gar nichts. Mason, ich bin hier um mich mit dir zu versöhnen. Auch wenn es mir sehr schwerfällt. Ich will nicht hören wie leid es dir tut. Ich möchte sehen wie du versuchst unsere Beziehung zu verbessern. Was vergangen ist bleibt in der Vergangenheit. Was kommen wird ist entscheidend. Also lass uns versuchen von jetzt an wieder ein normales Verhältnis zu einander zu haben. Was hältst du davon?“
„Einverstanden. Das heutige Essen ist wohl ein guter Anfang. Findest du nicht auch?“
Ich nicke. Gemeinsam gehen wir ins Esszimmer. Dort sitzt Lindsey, ein Mann den ich nicht kenne und ein Junge der in etwa 10 Jahre alt ist. Der Junge starrt mich mit weit aufgerissenen Augen an. „I-ich glaub ich träume“, meint er.
Er sieht Lindsey an: „Mom, du hast mir gar nicht gesagt das Andy Greenwood kommen wird.“
„D-das wusste ich selbst nicht“, verblüfft sieht sie mich an.
Der Mann scheint wohl ihr Ehemann zu sein. Er sieht mich nicht mal an. Was ist mit dem? „Andy, setz dich doch“, bittet mich Hilary.
Ich setze mich dem Jungen gegenüber. „Du weißt wie es aussieht wer ich bin und mit wem habe ich das Vergnügen?“, frage ich ihn.
„I-ich bin Maxwell McCullah“, verlegen sieht er mich an.
„Hübscher Name“, grinse ich.
„D-danke.“
„Lindsey, du hast einen Sohn und ist das dein Mann?“, frage ich.
„Ja, das ist Owen“, stellt sie ihn mir vor.
„Freut mich“, lächle ich ihn an.
„W-wir sind uns schon mal begegnet“, meint er.
Fragend sehe ich ihn an: „Wann den bitte?“
„Im Schwimmbad.“
Nachdenkend lege ich den Kopf schief. Schwimmbad… da war doch mal was! „Ah, der Typ auf den die Mädels so flogen“, leuchtet es mir ein.
Er blinzelt ein paar mal: „Wie bitte?!“
„Die drei Weiber und Lindsey waren total in dich verknallt“, mache ich weiter.
„Ach so“, macht er.
„Wie habt ihr es ansonsten?“, frage ich die beiden.
„Fantastisch. Owen ist Bürokaufmann und ich bin Hausfrau. Unser kleiner Racker hier ist bereits 9 und einer der klügsten in seiner Klasse“, erzählt Lindsey schwärmend.
„Klingt toll.“
„Das ist es“, meint sie.
„Wie geht es dir?“, fragt Hilary mich. Wohl eher aus Höflichkeit.
„Toll, zur Zeit sind Sommerferien und da wohne ich wieder bei Tante Natalia. Sie hat mich richtig vermisst während ich in der Schule war…“
„Du Studierst?“, unterbricht Dad mich überrascht.
„Nein, ich unterrichte.“
„Wo?“, will Maxwell wissen.
„Hogwarts.“
„Da will ich auch hin“, meint der Kleine.
„Schatz, das glaub ich eher nicht“, vertröstet Lindsey ihn.
„Warum nicht?“, will Owen wissen.
„Die Schule ist für spezielle Schüler“, erklärt Lindsey.
„In wie fern?“, Owen lässt nicht locker.
„Dort sind nur Hexen und Zauberer“, antworte ich.
Owen schenkt mir einen Blick der sagt das soll ein Witz sein. „Willst du mal was sehen?“, frage ich den Jungen.
Heftig nickt er. Ich stehe auf und zücke meinen Zauberstab. „Wow“, staunt er bereits.
Ich richte meinen Stab auf den soeben freien Stuhl und lasse ihn schweben. Baff starren die zwei unwissenden den Stuhl an. Als der Stuhl wider am Boden ist setze ich mich. Schweigen legt sich in den Raum. „Wie geht es Natalia?“, will Dad plötzlich wissen.
„Super, aber auch nur weil ich bei ihr war.“
„Schön zu hören das es ihr gut geht.“
„Wie habt ihr es die Jahre über gehabt?“, frage ich höfflich.
„Toll, nichts Besonderes ist passiert, nicht wahr Schatz?“, meint Dad.
„Recht hast du. Das einzig spannende ist wen unser Maxi zu Besuch kommt“, Hilary grinst den kleinen an.
„Erzähl doch mal was in der Zeit als wir uns nicht sahen so passiert ist!“, verlangt Dad.
„Willst du das wirklich wissen?“
„Natürlich, erzähl!“
„Na ja, wo soll ich da nur anfangen? Nach meinem Abschluss arbeitete ich in einem Kindergarten. Meine beste Freundin heiratete einen sehr guten Freund von uns. Bei ihrer Hochzeit brach mir meine große Liebe das Herz. Lily und James haben einen Sohn bekommen. Ein dunkler Zauberer hat Lily und James ermordet. Mein bester Freund wurde als Serienmörder in den Knast gesperrt. Der Mann den ich liebe ignoriert mich. Ein anderer Freund wurde ermordet. Und an nur einem Tag verlor ich all meine Freunde. Danach bin ich zu Tante Natalia und sie machte mich berühmt. Seit einem Jahr bin ich Lehrerin auf Hogwarts und habe dort einen anderen alten Freund wieder getroffen“, erzähle ich.
„Das ist einiges“, presst Dad gerade so hervor.
„Ein Freund von dir ist im Gefängnis?“, fragt Lindsey geschockt.
„Ja, er ist gerade erst vor kurzem ausgebrochen“, sage ich als sei es nichts Besonderes.
„WAS?“, brüllen alle am Tisch.
„Ja, Sirius Black ist mein bester Freund.“
„Er ist ein Mörder“, sagt Dad.
„Er ist kein Mörder. Er ist unschuldig“, versichere ich.
„Das ist typisch für dich. Du bist und bleibst dieselbe. Du siehst in allen nur das gute“, sagt Dad.
„Das stimmt gar nicht. Ich weiß es das er kein Mörder ist. Er hat es mir gesagt und ich sah in seinen Augen das er nicht lügt“, beharre ich.
„In den Nachrichten heißt es…“, will Hilary sagen.
„Es ist mir egal was sie in den Nachrichten sagen. Ich kenne die Wahrheit. Und wenn ihr mir nicht glaubt dann hab ich hier nichts mehr zu suchen.“
Ich stehe auf und gehe raus. Keiner hält mich auf. Das war ja mal ein Tolles Essen.

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Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)