Werwölfe dürfen auch lieben

vor 7 Mon.
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama Beendet

Kapitel 15

Zwei Tage lang habe ich Sirius in meinem Zimmer versteckt. Länger konnte ich es nicht riskieren. Remus hätte sonst Verdacht geschöpft. Hin und wieder bringe ich Sirius was zu Essen. Ich will ja nicht das er verhungert oder Müll essen muss. Als die kalte Jahreszeit beginnt wünschte ich mir ich könnte ihn erneut ins Schloss lassen. Das ist aber zu gefährlich. Könnte ich doch nur etwas tun. Ich hatte versucht Peter zu fangen, doch der Mistkerl ist seit geraumer Zeit verschwunden. Und so bricht der Frühling an ohne das ich auch nur einen Schritt weiter bin um Sirius eine Hilfe zu sein. Zwischen Remus und mir lief es in dieser Zeit recht gut.
Es ist spät und eigentlich sollte Remus bald kommen. Wir waren heute verabredet. Okay, nicht richtig aber er meinte er würde heute bei mir übernachten. Wo bleibt er den nur? Ungeduldig ziehe ich meine Karte des Rumtreibers raus und suche seinen Namen. Nach langem Suchen finde ich ihn wie er Richtung Eingang des Schlosses unterwegs ist. Sogleich folge ich ihm. Schnell sprinte ich durch das Schloss und bald habe ich ihn eingeholt. Er deaktiviert die Peitschende Weide und geht durch den Geheimgang. Natürlich folge ich ihm. Bemüht leise laufe ich durch den Tunnel. Ich weiß wo er endet. In der Heulenden Hütte. Die nur so heißt wegen Remus, aber das ist eine andere Geschichte. Ich hatte den Tunnel nicht ganz so dreckig in Erinnerung. Erleichtert klettere ich in die Hütte. Bin ich froh das ich nicht mehr in diesem Drecksloch bin. Lautlos folge ich den Fußspuren auf dem Boden. Dort sind Tatzen Abdrücke. Das kann nur eines bedeuten… Sirius ist auch hier. Langsam betrete ich den Raum. In einer Ecke stehen Harry, Hermine und Ron. Letzterer sitz weil er wie es aussieht eine Wunde am Bein hat. Sirius und Remus stehen in der Nähe der Tür. „Er hat Ihnen vertraut. Die ganze Zeit über taten Sie so als seien Sie sein Freund“, brüllt Hermine.
„Er ist ein Werwolf“, offenbart sie ihren Freunden.
„Sehr gut Miss Granger. Sie sind wahrlich die klügste junge Hexe die mir je untergekommen ist“, lobt Remus sie.
Empört und lauthals räuspere ich mich: „Und was ist mit mir?“
Kurz grinsen mich die beiden Männer an. „Du bist nur die schönste“, macht Sirius mir ein Kompliment.
„Ich hatte gehofft so was von meinem Freund zu hören“, scherze ich ein wenig.
„Sie gehören also wirklich dazu“, schnaubt Hermine entsetzt auf.
Fragend sehe ich sie an. „Wir haben in jener Nacht alles gehört. Sie sind eine Freundin von Black“, schreit sie.
„Ihr wart also wach?!“, stelle ich fest.
„Jetzt ist aber genug. Lasst ihn uns endlich töten“, mischt sich Sirius ungeduldig ein.
„Einen Moment noch. Harry soll den Grund dafür erfahren“, sagt Remus.
„Ich kenne den Grund. Er hat meine Eltern ermordet“, brüllt Harry und will auf Sirius los gehen. Hermine hält ihn aber zurück.
„Das Stimmt nicht. Sirius hat deine Eltern nicht ermordet“, sage ich.
„Und wer war es dann?“, will Harry wissen.
„Peter Pettigrew“, antworten Remus und ich gemeinsam.
„Pettigrew ist tot. Sie haben ihn ermordet“, Harry deutet dabei auf Sirius.
„Das dachte ich auch, aber dann sagtest du er wäre auf der Karte des Rumtreibers gewesen“, erklärt Remus.
„Dann hat die Karte eben gelogen“, Harry sucht nach einem Grund das Sirius doch der Täter ist.
„Die Karte lügt niemals. Pettigrew lebt“, sagen Sirius und ich gemeinsam.
Okay, was ist heute nur los? Warum sage ich immer das gleich wie meine Freunde und das auch noch gleichzeitig? Wird langsam schräg.
„Und er ist hier im Zimmer“, sagt Sirius.
„Peter! Komm raus! Komm raus zum spielen“, will er ihn herlocken. In diesem Moment schleudert Sev ihm seinen Zauberstab aus der Hand. „Wie ich es mir bereits dachte hast du deinen alten Freund ins Schloss gelassen, aber Andy das du auch noch da mit drinnen hängst hätte ich nicht gedacht. Du bist doch seine Patentante?!“, sagt Sev.
„Von wem?“, will Hermine wissen.
Doch keiner interessiert sich noch für die Frage. Die ganze Aufmerksamkeit gilt jetzt Sev der seinen Zauberstab auf uns gerichtet hat. „Du weißt ich würde ihm nie etwas tun“, sage ich.
„Das sieht jetzt gerade anders aus“, meint er.
„Oh, ich kann es kaum erwarten Black zurück zum Schloss zu bringen“, freut Sev sich.
„Sev, du machst da einen Fehler“, will ich ihn aufhalten.
„Das glaub ich kaum.“
Plötzlich trifft ihn ein roter Strahl und er liegt in der Wand. Sev ist nun bewusstlos. „Was war mit Pettigrew?“, will Harry unbedingt erfahren.
„Er ging mit uns zur Schule“, erklärt Remus.
„Bis Sie ihn getötet haben“, sagt Harry und deutet auf Sirius.
„Sirius hat ihn nicht getötet. Er ist doch hier unter uns“, verteidige ich meinen alten Freund.
„Wo ist er?“
Sirius deutet auf die Ratte die Ron in seinen Händen fest umklammert. „Ich? Der spinnt doch?!“, sagt dieser.
„Nicht du, deine Ratte“, entgegnet Sirius bereits genervt.
„Das kann nicht sein. Wir haben Krätze bestimmt schon seit…“ „…12 Jahren?! Erstaunlich langes Leben für eine gewöhnliche Garten Ratte, nicht?“, unterbricht Sirius Ron.
„Ich will es sehen!“, fordert Harry.
Sirius geht auf Ron zu und packt unsanft seine Ratte. Die befreit sich irgendwie aus seinem Griff und rennt durch den Raum. Wir drei versuchen ihn zurück zu verwandeln. Das gelingt uns auch. Zusammengekauert und bleich sieht dieser elende Verräter uns an. „Remus, Sirius und Andy, meine alten Freund“, ist das erste was er zu uns sagt. „Das du es wagst uns so zu begrüßen!“, brülle ich voller Wut. Wir drei haben ihn umkreist und unsere Stäbe auf ihn gerichtet. Jetzt wird er dafür büßen das er meine beste Freundin auf dem Gewissen hat. „Harry, ich bin ein alter Freund von James. James hätte nicht gewollt das sie mich töten“, wendet er sich an Harry.
„Das du es wagst das Wort an Harry zu richten?!“, brüllt Sirius genau so laut wie ich eben.
„Dir ist schon klar das wen Voldemort dich nicht tötet wir es tun?“, stellt Remus die Frage. „Dann möchte ich aber das Vergnügen habe“, sage ich im Racherausch.
„Ich hab das nicht gewollt“, winselt er.
„Daran hättest du früher denken sollen“, sagt Sirius.
„Frag dich selbst Sirius. Was hättest du getan? Du weißt ja nicht was für Waffen der Dunkle Lord besitzt“, jammert das Schwein immer noch.
Am liebsten würde ich ihn schon erledigt haben. „Ich würde mich töten lassen. Eher sterbe ich als meine Freunde zu verraten“, antwortet Sirius genauso wie ich es auch tun würde.
„Darf ich jetzt?“, frage nun ich ungeduldig.
„Aufhören!“, ruft auf einmal Harry.
„Harry, dieser Mann hat…“, beginnt Remus.
„Ich weiß was er getan hat. Wir bringen ihn zum Schloss“, bestimmt er.
„Vielen Dank“, Peter verneigt sich vor Harry.
Angewidert weicht mein Patensohn einen Schritt zurück. „Ich sagte wir bringen Sie zum Schloss. Dort kümmern sich die Dementoren dann um Sie.“
Noch jämmerlicher winselt die Ratte. Das dies noch möglich ist. Einfach nur erbärmlich. Wütend wende ich meinen Blick von ihnen ab. Das hat das Arschloch gar nicht verdient. Harry ist einfach zu sanftmütig. Remus führt Peter, mit dem Zauberstab auf ihn gerichtet, aus dem Tunnel raus. Sirius und Harry hieven Ron, der so verwundet ist das er nicht mehr laufen kann, ebenfalls durch den Tunnel. Hermine und ich laufen ganz hinten den Jungs nach. Schweigend krieche ich aus dem Loch. Etwas entfernt von der Peitschenden Weide bleiben wir stehen. Sirius und Harry gehen ein Stück von uns weg. Hermine kümmert sich um Ron und ich passe mit Remus auf Peter auf. Es ist eine klare Nacht und der Vollmond strahlt sehr hell. Moment… Vollmond?! Das heißt nichts Gutes. Wie befürchtet verwandelt sich Remus bereits. „Sirius!“, rufe ich ihn zur Hilfe.
So gleich eilt er zu mir. Den Aufruhr nutzt die Ratte aus um zu flüchten. Sirius derweil drängt sich zwischen Remus und mich. Mein bester Freund redet auf meinen Freund ein. „Du weißt wer wir sind. Vergiss das nicht“, sagt er.
Die Verwandlung ist so gut wie vollendet. Der Werwolf Remus drängt Sirius weg. Wie ein ängstliches Hündchen sieht er nun auf. Die mutige Hermine wagt es vorsichtig näher an Remus zu treten. „Nicht!“, warne ich sie und laufe zu ihr.
Bestimmend drücke ich sie zu Boden. „Das ist gefährlich. Halt dich ja fern von ihm. In diesem Zustand ist er zu allem Fähig“, erkläre ich ihr.
Stumm nickt sie. Ein schwarzer Hund greift den Werwolf an. Die beiden kämpfen wild miteinander. Es endet damit das Sirius einen Hang runter geworfen wird. Schnell laufe ich zu Remus. Dies geschieht mehr aus Reflex als aus klarem denken. Mit seiner Riesen Pranke holt er aus. Stechender Schmerz durchzuckt meinen Körper und etwas heißes flüssiges spüre ich an meinem Bauch. Mit meiner Hand fasse ich an die Stelle. Blut… meine Hand ist voll von meinem Blut. Die Wunde blutet so stark als hätte man einen Wasserhahn aufgedreht. Mir wird ganz schwarz vor Augen. Das letzte was ich sehe bevor ich das Bewusstsein verliere ist wie Remus auf Harry losgeht. Hart knalle ich auf den Boden auf.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)