Werwölfe dürfen auch lieben

vor 3 Mon.
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama Beendet

Kapitel 17

„Ab heute wohne ich hier bei dir“, bestimme ich.
Sirius sieht mich mit weit aufgerissenen Augen an. „W-woher weißt du überhaupt das ich hier wohne? Müsstest du nicht eigentlich noch unterrichten?“
„In der letzten Schulwoche haben sie kein Alte Runen mehr und Dumbledore hat es mir verraten. Also bin ich hier“, grinse ich.
Er seufzt auf. „Folge mir. Ich zeig dir dein Zimmer.“
„Du hast doch Dumbledore angeboten dieses Haus hier als Hauptquartier zu verwenden oder?“, frage ich.
„Das habe ich.“
„Dann wird Remus wohl auch des Öfteren mal vorbei kommen?“, versuche ich unauffällig zu fragen.
„Andy, liebst du ihn immer noch?“
Verdammt, war wohl doch zu direkt. „Was?! Ich und immer noch verliebt in Remus?!“, sage ich in einer schrillen Stimme.
Schräg sieht er mich an. „Schon verstanden. Nicht mal ich würde mir das glauben“, gebe ich auf.
„Erzähl!“, fordert er.
„Was soll es da bitte groß zu erzählen geben?!“
„Ich möchte wissen was passiert ist.“
„Er hat mit mir schlussgemacht und hat sich aus dem Staub gemacht. So wie das letzte mal“, erzähle ich und unterdrücke dabei meine Tränen.
Mein bester Freund nimmt mich tröstend in den Arm.

(Sirius’ Sicht):
Nach dem ich Andy in ihr Zimmer begleitet habe bin ich selbst auch schlafen gegangen. Früh stehe ich auf. Verschlafen gehe ich in die Küche. Gerade reibe ich mir die Augen und plötzlich staune ich nicht schlecht. Was ich da sehe raubt mir für einen Moment den Atem. „Guten Morgen“, begrüßt mich eine strahlende Andy.
Sie trägt eine Schürze und hat ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden. Andy sieht gerade wie eine richtige Hausfrau aus. „Das Essen ist schon fertig. Also hoffe ich das du Hunger hast“, grinst sie.
Immer noch baff starre ich sie an. „Was hast du?“, fragt sie verwirrt.
Langsam fange ich mich wider: „Nichts. D-du hast mich nur überrascht.“
Sie lacht und greift meinen Arm. Sanft drückt sie mich dann auf einen Stuhl. „Jetzt iss schon“, drängt sie mich.
Was ist nur los mit ihr? „Zieh dir nachher lieber noch was an“, meint sie.
Ach du schreck. Ich trage nur meine Boxer-Short. Da sonst niemand hier im Haus ist bin ich es nicht gewohnt das jemand um mich herum ist. Heute Morgen wirkt sie auf mich wie früher. Nicht mehr so verletzlich wie gestern. Andy ist wieder die Alte. Das dachte ich bis auf einmal die Tür aufgeht und Remus reinkommt. Ihr fällt das Besteck aus den Händen und steht übereilt auf, so das ihr Stuhl mit einem Knall auf den Boden aufschlägt. Sie scheint nicht zu wissen was sie jetzt tun soll. Aus reiner Panik, so sieht es aus, eilt sie aus der Küche raus. „Was hat sie den?“, fragt er.
So gleich werde ich auf meinen alten Freund wütend. Wie kann er nur in so einer Unschuldsmiene fragen was los ist? Er weiß doch genau was er ihr angetan hat. Verärgert packe ich ihn am Kragen und drücke ihn gegen die Wand. „Nicht dein ernst?!“, sage ich.
„Ich weiß absolut nicht was dein Problem ist.“
„Du hast Andy schon zum zweiten mal das Herz gebrochen“, brülle ich.
„Und was hat das mit dir zu tun?“, brüllt er genau so wie ich zurück.
„Weil ich sie liebe“, sage ich.
Remus sieht mich entgeistert an. Er schweigt und derweil lasse ich ihn los. Was wird er wohl zu meinem falschem Geständnis sagen? Ich liebe Andy und zwar so wie eine Schwester. Ich möchte für sie rausfinden was Remus wirklich für sie fühlt. „Dann tu dir keinen Zwang an. Ich steh deinem Glück nicht im Weg“, meint er schließlich.
Ich fasse es nicht das ihn das so kalt lässt. „Gut dann werde ich es ihr sagen“, provoziere ich weiter.
„Gut“, sagt er.
Am liebsten würde ich ihm gern eine reinhauen. Beherrsch mich jedoch.
Remus erzählt mir warum er gekommen ist. Er wollte mich nur vorwarnen das ab nächster Woche die Weasleys hier wohnen werden.
Als Remus gegangen ist suche ich Andy. Naja eine richtige Suche war es nicht, den sie hat sich in ihrem Zimmer verkrochen. Ohne auch nur ein Wort zu sagen setze ich mich neben sie und nehme sie schützend in den Arm.

(Andys Sicht):
Verwirrt starre ich auf das Stück Pergament in meinen Händen. Was soll das? Er hätte es mir auch sagen können und nicht eine Notiz hinterlassen. Auf dem kleinem Zettel steht:

Hey Andy,
Ich hab ne Überraschung für dich. Komm also um Punkt 20 Uhr in den Salon.
Sirius.

Was denkt der sich eigentlich? Und was könnte das sein? Will er mich aufmuntern weil vorgestern Remus da war?

(Sirius’ Sicht):
Hehehe, ich hab einen Plan der wen er gut ausgeht Remus total austicken lässt. Muhahaha, ist das vielleicht doch etwas zu gemein? Ach egal, er verdient es nicht anders und Andy wird es verstehen.
Um Punkt 20 Uhr habe ich alle Vorkehrungen getroffen die erforderlich sind. Langsam öffnet sich die Tür und Andy sieht zögerlich in den Raum. Denkt sie etwa ich würde ihr was antun? Ihre Miene erhellt sich sogleich. Sie sieht wie wundervoll der Raum aussieht. Ich habe viele Kerzen aufgestellt die den Raum erhellen. Ein Tisch ist für zwei gedeckt mit einem Blumenstrauß geschmückt. Rote Rosen sind ihre Lieblings Blumen. Für meinen Geschmack ist das alles zwar etwas zu kitschig aber nur so geht mein Plan auf. „S-Sirius, was soll das Ganze?“, fragt sie mit leuchtenden Augen.
„Eine kleine Ablenkung“, zucke ich mit den Schultern.
„Das ist dir auf jeden Fall gelungen. Und dann noch im Anzug“, staunt sie nicht schlecht.
„Präg dir diesen Anblick gut ein. Den wirst du nicht so schnell wieder sehen. So schick wie ich heute Aussehe“, scherze ich.
„Ich hätte eher erwartet du würdest sagen: ich sehe doch immer schick aus“, grinst sie.
„Das wäre gerade nicht angebracht. Heute dreht es sich ja nicht um mich. Aber morgen dafür wieder“, albere ich weiter.
Andy kichert. „Jetzt zieh dich auch schick an. Das ist ein Candle-Light-Dinner.“
Ich scheuche sie wieder aus dem Raum. „Ist ja schon gut“, meckert sie und geht freiwillig.
Derweil setze ich mich an den Tisch und warte.
Endlich geht die Tür erneut auf und ich muss zugeben das der Anblick mir sehr gefällt. Remus ist ein Idiot das er sie gehen lässt. Andy trägt ein rotes Vokuhila Kleid, von der Taille bis zur Brust ist es mit Silber verziert. Dazu trägt sie noch schwarze High-Heels. Ein: „Wow“, kommt über meine Lippen.
„Ist das neu?“, frage ich.
Erneut kichert sie und meint: „Das hatte ich auf dem Weihnachtsball bereits an.“
„Steht dir echt gut. Solltest du öfters tragen.“
„Danke“, lacht sie.
Für einen Moment schweigen wir. „Also?!“, zieht sie das Wort in die Länge.
„Setz dich und lass dich von meinen Kochkünsten verzaubern.“
„Nur her damit“, meint sie.
Gemeinsam essen und lachen wir. Dabei leeren wir die ein oder andere Flasche Wein. Es ist bereits spät und der Zeitpunkt für meinen Plan nähert sich. Deswegen stehe ich auf und ziehe Andy vom Stuhl. „Was soll das jetzt?“, fragt sie mit einem sanftem Lächeln.
„Ich will tanzen“, bestimme ich.
„So plötzlich?“, fragt sie verwirrt.
Kurz nicke ich und sie lacht. „Von mir aus“, lacht sie fröhlich und ich drehe sie bereits.
Ein paar mal wirble ich sie herum und dann endlich höre ich das was ich so sehnlich erwarte. Schritte nähern sich dem Salon und die Tür wird geöffnet. Bereits am Klang der Schritte konnte ich sagen wer kommt. Das ist nun mal ein Vorteil wenn man gelegentlich Hundeohren hat. In dem Moment küsse ich Andy. Wie wird er darauf nur reagieren? Im Augenwinkel erkenne ich ein Wutentbranntes Gesicht. Ich löse mich von Andy. Die sieht mich fassungslos an. Anscheinend hat sie Remus ebenfalls im Augenwinkel gesehen, den Andy dreht sich zu ihm um und will was sagen. Dafür hat sie allerdings keine Gelegenheit mehr. Schon im nächstem Moment bekomme ich eine Faust ins Gesicht und liege am Boden. „Was fällt dir ein sie zu Küssen?“, brüllt er sehr verärgert.
Triumphierend grinse ich ihn an und greife mir dabei an meine Lippe. Blut klebt nun an meinen Fingern. „Sauberer Schlag Remus“, lobe ich ihn.
Das scheint ihn nur noch wütender zu machen. „Was soll das?“, brüllt er noch lauter.
Lauthals beginne ich zu lachen. „Hast du es endlich kapiert? Du liebst sie immer noch. Du kannst es nicht ertragen sie in den Armen eines anderen zu sehen. Das wollte ich dir damit verdeutlichen“, erkläre ich.
„Was?“, fragt er und Andy.
„Das war geplant. Ich wusste von Dumbledore das du heute kommen würdest und ich wollte Andy helfen und dir zeigen das du ein Dummkopf bist.“
„Herzlichen Dank auch“, faucht Andy.
„Willst du etwa das er mir erneut das Herz bricht? Auch wenn ich gesehen habe wie er ausrastet das ändert rein gar nichts daran das er mir nicht wider weh tun wird und solange ich mir dessen nicht im Klaren bin wird das zwischen uns nie funktionieren. Auch wen ich nie einen anderen lieben werde“, Tränen bahnen sich einen Weg aus ihren Augen und sie ist drauf und dran zu verschwinden. Doch überraschenderweise hält Remus sie zurück. „Ich werde auch nie jemand anderen lieben als dich. Nur kann ich dich nicht dieser Gefahr ausliefern. Ich bin viel zu gefährlich als das du bei mir sein könntest. Es ist besser wen wir getrennt sind“, sagt er.
„Was soll besser daran sein wen ihr beide dabei unglücklich seid?“, frage ich.
Remus will darauf nicht näher eingehen und übergibt mir das Kuvert das ich von Dumbledore erwarte und geht dann einfach. Andy verzieht sich in ihr Zimmer und ich räume vorher noch auf. Wen ich es mir so recht überlege war mein Plan doch nicht so genial wie ich anfangs dachte. Okay, ich hatte keine Lust nach zu denken und mir ist nichts Besseres als das eingefallen. Kann ja mal vorkommen.

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Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)