Werwölfe dürfen auch lieben

vor 7 Mon.
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama Beendet

Kapitel 18

(Andys Sicht):
An meiner Zimmer Tür klopft es. Ich reagiere nicht. Trotzdem kommt er rein und setzt sich neben mich aufs Bett. „Andy, es tut mir leid. Ich wollte nur…“
„Ich weiß. Du wolltest mir nur helfen“, vollende ich seinen Satz.
„Ich hab es wohl nicht geschickt gemacht“, beschämt kratzt er sich an der Wange.
„Nicht geschickt? Das war ne Katastrophe“, lache ich.
Er sieht mich froh an. „Was?“, frage ich.
„Ich bin nur erleichtert das du nicht böse auf mich bist“, meint er.
„Wie könnte ich?! Außer wenn du wirklich in mich verliebt bist“, ernst sehe ich ihn an.
„Natürlich liebe ich dich. Wie könnte ich meine kleine Schwester den nicht lieben?!“
„Du bist ein Idiot“, lache ich und umarme ihn.
„Hey, nur weil ich dich liebe“, sagt er gespielt empört.
„Ich liebe dich auch du Trottel. Ich könnte mir keinen besseren großen Bruder wünschen als dich.“
„Auch wen ich immer ärger mache und du dich um mich sorgst?“
„Im Moment sorgst du dich wohl mehr um mich.“
„Das war nicht immer so, aber ich bin froh das ich auch diese Seite an dir kennen lernen durfte. Andy, du bist eine Frau mit vielen Gesichtern. Auf der einen Seite sorgst du dich sehr um andere, dann bist du egoistisch und gehst deinen Bedürfnissen nach, du gibst dich auch als die starke aber dennoch bist du verletzlich und brauchst die Fürsorge anderer.“
„Ich weiß und ich danke dir. Ich danke dir das du immer für mich da bist.“
„Das bist du doch auch immer für mich. Als keiner mir glauben wollte das ich unschuldig bin hast du an mich geglaubt. Das gab mir kraft.“
Sirius ist wirklich wie ein Bruder für mich, mein bester Freund eben.

„Ich komme ebenfalls mit um Harry zu holen“, bestimme ich aufgeregt und stehe dabei sogar auf.
„Nichts da Schwester. Solidarität ist hierbei gefragt“, meint Sirius und zieht mich zurück auf meinen Stuhl.
„Aber Remus geht doch auch“, beschwere ich mich bei Sirius.
„Na und?! Er ist mir egal. Er kann machen was er will aber du, du solltest mich am besten verstehen.“
Bockig gebe ich nach und brumme: „Von mir aus.“
Sirius lacht: „Manchmal bist du wie ein kleines Kind.“
„Genug geturtelt“, wirft Remus ein und schenkt Sirius für einen kurzen Moment einen bösen Blick.
„Wenn du es tun würdest müsste ich es nicht“, kontert Sirius.
„Genug davon“, mischt sich Mad-Eye ein.
„Wir gehen jetzt den Plan durch“, macht er weiter.
Nur zum Teil höre ich ihm noch zu.

Gestern ist Harry im Hauptquartier angekommen. Heute räumen wir ein Zimmer auf. Zu Mittag helfe ich Molly in der Küche. „Liebes, geht es dir gut?“, fragt sie besorgt.
Verwundert sehe ich sie an: „Warum sollte es mir nicht gut gehen?“
„Gestern bei einer Beschattung sind sich Remus und Tonks näher gekommen“, erzählt sie mir.
Vor Schreck lasse ich das Messer fallen und schneide mir dabei in meinen Finger. Molly bringt mir sogleich ein Pflaster und klebt es mir um den Finger. „Was?“, frage ich mit einem Kloß im Hals.
„Wusstest du etwa nichts davon?“, fragt sie mit vorgehaltener Hand.
„I-ich hatte ja keine Ahnung.“
„Oh meine Güte, das tut mir aber leid“, sie legt ihre Hand auf meine Schulter.
„Molly, es t-tut mir leid, aber ich m-muss jetzt los“, mit einem komischem Gefühl im Bauch gehe ich ins Wohnzimmer.
Dort sitzt Remus auf dem Sofa. Er isst meistens mit uns zu Mittag. „Ich muss mit dir reden“, fange ich an.
„Was gibt es?“
„I-ist es wahr das du und Tonks euch… näher gekommen seid?“, frage ich zögerlich.
Seine Augen weiten sich. „Stimmt es oder nicht?“, dränge ich.
„Ich… äh…“, er weicht meinem Blick aus.
„Remus!“, sage ich flehend.
„Nicht direkt. Bei der letzten Beschattung ging was schief und wir mussten schnell handeln. Damit wir nicht auffallen spielten wir ein Paar und das es auch wirklich so wirkt hat sie mich geküsst, aber ich versichere dir das es nur zur Tarnung war“, beichtet er mir.
Fassungslos sehe ich ihn an. „Andy, sag doch was!“, jetzt fleht er mich an.
Schritt für Schritt komme ich ihm näher. Verwirrt beinahe ängstlich sieht er mir dabei zu. Kräftig drücke ich ihn in die Sofapolster, setze mich auf seinen Schoß und küsse ihn. Ich löse mich von ihm und flüstere ihm ins Ohr: „Wehe wenn du immer noch an diesen Kuss denken musst. Ich will das deine Gedanken voll von mir sind.“
Ohne auch nur seine weitere Reaktion zu beachten stehe ich auf und bin schon fast durch die Tür verschwunden. „Warte!“, ruft er mir nach.
Erfreut aber bemüht es nicht zu zeigen drehe ich mich um. „Ja?“
„Ich denke immer nur an dich. Es könnte sich keine andere dazwischen drängen“, versichert er mir.
Warum tut er das immer? Lange halte ich das nicht mehr aus. „Remus, wie lange willst du mich noch warten lassen?“
„Du weißt warum ich nicht mit dir zusammen sein kann.“
„Deswegen verstehe ich es auch nicht. Du liebst mich und ich liebe dich. Was daran ist so schwer?“
„Was wen ich dir noch mehr Verletzungen zufüge?“
„Ich habe nur eine Narbe von dir. Meine andere Verletzung ist komplett verheilt und nicht mehr sichtbar. Gib dir doch einfach mal einen Ruck. Wir waren doch schon mal ein Paar. War die Zeit nicht wundervoll?“
„Das war sie.“
„Was ist denn dann dein Problem?“
„Können wir es dabei belassen? Du wirst so wie so nach den Ferien nicht mehr in meiner Nähe sein. Du bist dann wieder in Hogwarts und ich helfe hier.“
„Gut, für heute hast du mich vertröstet, aber ich warte nicht ewig. Das ist dir hoffentlich klar.“

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Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)