Werwölfe dürfen auch lieben

vor 4 Mon.
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama Beendet

Kapitel 22

Remus hat mir ausdrücklich verboten dabei zu helfen Harry in den Fuchsbau zu bringen. Er sagte immer nur: denk an unser Kind.
Das hat mich schon etwas eingeschüchtert. Also habe ich nachgegeben und helfe Molly in der Küche. Heute werden mehr mit uns zu Abend essen als sonst. Da kann sie jede Hilfe benötigen und da mich das warten nur fertig macht hab ich eh nichts Besseres zu tun.
Stunden vergehen und endlich tauchen die ersten auf. Es sind Hagrid und Harry. Das darf doch nicht sein. Sie sollten nicht die ersten sein. Ginny umarmt Harry und sagt dann besorgt: „Die anderen sind noch nicht da. Ihr seid die ersten.“
Gleich darauf tauchen Remus und George auf. Kurz schreie ich auf da die beiden voller Blut sind. George blutet stark am Ohr. Schnell laufe ich zu ihnen und helfe Remus George ins Wohnzimmer zu bringen. Sanft legen wir ihn aufs Sofa. Dann plötzlich geht Remus auf Harry los und drückt ihn an die Wand. Seinen Zauberstab auf Harry gerichtet: „Welches Wesen saß damals bei Harry Potters erstem Besuch in der Ecke von meinem Büro?“
„Bist du verrückt?“, fragt Harry.
„Welches Wesen?“, fragt Remus erneut und etwas lauter.
„G-Grindeloh“, antwortet Harry schließlich.
„Dann wäre dies ja geklärt“, sage ich und drücke die Hand von Remus die den Zauberstab umschlingt nach unten.
Nach und nach kommen dann auch die anderen. Gegenseitig überprüfen sie sich durch die Sicherheitsfragen die sie sich vorher zurecht gelegt haben. Als letztes kommen Bill und Fleur. Beide wirken bedrückt. „Mad-Eye ist tot“, berichtet uns Bill.
Stille umgibt den Raum. Keiner wagt es auch nur ein Wort zu sagen. Der Schock sitzt zu tief.

An Harrys 17. Geburtstag feiern wir im Garten der Weasleys. Ich hab ihm schon längst gratuliert da ich bereits den ganzen Tag über hier im Fuchsbau bin und Molly bei den Vorbereitungen geholfen habe. Die Hochzeit von Bill und Fleur ist ja bereits Morgen und Molly ist schon sehr im Stress. „Äh… Harry könnten wir kurz mit dir reden?“, frage ich ihn noch bevor die anderen Gäste eintreffen.
Verwundert nickt er und folgt Remus und mir ins Wohnzimmer. „Remus und ich haben uns unterhalten und darüber nachgedacht wer der Pate für unser Kind sein soll und wir beide sind uns einig das du es sein sollst. Was hältst du davon?“, frage ich ihn direkt.
Überrascht sieht er uns an und sagt dann freudig: „Es wäre mir eine Ehre.“
Ich lächle und umarme ihn.
Der Rest des Abends war sehr unterhaltsam. Die meisten Anwesenden haben einen über den Durst getrunken und ich denke mir Morgen bei der Hochzeit wird das ein Spaß werden.

Abgesehen von dem Angriff der Todesser war die Hochzeit von Bill und Fleur sehr schön. Remus und ich haben tapfer mit den anderen Orden Mitglieder den Fuchsbau verteidigt. Wir konnten sie sogar in die Fluchtschlagen. Was mit Harry und seinen Freunden ist, die drei sind jetzt auf der Suche nach den Horkruxen. Ich hoffe nur sie kommen sicher wieder nach Hause. Was Remus und mich betrifft wir haben uns in meiner Wohnung vorerst versteckt.
„Ich weiß genau das Harry im Grimmauldplatz ist und ich weiß genau das du darüber nachdenkst mit ihm zu gehen“, brülle ich ihn an.
„Ich habe es ihm bereits vorgeschlagen“, gesteht Remus mir.
Dafür verpasse ich ihm eine. Wie kann er nur darüber nachdenken mich erneut zu verlassen?
„Er hat mich als Feigling beschimpft“, erzählt er weiter.
„Da hat er vollkommen recht“, brülle ich weiter.
„Remus, du kannst nicht immer davonrennen wenn es schwieriger wird“, erkläre ich ihm den Tränen nah.
„Es war ein Fehler dich zu heiraten und unser Kind… ich weiß genau es wird so sein wie ich. Wie konnte ich nur so töricht sein und mein Leid an ein unschuldiges Kind weitergeben. Meine Gattung pflanzt sich im normal Fall nicht fort.“
Ich gehe auf ihn zu und nehme sein Gesicht in meine Hände. Nun muss er mich ansehen. „Das was du als so schrecklich empfindest sind die schönsten Erinnerungen die ich habe. Unsere Hochzeit war so schön das ich dies nie mehr vergessen möchte geschweige denn könnte. So viel Glück wie in diesem Moment habe ich noch nie in meinem Leben empfunden und ich werde so viel Glück nur wieder fühlen wenn unser Kind auf die Welt kommen wird. Und ich werde es so lieben wie es ist. Ob Werwolf oder nicht für mich spielt das keine Rolle. Es ist von dir und das macht mich schon unendlich glücklich.“
„A-aber ich habe dich zu einer Aussätzigen gemacht in dem du mich geheiratet hast“, versucht er sich noch zu rechtfertigen.
„Die Meinung anderer ist mir egal. Die einzige die Zählt ist deine.“
Er scheint meinen Worten zu glauben und belässt es dabei. Ich liebe ihn aber er könnte mir wirklich mal mehr trauen. Als ob ich so etwas nur daher sagen würde.

„Du bist dir sicher das du das willst?“, fragt Remus mich unsicher.
„Natürlich. Wir haben das schon viel zu lange vor uns hergeschoben. Er ist mein Vater und er sollte dich kennenlernen.“
„Aber…“, ich unterbreche ihn.
„Sag jetzt nicht aber ich bin ein Werwolf oder er wird mich nicht akzeptieren. Das will ich nicht hören. Wenn er damit nicht klar kommt sein Pech. Außerdem kannst du nicht immer mit derselben Leier kommen. Das ist allmählich nur noch nervig.“
Bevor er mir noch etwas erwidern kann klingle ich an der Haustür. Wenige Sekunden später wird sie auch schon geöffnet. Überrascht sieht mein Dad mich an. „Andy“, bekommt er nur heraus.
„Hallo Mason“, begrüße ich meinen Vater.
Er sieht jetzt Remus an. „Sehr erfreut Sie kennen zu lernen Mr Greenwood“, grüßt Remus ihn und reicht ihm seine Hand hin.
Verdattert schüttelt Dad sie.
„Können wir eintreten?“, frage ich.
Dad nickt und deutet uns in die Küche zu gehen.
„Schatz, wer ist an der Tür?“, höre ich bereits Hilarys Stimme aus dem Flur.
Remus und ich setzen uns an den Küchentisch hin. „Andy ist da“, antwortet er ihr.
„Was für eine Überraschung. Sie war schon länger nicht mehr hier“, höre ich sie sagen als sie in Richtung Küche marschiert. Die Tür geht auf und verblüfft sieht sie Remus an. Ja, Remus sieht nicht gerade sehr gepflegt aus. Eher etwas schäbig und seine Haare weißen einige graue Haare auf wodurch er um einiges älter wirkt als er ist. Aber muss sie ihn so anstarren als sei er ein Obdachloser?! Das geht echt zu weit. Ich wollte Remus bereits des Öfteren neu einkleiden doch er wollte nicht also habe ich es dabei belassen. „Andy, wer ist den deine Begleitung?“, fragt sie so höfflich wie es ihr womöglich möglich ist. „Äh… ja das ist genau der Grund warum ich hier bin. Mason, Hilary, ich möchte euch Remus Lupin vorstellen. Er ist mein Mann und wir erwarten ein Kind.“
Mit offenem Mund starren uns die beiden an. „D-dein Mann?“, fragt Dad.
Ich nicke.
„D-du bist Schwanger?“, meldet sich Hilary zu Wort.
„Ist doch wohl sehr offensichtlich oder dachtet ihr ich habe zugenommen?! So eine Kugel hat man nun mal wenn man im achten Monat ist.“
„Im achten Monat?!“, rufen die beiden gleichzeitig aus.
Wieder nicke ich nur.
Vor lauter Schock müssen die beiden sich setzen. Ich weiß das ist nicht gerade fair von mir aber er meldet sich ja auch nie bei mir. Das hat er jetzt davon.

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Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)