Werwölfe dürfen auch lieben

vor 3 Mon.
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama Beendet

Kapitel 3

Freudig verlasse ich mit meinen Freunden den Zug. Dad lächelt mir bereits zu. „Bye Lily“, ich umarme sie.
„Bis nach den Ferien“, lächelt sie.
„Bye Jungs“, sage ich und laufe bereits zu Dad.
Überglücklich ihn zu sehen springe ich in seine Arme. „Ich hab dich vermisst“, begrüße ich ihn.
„Ich dich auch. Komm lass uns gehen.“
Wir verlassen den Bahnsteig und machen uns zu seinem Auto auf. „Dad, ich hab schon wieder alles mit Ohnegleichen bestanden“, strahle ich.
„Das ist ja fantastisch. Du hast immer so gute Noten. Dafür bekommst du was von mir. Gibt es etwas das du haben möchtest?“
Kurz überlege ich. „Ich weiß nicht. Es gibt nichts was ich unbedingt haben möchte. Also muss es nicht sein“, lehne ich ab.
„Diesmal möchte ich dir wirklich etwas schenken. Also überleg“, beharrt er darauf.
„Ich weiß wirklich nicht was.“
„Wie wäre es mit einem Haustier?“, fragt Dad.
„Das wäre schon schön“, gebe ich zu.
„Also was möchtest du für eines haben?“
Mal überlegen was für eines ich will. „Eine Eule.“
„Was? Warum?“
„Dann muss ich nicht immer darauf warten das meine Freunde mir schreiben. So kann ich ihnen schreiben“, erkläre ich.
„Aber mit Lily telefonierst du doch fast täglich?!“, sagt er verständnislos.
„Aber die anderen kann ich nicht per Telefon erreichen. Lily ist die einzige von ihnen die eines hat.“
„Wo leben die anderen den? Auf dem Mond?“, scherzt Dad schlecht.
Nicht begeistert sehe ich ihn an. „Äh Dad, du weißt schon das die in der Zauberwelt leben?! Das bedeutet bei ihnen gibt es keine Elektrizität. Alles funktioniert mit Magie“, erkläre ich.
„Entschuldige Spatz. Das hatte ich glatt vergessen“, entschuldigend sieht er mich an.
„Macht doch nichts.“
„Wo kann man eigentlich solche Eulen kaufen?“, will er wissen.
„In der Winkelgasse.“
Bevor wir Heim fahren machen wir einen Abstecher in die Winkelgasse und ich suche mir eine wundervolle Schleiereule aus. Zurück beim Auto fahren wir los. „Ach ja, es gibt da etwas das ich dir noch erzählen wollte“, beginnt er.
Neugierig sehe ich ihn an. „Ich hab eine Frau kennengelernt. Wir verstehen uns echt gut und wir sind zusammen gezogen. Sie hat eine Tochter die ein Jahr jünger ist als du. Ich denke ihr werdet euch gut verstehen“, erzählt er mir.
Stumm starre ich ihn an. „Sag doch etwas!“, fordert er.
War ich solange still? Das hat mich doch mehr überrumpelt als ich dachte. „Äh… wow, ich freu mich ja für dich“, versuche ich mich für ihn zu freuen.
Dennoch habe ich ein mulmiges Gefühl im Magen. Den Rest der Fahrt bin ich still. Ich muss das noch irgendwie verdauen. Der Wagen hält. Dad öffnet mir die Tür. Langsam steige ich aus. Das ist also mein neues Haus?! Erstaunt sehe ich das Haus an. Es liegt außerhalb von London in einem Vorort. „Hinter dem Haus liegt ein großer Garten. Du solltest ihn dir nachher ansehen“, meint Dad der meine Koffer aus dem Auto holt.
„Zuerst möchte ich das Haus sehen und meine neue Mom kennenlernen“, sage ich.
„Wir sind noch nicht verheiratet“, meint er.
„Du willst ihr also einen Antrag machen?“
„J-ja, sag es aber noch nicht.“
„Mach ich schon nicht.“
„Komm, ich zeig dir mal das Haus.“
Er geht rein und ich folge ihm. Dad führt mich in den oberen Stock. Dort öffnet er mir eine Tür. „Tada, das ist dein Zimmer“, verkündigt er mir und stellt meine Sachen auf das Bett. Das Zimmer ist größer als mein altes. Auch das Bett ist größer und dort steht ein Schreibtisch und ein sehr großer Kleiderschrank. Das Zimmer wirkt auf mich als sei es ein Gästezimmer. „Es ist toll“, lächle ich.
„Ich lass dich mal allein um auszupacken. Wenn du soweit bist komm runter in die Küche.“
„Könntest du mir vorher noch zeigen wo das ist?“
„Ach ich Dummerchen. Ich zeig dir erst alles.“
Nach der Hausführung packe ich meine Sachen aus. Das geht eigentlich recht schnell. Gut erledigt, jetzt sollte ich nach unten gehen. Seltsam durch ein fremdes Haus zu gehen, denke ich mir. Aus der Küche hört man Stimmen. Bevor ich die Tür öffne atme ich tief ein und aus. So, gleich werde ich die Freundin meines Dads kennenlernen. Entschlossen drücke ich den Türgriff nach unten. Langsam bewege ich die Tür und dort sitzt sie am Küchentisch. Die Frau die mich soeben bemerkt wirkt recht… naja wie soll ich sagen?! Auf mich wirkt sie recht normal. Nicht überaus nett aber auch nicht sonderlich gemein. Eben normal. „Hallo, mein Name ist Hilary Gibson“, begrüßt sie mich freundlich.
„Freut mich sehr. Ich bin…“
„Andy, ich weiß. Dein Dad spricht oft von dir“, lächelt sie.
„Ach wirklich?!“, frage ich überrascht.
„Natürlich tu ich das“, meldet sich Dad.
„Ach und das ist meine Tochter“, Hilary deutet auf ein braunhaariges Mädchen das fast wie eine jüngere Ausgabe von ihr aussieht.
„Lindsey, freut mich“, murmelt sie nicht sonderlich erfreut darüber jetzt eine Schwester zu haben.
„Mich auch“, sage ich.
„Wir waren heute einkaufen und haben ein paar Sachen gekauft um heute dein Lieblingsessen zu kochen. Es gibt auch deinen Lieblingsnachtisch und leckere Getränke. Sozusagen als Willkommen da Heim Party“, meint sie.
„Was echt? Es gibt wirklich Kürbiskuchen und Kürbissaft?“, frage ich erfreut.
Hilary verzieht das Gesicht: „Äh… nein, tut mir leid. Ich dachte du würdest dich über einen Schokoladenkuchen freuen.“
„Das ist auch sehr lecker“, antworte ich mit demselben lächeln wie gerade.
„Ich wusste gar nicht das du das magst“, meint Dad.
„In Hogwarts gibt es das ständig. Aber das Beste ist immer noch ein Butterbier“, sage ich.
„Ein was?“, fragt Lindsey.
„Butterbier, das ist ein Getränk.“
„Aha.“
Von oben hört man ein lautes piepen. „Was war das?“, fragt Hilary entgeistert.
„Ich geh mal nachsehen was meine Eule so treibt.“
In meinem Zimmer sehe ich sie rumflattern. Sie will bestimmt raus. Ich öffne den Käfig. „Komm, ich bring dich raus. Aber wehe du kommst nicht mehr zurück“, warne ich sie. Als ob sie sagen würde tu ich schon nicht sieht sie mich an. Grinsend öffne ich das Fenster und lasse sie raus. Zurück in der Küche fragt Lindsey: „Du hast echt eine Eule?“
„Ja, Dad hat sie mir heute gekauft.“
„Das ist nicht ganz normal“, murmelt sie.
Dies überhöre ich gekonnt. Scheint als habe Dad ihnen noch nicht erzählt das ich eine Hexe bin.
Zum Abendessen gibt es dann Lasagne. Das wird wohl für immer mein Lieblingsessen bleiben. Mom hat mir damals gezeigt wie man eine macht. Jedes Mal haben wir sie gemeinsam zubereitet. Dies war immer ein vergnügen. Die Gespräche mit meiner neuen Familie kommen noch nicht so ganz ins Rollen. Plötzlich pickst meine Eule gegen ein Fenster. Hilary erschreckt so sehr das sie ein Glas fallen lässt. Ihre Reaktion darauf lässt mich hochschrecken. „Bei Merlins Bart erschreck mich doch nicht so, Yui“, sage ich zu meiner Eule.
Für sie stehe ich auf und öffne das Fenster. Im hohen Bogen flattert sie rein und verteilt ein paar Federn auf dem Boden. Schwupp und sie ist aus der Küche geflogen. Scheint als wüsste sie wohin sie muss.
Lindsey sieht mich an als sei ich ein Freak. „Was zum Henker war den das für ein Spruch?“
„So redet man nun mal dort von wo ich komme.“
„Das klingt als würdest du in einer Fantasy Welt leben.“
„Lindsey, das reicht jetzt“, mahnt ihre Mutter.
„Ich weiß nicht was dein Problem ist. Wer hat dir denn den Zauberstab verknotet?“, frage ich leicht verärgert.
„Mein Problem ist wie du redest. Kein normaler Mensch würde so etwas sagen.“
„Ich bin auch kein normaler Mensch. Ein Muggel wie du würde dies auch gar nicht verstehen“, meine Stimme wird einen Hauch lauter.
Wie konnte Dad nur eine so drastische Veränderung entscheiden ohne mich vorher darauf vorzubereiten?
„Muggel?“, fragen Mutter und Tochter zusammen.
„Hilary, ich muss dir etwas sagen“, meint Dad.
„Und was?“
„Als ich vor einigen Jahren Andys Mutter kennengelernt habe wusste ich noch nicht das sie eine…“, er stoppt.
„Ja?“, erwartungsvoll sieht sie ihn an.
„Das sie eine Hexe war“, platzt es aus mir heraus.
Geschockt sehen mich die drei an. „Was? Das wolltest du ihnen doch sagen?! Mom war eine Hexe und ich bin auch eine. Das sind nun mal die Fakten.“
„Andy, seit wann bist du so unhöflich?! Geh sofort auf dein Zimmer!“, Dad sieht verärgert aus. „Ich bin eh satt“, mit diesen Worten verlasse ich die Küche.

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Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)