Werwölfe dürfen auch lieben

vor 3 Mon.
Liebe ist nie einfach. Aber was passiert wenn man in seinen besten Freund verliebt ist der denkt er habe nicht das Recht sich zu verlieben da er anders ist.
Harry Potter Romanze P12 Drama Beendet

Kapitel 6

„Können wir reden?“, frage ich Remus.
„Worüber den?“
„Du gehst mir seit geraumer Zeit aus dem Weg und ich will wissen warum. Hab ich dich mit irgendetwas verärgert? Wenn ja sag mir bitte wie ich das wieder gutmachen kann. Ich will nicht das es zwischen uns so ist.“
Mit seinen grünen Augen sieht er mich an. Er öffnet den Mund und schließt ihn sofort wieder. Sein Blick ist an mir vorbei gerichtet. „Ich mach mir Sorgen darüber das wir keine Freunde mehr sind. Willst du mich etwa nicht mehr in deinem Leben haben? Wen es das ist was du willst akzeptiere ich deine Entscheidung. Ich will dir nur sagen wenn du jemanden brauchst um zu reden ich bin für dich da. Egal ob du mich ignorierst oder mich jetzt hasst ich will mit dir befreundet bleiben und ich werde dir zuhören.“
„D-du verstehst das falsch. I-ich hasse dich nicht. Ich bin nur… frustriert weil der Vollmond wieder näher kommt. Seit dem ich dich angegriffen habe hasse ich es noch mehr mich zu verwandeln.“
Freudig lächle ich ihn an und umarme ihn stürmisch. „Da bin ich aber erleichtert. Ich dachte schon du würdest mich abweisen so wie du mich gemieden hast.“

(Remus’ Sicht):
Ich konnte ihr nicht sagen das ich eifersüchtig auf sie und Tatze bin. Und was soll das mit diesem Zachary? Wer ist der Kerl? Warum verbringt sie so viel Zeit mit ihm? Ich darf nicht so denken. Andy, wird nie mir gehören. Was denk ich denn da? Will ich das sie mir gehört? Keine Ahnung. Ich weiß nur das ich nicht will das sie was mit anderen Kerlen anfängt. Aber ich kann auch nichts mit ihr anfangen. Sie mag mich als Freund. Welches Mädchen würde sich auch schon in einen Werwolf verlieben? Bestimmt nicht so eines wie Andy. Sie ist viel zu fröhlich um mit jemandem wie mir zusammen zu sein. Außerdem will ich ihr nicht erneut weh tun.

(Andys Sicht):
„Wie war die Schule?“, fragt Hilary.
„Schön“, antworte ich.
„Hattest du viel Spaß?“, fragt sie weiter.
„Ja.“
„Wie wäre es wenn du mit Lindsey und ihren Freundinnen ins Schwimmbad gehst?“, schlägt Hilary vor.
„Das ist eine tolle Idee“, stimmt Dad zu.
Nicht begeistert sehe ich ihn an, das gleiche gilt auch für Lindsey. Sie seufzt und meint dann: „Mach dich fertig in 20 Minuten gehen wir.“
„Okay“, brumme ich.
Ich kann Lindsey nicht ausstehen. Sie spielt sich immer so als Daddys Liebling auf. Was sie mit Sicherheit auch ist. Lindsey und er verbringen sehr viel Zeit miteinander und mich lässt er linksliegen. Allerdings muss ich sagen das er versucht etwas mehr Zeit mit mir zu verbringen. Mit meiner Badetasche bepackt gehe ich mit Lindsey zum Freibad. „Ich muss hoffentlich nicht erwähnen das du vor meinen Freundinnen nicht erwähnen sollst das du zaubern kannst.“
„Nicht nötig. Ich würde nie gegenüber eines Muggels so etwas sagen.“
„Und hör auf sowas zu sagen.“
„Ich gebe mir Mühe.“
Am Eingang warten ihre Freundinnen auf uns. „Das ist also deine Stiefschwester?“, fragt eine.
„Ja, das ist Andy. Andy, das sind Jasmin, Shannon und Brook.“
„Hi“, sage ich.
„Hi“, entgegnen die drei.
Unwohl folge ich ihnen ins Schwimmbad. Wir suchen uns einen freien Platz und breiten unsere Handtücher aus. Die Mädels ziehen ihre Sachen aus. Darunter tragen sie bereits ihre Bikinis. Ich zieh nur meine Hotpants aus. „Willst du nicht mit schwimmen?“, fragt Brook.
„Lieber nicht.“
„Du kannst doch nicht hier alleine sitzen. Komm einfach mit“, sagt Lindsey genervt.
„Kannst du etwa nicht schwimmen?“, fragt Jasmin.
„Doch kann ich.“
„Was ist denn dann dein Problem? Schämst du dich etwa für deine Figur?“, kichert Jasmin beinahe.
Genervt ziehe ich mein T-Shirt aus. „Whow, was ist das den für ne Narben?“, fragt Shannon schockiert.
Die vier Mädchen starren auf meine Narben. Fünf Narben ziehen sich von meiner linken Schulter bis etwas über meine Brust hin. „Äh ja…. Da hat mich ein Hund angegriffen“, lüge ich.
„Das kann doch niemals ein Hund gewesen sein“, meint Brook.
„War es aber.“
„Gut, dann ist das ja geklärt. Lasst uns ins Wasser gehen“, sagt Shannon.
Die anderen Stimmen zu. Ich laufe hinter den Mädels her. Lindsey lässt sich zurückfallen. „Das war doch nie und nimmer ein Hund. Was war es wirklich?“
„Ein Freund von mir als er sich in einen Werwolf verwandelt hat.“
Mit offenem Mund sieht sie mich an. „Du machst wohl Witze?“
„Sehe ich so aus als wäre ich in Stimmung dafür?“
„Nö.“
„Da hast du deine Antwort.“
„Heißt das du bist jetzt auch ein…?“
Ich schüttle den Kopf. Komisch das sie versucht sich mit mir anzufreunden. Im Wasser bin ich eher abseits von ihnen. Später gehen wir zurück zum Platz. „Wollt ihr ein Eis?“, frage ich um von ihnen wegzukommen.
Sie unterhalten sich nur über Mode, Make-up, Jungs und anderes belangloses Zeug was mich nicht interessiert außerdem lästern sie über irgendwelche Mädchen die ich nicht kenne.
„Ja.“
Sie sagen mir was sie wollen und allein mach ich mich auf. Am Eisstand stelle ich mich an. Solange bis ich endlich dran bin. Irgendwie schaffe ich es alle in den Händen zu haben. Ein paar Schritte entferne ich mich. „Wow, das ist eine Menge Eis. Soll ich dir mit tragen helfen?“, fragt mich so ein Kerl.
„Äh, das wäre schon nett“, lächle ich.
Er nimmt mir drei Eistüten aus der Hand. „Ich bin übrigens Owen.“
„Freut mich. Ich bin Andy.“
„Hübscher Name.“
„Danke.“
„Wie alt bist du?“, will er wissen.
„15.“
„Ich auch“, grinst er.
„Cool.“
Er fragt mich noch etwas aus und dann sind wir auch schon bei den anderen. „Owen?“, fragt Lindsey überrascht.
„Oh hey Lindsey. Brook, Jasmin und Shannon sind ja auch da“, er schenkt ihnen ein lächeln. Die Mädchen himmeln ihn sogleich an.
Ist der etwa bei denen so beliebt? „W-was machst du mit Andy?“, Lindsey sieht nicht begeistert aus.
„Ich hab ihr geholfen das zu tragen“, er deutet auf die Eistüten.
„Äh… stimmt ja. Das hatte ich total vergessen“, sagt Brook.
Ich reiche ihr das Eis hin. Owen übergibt ebenfalls die Eistüten weiter. „Willst du dich zu uns setzen?“, fragt Lindsey und klappert mit den Wimpern.
„Nein, ich muss zurück zu meinen Kumpels“, meint er.
„Schade“, sagen die Mädchen.
„Hat jemand ein Stück Papier und einen Stift?“, fragt er unerwartet.
Shannon reicht ihm das verlangte und sieht ihn dabei verträumt an. Er bedankt sich und schreibt was auf. Dann reicht er mir das Stück Papier und sagt: „Ruf mich an.“
Owen versucht einen coolen Abgang zu machen den ich ganz offensichtlich zerstöre in dem ich ihm nachrufe: „Ich hab aber kein Handy.“
Abrupt bleibt er stehen und dreht sich um. Ungläubig sieht er mich an. „Ist das dein ernst?“
„Ja, in meiner Schule sind Handys verboten also bringt es mir nichts eines zu haben“, erkläre ich.
Genau genommen funktionieren sie dort nur nicht. Magischer Schutz vor GPS und Muggeln. „Dann nimm das Festnetz. Ich warte auf deinen Anruf. Ich will unbedingt was mit dir unternehmen“, meint er.
„Tut mir leid. Meine Ferien sind bereits verplant“, wimmle ich ihn grinsend ab.
Nun geht er. „Wie konntest du den heißesten Typen den es gibt so abblitzen lassen?“, fragt Jasmin verständnislos.
„Er ist nicht mein Typ.“
„Wie kann der nicht dein Typ sein? Er sieht so gut aus. Welches Mädchen steht schon nicht auf ihn?“, meint Brook.
„Aber das ist gut für Lindsey. Sie ist bereits so gut wie mit ihm zusammen“, kommentiert Shannon.
Ja, das konnte man sehen…
„Das reicht. Was findet er nur an dir? Du hast fette hässliche Narben“, keift mich Lindsey an.
„Ich will ihn gar nicht. Ich steh dir jedenfalls nicht im Weg.“
„Wenn du das sagst.“
Als hätte ich den selben Geschmack wie sie. Und ich dachte schon wir könnten uns doch noch anfreunden.

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Lisa173 12. Oct 2017

Hey,
Vielleicht erinnerst du dich ja an mich;). Auf jeden Fall finde ich diese Geschichte wirklich Super. Danke das du sie schreibst.
LG.:Selin

Choppy 12. Oct 2017
Natürlich erinnere ich mich an dich (^-^) freut mich das du auch diese Geschichte von mir liest (^-^)