Ein Funke Hoffnung

vor 3 Mon.
Luciana, die scheinbar mächtigste Feuerfee von allen, soll die Tochter der Herrscherin von den Feuerfeen retten. Nur doof, das sie bis zu diesem Moment noch nicht einmal wusste, dass Feen überhaupt existieren. Mit den zwei Wächtern Jack und Luke macht sie sich dann auf den Weg. Ohne, dass ihr je erklärt wurde wie sie ihre Kräfte kontrolliere..
Fantasy - klassisch Fantasy P12 Abenteuer Beendet

Kapitel 1

Ich springe ab! Für einen Moment legte sich die Luft wie ein Schleier um mich. Dann ist der Moment vorbei und ich lande geschmeidig wie ein Eichhörnchen ein paar Meter weiter auf den nächsten Baum. Ich schwinge mich um den dicken Stamm und sehe nun das Ende des Waldes. Ich bin da. Ich springe wieder ab, nicht so weit aber dafür sehr tief. Die Sonne geht gerade auf und die ersten Sonnenstrahlen bringen mein dunkles Haar zum Glänzen. Beim Tagesanbruch fühle ich mich immer am stärksten. Ich wurde am Tagesanbruch geboren. Daher habe ich auch meinen Namen: Luciana, die bei Tagesanbruch geborene. Ich bin in einem Waisenhaus in Kolumbien aufgewachsen. An meinem 10. Geburtstag bin ich von dort abgehauen. Jetzt, fünf Jahre später, wohne ich momentan im tropischen Regenwald Brasiliens. Ich habe viele stärken wie zum Beispiel mein ganzes wissen über das Überleben in der Natur meine Sportlichkeit und natürlich Meinen großen Mut. Aber Menschen sind mein Problem. Ich komme mit ihnen nicht zurecht. Sie glauben ich bin eine Hexe und manchmal denke ich das auch. Ich halte mich aus Städten fern. Ich will nicht noch ein unschuldiges Leben auf dem Gewissen haben. So wie Vida.
Erst jetzt merke ich, dass ich weine. „Stopp“ denke ich mir. Du musst dich jetzt an die Arbeit machen. Ich hole aus einer Höhle einen Korb. den ich gestern gewoben und hier versteckt habe. Der Korb ist innen mit Schlamm eingerieben der in der Hitze schnell getrocknet ist. Daher ist der Korb Wasserfest. Nun laufe ich zur Klippe die in einen See endet. Aus Lianen und Dünnen Zweigen webe ich ein langes Tau. Das eine Ende binde ich an einen Stein fest, das andere an den Korb. Nun lasse ich den Korb die Klippe runter in das Wasser. Dann ziehe ich ihn wieder hoch. Und das Wasser bleibt im Korb. Es klappt! Mit den Wasserkorb kann ich nicht von Baum zu Baum springen Darum muss ich laufen. Mittlerweile steht die Sonne schon hoch am Himmel und ich flüchte mich in den Wald da die Steine meine Nackten Füße verbrennen. Nach etwa einer Stunde bin ich da und ich bin sehr froh darüber, dass ich einen großen Korb gewebt habe da schon ein Teil verdunstet, oder durch Stellen, an den der Match wieder eingeweicht ist, raus gesickert ist. Ich binde Blätter auf den Korb, damit keine Insekten rein krabbeln und stelle ihn dann in eine große Höhle, die zurzeit mein zu Hause ist. Die Höhle ist Rechteckig und Ich habe in der hinteren linken Ecke meine Vorratsstapel. Hinten rechts ist meine Schlafecke die ich aus Blättern und Gräsern zu einem gemütlichen Bett gestapelt habe. In den vorderen rechten Ecken verstaue ich meine Eigentümer: Ein zweites Kleid, Eine Hose und ein Top, die Klamotten habe ich aus einer Stadt in der Nähe des Waldes gestohlen. Dann ist da noch ein Medaillon, das Vida mir zu meinen achten Geburtstag geschenkt hat, obwohl es das einzige war, dass sie von unseren leiblichen Eltern hatte. Ich hatte nichts und das hat sie traurig gemacht. Sie dachte immer zuerst an die anderen bevor sie sich Gedanken um ihr eigenes wohlergehen gemacht hat. Ein altes Foto von Vida und mir, war mit den anderen Sachen in einer kleinen Umhängetasche aus dem Waisenhaus verstaut. Daneben liegt ein alter Dolch auf den Boden den ich mal gefunden habe. Hinter mir verschließe ich den Eingang mit Steinen damit mir keine Schimpansen in die Höhle laufen. Sie sind zwar goldig und es wäre sicher lustig mit ihnen aber sie würden mir meine Vorräte klauen. Ich lege mich in meine Schlafecke. Ich habe meine Höhle so ausgesucht das der Eingang nach Westen zeigt, damit ich von dem Licht der untergehenden Sonne, das durch die Ritzen zwischen den Steinen in die Höhle scheint geweckt werde. Mittags ist es zu heiß um draußen zu arbeiten, deshalb schlafe ich da und bei sonnen Untergang stehe ich auf und überlege mir was ich machen soll. Wenn die Sonne untergegangen ist gehe ich dann Vorräte sammeln oder mache andere Sachen die Nützlich sind, wie zum Beispiel Wasser von der Klippe holen. Bevor ich einschlafe denke ich an Vida.
Bei Sonnenuntergang bin ich sofort wach. ich stehe auf und endscheide mich zur Klippe zu gehen und mein Kleid zu waschen. Ich habe noch genug Wasser darum lasse ich den Korb da. Ich klettere auf den Nächsten Baum und springe von Baum zu Baum in etwa 10 Metern Höhe. Nach kurzer Zeit bin ich da und springe von einem Baum, der nicht ganz so hoch ist wie die anderen. Ich stand am Ende des Waldes auf einer Klippe, die in Süßwasser endet. Ich klettere die Klippe runter. Auf einen Vorsprung etwas über der Wasseroberfläche bleibe ich stehen und ziehe mein kleegrünes Kleid aus. Ich wasche es unten im See. Dann ziehe ich auch meine Unterwäsche aus wasche sie, lege alles zum trocknen hin. Dann gehe ich schwimmen und wasche mich. Ich lege mich auf den Vorsprung und beobachte den Mond und die Sternzeichen. Nachdem ich mich wieder angezogen habe gehe ich wieder in den Wald. Als ich zu Hause bin habe ich noch 3 Stunden bis Sonnenaufgang darum laufe ich zu meinem Lieblingsbaum. Das mit der Zeit weiß ich, weil ich spüre, wann die Sonne aufgeht und von dort an auch die Zeit die die Nacht dauert. Mein Lieblingsbaum ein großer Bananenbaum der gerade seine Früchte Trägt. Ich nehme mir eine Banane und setze mich unter den Baum. Als ich merke, dass die Sonne aufgeht, da meine Hände heiß werden, renne ich schnell zur Höhle und Tauche meine Hände ins Wasser. Ich lege mich hin und versinke in meinen Erinnerungen:
Vida und ich saßen lachend auf einer Wiese, wir unterhielten uns und genossen die Eiskugeln, die wir uns aus der Küche stibitzt haben. Ich sehe wie wir zusammen mit den Anderen Volleyball spielen und wie Vida sich freut, nachdem sie einen Punkt erzielt hat. Ihre Augen strahlten und über ihren Mundwinkeln bildeten sich wunderschöne Grübchen. Dieses Bild hatte sich für ewig in meinen Kopf eingebrannt. Ich habe sie geliebt und dann…und dann habe ich alles kaputt gemacht.
Es ist jetzt fünf Jahre her das Vida gestorben ist, aber ich bin noch nicht darüber hinweg. Den Rest des Vormittags verbringe ich damit meine Bananen und Vanille Vorräte zu sortieren. Mein Wasser wird knapp. Ich werde in der Nacht neues holen. Ich esse Beeren und Bananen. Nachdem ich gegessen habe trinke ich noch ein letzten Schluck Wasser dann schlafe ich ein.
Ich träume von Kolibris, die singend auf Ästen sitzen und mich beruhigen. Ohne das tröstende singen der Kolibris würde ich vor Trauer gestorben sein. Hin und wieder sehe ich die Kolibris nicht weil sie zwischen den Blättern eine Art Versteckspiel betreiben, indem sie zwischen Ästen und Blättern sitzen und singen bis ein anderer zu ihn stößt und ihn mit einer anderen Melodie zu sich lockt. Dann gibt es Momente wo ich die Sucherin bin und von dem Boden aus sie suchen muss. Und dann höre ich ein Geräusch das so klingt als würde jemand Steine wegräumen.
Alarmiert wache ich auf. Es ist noch nicht Abend, doch das Geräusch der wegnehmenden Steine hat mich geweckt. Ein Orang-Utan hat mich geweckt. Er nimmt die Steine mit denen ich meinen Eingang versperrt habe weg und sein Blick ist auf meinen Bananenvorrat gerichtet. Ich wurde Sauer. was denkt der sich eigentlich? Das ist mein Vorrat ich habe die ganze Woche daran gesammelt. Ich stehe auf und gehe zu dem Orang-Utan. Er macht sich gerade daran in die Höhle zu kriechen als ich anfange ihn mit Steinen zu bewerfen. Er erschrickt aber mir ist das Egal. Er soll einfach nur abhauen. Ich bewerfe ihn weiterhin mit Steinen. Dann haut er endlich ab. Schlafen kann ich nun nicht mehr Darum nehme ich mir meinen Dolch und schnitze an einer Flöte weiter. Draußen singen die Kolibris und ich entspanne mich wieder. Viel zu schnell wird es Abend und die Sonne geht unter. Ich lege die Angefangene Flöte zur Seite und stecke den Dolch in meinen Gürtel mit den Fingern kämme ich mein schwarzes Haar das mir nun über die Schultern fällt. Das grüne Kleid sieht auf meiner Dunklen Haut sehr schön aus und meine großen schokoladenbraunen Augen geben einen tollen Kontrast ab. Ich bin klein und zierlich für meine 15 Jahre, deshalb wurde ich immer unterschätzt aber nun unterschätz mich keiner mehr, weil alle mich Vergessen haben. Das hoffe ich zumindest.
Mein Leben ist ein Albtraum seit ich denken kann, jetzt in dieser Höhle weiß ich erst wie komisch alles war. Ich ziehe mir die Hose und das Top an, dann gehe ich Beeren sammeln.
Der Rest der Nacht verläuft ereignislos. Dann bei Sonnenaufgang soll sich mein Leben für immer ändern.

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CatchTheMoon 09. Feb 2018

Huhu,
ich habe jetzt bis Kapitel 8 gelesen. Deine Geschichte begeistert bestimmt viele Leser, allerdings gehöre ich da leider nicht dazu. Ich finde manche Sätze und deine Wortwahl sehr schön, allerdings gibt es auch genügend andere Stellen, die mir persönlich nicht gefallen. Die Idee an sich ist schlüssig und auch spannend. Ich finde deinen Schreibstil jedoch schwer zu lesen. Groß- und Kleinschreibung, Kommasetzung, Rechtschreibfehler und mangelnde Absätze machen es schwer für mich, mich in die Geschichte reinzufinden. Du beginnst deine Sätze oft mehrfach hintereinander mit 'Dann'. Außerdem finde ich, dass die Geschichte viel zu schnell voran geht. Du rennst durch die Geschichte und lässt dir zu wenig Zeit um wirklich auf die Gefühle der Person einzugehen. Du musst bedenken, dass du deine Geschichte in der Ich-Perspektive schreibst und man da viel mehr Gefühle beschreiben kann, als in anderen Erzählweisen. Deine Geschichte, bzw. dein Schreibstil schwankt sehr häufig. Wenn du mal auf die nähere Umgebung oder Gefühle eingehst, dann nur zwei Sätze lang und danach kommt eine zeitlang gar nichts.
Mein Tipp an dich wäre, die Formatierung etwas leserfreundlicher zu gestalten, d.h. öfter Absätze und Rechtschreib - und Grammatikfehler korrigieren. Damit würdest du sicher einigen Lesern das Lesen erleichtern. Alle anderen Punkte, die ich angesprochen habe, sind mein persönliches Empfinden und meine Bewertung, die du annehmen oder ablehnen kannst. Das sei dir überlassen.
Liebe Grüße
Moon

Talli 14. Nov 2017

Jaja doch mein ernst.

Talli 14. Nov 2017

Also ehrlich, Einhörnchen. Wie kommst du nur immer darauf? Tz tz.