Sonne und Mond

vor 6 Mon.
( Naru×Hina, Sasu×Saku, SasuNaruSasu ) Naruto könnte eigentlich kaum glücklicher sein! Mit seinen 18 Jahren ist er schon verheiratet, an eine wunderschöne Frau, aus einem edlen Clan. Doch durch ein Treffen mit seinem besten Freund gerät das alles ins Schwanken... Er ist sich seiner Gefühle plötzlich nicht mehr sicher.
Naruto (Fanfictions) Romanze P18-M+M Allgemein In Arbeit
Inhaltsverzeichnis
  • Prolog
Bemerkung des Authors: Wie der aufmerksame Zuschauer und/oder Leser wahrscheinlich mitbekommen hat, wird euch aufgefallen sein, dass ich mich nicht ganz an den Anime bzw den Manga halte. Nennt es künstlerische Freiheit ... Hat echt wer bis hier gelesen? Danke dafür, schätze ich ... Über Reviews und Kritik freue ich mich, da ich echt dringend meinen Stil verbessern muss.

Prolog

Wie lang war es jetzt schon her, dass sie sich das letzte Mal gesehen hatten? Irgendwann hatte er einfach aufgehört, die Tage zu zählen. Doch er war froh. Froh darüber, ihn endlich wieder sehen zu können. Seine Stimme hören zu können, sein griesgrämiges Gesicht, in welchem so gut wie nie irgendwelche Emotionen zu sehen waren. So lief der Junge Blondschopf durch die dunklen Straßen seines geliebten Dorfes, in die Richtung des Tores.


Naruto

Obwohl Sasuke seine Reise beendet hatte, war er immer noch verdammt oft unterwegs. Es schien so, als ob er einfach keine Lust hätte, zurück in das Dorf zu kommen. Ein Handy hatte er nicht, der Empfang bei den Orten, an denen er sich immer rum trieb, war dafür einfach zu schlecht. Deswegen benutzte er ganz altmodisch seinen Falken. Aber auch dort schrieb er nicht wirklich viel. Immer ganz kurz und knapp angebunden. Genauso, wie wenn man vor ihm stand und mit ihm redete. Bei dem Gedanken musste ich ein wenig Lächeln. Wie lange war es jetzt eigentlich schon her, dass wir uns das letzte Mal richtig unterhalten hatten?
Monate, vermutlich.
Aber es war in Ordnung. Eigentlich wollte ich nur bei ihm sein. Er brauchte nicht viel zu sagen. Ein Blick in sein Gesicht reichte und ich wusste, was er dachte. Ich wusste, was er fühlte. Und bei ihm war es doch genauso, oder etwa nicht?

Die Hände in meinen Hosentaschen vergraben, schliff ich durch die Straßen, auf den Weg zum Tor. Ich hatte ihm einfach einen Brief geschrieben. Dort hatte ich gesagt, dass ich mich mit ihm treffen wollte. Antwort bekam ich nicht, hatte ich nicht mal erwartet. Aber ich nannte ihm eine genaue Uhrzeit, ein genaues Datum. Und... Er würde mich nicht sitzen lassen, oder? Ich war mir sicher, dass er kommen würde. Selbst, wenn er immer ziemlich genervt von mir war und wahrscheinlich gar keine Lust darauf hatte. Er würde kommen.
Ganz sicher.
Ich wollte ihn treffen, um ihm zu erzählen, was sich alles verändert hatte. Es war eine Menge passiert. Viel zu viel, als das ich das alles hätte in einen Brief packen können. Abgesehen davon war ich mir auch sicher, dass er auf seiner Reise sehr viel erlebt haben musste!
Ich wohnte ja mittlerweile mit Hinata zusammen. Und was sollte ich sagen?
Es war einfach ganz anders, als das Leben, was ich bis dahin gewohnt war.

Ohne irgendetwas zu tun, hatte ich frisch gewaschene Wäsche im Schrank. Ich wurde mit leckerem Frühstück am Bett geweckt, es gab köstliches Mittagessen und ein gemeinsames Abendessen. Ich musste nichts mehr alleine machen, ich wurde bemerkt. Auch, wenn es am Anfang an wenig merkwürdig war... Schließlich musste ich mich erst daran gewöhnen, von nun nicht mehr alleine zu sein. Da kam es schon mal vor, dass ich beim Pinkeln die Tür offen ließ, oder, während ich mir meine Nudelsuppe machte, ganz laut die Lieder von Killer Bee 'rappte'. Sofern man das bei mir so nennen konnte ...
Aber das Schönste war einfach, dass sie neben mir im Bett lag. Abends war sie das letzte, was ich sah und morgens das erste, was meine müden Augen erblickten.
Wirklich schlimm, dass ich das nicht bemerkt hatte. Dass ich nie bemerkte, wie sie mich damals immer ansah. Und, dass es so lange dauerte, bis ich mir meine Gefühle eingestehen konnte. Denn jetzt war ich glücklich mit ihr. Sie war glücklich, das ganze Dorf freute sich für uns und ich konnte nicht verstehen, wie ich das damals nicht sehen konnte ...

»Ist schon in Ordnung, Naruto-kun!«
Wank sie das Thema jedes mal ab, sah mich an und schenkte mir immer dieses wunderschöne Lächeln, welches nur für mich und meine Augen bestimmt war.

Als ich näher an das Tor kam, wurde ich immer schneller, musste dabei aufpassen, nicht zu viel Lärm zu veranstalten. Am Ende würde mich noch jemand fragen, wo ich denn hin ging ... Und ich war mir sicher, dass Sasuke nicht sehr scharf darauf war, dass jeder wusste, dass er hier war. Die Torwächter ließen mich grüßend durch, ich hatte ihnen gesagt, dass ich einfach nur kurz nach draußen wollte, mir etwas die Beine vertreten. Eine relativ schlechte Notlüge, doch sie zogen nur etwas die Augenbrauen hoch, ließen mich dann passieren. Je weiter ich vom Dorf weg war, desto schneller rannte ich. Desto schneller schlug mein Herz, desto aufgeregter wurde ich. Ich lief zu dem Berg, dem ich ihm in den Brief genannt hatte. Den hatte ich mal auf einer Mission gesehen... Abends saßen wir dann dort, konnten den Mond betrachten. Von dort aus sah er riesig aus...

Endlich dort angekommen, ließ ich mich auf den Hintern plumpsen, stützte mich mit den Händen ab und betrachtete den Himmel über mir. Es war eine sternenklare Nacht und einfach wunderschön. Aber ebenso war die Landschaft einfach unglaublich. Wenn gutes Wetter war und kein Nebel in der Luft stand, konnte man von hier aus sogar Sunagakure sehen...
Das war also der Frieden, für den wir so lange gekämpft hatten ...

Während ich da so saß und das Schauspiel vor mir betrachtete, einfach genoss, bemerkte ich gar nicht, wie sich jemand von hinten an mich näherte.

„Du wolltest mich sehen?"

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