Fast car

vor 1 Mon.
Die 21 jährige Riley Hawsins lebt mit ihrem Vater in einer kleinen zwei Zimmerhütte am Rande der Insel Moloka´i. Als sie ihren Job in dem kleinen Resteraunt in ihrem Viertel verliert, stellt sie das vor eine fast unlösbare Herausforderung: Sie braucht einen neuen Job, um die Bleibe für sich und ihren Vater zu finanzieren. Ein Job in einer St..
Liebe/Romantik P18 Beendet
Inhaltsverzeichnis
Bemerkung des Authors: Hallo :), ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir mittlerweile 27 sind! Das ist unglaublich. Herzlichen Dank an jeden einzelnen von euch :*. Dieses Kapitel wird euch hoffentlich von den Füßen reißen. Denn ihr bekommt das erste Mal einen Einblick in die Gang der Citos, ihr Handeln und ihr Auftreten. Ich bin wirklich gespannt, was ihr dazu sagt. Und vor allem, was ihr zu den Geschehnissen sagt. Hättet ihr damit gerechnet und was wird wohl als nächstes passieren? Was haltet ihr von Piet und Riley? :) Und was ist mit Ace los? Wird er wohl völlig abrutschten? Haben Riley und er überhaupt noch eine Chance? Fragen über Fragen...Ich würde mich, wie immer sehr freuen von euch zu lesen <3. Habt alle einen guten Wochenstart und hier natürlich der Musiktipp zum neuen Kapitel: Radioactive-Imagine Dragons

Kapitel 40 - Zehn, zwanzig oder fünf Minuten.

Ace hatte gewartet bis Piet bei meiner Wohnung aufgetaucht war, dann war er in sein Auto gestiegen und verschwunden. Seine Worte hallten in meinem Kopf wieder und wieder. Er hatte es gesagt. Er hatte gesagt, dass er mich liebte. Ace Andrews liebte mich. Mein Herz fühlte sich leicht und gleichzeitig tonnenschwer an.
„Wollen wir los?“, Piet hielt mir ein Skateboard hin, während er das andere bereits unter seinen Arm geklemmt hatte. Seine blauen Augen strahlten mich an und augenblicklich zog sich mein Herz zusammen. Ich schloss für einen Moment meine Augen, stieß die Luft aus meine Lungen, als ich mit zitternder Stimme hervorbrachte: „Ich weiß, ich dürfte dich darum nicht bitten, aber…“, ich schluckte: „Ich weiß nicht weiter, Piet.“
Besorgnis trat in seine Augen, als er das Skateboard herabsinken ließ, wie beiläufig auf dem Boden abstellte.
„Ich machs.“
Nicht mal eine Frage, nicht eine einzige Frage, um was ich ihn bat, was ich von ihm wollte oder wieso. Für ihn spielte es keine Rolle. Tränen stießen mir in die Augen und eine tiefe Dankbarkeit überkam mich in diesem Moment der Stille.
„Danke.“, flüsterte ich leise, als ich nach seinen Händen griff. Ich sah die Wärme in seinen Augen, als er leise seufzte: „Du willst Ace hinterherfahren, oder?“
„Ja.“
Seine Lippen pressten sich zu einem dünnen Strich, als er nachdenklich nickte und dann zog er seinen Schlüssel aus der Hosentasche. Ein zaghaftes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen.
„Dann sollten wir uns beeilen.“
Ich folgte Piet zum Auto, konnte meinen Blick nicht von ihm abwenden. Vielleicht hatte das Eddy gemeint, als er zu mir sagte, dass manche Menschen ein Geschenk Gottes waren. Ich dachte an die letzten Tage, die letzten Wochen, die Piet für mich da gewesen war. Spürte, wie sehr ich ihn mochte. Er war mein bester Freund und in den letzten Wochen hatte sich etwas zwischen uns geändert, wir waren uns näher als vorher. Er war beinahe, wie mein Bruder geworden, den ich nie hatte.
Eine ganze Weile fuhren wir durch die Gegend, doch von Aces Auto war meilenweit keine Spur. Irgendwann fuhren wir schließlich zu dem Strandabschnitt, an dem wir Puck und seine Gang das erste Mal getroffen hatten und da fanden wir es. Das schwarze Auto ging beinahe unter in der Dunkelheit. Piet parkte ein paar Meter weiter, sodass man sein Auto nicht auf Anhieb sehen konnte.
„Ich bin ehrlich, Riley.“, Piets ozeanblaue Augen durchbohrten mich.
„Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist.“, und dennoch hielt er mir die Beifahrertür auf, legte mir eine Hand auf die Schulter. Wie durch Watte drangen seine Worte zu mir hindurch. Doch ich hörte schon gar nicht mehr richtig zu, meine Beine bewegten sich automatisch. Eine halbe Ewigkeit liefen wir den Strand entlang, bis wir schließlich an einer abgelegenen Lagerhalle ankamen. Schon von der Ferne hörte man wirres Stimmengewirr. Männer, die sich stritten, doch keiner dieser Stimmen gehörte Ace.
„Hey.“, Piet hielt mich an dem Arm fest, zog mich hinter eine kleine Hecke, wo wir gute Sicht auf die Lagerhalle hatten.
„Was denkst du? Wir marschieren da rein und holen Ace raus?!“, seine Augen nagelten mich fest und hielten mich gefangen: „Wenn er überhaupt da drin ist. Und bevor wir nur einen Schritt da rein machen, fangen wir uns eine Kugel.“
Ich blies die Luft aus meinen Lungen, ging neben Piet auf die Knie. Wahrscheinlich hatte er recht. Es war nicht nur dumm, sondern verdammt gefährlich in das Lager der Cito Rats zu platzen und das auch noch ohne Plan.
Eine ganze Weile saßen wir schweigend nebeneinander, beobachteten immer wieder, wie ein paar Männer das Lager verließen. Vereinzelt kamen ein paar Männer mit ihren Motorrädern angefahren und liefen locker herein. Doch nicht ein einziger der Männer war Ace.
„Ich bin es ihm schuldig, weißt du?“, flüsterte ich, als Piet seinen Rücken durchstreckte und seine Beine von sich schob.
Er hob fragend eine Augenbraue, erwiderte jedoch nichts.
„Wegen mir ist er wieder bei den Citos.“, gestand ich und sah, wie sich Piets Augen weiteten.
„Das hat er dir nicht erzählt…“, flüsterte ich und widerstand dem inneren Drang, laut los zu lachen. Natürlich hatte er es Piet nicht erzählt. Schließlich zählte das für ihn nicht, er wollte nicht, dass die Menschen das Gute in ihm sahen. Denn er hielt sich selber nicht für gut, nicht wert genug, dass Menschen zu ihm hinauf schauen konnten. Und doch war er selbstloser, als jeden Menschen, den ich kannte. Er hatte sein Leben für mich aufgegeben, für meinen Vater, damit er endlich von dem Alkohol los kam. Nur wegen mir war er wieder bei den Cito Rats.
Er seufzte leise auf.
„Nein, das hat er nicht.“, er schüttelte leicht den Kopf, ich sah die Gefühle in seinen Augen, sie tobten umher und ließen ihn erneut leise seufzen.
„Lass ihm etwas Zeit, er wird einen Weg herausfinden.“, sagte er schließlich, als ich meine Position änderte, um einen besser Blick auf das Geschehen zu haben. Und doch erblickte ich nichts weiter, als eine Lagerhalle, die mehr als abgeschottet lag. Kein Ace in Sicht.
Ich warf Piet einen skeptischen Blick zu, den Piet nur mit einem Lächeln erwiderte. Versuchte mich auf die Situation vor uns zu konzentrieren, doch die Sache nahm mich mehr mit als ich zugeben wollte, und so langsam plagte mich ein mulmiges Gefühl. Was war, wenn Ace etwas geschehen war?
„Red dir jetzt keine Wahnvorstellungen ein.“, unterbrach Piet meine Gedanken, als hätte er sie erraten.
„Ich hab nur solch eine Angst, um ihn.“, meine Stimme zitterte und ich spürte, wie die Tränen in meine Augen stießen. War unendlich erleichtert, als ich einen Regentropfen abbekam. Erst einer, dann ergoss sich plötzlich ein ganzer Schwall auf uns. Meine Tränen vermischten sich mit dem Regen, als ich schluckend meinen Kopf abwand. Konnte den verzweifelnden Blick auf Piets Gesicht nicht mehr länger standhalten.
Der Regen prasselte unerlässlich auf uns herab, Stunde über Stunde saßen wir an diesem Fleck, starrten verzweifelt auf die immer leerer werdende Lagerhalle.
„Vielleicht sollten wir fahren. Vielleicht ist er schon Zuhause.“, gab Piet leise von sich, sah mich mit traurigen Augen an.
Ich öffnete den Mund, um etwas zu erwidern, als plötzlich ein lautes Heulen von einem Motorrad ertönte. Mein Kopf schoss herum und dann sah ich ihn. Er hob sich gerade den Helm vom Kopf, seine grauen Augen glänzten in der Dunkelheit. Er hatte seinen Kopf starr auf das Lagerhaus gerichtet, sein Körper bebte, als er seinen Kopf senkte. Seine Augen waren geschlossen, seine Lippen bewegten sich und ich sah, wie seine Hände sich verkrampften. Der Anblick ließ mich für einen Moment das Atmen vergessen. Und dann öffnete er seine Augen, ich sah die Kälte in ihnen, den harten Ausdruck in seinem Gesicht. Der Dreitagebart, der mir mittlerweile so vertraut war, der an meiner Stirn kratzte, wenn ich ihn umarmte.
Und dann ertönte plötzlich eine Stimme, die ich noch nicht kannte. Die Autorität in der Stimme des Mannes ließ meinen Körper erbeben.
„Andrews.“, ein großer glatzköpfiger Mann kam aus der Lagerhalle. Auf seiner Schläfe prangte der glühende Totenkopf, das Zeichen der Cito Rats. Sein Oberkörper war frei und fast jeder Zentimeter seiner Haut war durchdrungen von schwarzer Tinte. Die Muskeln spannten sich unter seiner harten Haut an, als er auf Ace zu ging.
Ein Lächeln erschien auf Aces Lippen. Mein Körper bebte, als Ace den Mann in den Arm nahm, ihn auf die Schulter klopfte, als wäre er ein lang vermisster Bruder.
Ich ertappte mich dabei, wie meine Hand plötzlich zu Piets wanderte, doch er stieß mich nicht weg, sondern verschränkte meine Finger mit seinen. Für einen Augenblick lagen meine Augen auf Piet, doch sofort ließ ich meinen Blick wieder zu Ace wandern.
„Hier ist dein Geld.“, hörte ich Aces Stimme durch die Nacht hindurch. Ich musste zusehen, wie er ein Bündel Geld aus seiner Hosentasche herauszog und es dem Kerl herüberreichte. Dieser Mann stank auf Kilometer Entfernung nach Gefahr.
„Ist alles glatt gelaufen?“
„Sicher. Keine Probleme.“, erwiderte Ace mit einem breiten Grinsen. Meine Lippen zitterten, konnte nicht glauben, dass dieser Mann da vorne, Ace sein sollte. Er war mir plötzlich unendlich fremd.
Meine Beine bebten, als ich mich hinknien wollte. Ich verlor das Gleichgewicht und kam knallend wieder zu Boden. Die Köpfe der beiden Männer schnellten herum und suchten beinahe manisch die Umgebung ab.
„Scheiße, Riley!“, fluchte Piet und zog mich dichter hinter die Hecke.
Mein Herz begann zu rasen, als ich sah, wie der glatzköpfige Kerl eine Waffe zog. Das Blut in meinen Adern gefror. Piets Hand bohrte sich um meinen Oberarm.
„Wir müssen hier verschwinden.“
Und dann hörte ich die qualvolle Stimme des Mannes, ließ mich erstarren, mitten in meiner Bewegung innehalten. Blickte auf die Szene, die sich gerade vor uns abspielte.
„Hector.“, Ace wollte den Mann beim Arm packen, doch er schüttelte ihn ab.
„Das wird ein Spaß.“, er grinste, ein wahnsinniges Lachen lag auf seinen Lippen: „Schnüffler, wie ich das liebe.“ Eine Sekunde später vermischte sich Piets Stimme mit einem ohrenbetäubenden Knallen, der mir durch Mark und Knochen ging.
„Wir müssen hier weg!“, Piets Stimme wurde panischer, als er mich packte, seine gehetzte Stimme, die auf mich einredete. Er zog mich mit sich, doch mein Körper war, wie gelähmt. Piets panisches, angstzerfressende Flehen drang an mein Ohr, doch erreichten meinen Kopf nicht. Wie erstarrt starrte ich auf die Pistole, die der Mann namens Hector in die Luft hielt und erneut ein Schuss ertönte. Piet zog, wie wild an meinem Arm, langsam kamen meine Beine in Gang. Panische Angst stieg in mir auf, nahm mir den Atem. Mein ganzer Körper begann zu zittern, als unsere Beine uns über den nassen Sand trugen. Einfach nur noch aus der Schusslinie. Ich wollte schreien, mein Herz raste.
Mit einem Schlag schwitzte ich, mir war heiß und eiskalt. Eine Eiseskälte, die sich um meine Brust legte. Eine Stimme, die uns verfolgte, als wir den Strand hinunterrannten. Es war stockduster und der nasse Asphalt glänzte unter dem Schein der Laternen, als wir die Straße erreichten. Die Straße war, wie leergefegt. Meine Lunge quälte mich, doch in diesem Moment spürte ich nichts, das Adrenalin puschte meinen Körper über seine Grenze. Und dann war da plötzlich wieder ein ohrenbetäubender Knall, kaum mehr von uns entfernt. Ich spürte die Schallwelle des Schusses, verlor mein Gleichgewicht und fiel beinahe zu Boden. Spürte den dumpfen Schmerz eine Sekunde später.
Ich begriff nicht, was um mich herum geschah. Doch plötzlich war Piet an meiner Seite, hielt mich am Arm, als ich schwankte. Es tat weh. Für einen Moment legte sich Schwarz über meine Augen, ehe ich wieder klarsah.
„Wir müssen weiter.“, Piets panischer Schrei, als sein Arm sich um meinen Körper wickelte. Mein Körper funktionierte plötzlich, wie von alleine. Wir rannten so schnell wir konnten, sahen Piets Auto aus der Ferne. Und dann hörte ich erneut dieses schreckliche Geräusch eines Schusses. Wieder ein Schuss. Nicht nochmal, flehte ich. Und dann erreichten wir Piets Auto. Mein Körper sackte zusammen, als Piet das Gaspedal durchdrückte und wir mit einer Staubwolke davonfuhren. In dem Rückspiegel war keine Sicht von Ace oder Hector. Nur wieder das schreckliche Geräusch, welches meinen ganzen Körper durchfuhr. Und doch waren wir in Sicherheit.
Die Geräusche traten in den Hintergrund, als meine Hand zu meinem Bein fuhr. Es schmerzte. Mir war schwindelig. Alles drehte sich, als ich das Blut an meiner Hand sah. Übelkeit stieg in mir auf, als ich die Wunde sah. Ein Streifschuss.
„Ich blute…“, brachte ich ungläubig hervor, sah, wie das Blut mein Bein herabfloss, doch spürte kaum den Schmerz, der mich erfüllte. Das Adrenalin schoss noch immer durch meine Adern.
„Hier…“, Piet riss ein Stück von seinem Oberteil ab und reichte es mir hektisch herüber: „Drück das da drauf, bis wir im Krankenhaus sind.“ Ich zwang mich meinen Blick auf die leere Straße vor uns zu richten. Der nasse Asphalt glänzte im Schein der Laternen.
Piet raste die Straße entlang. Ich weiß nicht, wie lange wir durch die Nacht gefahren sind, zehn, zwanzig oder fünf Minuten. Ich hatte das komplette Zeitgefühl verloren. Doch dann stand er plötzlich vor mir im Regen, sah mich genauso verwirrt und verletzt an, wie ich mich in diesem Moment fühlte, wollte doch am liebsten nur losheulen.
Als Piet sah, wie zerstört ich mich fühlte, nahm er mich behutsam in den Arm.
„Wir müssen das nähen lassen.“, Piets Stimme dicht an meinem Ohr. Ich blies die Luft aus meine Lungen, ließ mich von Piet stützen, als ich langsam neben ihn das Krankenhaus betrat. Ich spürte seine Wärme dicht neben mir. Aber konnte ihn nicht ansehen.
„Wenn wir hier raus sind, dann reden wir.“, hörte ich seine Stimme, als ein Arzt auf uns zu kam.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Purzelstern 13. Jun 2018

Huhu littleblackbird :)
Und plötzlich ist das Ende da - irgendwie seltsam, das letzte Kapitel nach so langer Zeit, die wir mit den Charakteren von fast car verbunden waren... Aber Hut ab: eine Story innerhalb weniger Monate zu Ende zu bringen - das ist schon eine Leistung! Ich brauch meistens mindestens ein Jahr, oder auch mehrere ;)
Beim letzten Kapitel dachte ich die ganze Zeit nur "bitte bitte lass Ace nicht sterben!" Und als dann der Epilog kam und einige Absätze lang wirklich nicht klar war, was mit Ace passiert war, stellte ich mich schon aufs Schlimmste ein - aber dann, die bekannte Stimme von der Bühne - du glaubst nicht wie froh ich war - Ace und Riley haben es doch geschafft :) Und schön, dass Puck auch noch dabei ist und die anderen CitoRats - wieder auf der rechten Bahn ;) Passt ja alles, so kann man beruhigt schlafen ;)
Du hast es wirklich gut geschafft uns bis zum Schluss im Unklaren zu lassen, was Ace angeht. Ich fand die Idee schön, dass er sich mit seiner Mutter versöhnt - auf der anderen Seite wäre das die ideale Voraussetzung um zu sterben (wenn es dafür die ideale Voraussetzung je geben kann...) - also hab ich deswegen noch mehr gezittert ;)
Mir sind deine Charaktere schon ans Herz gewachsen und darum freut es mich besonders, dass sie alle so ein wunderbares Happy End erleben dürfen :) nicht zu vergessen Rileys Vater!
VIelen Dank für diese schöne, mitreißende Story, das wunderbare Setting (hmmm Hawai ;)) und die gut durchdachten Charaktere.
Ich hab es wirklich sehr genossen, hier lesen zu dürfen :)
Solltest du noch eine Geschichte schreiben, ich bin wieder dabei!
Ganz liebe Grüße,
Purzelstern

Gelöschter Kommentar
Gelöschter Kommentar