Ich will nur, dass du lächelst

vor 2 Mon.
Naruto steht schon seit Langem auf seinen besten Freund Sasuke doch der? sieht ihn ebend als besten Freund, und damit hat sich der Blonde auch abgefunden. Doch dann kommt jemand zu ihm und schlägt vor, eine Scheinbeziehung zu führen um Sasukes Gefühle zuoffenbaren. Unglaublicher Weise scheint das zu funktionieren, allerdings ist dieser Jemand..
Naruto (Fanfictions) Drama P18-M+M Romanze Beendet

Ein Gefühl wie eine Zecke

Ast
Luft
Ast
Luft
Naruto gähnte.
Ast
Luft
Ihm war langweilig.
Ast
Luft
Sie hatten die Mission geschafft, aber der Rückweg dauerte gefühlte Jahre.
Ast
Luft
Er ließ seinen Blick umher wandern.
Ast
Luft
Er blieb bei seinem Teamkollegen hängen.
Ast
Luft
Obwohl sie Alle wirklich mitgenommen waren sah Sasuke so gut aus wie er es immer tat.
Ast
Luft
Das er cool wie immer im Kampf als Sieger hervor gegangen war, war ja auch nichts Neues.
Ast
Luft
Aber sie hatten zusammen ihr Bestes geben müssen um Alle unbeschadet aus dem Kampf zu kriegen.
Ast
Luft
Naruto musste lächeln als er daran zurück dachte.
Ast
Luft
Er kämpfte gerne mit Sasuke, deckte ihm den Rücken, verschmolz ihre Kampftechniken zu einem unbesiegbaren Wirbelsturm. Sasuke war der beste Ninja den er kannte, und wenn sie zusammen kämpften schien Sasukes Können auch auf ihn überzugehen.
Luft
Luft
Naruto stutze als ihm auffiel, das er vergessen hatte auf einem Ast zu landen und erneut abzuspringen, und nun nur noch Luft unter seinen Füßen war.
Ast
Ast
Stamm
Als er den Blick nach vorne wandte sah er aber leider nur noch wenig Luft.
Ein Ruck ging durch seinen Körper, und statt am nächsten Baum landete er wieder auf einem Ast.
„Wo bist du nur wieder mit deinem Kopf.“, frage Sasuke Kopfschüttelnd und ließ ihn wieder los.
„Warum halten wir an?“, fragte Sakura, die im nächsten Moment auf dem Ast landete, nur kurz darauf war auch Kakashi bei ihnen.
„Wie wärs mit einer Pause? Wir kommen eh erst Morgen an, dann müssen wir heute keinen Gewaltmarsch mehr machen.“
Naruto sah zu Sasuke auf.
Früher hätte er ihn einfach runter fallen lassen und ihn dann ausgelacht, aber jetzt?
Es gab diesen einen Punkt, und Naruto wusste nicht was der Auslöser war, aber von einem Moment auf den Anderen schlug sein Groll gegen Sasuke zu Bewunderung um.
Wie auch nicht, er sah gut aus, war ein erstklassiger Kämpfer, und man fühlte sich einfach sicher bei ihm.
Und ab dann wurde ihre Rivalität zu Freundschaft.
Naruto genoss es sich nicht ständig mehr mit ihm zu streiten, und noch mehr, dass Sasuke ihm gegenüber sogar manchmal nett war.
Sie schafften es nicht nur sich nicht mehr im Weg zu sein, sondern im Gegenteil, einander zu helfen, so weit, dass sie wie eine Person zusammen kämpfen konnten.
Und je länger er diese Freundschaft mit Sasuke hatte, desto mehr bedrückte sie ihn.
„Bist du umgeknickt? Du hast vorhin was am Knöchel abbekommen, oder? Ich dachte das ist nichts, aber willst du nicht doch mal Sakura fragen?“, fragte Sasuke ihn leise, und Naruto brauchte kurz um den Sinn der Worte zu erfassen.
„Ich war nur etwas müde, echt jetzt!“, grinste er ihn an.
Naruto war sich sicher, dass auch Sasuke ihre Freundschaft genoss.
„Danke das du die Pause vorgeschlagen hast.“, lächelte er ihn weiter an.
„Dann bau du schon mal unser Zelt auf, ich such Feuerholz.“, sagte Sasuke und sprang nach einem Handschlag als Verabschiedung ins Unterholz.
Und das war das Problem.
Sie teilten sich ein Zelt, und jedes Mädchen in Konoha beneidete Naruto darum wie nah er Sasuke stand. Aber die Wahrheit war, dass zwischen ihnen eine Mauer stand, die massiver war als jegliche Ignoranz die Sasuke einem Mädchen zukommen lassen konnte.
Aber diese Mauer konnte nur Naruto sehen.
Denn Sasuke sah ihn einfach als guten Freund, wie es sein sollte.
Nur Naruto hatte irgendwann verstanden, was diese ‚Bewunderung‘ war, die ihn hatte aufhören lassen Sasuke als Rivalen zu sehen.

Naruto legte sich grade in seinen Schlafsack, als Sasuke beim Umziehen inne hielt, und sich dann fast die Schultern ausgekugelte als er versuchte seinen Rücken abzutasten.
Naruto schluckte.
Hatte er schon erwähnt wie gut Sasuke aussah?
Er war ausgesprochen muskulös, kein Wunder also, dass er nicht flexibel genug war an seinen Rücken zu kommen. Einen so engen Winkel ließen weder seine Schultermuskulatur, noch sein Bizeps zu.
Er blinzelte kurz um wieder ganz zu sich zu kommen.
„Eine Zecke?“, fragte er und Sasuke hielt inne.
„Ja,“ , quengelte er, „hat sich auf mich runter fallen lassen. Und ich dachte ich hab mir das im Augenwinkel nur eigebildet.“ Er versuchte weiter an seinen Rücken zu kommen, und drehte sich dabei zwei Mal um sich selbst. Mit nichts weiter an als einer Boxershorts bekleidet. Nacheinander jeden einzelnen Muskel seines Körpers anspannend um seine Aufgabe zu bewältigen.
Er hätte auf einem Präsentierteller nicht besser aussehen können.
„Soll ich dir helfen?“, fragte Naruto und war schon dabei aufzustehen.
Das waren die Momente, in denen er hoffen konnte, wollte.
Er hoffte nicht, das Sasuke seine Gefühle erwiderte, denn das hatte er alles schon durch, und jede enttäuschte Hoffnung war schmerzhaft für ihn gewesen.
Nein, er konnte hoffen, dass Sasuke nichts von seinen Gefühlen für ihn mitbekam.
Ein kurzer Ruck ging durch Sasukes Körper, dann kam ein kurzes, unangenehmes schweigen.
„Nur wenn es dir nichts ausmacht.“, sagte er, und der Ton, in dem er das sagte…
Das waren die Momente, wo Naruto dachte, Sasuke hatte ihn schon lange durchschaut und hoffte das es ihre Freundschaft nicht zerstören würde, dass sie sich so nahe waren.
Naruto nahm Sasukes Rücken kurz in Augenschein und legte dann einen Finger neben die Stelle in der die Zecke steckte.
„Bereit?“, fragte er, und erhielt gleich darauf ein Nicken von Sasuke.
Er ließ ein wenig von Kyuubis Chakra durch sich fließen, nur soviel, das zwei seiner Finger zu den Krallen wurden, mit denen er früher in wilder Blindheit um sich geschlagen hatte.
Sie waren praktisch, wenn man grade keine Pinzette hatte.
Nach einer kurzen Drehung war Sasuke also Zeckenfrei und bedankte sich bei Naruto.
Er zog seine Schlafsachen an und legte sich wie Naruto zuvor hin.
Durch Sasukes ruhige Art hatte er viel Selbstbeherrschung gelernt. Genug um Kyuubis Chakra gezielt einzusetzen. Genug um Sasuke nicht länger als gute Freude es tun würden zu berühren.
Solange Sasuke nichts von seinen Gefühlen mitbekam, konnte er wenigstens in seiner Nähe bleiben, aber wenn Sasuke es mitbekam… Wahrscheinlich würde er sich von ihm fern halten. Und das nicht mal, weil er von Naruto angeekelt wäre, nein. Sie waren gute Freunde. Sasuke würde sich von Naruto fern halten, um ihn nicht weiter zu verletzten.
Naruto wusste das. Er wusste, dass er sich mit dieser Nähe selbst weh tat, und dass Sasuke ihm das ersparen würde.
Aber Sasuke war der Clevere von ihnen Beiden, und darum ersparte sich Naruto die Nähe zu Sasuke nicht.

Er hatte mit Sasuke schon darüber geredet. Also nicht direkt, aber es gab genug Momente in denen sie ruhig nebeneinander lagen und über die ernsteren Dinge im Leben redeten. Mal über ernste Verletzungen, mal über neue Justus, und manchmal sogar über so Gefühlskram halt.
Manchmal fragte Sasuke ihn, ob er zu hart mit Sakura umgegangen war, oder ob er dem fremden Mädchen das sie gerettet hatten zu viele Hoffnungen gemacht hatte.
Er wollte ihnen nichts vormachen, und sie auch nicht verletzten, und es war ihm sichtlich unangenehm wenn er Sakura auf eine Weise nahe kam die sie missverstehen konnte. Und Naruto wollte nicht, dass es auch bei ihm so endete.
Dass es Sasuke unangenehm wurde, mit ihm in einem Zelt zu schlafen, oder sich von ihm anfassen zu lassen, selbst wenn es nur um eine Zecke ging. Er wollte nicht, dass Sasuke sich schlecht fühle, weil er von Narutos Gefühlen wusste.

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Jashins_Daughter 02. Apr 2018

Ich liebe deine Fanfiction einfach! Sie ist wunderbar, dein Schreibstil ist der Hammer und du hast es echt geschafft das ich vor meinem Laptop halb ausraste wenn etwas passiert womit ich nicht rechne. Sowas passiert echt selten xD

Anname 10. Apr 2018
Hallo Jashins_Daughter, ich freue mich sehr, dass es dir gefällt, das ist immer sehr schön zu hören :D LG, Anname