This song is dumb and so am I

vor 6 Mon.
Corey Taylor, der Sänger und Songwriter von Slipknot und Stone Sour hat Elisas Leben verändert. Das Buch "you're making me hate you" sprach Elisa aus der Seele und sie entschloss sich dazu ihr Lebensziel darauf zu richten Corey einmal zu treffen und sich mit ihm zu Unterhalten. Ihr dunkles Schiksal und ihre diversen Probleme sind dab..
Corey Taylor Humor P16 Drama In Arbeit
Inhaltsverzeichnis
Bemerkung des Authors: Hey, Willkommen im Leben von Elisa und ihren Träumen. Ich freue mich schon auf die ersten Feedbacks und Kritiken. Ich wünsche euch viel Spaß. :)

Welcome to my life

Hey! Ich heiße Elisa Münch und bin 26 Jahre alt.
Derzeit wohne ich in Mannheim und arbeite in einem kleinen Betrieb für Werbedienstleistungen in Frankfurt. Es ist unglaublich mit wie vielen unfähigen Menschen man dort tatsächlich zu tun hat. Ihr hört es vermutlich schon, der Job ist sehr stressig. Eigentlich habe ich den Beruf nie gelernt, doch dank der Anmeldung zur Abschlussprüfung habe ich doch einen Berufsabschluss im Beruf der Kauffrau für Bürokommunikation. Nicht der beste Job, aber besser als keinen Abschluss zu haben. Ich trage Schulterlange hellbraune Haare und dunkelgrüne Augen, bin etwa 1,70 m groß und gehe fast jeden Abend ins Fitnessstudio. Anhand dieser Tätigkeiten bleibt keine Zeit für Beziehung oder einen vernünftigen Urlaub, im Gegenteil. Ständige Überstunden und schlechte Arbeitskonditionen sind nur der eine Teil. Anschließend kommt dann noch der ganze Haushalt, meine Familie die ja so bedürftig und Aufmerksamkeitssuchend ist und die Suche nach einem neuen Job und einer neuen Bleibe noch dazu.

Das einzige was mich am Leben hält ist die Musik und die Bücher von meinem Idol Corey Taylor. Ich habe schon immer einmal davon geträumt ihn zu treffen, mir ein Autogramm von ihm geben zu lassen oder zur Signaturstunde seiner Bücher zu kommen, doch ich hatte bisher weder die Zeit, noch die Gelegenheit dazu. Konzerte hingegen habe ich vor einigen Jahren regelmäßig besucht, da hatte ich aber noch meinen Ex, der meinte er müsse mir alles schenken und kaufen was ich wollte. Doch mit meiner jetzigen Lebenssituation habe ich weder Zeit noch Geld für solche schönen Dinge.

Ich sitze an diesem wundervollen Montag in der Bahn auf den Weg zur Arbeit. Kopfhörer in den Ohren, Augen halb geschlossen, beobachte die Menschenmenge. Ich ertrage seit Jahren nicht mehr das Gerede von Jugendlichen in der Bahn geschweige denn die Probleme der heutigen Generation. Ich flüchte somit in meine Welt, die Welt welche existieren würde, wenn wir viele Menschen wie Corey und Slipknot hätten. Ich habe mir schon fast alle Hörbücher von Corey angehört. Er liest sie sogar selbst bei Audible vor. Es gibt somit nichts Genialeres als den Tag zu starten. Ich nenne es die Ruhe vor dem Sturm, denn sobald ich auf der Arbeit bin fühlt es sich an als wäre die Hölle auf Erden ausgebrochen.

Der Wechsel der Fahrgäste ist unglaublich, ständig steigen so viele Menschen ein und aus, ich frage mich tatsächlich, wie so viele Menschen in eine Bahn passen. Ich saß wie jeden Morgen in meiner Ecke, wenn die nicht frei war musste ich mir eine andere Ecke suchen, um das ganze Chaos zu umgehen. Leider bin ich selbst in meiner Ecke nicht verschont von der Blödheit mancher Menschen. Am Samstag (ja, ich muss auch samstags arbeiten) hat mir eine Tante ihren heißen Kaffee über den Körper gegossen. Das passiert, wenn man sich nicht hinsetzten möchte und lieber zeigen will wie super man in einer Bahn, mit heißem Kaffee, an einer Stange stehen kann. War ja nicht so, als hätte ich ein wichtiges Meeting gehabt. Eine Entschuldigung gab es natürlich auch nicht, ist ja auch zu viel verlangt. Meine Kleidung habe ich nach der langen und heißen Fahrt zur Reinigung gebracht. Gut, dass ich immer ein paar Wechselklamotten auf der Arbeit habe.

Montags in der Bahn ist sehr entspannt, im Vergleich zu sonst. Alle sind schlecht gelaunt, jeder will nach Hause, keiner hat Lust auf Arbeiten. So geht es mir ständig. Passt somit perfekt in meine Stimmung. Kurz vor Frankfurt stiegen einige Typen ein, der eine setzte sich neben mich. Er roch unheimlich gut, allerdings traute ich mich nicht ihn anzusehen. Ich genoss den Moment des Duftes und glaubte daran, dass der Tag etwas Positives mit sich bringen würde. Während ich weiterhin Stone Sour hörte starrte ich aus dem gegenüberliegenden Fenster. Ich driftete ab in meine Traumwelt in der ich Corey endlich einmal persönlich kennen lernen durfte. Einen Tag mit seiner Band abhingen durfte und einfach mein Leben genießen würde.

An der nächsten Haltestelle stieg mein Kumpel aus meiner Kindheit ein, der Typ neben mir stieg aus. Frankfurter Flughafen. Ich spähte hinterher, der Duft hat mich nicht mehr losgelassen. "Hey Elli, ... Elli? ... Elli!", sprach mich Finn an. Als er dann mit der Hand vor mir herumfuchtelte wachte ich aus meinem Tagtraum auf. "Oh, hey Finn. Alles gut?", fragte ich ihn etwas verwirrt. Er schaute mich verwundert an: "Du weißt schon, wer da gerade aus dem Zug lief?", fragte er. Als ich mit dem Kopf schüttelte, sagte er mir, dass neben mir Corey saß. Ich zog eine Augenbraue hoch und dachte mir dazu meinen Teil. Finn war dafür bekannt ständig Leute zu verarschen und ihnen Märchen zu erzählen. "Gut, dann glaub mir eben nicht!", sagte er in einem beleidigten Ton, meinte es allerdings scherzhaft. Er setzte sich zu mir: "Sag mal. Ich weiß du hast viel zu tun derzeit, allerdings ziehe ich bald um und könnte deine Unterstützung gebrauchen, hilfst du mir?" Was eine Frage. Wenn es um Finn ging, gab es nichts zu Spaßen. Ich nickte ihm zu, mit dem Wissen, dass ich es auch irgendwann aus dem Drecksloch hier raus schaffen würde. "Nächster Halt - Frankfurt Hauptbahnhof. Dieser Zug endet dort. Wir bitten alle Fahrgäste Auszusteigen."
Jetzt beginnt das Grauen, S-Bahn fahren, Arbeiten und dann wieder nach Hause.

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