Das Leben schreibt die besten Geschichten.

vor 3 Mon.
Ein Sommer der dein Leben verändert_An den man immer wieder zurück schauen wird. Ein Sommer an dem man das macht was man schon immer wollte._An dem du anfängst zu Leben.Wer wünscht sich das nicht ? Ein Sommer lang meinen Stiefbruder als Babysitter_Mein Leben am Rande des Wahnsinns.Ein Sommer lang seine Freunde um mich, darunter jemanden mit d..
Liebe/Romantik P18 In Arbeit
Inhaltsverzeichnis
  • Mögen die Spiele beginnen.

Mögen die Spiele beginnen.

Kapitel 1- Möge die Spiele beginnen

Ich zuckt zusammen als das nervtötendes Geräusch der Welt erklang, schnell taste ich brummend nach ihm.
Wer im Gottes Namen kam auf die Idee sowas schreckliches zu erfinden?!
Als ich endlich die richtige Taste traf, erstarb das Geräusch welches der Wecker von sich gab und Ruhe erfüllte den Raum. Müde öffnete ich erst jetzt meine Augen, denn es war viel zu früh für mich grade mal 7 Uhr an einem Samstag, an welchen ich normaler Weise ausschlafen sollte. Jedoch nicht heute, der Grund dafür war das heute meine Mum mit ihrem Lebensgefährten in den Urlaub fährt und sie es für wichtig befunden hat zusammen zu Frühstücken, Wiederstand also zwecklos. Immer noch nicht ganz wach schwinge ich mich aus meinem kuscheligen warmen Bett, was mich wirklich Überwindung kostet und gehe ins Badezimmer. Springe schnell unter die Dusche, das warme Wasser lässt mich endlich wacher werden und hilft mir langsam klar zu kommen. Da ich kaum Zeit habe, passierte meine Morgenrutine im schnell durchlauf. Meine noch nassen hell blonden Haare stecke ich einfach hoch. Ein Blick in den Spiegel verriet mir das ich zum Glück nicht so fertig aussah wie ich mich fühlte, keine Augenringe unter meinen dunkel blauen Augen und durch das warme Wasser waren meine Wangen leicht gerötet. Schnell zog ich mich an und ging nach unten in die Küche.
„Wunderschönen Guten Morgen Schwesterherz.“ Erklang die dunkle und warme Stimme von Jace meinen Stiefbruder, der lächelnd an der Küchenzeile lehnte und zu mir blickte. Er wirkte wach was für mich um diese Uhrzeit unvorstellbar war. Ja Jace war ein wirklicher Strahlemann, mit einem Drang mir das Leben schwer zu machen und sich wann er wollte in einem absoluten Vollidioten zu verwandeln.
„Morgen. Wie kannst du nur immer so gut gelaunt sein, das ist ja unnormal.“ Murmelte ich vor mir her.
Alleine schon diese Worte kosteten mir so viel Mühe, denn ohne einen Kaffee kamen mir nur schwer was über die Lippen, ich war einfach kein Morgenmensch. Als könnte mein Stiefbruder Gedanken lesen hielt er mir einen dampfenden Becher hin. Okay das war etwas Untypisches für ihn und grenzte an ein Weltwunder. Jace tat etwas Nettes, das wäre einen Eintrag in den Kalender wert.
„Damit geht’s dir gleich viel besser.“ Klärte Mister – ich-kann-nett-sein-wenn-möchte mich auf.
Dankend aber skeptisch nahm ich den Becher entgegen und setzte mich an den schon gedeckten Tisch. Jace nahm geben über von mir Platz, seine braunen Haare standen in alle Richtungen ab und seine grünen Augen fixierten mich, wie er es immer tat. Wir waren wie Feuer und Wasser, hauptsächlich lieferten wir uns Machtkämpfe, was unseren Eltern das ein oder andere graue Haar zauberte. Wir versuchen uns ihnen zu liebe zusammen zu reißen.
„Wo bleiben die beiden?“ fragte ich ihm schon etwas mehr ich selbst.
„Noch eben die Koffer ins Auto packen. Locker bleiben, es ist schließlich noch früh.“ Antwortet mir mein Gegenüber.
Ich nickte nur und glitt wieder in meinen Gedanken ab, das Positive an der ganzen Sache war das ich ab heute Sturmfrei und ich Ferien habe. Jedoch gab es auch wie immer einen Hacken, nämlich dass mir meine Mum und Jordan mir anscheinend so wenig vertrauten oder dachten ich wäre noch 6 Jahre anstatt 18. Dass sie extra Jace anriefen und ihn fragten, ob er in seinen Semesterferien nachhause kommt, um auf mich aufzupassen. Völlig übertrieben, wenn ihr mich fragt, denn ich bin alles andere als ein Problemkind, schreibe gute Noten, nehme keine Drogen, bin nicht vorbestraft und war auch sonst noch nie auffällig oder habe Ärger gemacht. Eigentlich bin ich ziemlich langweilig, wenn ich mal so drüber nachdenke.
„Guten Morgen Jill mein Schatz.“ Begrüßte mich die liebevolle Stimme meiner Mutter, die grade in die Küche kam. Ihre Augen strahlten vor Aufregung als sie mich ansah.
„Morgen Mum, na alles startklar für heute?“
Sie nahm neben mit Platz und grinste „Na klar, alles ist schon im Auto. Nur noch eine letzte Stärkung dann geht es zum Flughafen.“

Ihre gute Laune sprang sofort auf mich über, ich freue mich sie so glücklich zu sehen vor allem da es eine Zeit gab in der es ganz anderes aussah. Vor 4 Jahren war mein Vater bei einem Autounfall ums Leben gekommen, für uns brach eine Welt zusammen und stellte alles Bisherige auf den Kopf. Ab diesen Moment gab es nur noch sie und mich. Es war schwer mit dieser Lücke klar zukommen die mein Vater hinterlassen hatte, ebenso wie mit den Schulden. Wir mussten schweren Herzens das Haus verkaufen und nach Sacramento ziehen, weil Mum dort einen besseren bezahlten Job als Krankenschwester bekam.
Irgendwann stahl sich ein Lachen in ihren Augen zurück und sie wirkte wieder glücklicher. Erst Monate später erzählte sie mir von Jordan, der ebenfalls im Krankenhaus als Arzt arbeitet, kennen gelernt hat. Natürlich freute ich mich für sie, doch zunächst war ich einfach geschockt und überfordert, für mich war es einfach unvorstellbar meine Mum mit einem Mann zu sehen, der nicht mein Vater war. Doch mit der Zeit konnte ich mich dran gewöhnen und mich mit ihm anfreunden. Er macht meine Mum wieder Lebensfroh und war immer für sie da. Schlimmer war das erste zusammen treffen mit Jace. Ich kannte ihn und seinen Ruf der ihm voraus eilte von der Schule Luke war paar Stufen über mir, er ist ziemlich gutaussehend, sportlich und muskulös aber genauso selbstverliebt und überheblich, im Gegenzug genauso musikalisch und klug, eine gefährliche Mischung. Wir beiden hatten unsere Schwierigkeiten vor allem als wir zusammen in ein Haus zogen. Doch es wurde mit der Zeit immer besser und irgendwann zog Jace aus um zur Uni zu gehen, schließlich was er 3 Jahre älter als ich. Mit ihm verschwand die Spannungen und die Machtkämpfe zwischen uns, was erstmal ungewohnt und zu ruhig für mich war. Aber darüber möchte ich mich überhaupt nicht beschweren. Denn ich hatte somit die ganze 3 Etage für mich alleine, dazu gehörte vor allem das Bad, welches sich neben unserem Zimmer auf der Etage befand.
„Habt ihr was geplant, während wir weg sind?“ erkundigte sich Jordan der jetzt ebenfalls mit uns Frühstückte.
„ Nichts Besonderes… Den Sommer genießen. Das übliche halt.“ Gab Jace von sich und grinste schief, dabei wandert sein Blick zu mir und hielt meinen fest, es war schwer sich nicht in seinen grünen Augen zu verlieren.
Ohman das kann nichts Gutes bedeuten, die Worte die er nicht aussprach und sein Blick verunsicherten mich. Doch das wollte ich mir nicht anmerken lassen und hielt seinen Blick stand, ich würde nicht nachgeben so viel stand fest. Dies schien ihn zu belustigen sein Grinsen wurde größer, ehe er leicht den Kopf schüttelt und zur seiner Tasse griff. Dann wandte er seinen Blick ab und ich könnte endlich frühstücken sah aber auch die ganze Zeit nicht mehr zu ihm auf und lauschte den Tischgesprächen.

Eine Stunde später standen wir alle im Flur um uns zu verabschieden, meine Mum schien mich kaum loslassen zu wollen und erdrückte mich fast.
„Wenn was ist ruf sofort an und pass auf dich auf mein Schatz. Hab dich lieb.“
„Mach dir keine Sorgen Mum genießt euren Urlaub, wir kommen schon klar. Hab dich auch lieb.“ Versuchte ich sie zu beruhigen und drückte sie einmal kurz ehe ich mich von ihr löste. Sie strich sich ihre hellblonde Strähne zurück und nickte. Ich hatte viel von ihr geerbt, die blonden Haare, das kleine Kinn und die Nase, doch leider nicht ihren dunkleren Teint und ihr zierlicher Figur. Ich hingegen war blass wie ein Vampir mit zu vielen Kurven, naja man kann ja nicht alles haben. Unzähligen Trennungsminuten später schloss ich die Tür hinter unseren Eltern. Der Sommer kann kommen!
„Ach was ich noch sagen wollte, ich habe paar Freunde eingeladen. Die wollten die Tage vorbeikommen, nur damit du Bescheid weist.“ Flüsterte mir Jace ins Ohr, der plötzlich direkt hinter mir stand.
Sein Aftershave stieg mir in die Nase und ich konnte die Wärme eines Körpers spüren.
Mein Herz beschleunigte sich, ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn mir jemand zu nah kam und damit in meine Komfortzone eindrang, vor allem bei Jace ging mir das gehörig gegen den Strich. Darum drehte ich mich schnell um und schob ihn ein Stück von mir, nein ehr gesagt ich versuchte es, doch er bewegte sich keine Millimeter. Überheblich und provozierten Blickte er auf mich herab.
Er schafft es mich nach 2 Stunden schon so zu nerven, dass ich mir wünschte alleine zu sein. Seine nettes Bruder Verhalten am Morgen war verschwunden und vor mir stand Jace Steen wie er leibt und lebt. Was ihn auf meine Hassliste wieder ganz nach oben katapultierte, vorbei an Selina die mir Anfang des Schuljahres voller Absicht Kaffee über meine Schulsachen kippte, nur weil ich mit ihrem Schwarm eine Partnern Arbeit machen musste
Ob unsere Eltern wussten, dass Jace kein unter Babysitter abgab?
Wie sollte ich die nächsten 3 Wochen überleben?
Was für Leute hatte er zu uns eingeladen?
Schnell ging ich in die Hocke und schlüpfte unter seinen Arm hindurch.
„Also verwandelst du das Haus in ein Seniorenheim, wie nett. Danke für die Vorwarnung.“ Erwiderte ich zuckersüß und machte mich auf den Weg in mein Zimmer.
Mögen die Spiele beginnen!

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