Gefunden, aber nicht gesucht

vor 3 Mon.
Lea (18 Jahre) trifft auf Jona (19 Jahre). Es scheint als wäre es eine unscheinbare Begegnung, die aber das Leben der beiden auf Grund auf ändert. Ob positiv oder negativ, entscheidet sich im Laufe der Geschichte. Es ist eine typische Romanze, in der es um Vertrauen, Zuneigung und der Erkenntnis von wahren Gefühlen geht. Viel Spaß in der Wel..
Liebe/Romantik Drama P16 Romanze In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Neuanfang

„Puh…“ ich seufzte. Meine beste Freundin Maike und ich waren schon seit 2 Stunden in diesem Klamottenladen und eigentlich wollte ich mich Zuhause nur in mein Bett verkriechen.
„Mensch Lea!“ ich hörte wie Maike auf mich zukam. Sie hatte schulterlange blonde Haare, eisblaue Augen, eine super Figur, schmale Gesichtszüge und wurde von der Männerwelt nur angehimmelt. Ich hingegen hatte etwas länger als schulterlange dunkelbraune Haare, blaugraue Augen, hatte eine kräftige aber dennoch dünne Figur durchs Kung Fu und war einfach mal 20 Zentimeter kleiner als sie.
Sie kam mit gefühlten 20 Sachen auf den Arm und einem genervten Gesichtsausdruck auf mich zu.
„Zieh doch mal nicht so ein Gesicht. Das mit Jack ist nun schon einen ganzen Monat her.“ Sie sah mich bittend an. „Ich mache mir Sorgen und Alex auch. Wir wollen dir doch nur helfen Schätzchen.“ Alex war mein bester Freund. Zu Dritt waren wir das Dreamteam. Nur mit Shoppen gehen wollte er nie. Was wir nie verstehen konnten.
„ Ich weiß…“ Jack war mein Ex wie man sich sicher denken konnte. Wir waren 3 Jahre lang zusammen, bis ich herausfand das er seit 2 Jahren etwas mit Jenny hatte. Dann war natürlich Schluss.
Ich atmete tief durch. Ich hatte es satt Trübsal zu blasen, so jemand hatte nicht einen einzigen Gedanken mehr verdient. Ich wollte damit abschließen und ich denke nun war ich auch bereit dafür.
Ich lächelte sie an. Es war lange her, dass mein Lächeln echt war. Sie merkte es sofort und umarmte mich stürmisch.
„Endlich habe ich meine Lea wieder!“ rief sie und lachte.
„Na los, lass uns shoppen!“

Einige Zeit verging und wir streiften durch viele Geschäfte, bis wir an meinem Lieblingsgeschäft vorbeikamen. Das Sportgeschäft. Maike hasste es, sie meinte dort würde es stinken, weil alle schwitzen und so. Ich lachte immer darüber, ich wusste ja, dass sie mit Sport nie viel am Hut hatte. Sie wollte derweilen zum Nagelstudio und wir würden uns später bei unserm Lieblings Pizzaladen treffen.
Ich betrat also den Laden und ging zu Daniel. Er war Geschäftsführer hier. Wir kannten uns vom Training und waren auch gute Freunde.
„Hey Daniel.“ Lächelte ich ihn an. Er war gerade mit der Kasse beschäftigt. Hob aber freudig den Kopf als ich ihn ansprach.
„Hey Kleines!“ mit einem gekonnten Handschlag begrüßten wir uns.
„Schau dich schon mal um, ich komme gleich zu dir. Mache das hier nur noch schnell zu Ende.“ Und schon war er wieder beschäftigt.
Ich ging meine Wege wie immer durch die Laufabteilung. Ich ging gerne Laufe und da die Sachen so schnell abgenutzt waren bei mir, kaufte ich mir regelmäßig was Neues.
Ich hatte gerade eine knallpinke Laufhose in der Hand, bei der ich sofort an Maike dachte, als ich angerempelt wurde, mein Gleichgewicht verlor und auf den Boden plumpste.
„Upps entschuldige bitte. Ich hatte dich glatt übersehen.“ hörte ich eine männliche Stimme sagen.
Arsch, dachte ich mir. Dann sah ich zu ihm hoch. Er hatte dunkelbraune fast schwarze Haare, blaue Augen, eine sportliche Figur und einen typischen Bad Boy Style.
„Hier.“ Er hielt mir seine Hand hin, doch ich stand alleine auf, klopfte meine schwarze Jeans sauber und ging an ihm vorbei. Er schien sehr verdutzt, ließ aber nicht locker.
„Hey warte mal, ich bin Jona und du?“ er stellte sich direkt vor mich, damit ich stehen blieb, musterte mich von oben bis unten und grinste mich schief an. Ich muss zugeben er sah nicht schlecht aus, aber ich wollte meine Ruhe haben.
„AHHHH! Jona!! Da bist du ja!“, gerade als ich eine trotzige Antwort geben wollte, platzte ein pinkes Modepüpchen in den Laden herein und umarmte den sogenannten Jona stürmisch.
Ich nutzte die Gelegenheit und verschwand unauffällig hinter ein paar Laufschuhen und schaute mich weiter um
Er war wohl ein richtiger Mädchenschwarm. Solche Typen mochte ich eh nicht sonderlich. Um ehrlich zu sein, hatte ich echt Vorurteile. Zu viel Fern gesehen, gestehe ich.
„Tja wie ich sehe hast du Jona schon kennengelernt. Er ist mein Neffe. Mein Bruder und seine Frau sind geschäftlich jetzt sehr lange unterwegs und deswegen wohnt er solange bei mir. Vielleicht werdet ihr ja Freunde.“ Daniel sah mich grinsend an.
„Ich nehme die hier.“ Ich drückte ihm die schwarz blauen Schuhe in die Hand und suchte nach meinem Geldbeutel.
„Ach komm schon Lea, bitte denk nochmal drüber nach!“ er sah mich flehend an.
„Wieso meinst du die schwarz roten Schuhe sind besser?…hm…“ ich schaute mir das andere Paar nochmal an.
„Du weiß was ich meine…er ist Neu hier, vielleicht könntet ihr ja Freunde werden und du ihm die Stadt zeigen?“ Er machte große Kulleraugen.
Ich sah zu Jona rüber.
„Ich glaube dein Neffe hat schon genug Bekanntschaften gemacht…“ Eine Masse an Mädchen standen um hin herum und himmelten ihn an. Ich drückte Daniel das Geld für die Schuhe in die Hand, nahm diese und ging in Richtung Ausgang.
„Bis heute Abend.“ Rief ich noch und verließ den Laden.

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