i want to try it on my own way

vor 2 Mon.
Neue Stadt, neuer Job und weit weg von Freunde und Familie. So geht es Franzi, die gerade in Hamburg ihre erste eigene Wohnung bezog. Dazu kommt noch der Freund, welcher erst seit kurzem an ihrer Seite ist. Sie muss nun alles allein meistern, aber sie wollte es so. Für ihren Traumjob war sie bereit vieles aufzugeben. Was alles in der fremden Sta..
Nevada Tan - Panik - Zorkkk Drama P16 Romanze Beendet
Bemerkung des Authors: Hallo an alle, die sich hier her verirrt haben. Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen und lasst einige Kommentare, Kritik und Anregungen hier. Ich möchte mit diesem Werk ein Experiment für mich starten. Ob Ich es schaffe, wie ich es will? Keine Ahnung. Werde ich sehen, wenn wir am Ende sind. Aber vielleicht schaff ich es auch nicht. :)

1 - Hey, ich bin Jona

„Schatz jetzt beeil dich doch mal“ hörte ich von Alex aus dem Flur in das Bad rufen. Gestresst seufzte ich. Das er auch so aufgeregt sein musste. Das er mir vor einer Stunde erst gesagt hatte, dass wir gleich zu einem Geburtstag seiner Kumpels gingen, sollte er sich doch etwas entspannen. Sonst wäre ich ja bereits fertig gewesen aber so hatte ich mich fix unter die Dusche gestellt und schminkte mich gerade. Alex und ich waren gerade 2 Monate zusammen und eigentlich sollten wir wohl mehr als glücklich sein. Ich war definitv froh, dass ich ihn hatte und hatte auch auf jeden Fall Gefühle für ihn. Aber diese kurzfristigen Entscheidungen, die er immer ohne mich, jedoch für mich traf, ging mir gewaltig gegen den Strich. Da ich keine Lust auf Streit hatte, da ich es ihm doch schon öfter gesagt hatte, dass ich das nicht mochte, hielt ich einfach meinen Mund und machte mich in meinem Bad fertig. In die Wohnung war ich erst vor einer Woche gezogen und es sah immer noch chaotisch aus. Ich war durchaus froh, dass ich nicht alles schleppen musste, sondern mir den Luxus gegönnt hatte eine Umzugsfirma zu beauftragen. Nun wohnte ich in Hamburg, in meiner ersten eigenen Wohnung und war glücklich nach meinem Abschluss an der Uni doch schnell einen Job gefunden zu haben. „Schaatzz. Jetzt komm“ ertönte es genervt an der Tür und kurz bürstete ich meine langen blonden Haare nochmal. Eigentlich hatte ich mit dem Gedanken gespielt, mich nochmal umzuziehen, aber dafür hatte ich wohl keine Zeit mehr, wie ich am Ton meines Freundes feststellte. Zum Glück war es warm, sodass wohl eine kurze schwarze Hose und ein Top angebracht waren. Ich öffnete die Tür und kam aus dem Bad. „ich bin ja schon fertig“ meinte ich nur und nahm mir noch eine kleine Tasche, in die ich Handy, Portemonai und Schlüssel packte. Als ich meine Schuhe angezogen hatte, sah mich Alex an. „Endlich“ seufzte er und öffnete die Tür. Ich wusste nicht warum, aber ich merkte wie er mich gerade wütend machte. „ich kann auch hier bleiben“ meinte ich nur bissig. Ich hasste es, wenn er so war. Als wenn ich nun Schuld war, das wir spät dran waren. „Nein. Ich will dich dabei haben, Schatz“ meinte er dann lieb und küsste mich kurz ehe wir die Wohnung verließen. Ich hatte noch nicht viele Bekannte hier in Hamburg. Meine Arbeitskollegen und Alex waren die Einzigen, die ich kannte. Wer meine Nachbarn waren, wusste ich nicht. Ich hatte noch keine Zeit mich vorzustellen oder mich für den Umzugslärm zu entschuldigen. Ich war die ganze Woche arbeiten und kam erst gegen 20 Uhr zuhause und dann fand ich es zu spät noch zu klingeln.

Zusammen gingen Alex und ich Hand in Hand zu der Adresse, welche nicht weit von meiner Wohnung weg war. Wie ich wusste, hatte einer seiner Freunde Geburtstag gehabt und feierte nun etwas in seiner Wohnung. Alex wollte mich gern dabei haben, da er mich vorstellen wollte. Bisher kannte ich keinen seiner Freunde, da ich auch erst eine Woche hier war. Alex und ich hatten uns beim Feiern in Berlin kennen gelernt und haben uns dann öfter getroffen. Er war dienstlich in der Stadt und dann sind wir am Tag seiner Abreise, nachdem wir uns zwei Wochen kannten und mehrere Dates hatten, zusammen gekommen. Ich mochte ihn sehr und fand es sehr gut, dass er die gleichen Ansichten hatte wie ich. Wir waren einfach auf einer Wellenlänge. So führten wir eine Fernbeziehung über die Wochen, da ich eh nach Hamburg wollte, war das auf eine gewisse Zeit und so war das für uns beide in Ordnung. Lächelnd lief ich neben ihn und war etwas nervös. Viel hatte er über seine Freunde nicht erzählte und ich wusste nicht, ob sie mich akzeptieren würden. Ihm war die Meinung seiner Freunde wichtig, das wusste ich. Mir war auch die Meinung meiner besten Freunde wichtig, leider musste ich sie in Berlin zurück lassen, aber was tat man nicht alles für den Traumjob. Alex klingelte und sofort öffnete sich die Tür. Wir gingen eine Treppe hinauf und wurden sogleich in die Wohnung gelassen. „Hey Alex“ begrüßte ihn ein großer schwarzhaariger Mann. Beide umarmten sich kurz und sahen dann interessiert zu mir. „du musst Franzi sein. Ich bin Jona“ stellte er sich vor und reichte mir die Hand. Ich begrüßte ihn und dann führte Jona uns herum. Wahrscheinlich tat er es eher für mich, aber Alex blieb immer an meiner Seite. Viele Menschen waren bereits hier versammelt. Die Party fand jedoch nicht nur in der Wohnung, sondern auch auf der großen Terassa stand. „So und hier ist das Getränkelager, bedient euch ruhig.“ lächelte Jona und verließ uns dann. Alex holte mir und sich etwas zu trinken und legte dann den Arm um mich. Mit Jona unterhielten wir uns noch etwas ehe er sich um die weiteren Partygäste kümmerte. Gespannt sah ich mich etwas um, aber ich sah kein Gesicht was mir auch nur annährend bekannt vor kam. „gehen wir kurz raus?“ wollte Alex wissen und ich nickte. Ob ich nun hier niemanden kannte oder draußen, war definitiv egal. So gingen wir raus und Alex machte sich eine Zigarette an. Auf der Terasse war es durchaus voll, da es hier doch etwas kühler war als drin. Mein Freund begrüßte auch gleich wieder irgendwelche Männer und stellte mich vor. Ich lächelte dabei immer nur nett. Wenn so viele neue Menschen auf einem Fleck waren, war ich doch immer etwas schüchtern. Ich mochte diese Eigenschaft nicht an mir aber ich konnte es nicht abstellen. Wieder ließ ich meinen Blick schweifen und blieb an einem jungen Mann mit blonden Haaren hängen. Sein Gesicht kam mir bekannt vor. Ich sah ihn etwas länger an und sah wie er lachte. Mit einem Braunhaarigen mit Bart unterhielt er sich und ich wurde das Gefühl einfach nicht los, die Beiden irgendwoher zu kennen. Aber mir fiel einfach nicht ein woher ich sie kannte oder wo ich die Beiden bereits gesehen hatte. Vorallem kannte ich ja niemanden aus Hamburg, also war das absurd. Meine Gedanken wollten mir bestimmt nur einen Streich spielen, dachte ich und wendete meinen Blick ab. Ich nippte an meinem Getränk und versuchte mich auf das Gespräch meines Freundes mit seinem Kumpels zu konzentrieren. Jedoch konnte ich es nicht, da immer wieder die Fragen in meinem Kopf kam, wem die Beiden ähnelten und ob ich sie nicht doch kannte.

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